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Liebe in Lourdes

Roman

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Beschreibung

Von der wunderbaren Unmöglichkeit, unberührt zu bleiben.

Jahr für Jahr pilgert der Adel in Ordensformation nach Lourdes. Diese spirituelle Reise im Dienste der Bedürftigen ist ein wichtiger Teil der aristokratischen Erziehung – und gleichzeitig ein idealer Heiratsmarkt. Neu dabei ist Kassandra, Ende dreißig und nur bedingt erlösungswillig – doch die Tage im »Heiligen Bezirk« werden sie alles andere als unberührt lassen.

Sophie von Maltzahn schickt ihre Heldin mit herrlich ungläubigem Blick auf das Abenteuer Lourdes. Die Reise wird für Kassandra zu einem Selbstversuch mit offenem Ausgang – sie gibt sich komplett dem abstrusen Kosmos der Wallfahrtstätte hin. Aber was macht ein solcher Overkill an christlicher Mystik, tiefer Gläubigkeit und uralten liturgischen Abläufen mit einem modernen Stadtmenschen? Wie findet man sich zurecht in einer strengen Ordenshierarchie – die von allen Beteiligten beunruhigend ernst genommen wird? Und kann man in einer Umgebung, die sich derart hingebungsvoll in den Dienst der Kranken stellt, skeptisch, distanziert und unberührt bleiben? Natürlich kann man das nicht! Und so lässt der Verlust der »ethnologischen Distanz« nicht lange auf sich warten – und die Liebe bricht sich Bahn.

Sophie von Maltzahn erzählt mit messerscharfer Beobachtungsgabe und großem Humor von einer Expedition in ein unbekanntes Reich. »Liebe in Lourdes« ist eine wunderbare Milieustudie eines sehr speziellen Pilgerkreises, seiner uralten Regeln und Gebräuche und ein fein komponierter Roman über die Frage, wie anfällig wir sind für die Verheißung der Erlösung – egal ob gläubig oder nicht.

»ein gut erzähltes Stück Lebensgefühl« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Sophie von Maltzahn legt einen so vergnüglichen wie spirituellen Roman über die Wallfahrt nach Lourdes vor.« ("Die Tagespost")

Sophie von Maltzahn, geboren 1984, studierte Betriebswirtschaft, Kunstgeschichte und Ägyptologie und schrieb als freie Mitarbeiterin für Die Welt und die Berliner Morgenpost. Sie war Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und führte den Blog Ding und Dinglichkeit. Mit 24 Jahren fuhr sie zum ersten Mal nach Lourdes. Seitdem war sie sieben Mal dort. Nach »Grenzwerte/1928« (2014) ist »Liebe in Lourdes« ihr zweiter Roman. Sie lebt in Berlin.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.06.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.06.2019

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,5 cm

Gewicht

331 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05205-3

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Unglaublich langweiliger Pilgerroman

