Froschröschen

Das wahre Märchen

Halo Summer

(10)
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Beschreibung

Rosalie lebt eingesperrt und streng bewacht im Schloss ihrer Eltern, fern von jedem Stachel, der einem verfluchten Mädchen wie ihr zum Verhängnis werden könnte. Als ein Frosch in ihr einsames Gefängnis einbricht, stürzt sich Rosalie in ein Abenteuer, das Spannung verspricht. Doch was so klein, grün und harmlos beginnt, entpuppt sich schon bald als die gefährlichste prinzliche Katastrophe, die ihr hätte zustoßen können.

Eine lustige, romantische und zauberhaft finstere Märchen-Dramödie von Halo Summer, der Autorin von „Aschenkindel - Das wahre Märchen“ (Gewinner des Kindle Storyteller Awards 2016).

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„Es heißt, dass Flüche nicht von ungefähr kommen. Es ist, als wären sie einem in die Seele geschrieben worden, lange bevor sie von jemandem ausgesprochen werden.
Weil sie so eine Art Plan enthalten, den das Universum mit dir hat ...“

FROSCHRÖSCHEN - Das wahre Märchen
von
Halo Summer

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„Mit dreizehn Jahren bin ich Phantásien und Mittelerde verfallen und seither suche ich die Welt nach Grenzen ab, hinter denen sich etwas Wunderbares verbergen könnte.

Indem ich schreibe, erforsche ich den Raum hinter diesen Grenzen und dabei verwandelt sich meine Wirklichkeit. Das ist es, was ich an Büchern so liebe: Sie lehren uns, die Welt neu zu betrachten, und verzaubern dadurch unser Leben.“

Halo Summer, Autorin von „Aschenkindel – Das wahre Märchen“ und „Froschröschen – Das wahre Märchen“

Produktdetails

Verkaufsrang 36680
Einband Taschenbuch
Altersempfehlung 12 - 15 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.01.2019
Verlag Drachenmond Verlag GmbH
Seitenzahl 320
Maße 21,1/15,2/2,7 cm
Gewicht 364 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95991-778-0

Buchhändler-Empfehlungen

Ein wahres Märchen

Carolin Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine gelangweilte Prinzessin, ein Prinz der tagsüber ein Frosch ist und eine böse Fee, die auf Rache aus ist. Mit unerwarteten Wendungen und tollen Charakteren hat Halo Summer einen Roman geschaffen, der zwar an verschiedenen Märchen angelehnt ist, aber alles andere als vorhersehbar ist. Ein romantisches, lustiges aber auch spannendes Abenteuer, das mir wirklich sehr gut gefallen hat!!

Der Frosch, der aus dem Brunnen kam

N. Zieger, Thalia-Buchhandlung Großpösna

Rosalie langweilt sich zu Tode. Die böse Morganthaine hat sie verflucht, sie wird sich an ihrer Spindel stechen und in einen tiefen Schlaf fallen und nicht nur sie, sondern alle in diesem verfluchten Schloss. Darauf hat sie natürlich keine große Lust, aber trotzdem hasst sie es im Schloss eingesperrt zu sein. Ein bisschen Abwechslung bringt ihr nur der Frosch, der eines Tages plötzlich in ihrem Brunnen auftaucht. Er ist ein Prinz, aber nicht irgendein Prinz. Er wird ihr Leben völlig auf den Kopf stellen. Ich war absolut begeistert von diesem Buch. Es ist voller Witz, Charme, Magie und fantastischen Ideen. Es ist eine Geschichte voller überraschender Wendungen, nie hätte ich damit gerechnet was alles passiert. Und auch der Hauptcharakter Rosalie ist ein tolles Mädchen, sie setzt sich für ihre Überzeugungen ein. Wunderbar. Und auch der Prinz, ist ein toller, eigensinniger und unverwechselbarer Charakter. Mit diesem Buch hat es Halo Summer wieder einmal bewiesen: Sie hat es einfach drauf.

