Die Welt in allen Farben

Die Welt in allen Farben

Roman

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Beschreibung

Für alle, die die Welt aus einer neuen Perspektive sehen wollen

Nova hat viele Fähigkeiten. Sie spricht fünf Sprachen. Sie weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme.
Aber eines kann sie nicht: sehen.
Als eine Operation ihr die Sehkraft schenkt, findet sich die selbstbewusste junge Frau plötzlich nicht mehr zurecht. Die Sehenden scheinen mühelos Regeln zu befolgen, die sie sich erst erarbeiten muss. Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war. Wenn Nova in Kates Augen schaut, erkennt sie zum ersten Mal, was Liebe ist - und wie es sich anfühlt, um sie zu fürchten.

»Ein berührendes und gleichzeitig überraschendes Buch, das dem Leser eine Weile in Erinnerung bleiben dürfte« Weser Kurier

»Ein sanftes, intensives Drama über Liebe und die unerwarteten Orte, an denen man sie findet.« Sunday Express

»Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dich die Welt auf völlig neue Weise sehen lassen wird.« Daily Mail

»Absolut brillant!« Sun Joe Heap wurde 1986 geboren und wuchs als Lehrerkind in Bradford auf. Er studierte Englische Literatur sowie Kreatives Schreiben. Heute lebt Joe in London zusammen mit seiner geduldigen Freundin, seinem ungeduldigen Baby und seiner ständig eingeschnappten Katze. "Die Welt in allen Farben" ist sein Debütroman.

Details

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Nein

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    16.09.2019

  • Verlag HarperCollins

Beschreibung

Details

Format

ePUB

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Nein

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  • Erscheinungsdatum

    16.09.2019

  • Verlag HarperCollins
  • Seitenzahl

    480 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    1591 KB

  • Originaltitel The Rules of Seeing
  • Übersetzer

    Wibke Kuhn

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783959678865

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Ich empfand das Buch als anstrengend

Dark Rose aus Troisdorf am 10.11.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Achtung: Triggerwarnung: häusliche Gewalt und Suizidversuch / Suizidgedanken Kate hebt ein Blatt Papier auf, das ihrem Mann, einem Polizisten, aus der Brieftasche gefallen ist. Er verlangt es zurück, weigert sich ihr zu sagen, worum es sich handelt und macht ihr auf einmal Angst. Sie weicht vor ihm zurück, stolpert (angeblich) und schlägt hart mit dem Kopf auf die Fliesen. Als sie erwacht liegt sie auf dem Sofa aber ihr Mann ist verschwunden. Am nächsten Tag tut er als sei nichts gewesen, doch das ungute Gefühl ihn betreffend will nicht verschwinden. Nova ist blind. Eine neuartige Operation soll ihr das Augenlicht wiedergeben. Im Krankenhaus trifft sie auf mehrmals auf Kate. Nova fällt es schwer sich in der Welt der sehenden zurecht zu finden. Durch die Freundschaft und die Gefühle, die sie für Kate entwickelt lernt sie mühsam was Liebe wirklich bedeutet und dass sie dafür nicht ihre Augen braucht. Weder Kate noch Nova waren mir sympathisch. Das liegt bei Kate vor allem daran, dass ihre Sichtweise für mich zu verworren und sprunghaft war. Ich konnte ihr oft nicht richtig folgen. Nova war mir zu philosophisch, aber nicht auf eine „weise“ Art, sondern irgendwie krampfhaft. Nova tut oft so, als könne sie erst jetzt, wo sie sehen kann, tiefgehende Erkenntnisse erringen. Als hätte sie die Fähigkeit zu sehen von einem Kind zu einer Erwachsenen gemacht. Sobald die beiden mehr Zeit miteinander verbringen wird für mich alles schlimmer. Sie benehmen sich wie kleine Kinder, die eine Übernachtungsparty ohne elterliche Aufsicht feiern. Sie sind unverantwortlich und einfach nur nervig. Zudem stecken sie gemeinsam einfach nur den Kopf in den Sand und verweigern sich der Realität. Mir fehlte bei beiden der emotionale Tiefgang. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, oder auch nur ihren Gedanken und Handlungen richtig folgen. Das Buch hätte echt Potential gehabt bei den beiden Charakteren so richtig aus den vollen zu schöpfen. Eine Frau die plötzlich sehen kann und eine Frau, die erkennen muss, dass sie sich viel zu lang selbst ihren Mann betreffend etwas vorgelogen hat. Das sind tiefgreifende Veränderungen, da hätte ich emotionale Achterbahnen erwartet, doch bei mir kam einfach gar nichts an. Das Buch springt durch die Monate und wechselt ständig ohne Vorwarnung die Perspektive, wodurch ich andauernd aus der gegenwärtigen Handlung geworfen wurde. Ich empfand das Buch als in großen Teilen konfus, chaotisch, verworren, emotionslos und langweilig. Zudem gab es oft seltsame Beschreibungen, die wohl philosophisch sein sollten oder so, aber ich fand sie einfach nur merkwürdig. Der Gedanke, der mir neben „ist es bald vorbei“ bei diesem Buch am häufigsten kam, war „hä?“ Am Ende wurde es nochmal interessanter, aber auch hier fehlten vollkommen die Gefühle. Schade! Fazit: Leider war das Buch so gar nicht meins. Es hätte rein von der Ausgangsstory her richtig viel Potential gehabt, doch der Schreibstil, der Emotionen vermissen lässt und ständig ohne Vorwarnung die Perspektive wechselt, nervt irgendwann. Mir waren die Charaktere leider auch nicht sympathisch. Ich habe beim Lesen einfach nur noch auf das Ende gewartet. Mich hat das Buch leider enttäuscht. Von mir bekommt es 1 Stern und den auch nur wegen der interessanten Grundstory, die so viel mehr hätte bieten können.

