Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament

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  1. Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament
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Martin Sonneborn

1. Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament

Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament

MP3 Format. Gekürzte Ausgabe

Hörbuch (MP3-CD)

14,99 €

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Variante: MP3-CD (gekürzt, 2019)

Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament

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Hörbuch

Hörbuch

ab 14,99 €

Beschreibung

Details

Medium

MP3-CD

Sprecher

Martin Wehrmann

Spieldauer

7 Stunden und 42 Minuten

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

John Verlag

Beschreibung

Details

Medium

MP3-CD

Sprecher

Martin Wehrmann

Spieldauer

7 Stunden und 42 Minuten

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

John Verlag

Fassung

gekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783963840142

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Top Hörbuch

Bewertung aus Quickborn am 03.07.2019

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Superklasse Europas Bürokratie wird Mega gut entblößt. Insbesondere der Umgang mit den „rechten“ wie z.B. Frau von Strolch. Absolut empfehlenswert

Top Hörbuch

Bewertung aus Quickborn am 03.07.2019
Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Superklasse Europas Bürokratie wird Mega gut entblößt. Insbesondere der Umgang mit den „rechten“ wie z.B. Frau von Strolch. Absolut empfehlenswert

Absolut empfehlenswert

Bewertung am 16.09.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lustig, ehrlich und schonungslos. Martin beschreibt die Politik auf EU Ebene ausführlich und zeigt ihren Irrsinn auf. Macht und Geld spielen leider auch hier eine wichtigere Rolle, als die Menschen der EU. Es liest sich sehr gut mit vielen Lachern.

Absolut empfehlenswert

Bewertung am 16.09.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lustig, ehrlich und schonungslos. Martin beschreibt die Politik auf EU Ebene ausführlich und zeigt ihren Irrsinn auf. Macht und Geld spielen leider auch hier eine wichtigere Rolle, als die Menschen der EU. Es liest sich sehr gut mit vielen Lachern.

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Herr Sonneborn geht nach Brüssel: Abenteuer im Europaparlament

von Martin Sonneborn

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Frau Dörfel

Mayersche Bochum

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5/5

Europapolitischer Schabernack und ernstgemeinter Wahnsinn

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich muss direkt zu Beginn erwähnen: Von Politik habe ich nicht die geringste Ahnung. Aber ich hatte definitiv meinen Spaß beim Lesen. Ungläubiges Kopfschütteln wechselte sich mit lauten Lachern ab! In chronologischer Abfolge liest man sich durch Sonneborns Amtszeit in Brüssel und einmal im Monat für wenige Tage in Straßburg (großartig wahnwitziges Kapitel!), erfährt welche Themen im Europaparlament anstehen, welche Feindschaften sich zu Sonneborn entwickeln und was für Gesetze teilweise so beschlossen (oder abgewendet) werden. Wenn ein Satiriker wie Sonneborn über das EU-Parlament schreibt, fragt man sich ganz zwangsweise, ob er da nicht ein wenig in seinem Sinne übertreibt; dann guckt man ins Netz und findet in Videos dutzendweise Verifikation dieses Zirkusses der Irren, die von Brüssel aus regieren. Besonders ulkig fand ich ja, dass sich die etablierten Parteien einerseits über DIE PARTEI lustig machen, sie nicht ernst nehmen wollen und herabwürdigen, auf den letzten Seiten des Buches jedoch erwähnt wird, dass ebendiese anderen Parteien neidisch auf die Reaktionen zur Partei- und Pressearbeit der PARTEI reagieren. Aber diese Wirkung hat die PARTEI, am eigenen Handeln dasjenige der anderen Parteien aufzuzeigen und zu einer Bewertung einzuladen wie die Goldverkäufe der NPD, welche DIE PARTEI mit gekonnt parodiert und angeklagt erfolgreich durch mehrere Gerichtsinstanzen Zuspruch erhalten hat. Aber lest selbst! Man kann es gut- oder schlechtheißen, wenn eine Satirepartei wie DIE PARTEI mit Sonneborn an der Spitze ihren Schabernack in der Politik betreibt, aber man wird wesentlich mehr erfahren als von anderen Parteien oder ihren Programmen, denn Sonneborn benötigt keine falschen Versprechen, er macht einfach das, was das Titanic-Magazin schon immer gemacht hat auch in diesem Buch: Die Politik ein wenig transparenter.
5/5