Kundenbewertungen

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Wenn düstere Märchenadaptionen verzaubern
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2020

Froschröschen ist eine düstere Märchenadaption von Dornrösschen und dem Froschkönig und nun im Drachenmond Verlag erschienen. Anhand des Covers, welches ich zwar gelungen, aber nicht herausragend finde, hätte ich mit einer zuckersüßen Märchengeschichte gerechnet -doch das ist hier definitiv nicht der Fall gewesen! Denn über d... Froschröschen ist eine düstere Märchenadaption von Dornrösschen und dem Froschkönig und nun im Drachenmond Verlag erschienen. Anhand des Covers, welches ich zwar gelungen, aber nicht herausragend finde, hätte ich mit einer zuckersüßen Märchengeschichte gerechnet -doch das ist hier definitiv nicht der Fall gewesen! Denn über das ganze Buch hinweg erzeugt Halo gekonnt eine mystische und düstere Atmosphäre, welche mir sehr gut gefallen hat und auch die Spannung förderte. Doch gleichzeitig ist das Buch an vielen Stellen humoristisch, ohne, dass es dabei deplatziert wirkt -das muss man auch erst einmal hinkriegen. Mein kleiner Kritikpunkt an diesem Buch ist jedoch, dass mir die Charaktere nicht zu 100 % ans Herz gingen. Ich mochte Rosalie und den Prinzen zwar und besonders die anfänglichen Schlagabtausche zwischen den beiden habe ich sehr genossen, jedoch konnte ich keinen richtigen Bezug zu ihnen aufbauen, weswegen ich hier leider einen Stern abziehen musste. Nichtsdestotrotz kann ich jedem, der Märchenadaptionen gerne liest "Froschröschen" nur ans Herz legen, ihr werdet es nicht bereuen!

Küss den Frosch?
von Lisa Beiersmann am 16.12.2020

Froschröschen beschreibt die Geschichte rund um die 17jährige Rosalie. Eingesperrt in einem Schloss, aus dem jegliche spitzen Gegenstände fern gehalten werden, langweilt sich die Prinzessin zu Tode. Verflucht durch die dunkle Fee Morganthaine in einen 100jährigen Schlaf zu fallen, sollte sie sich an einem spitzen Gegenstand verl... Froschröschen beschreibt die Geschichte rund um die 17jährige Rosalie. Eingesperrt in einem Schloss, aus dem jegliche spitzen Gegenstände fern gehalten werden, langweilt sich die Prinzessin zu Tode. Verflucht durch die dunkle Fee Morganthaine in einen 100jährigen Schlaf zu fallen, sollte sie sich an einem spitzen Gegenstand verletzen, bleibt ihr nur wenig als Beschäftigung für den öden Alltag. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Frosch ihre Aufmerksamkeit erweckt, denn er dürfte eigentlich gar nicht dort sein... Rosalie lernen wir durch den erlebenden Ich-Erzähler als ein junges, fröhliches Mädchen mit einem guten Herzen kennen. Dennoch merkt man sofort, dass sie auch sehr störrisch sein kann und dem jugendlichen Leichtsinn der Pubertät ausgeliefert ist. Sie führt uns durch ihre Geschichte und nimmt uns mit auf ihren Reifeprozess. Die Beziehung zu ihren Eltern ist für den Leser sehr oberflächlich, kaum greifbar. Einzig die Sorge der Eltern um ihre Tochter dringt zu dem Leser durch. Sie wirken mehr wie ein Mittel zum Zweck, ebenso Rosalies beste Freundin Blina. Die beiden sind sich sehr ähnlich und bringen dennoch jeder seine eigenen Charakterzüge mit sich. Trotzdem blieb Blina mir fern und dümpelte am Rand herum, damit sie zwischendurch auftauchen und ein klein wenig Abwechslung bringen kann. Die Beziehung, die Rosalie im Laufe der Zeit zu dem Frosch entwickelt, ist hingegen deutlich spürbar. Sie beginnt ganz klassisch mit der Abneigung, vermischt sich jedoch ausgezeichnet mit Neugier und rebellischen Trotz. Stück für Stück entwickelt sich eine zarte Bindung, die aus den beiden mehr macht als zwei aufeinander angewiesene Fremde. Die Prinzessin ist ein sehr kluger und einfühlsamer Mensch. Gerüchte und Vorurteile nimmt sie auf, doch anstatt ihnen zu erliegen macht sie sich ihr eigenes Bild: nicht, ohne eine gewisse Vorsicht zu wahren. Diese Eigenschaft macht sie zu etwas Besonderem, im Buch wie auch im echten Leben, da es solche Protagonisten (meiner Meinung nach) nicht sehr häufig gibt. Nichtsdestotrotz merkt man ihr immer wieder eine kindliche Naivität an. Der Frosch benimmt sich rau und selbstsüchtig, jagt seinem eigenen Ziel nach und zeigt sich zuweilen hochnäsig. Gleichzeitig hat er eine charmante verspielte Ader, mit der er Rosalie neckt. Sie bringt die Beziehung der beiden ins Rollen und sorgt für heitere Abwechslung. Trotz seiner kühlen Fassade hat auch der Frosch einfühlsame und tiefsinnige Momente. Zunächst scheint es, als würde er Komplimente nur verteilen, um sich selbst einen Vorteil verschaffen zu können, doch schnell wird klar, dass in der harten Schale ein weicher Kern steckt. Tiefgreifende Beziehungen abseits der beiden Hauptcharaktere gibt es kaum. Viele Figuren bleiben recht gesichtslos und füllen die notwendigen Lücken. Als Ausgleich hierfür begegnen wir drei Geistern, deren Persönlichkeit das Ruder wieder weit herumreißt. Sie sind verkorkst und witzig, jeder auf seine Art und Weise freundlich und liebenswürdig. Fazit: Obwohl viele Stellen über die Zeit hinweg nur von Rosalie erzählt werden, tut dies der Geschichte keinen Abriss. Sie lebt von vielen kleinen Momenten und Details, die einen als Leser in den Bann ziehen und Seite um Seite weiterblättern lassen. Die Charaktere sind eine erfrischende Abwechslung, bei denen man schnell merkt, dass sie mehr sind als nur die klassische Märchenfigur. Die Geschichte pflanzt sich tief ins Herz ein und lässt einen am Ende verzückt den Buchrücken schließen. Klare Leseempfehlung!