Ich empfand das Buch als anstrengend

Dark Rose aus Troisdorf am 10.11.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Achtung: Triggerwarnung: häusliche Gewalt und Suizidversuch / Suizidgedanken Kate hebt ein Blatt Papier auf, das ihrem Mann, einem Polizisten, aus der Brieftasche gefallen ist. Er verlangt es zurück, weigert sich ihr zu sagen, worum es sich handelt und macht ihr auf einmal Angst. Sie weicht vor ihm zurück, stolpert (angeblich) und schlägt hart mit dem Kopf auf die Fliesen. Als sie erwacht liegt sie auf dem Sofa aber ihr Mann ist verschwunden. Am nächsten Tag tut er als sei nichts gewesen, doch das ungute Gefühl ihn betreffend will nicht verschwinden. Nova ist blind. Eine neuartige Operation soll ihr das Augenlicht wiedergeben. Im Krankenhaus trifft sie auf mehrmals auf Kate. Nova fällt es schwer sich in der Welt der sehenden zurecht zu finden. Durch die Freundschaft und die Gefühle, die sie für Kate entwickelt lernt sie mühsam was Liebe wirklich bedeutet und dass sie dafür nicht ihre Augen braucht. Weder Kate noch Nova waren mir sympathisch. Das liegt bei Kate vor allem daran, dass ihre Sichtweise für mich zu verworren und sprunghaft war. Ich konnte ihr oft nicht richtig folgen. Nova war mir zu philosophisch, aber nicht auf eine „weise“ Art, sondern irgendwie krampfhaft. Nova tut oft so, als könne sie erst jetzt, wo sie sehen kann, tiefgehende Erkenntnisse erringen. Als hätte sie die Fähigkeit zu sehen von einem Kind zu einer Erwachsenen gemacht. Sobald die beiden mehr Zeit miteinander verbringen wird für mich alles schlimmer. Sie benehmen sich wie kleine Kinder, die eine Übernachtungsparty ohne elterliche Aufsicht feiern. Sie sind unverantwortlich und einfach nur nervig. Zudem stecken sie gemeinsam einfach nur den Kopf in den Sand und verweigern sich der Realität. Mir fehlte bei beiden der emotionale Tiefgang. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, oder auch nur ihren Gedanken und Handlungen richtig folgen. Das Buch hätte echt Potential gehabt bei den beiden Charakteren so richtig aus den vollen zu schöpfen. Eine Frau die plötzlich sehen kann und eine Frau, die erkennen muss, dass sie sich viel zu lang selbst ihren Mann betreffend etwas vorgelogen hat. Das sind tiefgreifende Veränderungen, da hätte ich emotionale Achterbahnen erwartet, doch bei mir kam einfach gar nichts an. Das Buch springt durch die Monate und wechselt ständig ohne Vorwarnung die Perspektive, wodurch ich andauernd aus der gegenwärtigen Handlung geworfen wurde. Ich empfand das Buch als in großen Teilen konfus, chaotisch, verworren, emotionslos und langweilig. Zudem gab es oft seltsame Beschreibungen, die wohl philosophisch sein sollten oder so, aber ich fand sie einfach nur merkwürdig. Der Gedanke, der mir neben „ist es bald vorbei“ bei diesem Buch am häufigsten kam, war „hä?“ Am Ende wurde es nochmal interessanter, aber auch hier fehlten vollkommen die Gefühle. Schade! Fazit: Leider war das Buch so gar nicht meins. Es hätte rein von der Ausgangsstory her richtig viel Potential gehabt, doch der Schreibstil, der Emotionen vermissen lässt und ständig ohne Vorwarnung die Perspektive wechselt, nervt irgendwann. Mir waren die Charaktere leider auch nicht sympathisch. Ich habe beim Lesen einfach nur noch auf das Ende gewartet. Mich hat das Buch leider enttäuscht. Von mir bekommt es 1 Stern und den auch nur wegen der interessanten Grundstory, die so viel mehr hätte bieten können.

