Leopold Mozart

Leopold Mozart

Musiker – Manager – Mensch. Musician – Manager – Man

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Beschreibung

Wer war Leopold Mozart wirklich?
Dieser Frage wird in der Ausstellung anlässlich seines 300. Geburtstages nachgegangen. Leopold Mozart gehört zweifelsohne zu den interessantesten und vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit: produktiver Komponist, langjähriger Hofmusiker und Geiger, Vizekapellmeister, geschickter Notenstecher, Notenkopist, erfolgreicher Pädagoge, kluger Erzieher und Förderer seiner begabten Kinder, angesehener Schriftsteller und Gelehrter, aufmerksamer Beobachter, exzellenter Briefschreiber, liebevoller Ehemann und sorgender, bisweilen belehrender Familienvater, geselliger Gastgeber, gebildeter Leser, sammelnder Kunstfreund, leidenschaftlicher Theater- und Operngänger, intelligenter Networker, zielstrebiger Organisator, umsichtiger Reisemanager und Konzertveranstalter, gläubiger Katholik, Freimaurer, provokanter Untertan, Freigeist und Mann der Aufklärung, Unterstützer von Musikerwitwen. All diesen, teilweise noch wenig bekannten Aspekten des ereignisreichen Lebens von Leopold Mozart spürt die Ausstellung nach und zeigt wertvolle Brief- und Musikautographe, Dokumente sowie Bilder.
To commemorate the 300th anniversary of the birth of Leopold Mozart the exhibition traces the extremely versatile facets of one of the most interesting 18th-century musicians.

Die Ausstellung Leopold Mozart (1719–1787). Musiker – Manager – Mensch findet vom 5. April 2019 bis 9. Februar 2020 im Mozart-Wohnhaus in Salzburg statt.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Herausgeber

Internationale Stiftung Mozarteum

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Herausgeber

Internationale Stiftung Mozarteum

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,8/16,9/2 cm

Gewicht

539 g

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-7025-0933-0

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Beinahe ein verkanntes Genie

Gertie G. aus Wien am 25.04.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leopold Mozart (1719-1787) kennen die meisten nur als Vater des berühmten Wolfgang Amadeus und dessen Schwester Nannerl. Dabei ist die Person Leopold nicht minder interessant. In 11 unterschiedlichen Essays versuchen mehrere Autoren sich ihm zu nähern. So wird der 1719 in Augsburg geborene Leopold von verschiedenen Seiten betrachtet. Unter anderem als • Komponist • Kirchenmusiker • Hofmusiker • Verfasser der „Violin-Schule“ • Erzieher & Pädagoge • Briefschreiber • Belesener Komponist – komponierender Leser • Unternehmer & Manager Sehr interessant, weil außerhalb des Musikbusiness nicht so geläufig, ist Leopold als Verfasser der „Violin-Schule“ nach der abertausende Schüler Violine spielen lernten. Mit Lizenzgebühren für dieses Standardwerk, das in viele Sprachen übersetzt wurde, hätte Mozart wohl ausgesorgt gehabt, wenn es das Urheberrecht damals schon gegeben hätte. So kann jeder Verleger/Buchdrucker das Buch kopieren („abkupfern“) ohne, dass Leopold Mozart jemals Geld dafür gesehen hat. Leopold Mozart ist auch ein reger Briefschreiber. Im anschließenden Katalog sind viele Originale abgebildet. Spannend sind die Ausführungen zu den diversen Konzertreisen und Mozarts Geschick als Manager. Wenn man die Beschwerlichkeit der Reisen mit der (Post)Kutsche bedenkt, das Absteigen in verwanzten und unsauberen Gasthöfen und das alles vorab auf eigene Kosten, so ist dieser logistischen Meisterleistung Tribut zu zollen. Ein interessanter Abschluss ist noch der Pressespiegel, in dem zeitgenössische Zeitungen zu Wort kommen. Fazit: Ein aufschlussreiches Buch über Leopold Mozart, der mehr war, als nur der Vater von Wolfgang Amadeus und Nannerl. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Beinahe ein verkanntes Genie