Von Prinzessinnen und Fröschen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.04.2020

Rosalie lebt streng bewacht auf dem Schloss ihrer Eltern. Weil sie von einer bösen Fee verflucht wurde, werden alle spitzen Gegenstände von ihr ferngehalten. Denn sollte sie sich stechen bevor ihr 17. Geburtstag endet, würde sie in einen 100jährigen Schlaf sinken - und das ganze Schloss mit ihr. Nicht einmal Bücher sind ihr erla... Rosalie lebt streng bewacht auf dem Schloss ihrer Eltern. Weil sie von einer bösen Fee verflucht wurde, werden alle spitzen Gegenstände von ihr ferngehalten. Denn sollte sie sich stechen bevor ihr 17. Geburtstag endet, würde sie in einen 100jährigen Schlaf sinken - und das ganze Schloss mit ihr. Nicht einmal Bücher sind ihr erlaubt, könnte sie sich doch am Papier schneiden. Schon längst wünscht sich die einsame Prinzessin eine Spindel herbei, damit dieses eintönige Leben ein Ende hat. Einer der wenigen Zeitvertreibe, die Rosalie noch bleiben, ist das Jonglieren mit ihren goldenen Bällen. Doch eines Tages wird sie durch ein Quaken abgelenkt und einer ihrer Bälle fällt in den tiefen Brunnen. Dort sitzt ein Frosch, der ihr anbietet, den goldenen Ball mitzubringen, sollte Rosalie ihn heraufziehen und bei sich verstecken. Die Prinzessin sieht eine Chance, ihrem eintönigen Alltag zu entfliehen. Ein Frosch ist besser als gar kein Gefährte, so lässt sie sich auf den Handel mit ihm ein. Doch kaum klettert dieser aus dem Brunnen, wird ihr klar, dass das kein echter Frosch ist. Mit wem hat sie sich nur eingelassen? Wer kennt nicht die Märchen von Dornröschen und dem Froschkönig? Halo Summer hat die beiden Grundideen miteinander verwoben und etwas Neues daraus gemacht. Im vergangenen Jahr hatte ich bereits „Aschenkindel – Das wahre Märchen“ von der Autorin gelesen. Die pfiffige Variation des Aschenputtel-Themas hatte mir gut gefallen. Auch „Froschröschen“ nahm mich gefangen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, also habe ich die Geschichte in einem Rutsch durchgelesen. Geschickt verbindet die Autorin Altbekanntes mit neuen Ideen. Herausgekommen ist definitiv eine spannende, moderne Märchenvariante. Nun bleibt mir wohl gar nichts anderes übrig, als mit der Sumpfloch-Saga anzufangen!


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