Ein erstaunliches Buch

Galladan aus Niederrhein am 03.10.2019

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Welt in allen Farben von Joe Heap, erschienen im Harper Collins Verlag am 16. September 2019. Nova ist von Geburt an blind und erhält ihr Augenlicht durch eine Operation als sie 32 ist. Sie hatte sich als Blinde in die Gesellschaft gut eingefügt und konnte einen Lügner allein an der Stimme erkennen. Sie findet sich in der Welt wieder, die ungeschriebenen Regeln folgen, die sie nie erlernt hat und muss sich nun die die Welt der Dunkelheit der Sehenden zurechtfinden. Dann trifft sie Kate die nach einem Streit mit ihrem Mann im Krankenhaus gelandet ist. Dieses Buch wehrt sich standhaft in eine Schublade gesteckt zu werden. Es ist ein spannender Liebesroman mit leichtem Hang zur Literatur und etwas Sachbuch. Zuallererst lernen wir mit Nova zwei Welten kennen. Die der Blinden und die der Sehenden. Fast jeder kann an der Mimik eines Menschen ablesen wie es ihm geht. Nova fehlt als sie plötzlich sehen kann der Schlüssel zu Dingen, die für uns selbstverständlich sind. Die Geschichte dreht sich um zwei erfolgreiche Frauen, die sich in emotionalem Aufruhr befinden als sie sich kennenlernen. Nova mit einer Reizüberflutung durch ihr Gehirn, dass plötzlich Dinge verarbeiten soll, auf das es nicht vorbereitet ist, Kate, die von häuslicher Gewalt betroffen ist. Zwei sympathische Protagonistinnen, die nicht immer einfach sind, aber mit denen man gerne durchs Buch geht. Ein Debütroman, der es in sich hat, aber auf jeden Fall lesenswert ist, wenn man keine Probleme mit Homosexualität hat. Klare Leseempfehlung.