Europapolitischer Schabernack und ernstgemeinter Wahnsinn

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich muss direkt zu Beginn erwähnen: Von Politik habe ich nicht die geringste Ahnung. Aber ich hatte definitiv meinen Spaß beim Lesen. Ungläubiges Kopfschütteln wechselte sich mit lauten Lachern ab! In chronologischer Abfolge liest man sich durch Sonneborns Amtszeit in Brüssel und einmal im Monat für wenige Tage in Straßburg (großartig wahnwitziges Kapitel!), erfährt welche Themen im Europaparlament anstehen, welche Feindschaften sich zu Sonneborn entwickeln und was für Gesetze teilweise so beschlossen (oder abgewendet) werden. Wenn ein Satiriker wie Sonneborn über das EU-Parlament schreibt, fragt man sich ganz zwangsweise, ob er da nicht ein wenig in seinem Sinne übertreibt; dann guckt man ins Netz und findet in Videos dutzendweise Verifikation dieses Zirkusses der Irren, die von Brüssel aus regieren. Besonders ulkig fand ich ja, dass sich die etablierten Parteien einerseits über DIE PARTEI lustig machen, sie nicht ernst nehmen wollen und herabwürdigen, auf den letzten Seiten des Buches jedoch erwähnt wird, dass ebendiese anderen Parteien neidisch auf die Reaktionen zur Partei- und Pressearbeit der PARTEI reagieren. Aber diese Wirkung hat die PARTEI, am eigenen Handeln dasjenige der anderen Parteien aufzuzeigen und zu einer Bewertung einzuladen wie die Goldverkäufe der NPD, welche DIE PARTEI mit gekonnt parodiert und angeklagt erfolgreich durch mehrere Gerichtsinstanzen Zuspruch erhalten hat. Aber lest selbst! Man kann es gut- oder schlechtheißen, wenn eine Satirepartei wie DIE PARTEI mit Sonneborn an der Spitze ihren Schabernack in der Politik betreibt, aber man wird wesentlich mehr erfahren als von anderen Parteien oder ihren Programmen, denn Sonneborn benötigt keine falschen Versprechen, er macht einfach das, was das Titanic-Magazin schon immer gemacht hat auch in diesem Buch: Die Politik ein wenig transparenter.

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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4/5

Ein begnadeter Satiriker vernichtet das EU-Parlament. Jedenfalls literarisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Sonneborn zieht Bilanz. Der inzwischen allseits bekannte Satiriker, Titanic-Chefredakteur und PARTEI-Politiker lässt seine ersten fünf Jahre als fraktionsloser Abgeordneter im Europäischen Parlament Revue passieren. Das tut er in seiner gewohnt bitterbösen, über alle Maßen provokanten und unnachahmlichen Art und Weise, die mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Niemand, vielleicht nicht einmal er selbst weiß, wann er etwas Ernst meint und einmal nicht in seiner Rolle als GröVaz („Größter Vorsitzender alle Zeiten“) agiert. Wo immer er auftritt, was immer er macht, Martin Sonneborn polarisiert. Und sorgt für Schnappatmung in der seriösen Politik. Während seiner Zeit als Europaabgeordneter ist Sonneborn Zeuge zahlreicher Konflikte und Krisen, welche die EU beinah zerstört hätten und an den Rand ihrer Existenz getrieben haben. Man denke dabei nur an die schier unendliche griechische Finanzkrise, die Migrationsbewegungen 2015 oder das Brexit-Referendum 2016. Während dieser Zeit realisierte er unmittelbar, dass die EU alles ist, nur keine echte Union. Sie ist stattdessen eine Vereinigung von Nationalstaaten, die fast alle auf ihren eigenen Vorteil aus sind, sich nur wenig um echte europäische Solidarität und Einigung kümmern. Darüber hinaus ist sie die absolute Institutionalisierung der parlamentarischen Demokratie in ihrer bürokratischsten Form: sperrig, träge und behäbig. Die EU ist damit der perfekte Arbeitsort für einen Satiriker. In ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ und mit seinem gesamten Wirken führt Sonneborn den europäischen Politikbetrieb permanent ad Absurdum. Das ist sein Anspruch, das ist das Ziel seines politischen Wirkens. Einerseits ist das gut und sehr wichtig, hält er so den „ernsten“ politischen Vertreter*innen schonungslos den Spiegel vor und zeigt der Öffentlichkeit, wie absurd die große Politik mitunter ist. Andererseits kann das Lächerlichmachen von fast allem auch dazu führen, dass die Menschen noch mehr Vertrauen in die Politik verlieren, Politikverdrossenheit und radikales Wahlverhalten weiter zunehmen. Martin Sonneborns satirisches Buch ist ein provozierender und kritischer Erlebnisbericht, der mit intelligentem und heftig-derbem Humor den Irrsinn und die Schwächen so außerordentlich wichtigen Gebildes EU dokumentiert. Mehr noch: ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ ist ein erhellendes und wichtiges Werk, was den aktuellen Politikbetrieb besser erklärt, als so manches ernst gemeintes Buch zum Thema. Und dabei noch ungeheuer lustig ist.
4/5