Gertie G. aus Wien am 25.04.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leopold Mozart (1719-1787) kennen die meisten nur als Vater des berühmten Wolfgang Amadeus und dessen Schwester Nannerl. Dabei ist die Person Leopold nicht minder interessant. In 11 unterschiedlichen Essays versuchen mehrere Autoren sich ihm zu nähern. So wird der 1719 in Augsburg geborene Leopold von verschiedenen Seiten betrachtet. Unter anderem als • Komponist • Kirchenmusiker • Hofmusiker • Verfasser der „Violin-Schule“ • Erzieher & Pädagoge • Briefschreiber • Belesener Komponist – komponierender Leser • Unternehmer & Manager Sehr interessant, weil außerhalb des Musikbusiness nicht so geläufig, ist Leopold als Verfasser der „Violin-Schule“ nach der abertausende Schüler Violine spielen lernten. Mit Lizenzgebühren für dieses Standardwerk, das in viele Sprachen übersetzt wurde, hätte Mozart wohl ausgesorgt gehabt, wenn es das Urheberrecht damals schon gegeben hätte. So kann jeder Verleger/Buchdrucker das Buch kopieren („abkupfern“) ohne, dass Leopold Mozart jemals Geld dafür gesehen hat. Leopold Mozart ist auch ein reger Briefschreiber. Im anschließenden Katalog sind viele Originale abgebildet. Spannend sind die Ausführungen zu den diversen Konzertreisen und Mozarts Geschick als Manager. Wenn man die Beschwerlichkeit der Reisen mit der (Post)Kutsche bedenkt, das Absteigen in verwanzten und unsauberen Gasthöfen und das alles vorab auf eigene Kosten, so ist dieser logistischen Meisterleistung Tribut zu zollen. Ein interessanter Abschluss ist noch der Pressespiegel, in dem zeitgenössische Zeitungen zu Wort kommen. Fazit: Ein aufschlussreiches Buch über Leopold Mozart, der mehr war, als nur der Vater von Wolfgang Amadeus und Nannerl. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Begleitbuch zur Ausstellung 2019 in Salzburg mit informativen Texten und allen Ausstellungsstücken

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 01.04.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leopold Mozarts 300. Geburtstag wird 2019 in Salzburg mit einer Sonderausstellung im Mozart Wohnhaus gewürdigt. Dazu ist ein Begleitbuch in deutscher und englischer Sprache erschienen, dass Leopold Mozart in folgenden Kapiteln versucht zu beschreiben: Der Augsburger Sohn, der Komponist, Leopold Mozarts Kirchenmusik, Hofmusiker und Vizekapellmeister, seine Violinschule, als Erzieher und Pädagoge, der Briefschreiber, der belesene Komponist und komponierende Leser, der Unternehmer und Manager sowie Leopold Mozart im Spiegel seiner Zeitgenossen und früher Biografen, insgesamt 50 Seiten. Am Anfang des Buches gibt es einen vierseitigen biografischen Abriss, der bereits viele Details aus dem Leben des Künstlers bietet. Nach den oben genannten Kapiteln werden auf 85 Seiten alle 75 Ausstellungsobjekte mit Bild und kurzer Beschreibung präsentiert. Diese bestehen aus zeitgenössischen Gemälden, Zeichnungen und Skizzen sowie Kompositionen und Briefe. Auch die Konzertvioline von Wolfgang Amadé Mozart ist zu sehen. In den Beiträgen sind unter anderen die Recherchen zum manchmal kolportierten übertriebenen Ehrgeiz des Vaters Leopold in Bezug auf Wolfgang interessant. Dieses Buch zeigt an Hand von zeitgenössischen Textauszügen einen stolzen Vater, der Mozart nicht seinen Erfolg neidisch war. Auch gibt es Belege für ein gutes Vater-Sohn-Verhältnis. Dass Leopold Mozart wohl überwiegend Kirchenmusik komponierte und spielte und warum wird ebenso erläutert wie Informationen zu seinen Reisen und deren Finanzierung. Das erste Kapitel über die Zeit der Familie Mozart in Augsburg bietet Aufschlüsse für spätere Beziehungen von Leopold. Da ist auch „die eine erste, umfassende, didaktisch wie auch pädagogisch einzigartige Violinschule“ zu nennen, wie sie Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg, beschreibt. Sie wurde nämlich in Augsburg verlegt. Die einzelnen Kapitel sind zwischen sechs und zehn Seiten lang, bieten also ausreichend Information ohne langatmig oder mühsam beim Lesen zu werden. Ich finde das Buch sehr in Ordnung, lässt Leopold Mozart zu seinem 300. Geburtstag im Lichte der neuesten Forschungsergebnisse erscheinen und ist auch für jene Personen, die die Ausstellung nicht besuchen können, ein interessantes Buch.