Ein erstaunliches Buch

Galladan aus Niederrhein am 03.10.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Welt in allen Farben von Joe Heap, erschienen im Harper Collins Verlag am 16. September 2019. Nova ist von Geburt an blind und erhält ihr Augenlicht durch eine Operation als sie 32 ist. Sie hatte sich als Blinde in die Gesellschaft gut eingefügt und konnte einen Lügner allein an der Stimme erkennen. Sie findet sich in der Welt wieder, die ungeschriebenen Regeln folgen, die sie nie erlernt hat und muss sich nun die die Welt der Dunkelheit der Sehenden zurechtfinden. Dann trifft sie Kate die nach einem Streit mit ihrem Mann im Krankenhaus gelandet ist. Dieses Buch wehrt sich standhaft in eine Schublade gesteckt zu werden. Es ist ein spannender Liebesroman mit leichtem Hang zur Literatur und etwas Sachbuch. Zuallererst lernen wir mit Nova zwei Welten kennen. Die der Blinden und die der Sehenden. Fast jeder kann an der Mimik eines Menschen ablesen wie es ihm geht. Nova fehlt als sie plötzlich sehen kann der Schlüssel zu Dingen, die für uns selbstverständlich sind. Die Geschichte dreht sich um zwei erfolgreiche Frauen, die sich in emotionalem Aufruhr befinden als sie sich kennenlernen. Nova mit einer Reizüberflutung durch ihr Gehirn, dass plötzlich Dinge verarbeiten soll, auf das es nicht vorbereitet ist, Kate, die von häuslicher Gewalt betroffen ist. Zwei sympathische Protagonistinnen, die nicht immer einfach sind, aber mit denen man gerne durchs Buch geht. Ein Debütroman, der es in sich hat, aber auf jeden Fall lesenswert ist, wenn man keine Probleme mit Homosexualität hat. Klare Leseempfehlung.

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Die Welt in allen Farben

von Joe Heap

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M. Kösters

Thalia Osnabrück

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5/5

Blindheit auf mehr als nur einer Ebene

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch liest sich als Roman mit Krimiaspekten. Dreht sich die Handlung augenscheinlich um die Blindheit der einen Protagonistin, ist deutlich, dass es im Hintergrund der anderen Hauptdarstellerin sehr stark brodelt und ich konnte es nicht abwarten zu erfahren, wie diese Bedrohung aussieht. Anfänglich ruhig, doch dann nimmt der Roman und die Spannung an Fahrt auf. Vielschichtige Handlung und beschreibt sehr schön, wie das Sehen bzw Nichtsehen unser Leben und unsere Aufmerksamkeit beeinflusst.
5/5

Blindheit auf mehr als nur einer Ebene

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch liest sich als Roman mit Krimiaspekten. Dreht sich die Handlung augenscheinlich um die Blindheit der einen Protagonistin, ist deutlich, dass es im Hintergrund der anderen Hauptdarstellerin sehr stark brodelt und ich konnte es nicht abwarten zu erfahren, wie diese Bedrohung aussieht. Anfänglich ruhig, doch dann nimmt der Roman und die Spannung an Fahrt auf. Vielschichtige Handlung und beschreibt sehr schön, wie das Sehen bzw Nichtsehen unser Leben und unsere Aufmerksamkeit beeinflusst.