Ein begnadeter Satiriker vernichtet das EU-Parlament. Jedenfalls literarisch

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Martin Sonneborn zieht Bilanz. Der inzwischen allseits bekannte Satiriker, Titanic-Chefredakteur und PARTEI-Politiker lässt seine ersten fünf Jahre als fraktionsloser Abgeordneter im Europäischen Parlament Revue passieren. Das tut er in seiner gewohnt bitterbösen, über alle Maßen provokanten und unnachahmlichen Art und Weise, die mittlerweile zu seinem Markenzeichen geworden ist. Niemand, vielleicht nicht einmal er selbst weiß, wann er etwas Ernst meint und einmal nicht in seiner Rolle als GröVaz („Größter Vorsitzender alle Zeiten“) agiert. Wo immer er auftritt, was immer er macht, Martin Sonneborn polarisiert. Und sorgt für Schnappatmung in der seriösen Politik. Während seiner Zeit als Europaabgeordneter ist Sonneborn Zeuge zahlreicher Konflikte und Krisen, welche die EU beinah zerstört hätten und an den Rand ihrer Existenz getrieben haben. Man denke dabei nur an die schier unendliche griechische Finanzkrise, die Migrationsbewegungen 2015 oder das Brexit-Referendum 2016. Während dieser Zeit realisierte er unmittelbar, dass die EU alles ist, nur keine echte Union. Sie ist stattdessen eine Vereinigung von Nationalstaaten, die fast alle auf ihren eigenen Vorteil aus sind, sich nur wenig um echte europäische Solidarität und Einigung kümmern. Darüber hinaus ist sie die absolute Institutionalisierung der parlamentarischen Demokratie in ihrer bürokratischsten Form: sperrig, träge und behäbig. Die EU ist damit der perfekte Arbeitsort für einen Satiriker. In ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ und mit seinem gesamten Wirken führt Sonneborn den europäischen Politikbetrieb permanent ad Absurdum. Das ist sein Anspruch, das ist das Ziel seines politischen Wirkens. Einerseits ist das gut und sehr wichtig, hält er so den „ernsten“ politischen Vertreter*innen schonungslos den Spiegel vor und zeigt der Öffentlichkeit, wie absurd die große Politik mitunter ist. Andererseits kann das Lächerlichmachen von fast allem auch dazu führen, dass die Menschen noch mehr Vertrauen in die Politik verlieren, Politikverdrossenheit und radikales Wahlverhalten weiter zunehmen. Martin Sonneborns satirisches Buch ist ein provozierender und kritischer Erlebnisbericht, der mit intelligentem und heftig-derbem Humor den Irrsinn und die Schwächen so außerordentlich wichtigen Gebildes EU dokumentiert. Mehr noch: ‘Herr Sonneborn geht nach Brüssel‘ ist ein erhellendes und wichtiges Werk, was den aktuellen Politikbetrieb besser erklärt, als so manches ernst gemeintes Buch zum Thema. Und dabei noch ungeheuer lustig ist.

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