Begleitbuch zur Ausstellung 2019 in Salzburg mit informativen Texten und allen Ausstellungsstücken

Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 01.04.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leopold Mozarts 300. Geburtstag wird 2019 in Salzburg mit einer Sonderausstellung im Mozart Wohnhaus gewürdigt. Dazu ist ein Begleitbuch in deutscher und englischer Sprache erschienen, dass Leopold Mozart in folgenden Kapiteln versucht zu beschreiben: Der Augsburger Sohn, der Komponist, Leopold Mozarts Kirchenmusik, Hofmusiker und Vizekapellmeister, seine Violinschule, als Erzieher und Pädagoge, der Briefschreiber, der belesene Komponist und komponierende Leser, der Unternehmer und Manager sowie Leopold Mozart im Spiegel seiner Zeitgenossen und früher Biografen, insgesamt 50 Seiten. Am Anfang des Buches gibt es einen vierseitigen biografischen Abriss, der bereits viele Details aus dem Leben des Künstlers bietet. Nach den oben genannten Kapiteln werden auf 85 Seiten alle 75 Ausstellungsobjekte mit Bild und kurzer Beschreibung präsentiert. Diese bestehen aus zeitgenössischen Gemälden, Zeichnungen und Skizzen sowie Kompositionen und Briefe. Auch die Konzertvioline von Wolfgang Amadé Mozart ist zu sehen. In den Beiträgen sind unter anderen die Recherchen zum manchmal kolportierten übertriebenen Ehrgeiz des Vaters Leopold in Bezug auf Wolfgang interessant. Dieses Buch zeigt an Hand von zeitgenössischen Textauszügen einen stolzen Vater, der Mozart nicht seinen Erfolg neidisch war. Auch gibt es Belege für ein gutes Vater-Sohn-Verhältnis. Dass Leopold Mozart wohl überwiegend Kirchenmusik komponierte und spielte und warum wird ebenso erläutert wie Informationen zu seinen Reisen und deren Finanzierung. Das erste Kapitel über die Zeit der Familie Mozart in Augsburg bietet Aufschlüsse für spätere Beziehungen von Leopold. Da ist auch „die eine erste, umfassende, didaktisch wie auch pädagogisch einzigartige Violinschule“ zu nennen, wie sie Johannes Honsig-Erlenburg, Präsident der Stiftung Mozarteum Salzburg, beschreibt. Sie wurde nämlich in Augsburg verlegt. Die einzelnen Kapitel sind zwischen sechs und zehn Seiten lang, bieten also ausreichend Information ohne langatmig oder mühsam beim Lesen zu werden. Ich finde das Buch sehr in Ordnung, lässt Leopold Mozart zu seinem 300. Geburtstag im Lichte der neuesten Forschungsergebnisse erscheinen und ist auch für jene Personen, die die Ausstellung nicht besuchen können, ein interessantes Buch.

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