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4/5

Ohneeinander würden sie die Welt nicht in all ihren Farben sehen können!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nova ist von Geburt an blind, doch eine Operation gibt ihr das Augenlicht zurück. Neue Herausforderungen machen es ihr nicht leicht zu sehen, wie jeder andere auch. Doch die neu erlangte Sehkraft eröffnet ihr auch eine ganze neue Welt, die sie erst entdecken und kennen lernen muss. Dabei lernt sie Kate kennen, die viel durchzustehen hat, versucht aus einer gewalttätigen Beziehung zu entfliehen, die ihr bis dahin richtig und perfekt erschien. Die beiden Frauen beginnen einander zu unterstützen, sich gegenseitig ein neues Leben zu eröffnen, dass voll unverhoffter Gefühle steckt…. Nova ist eine der coolsten Frauenfiguren, die ich aus Büchern kenne. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Obwohl sie durch ihre Blindheit gehandicapt ist, findet sie sich perfekt zurecht in ihrem Alltag, ist super selbstständig, intelligent und tough. (Außerdem mag ich ihren Stil, sie hat eine besondere Art zu sprechen und auch sich zu kleiden!) Bis die OP sie wieder Sehend macht und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Plötzlich ist da zu viel von Allem, was ihr ungeahnte Schwierigkeiten bereitet, sie richtig überfordert. Was für Sehende, so auch für mich, selbstverständlich ist, ist für Nova völlig ungewohnt. Sie muss Alles von Grund auf neu erlernen und wir als Leser begleiten sie auf einer wilden Fahrt durch Höhen und Tiefen. Hoffen und leiden ein bisschen mit ihr. Während des Lesens hat mich immer wieder eine Gänsehaut überfallen. Die Geschichte beschreibt, wie Blindheit ist und wie ein Blinder sich damit durchs Leben schlägt. Die Vorstellung blind zu sein, die mir dabei vermittelt wird, bereitete mir unentwegt Unwohlsein. Die ganze Zeit über aber wünscht man sich für sie, dass es ihr schnell besser geht. Dann ist da noch Kate. Sie ist blind, obwohl sie sehen kann. Anfangs ist sie als äußerst langweilige und nichtssagende Figur erschienen, ich konnte nicht direkt zuordnen, welche Rolle sie in der Geschichte spielen wird. Jedoch ist spätestens ab der ersten Begegnung mit Nova offensichtlich worauf ihre Bekanntschaft hinauslaufen wird. Schön fand ich, das eine andere Art von Liebesbeziehung hier aufgegriffen wird und auch Homosexualität ein wichtiger Teil des Buches ist. Kitschig darf es da gerne sein, was dem eigentlichen Kontext keinen Abbruch tut, das Buch jedoch ab der Hälfte, ein wenig in die Länge zieht. Kate ist ein wichtiges Bindeglied, um der Story die nötige Aufregung zu verleihen. Sie ist Novas Kontrast und es hat mich beim Lesen immer wieder gepackt, herauszufinden, wie es weitergeht. Beide Hauptfiguren sorgen ordentlich für ein Drama, das unter die Haut geht, denn verstärkt wird es von einer dritten Figur, die wie eine dunkle Wolke über der, manchmal etwas schnulzigen, Liebesgeschichte, hängt. Zu Beginn hätte ich nie damit gerechnet, dass diese Figur noch eine so große Rolle spielen soll, sondern eher am Rand bleibt und schnell verschwindet. Diese Figur sorgt jedoch für genügend Spannung, damit dem Leser nicht zu schnell langweilig wird! Ansonsten ist die Story wenig von richtiger Action heimgesucht, die Erlebnisse und Geschehnisse aus dem Alltag reichen aus, um die Gefühle auflodern zu lassen. Das Buch war sehr sehr angenehm zu lesen. Berührt haben mich vor allem diese tiefen Einblicke in Novas Gefühlswelt und ihre Blindheit, wie es wirklich ist, blind zu sein und wie sehr es sich vom Sehen unterscheidet. Kates und Novas Geschichten umspielen sich, sind mal eigenständig und dann wieder ohne einander nicht möglich. Joe Heap schafft es, seine Geschichte so zu schreiben, dass man in das Leben der Frauen eintaucht, gerne „zuschaut“ und alles gut nachvollziehen kann, was passiert. Eine Geschichte von zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich begegnen und deren Begegnungen beiden helfen, die Welt, in der sie leben, anders wahrzunehmen, sich Gegenseitig aus ihrer Blindheit helfen.
4/5