Bewertung aus Kyritz am 08.08.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unglaublich langweiliger Pilgerroman. Kassandra macht sich mit gleichgesinnten adligen Ordensmitglieder und einen ganzen Schwung körperlich und geistig beeinträchtigter Kinder und Jungendlichen mit einem Pilgerzug auf nach Lourdes. Während dieser Pilgerreise müssen dieser adligen Pilger, die fachlich nicht qualifiziert sind, sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die teils schwer körperlich und geistig beeinträchtigt sind. Auf dieser Reise hat Kassandra einen Flirt. Sie erliegt auch dem Charme von Lourdes. Kurz am Ende ist sie in einer religiösen Welt gefangen. Die Autorin hat zwar einen flüssigen Schreibstil schafft es jedoch nicht den Leser dauerhaft zu fesseln. Man muss wohl wirklich katholisch sein um den einen oder anderen Zeitenhieb zu verstehen. Und diese teilt sie gekonnt aus. Sie verbeißt sich regelrecht in das Thema Religion genauer gesagt dem katholischen Glauben. Die Handlung soll es nun eine Liebesgeschichte oder eher eine Abrechnung mit der katholischen Kirche sein? Für mich ist es nichts halbes und nichts ganzes. Am meisten nerven wirklich noch die Fußnoten. Als nicht Katholik steht man die Hälfte des Romans auf dem Schlauch. Einige Spitzen wie den Pilgertourismus, Gaffer, Behinderte, Ehe, Scheidung und Homosexualität werden geschmiesen und ja kurz diskutiert aber alles extrem oberflächlich. Am Ende quält man sich da regelrecht nur noch durch. Der Titel hält auf keinen Fall was man sich als Leser darunter vorstellt. Die Autorin schreibt, was ihr gerade in den Sinn kommt und verliert dadurch irgendwie den roten Faden. Obwohl ja offensichtlich die Pilgerreise im Vordergrund steht und sich die Handlung daran orientiert. Bleibt die Handlung im großen und ganzen oberflächlich. Die Autorin hat es schlicht verpasst an den geeigneten Stellen tiefer einzutauchen und aus einen Episodenroman einen spannenden und anregenden Roman zu gestalten. Die Figuren sind schlicht und oberflächlich. Vollziehen die Figuren eine Wandlung? Nein nicht wirklich. Sie wirken am Ende einfach nur ein wenig weichgespült. Am Ende schlägt das Herz des Lesers für nicht eine Figur, weil man im Laufe des Romans einfach nicht die Möglichkeit hatte die Figuren tiefer kennenzulernen. Fazit: Macht einen großen Bogen um dieses Buch. Ihr verpasst nichts. Es ist nichts halbes und nichts ganzes und noch dazu extrem langweilig.

Unglaublich langweiliger Pilgerroman

Bewertung aus Kyritz am 08.08.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Unglaublich langweiliger Pilgerroman. Kassandra macht sich mit gleichgesinnten adligen Ordensmitglieder und einen ganzen Schwung körperlich und geistig beeinträchtigter Kinder und Jungendlichen mit einem Pilgerzug auf nach Lourdes. Während dieser Pilgerreise müssen dieser adligen Pilger, die fachlich nicht qualifiziert sind, sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die teils schwer körperlich und geistig beeinträchtigt sind. Auf dieser Reise hat Kassandra einen Flirt. Sie erliegt auch dem Charme von Lourdes. Kurz am Ende ist sie in einer religiösen Welt gefangen. Die Autorin hat zwar einen flüssigen Schreibstil schafft es jedoch nicht den Leser dauerhaft zu fesseln. Man muss wohl wirklich katholisch sein um den einen oder anderen Zeitenhieb zu verstehen. Und diese teilt sie gekonnt aus. Sie verbeißt sich regelrecht in das Thema Religion genauer gesagt dem katholischen Glauben. Die Handlung soll es nun eine Liebesgeschichte oder eher eine Abrechnung mit der katholischen Kirche sein? Für mich ist es nichts halbes und nichts ganzes. Am meisten nerven wirklich noch die Fußnoten. Als nicht Katholik steht man die Hälfte des Romans auf dem Schlauch. Einige Spitzen wie den Pilgertourismus, Gaffer, Behinderte, Ehe, Scheidung und Homosexualität werden geschmiesen und ja kurz diskutiert aber alles extrem oberflächlich. Am Ende quält man sich da regelrecht nur noch durch. Der Titel hält auf keinen Fall was man sich als Leser darunter vorstellt. Die Autorin schreibt, was ihr gerade in den Sinn kommt und verliert dadurch irgendwie den roten Faden. Obwohl ja offensichtlich die Pilgerreise im Vordergrund steht und sich die Handlung daran orientiert. Bleibt die Handlung im großen und ganzen oberflächlich. Die Autorin hat es schlicht verpasst an den geeigneten Stellen tiefer einzutauchen und aus einen Episodenroman einen spannenden und anregenden Roman zu gestalten. Die Figuren sind schlicht und oberflächlich. Vollziehen die Figuren eine Wandlung? Nein nicht wirklich. Sie wirken am Ende einfach nur ein wenig weichgespült. Am Ende schlägt das Herz des Lesers für nicht eine Figur, weil man im Laufe des Romans einfach nicht die Möglichkeit hatte die Figuren tiefer kennenzulernen. Fazit: Macht einen großen Bogen um dieses Buch. Ihr verpasst nichts. Es ist nichts halbes und nichts ganzes und noch dazu extrem langweilig.

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