Ohneeinander würden sie die Welt nicht in all ihren Farben sehen können!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nova ist von Geburt an blind, doch eine Operation gibt ihr das Augenlicht zurück. Neue Herausforderungen machen es ihr nicht leicht zu sehen, wie jeder andere auch. Doch die neu erlangte Sehkraft eröffnet ihr auch eine ganze neue Welt, die sie erst entdecken und kennen lernen muss. Dabei lernt sie Kate kennen, die viel durchzustehen hat, versucht aus einer gewalttätigen Beziehung zu entfliehen, die ihr bis dahin richtig und perfekt erschien. Die beiden Frauen beginnen einander zu unterstützen, sich gegenseitig ein neues Leben zu eröffnen, dass voll unverhoffter Gefühle steckt…. Nova ist eine der coolsten Frauenfiguren, die ich aus Büchern kenne. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Obwohl sie durch ihre Blindheit gehandicapt ist, findet sie sich perfekt zurecht in ihrem Alltag, ist super selbstständig, intelligent und tough. (Außerdem mag ich ihren Stil, sie hat eine besondere Art zu sprechen und auch sich zu kleiden!) Bis die OP sie wieder Sehend macht und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Plötzlich ist da zu viel von Allem, was ihr ungeahnte Schwierigkeiten bereitet, sie richtig überfordert. Was für Sehende, so auch für mich, selbstverständlich ist, ist für Nova völlig ungewohnt. Sie muss Alles von Grund auf neu erlernen und wir als Leser begleiten sie auf einer wilden Fahrt durch Höhen und Tiefen. Hoffen und leiden ein bisschen mit ihr. Während des Lesens hat mich immer wieder eine Gänsehaut überfallen. Die Geschichte beschreibt, wie Blindheit ist und wie ein Blinder sich damit durchs Leben schlägt. Die Vorstellung blind zu sein, die mir dabei vermittelt wird, bereitete mir unentwegt Unwohlsein. Die ganze Zeit über aber wünscht man sich für sie, dass es ihr schnell besser geht. Dann ist da noch Kate. Sie ist blind, obwohl sie sehen kann. Anfangs ist sie als äußerst langweilige und nichtssagende Figur erschienen, ich konnte nicht direkt zuordnen, welche Rolle sie in der Geschichte spielen wird. Jedoch ist spätestens ab der ersten Begegnung mit Nova offensichtlich worauf ihre Bekanntschaft hinauslaufen wird. Schön fand ich, das eine andere Art von Liebesbeziehung hier aufgegriffen wird und auch Homosexualität ein wichtiger Teil des Buches ist. Kitschig darf es da gerne sein, was dem eigentlichen Kontext keinen Abbruch tut, das Buch jedoch ab der Hälfte, ein wenig in die Länge zieht. Kate ist ein wichtiges Bindeglied, um der Story die nötige Aufregung zu verleihen. Sie ist Novas Kontrast und es hat mich beim Lesen immer wieder gepackt, herauszufinden, wie es weitergeht. Beide Hauptfiguren sorgen ordentlich für ein Drama, das unter die Haut geht, denn verstärkt wird es von einer dritten Figur, die wie eine dunkle Wolke über der, manchmal etwas schnulzigen, Liebesgeschichte, hängt. Zu Beginn hätte ich nie damit gerechnet, dass diese Figur noch eine so große Rolle spielen soll, sondern eher am Rand bleibt und schnell verschwindet. Diese Figur sorgt jedoch für genügend Spannung, damit dem Leser nicht zu schnell langweilig wird! Ansonsten ist die Story wenig von richtiger Action heimgesucht, die Erlebnisse und Geschehnisse aus dem Alltag reichen aus, um die Gefühle auflodern zu lassen. Das Buch war sehr sehr angenehm zu lesen. Berührt haben mich vor allem diese tiefen Einblicke in Novas Gefühlswelt und ihre Blindheit, wie es wirklich ist, blind zu sein und wie sehr es sich vom Sehen unterscheidet. Kates und Novas Geschichten umspielen sich, sind mal eigenständig und dann wieder ohne einander nicht möglich. Joe Heap schafft es, seine Geschichte so zu schreiben, dass man in das Leben der Frauen eintaucht, gerne „zuschaut“ und alles gut nachvollziehen kann, was passiert. Eine Geschichte von zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich begegnen und deren Begegnungen beiden helfen, die Welt, in der sie leben, anders wahrzunehmen, sich Gegenseitig aus ihrer Blindheit helfen.

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Die Welt in allen Farben

von Joe Heap

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