Die Welt in allen Farben

Roman

Joe Heap

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Beschreibung

Für alle, die die Welt aus einer neuen Perspektive sehen wollen

Nova hat viele Fähigkeiten. Sie spricht fünf Sprachen. Sie weiß, welche Zutaten auf ein gutes Sandwich gehören. Sie erkennt einen Lügner am Klang seiner Stimme.
Aber eines kann sie nicht: sehen.
Als eine Operation ihr die Sehkraft schenkt, findet sich die selbstbewusste junge Frau plötzlich nicht mehr zurecht. Die Sehenden scheinen mühelos Regeln zu befolgen, die sie sich erst erarbeiten muss. Dann begegnet ihr Kate, deren Vergangenheit ebenfalls von Dunkelheit geprägt war. Wenn Nova in Kates Augen schaut, erkennt sie zum ersten Mal, was Liebe ist - und wie es sich anfühlt, um sie zu fürchten.

»Eine zauberhafte Geschichte, die uns die Welt buchstäblich mit anderen Augen sehen lässt.« freundin

»Ein berührendes und gleichzeitig überraschendes Buch, das dem Leser eine Weile in Erinnerung bleiben dürfte« Weser Kurier

»Ein sanftes, intensives Drama über Liebe und die unerwarteten Orte, an denen man sie findet.« Sunday Express

»Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die dich die Welt auf völlig neue Weise sehen lassen wird.« Daily Mail

»Absolut brillant!« Sun

Joe Heap wurde 1986 geboren und wuchs als Lehrerkind in Bradford auf. Er studierte Englische Literatur sowie Kreatives Schreiben. Heute lebt Joe in London zusammen mit seiner geduldigen Freundin, seinem ungeduldigen Baby und seiner ständig eingeschnappten Katze. "Die Welt in allen Farben" ist sein Debütroman.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 16.09.2019
Verlag HarperCollins
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 21,1/13,8/3,8 cm
Gewicht 515 g
Auflage 1
Originaltitel The Rules of Seeing
Übersetzer Wibke Kuhn
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95967-340-2

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3.8

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leider ein auf und ab!

Bewertung aus Nürnberg am 21.03.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Als ich die LP zum Buch „die Welt in allen Farben“ gelesen habe, stand dieses Buch sofort auf meiner Wunschliste. Mit großer Erwartung ging ich an das Buch heran. Die beiden Protagonistinnen Kate und Nova sehen die Welt mit unterschiedlichen Augen. Nova ist von Geburt an blind. Sie nimmt die Welt anhand von Klängen, Gerüchen und Stimmen wahr. Als ihr Bruder eines Tages ihr von einer erfolgreichen OP erzählt, die ihr die menschliche Sehkraft schenken könnte, spürt Nova eine unbeschreibliche Angst. Sie fragt sich was es bedeuten würde, wenn sie plötzlich "sehen" könnte, wenn sie auf einmal "diese andere Welt" betreten würde. Die Welt der Sehenden. Kate führt ein unbeschwertes Leben. Sie arbeitet als Architektin, ist verheiratet und steht mitten im Leben. Eines Tages kommt es jedoch zu einem Streit mit ihrem Ehemann in der gemeinsamen Küche und Kate stürzt dabei auf den Hinterkopf. Als sie wieder zu sich kommt, merkt sie, dass alles anders ist. Etwas in ihrer Ehe stimmt nicht mehr und je mehr sie der Sache auf den Grund geht, desto schlimmer wird es. Eine zufällige Begegnung bringt Kate und Nova dann zusammen und eine innige Freundschaft und Beziehung entsteht. Es war für mich am Ende schwer dieses Buch zu bewerten. Einerseits schreibt Joe Heap sehr gefühlvoll und in einer wunderschönen lebendigen Sprache. Es gab aber auch viele Punkte im Buch, die mir nicht gefallen haben und die ich stellenweise sogar als etwas zu kitschig und langweilig empfunden habe. Für mich war es zu wenig, um mich am Ende begeistert zurück zu lassen.

leider ein auf und ab!

Bewertung aus Nürnberg am 21.03.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Als ich die LP zum Buch „die Welt in allen Farben“ gelesen habe, stand dieses Buch sofort auf meiner Wunschliste. Mit großer Erwartung ging ich an das Buch heran. Die beiden Protagonistinnen Kate und Nova sehen die Welt mit unterschiedlichen Augen. Nova ist von Geburt an blind. Sie nimmt die Welt anhand von Klängen, Gerüchen und Stimmen wahr. Als ihr Bruder eines Tages ihr von einer erfolgreichen OP erzählt, die ihr die menschliche Sehkraft schenken könnte, spürt Nova eine unbeschreibliche Angst. Sie fragt sich was es bedeuten würde, wenn sie plötzlich "sehen" könnte, wenn sie auf einmal "diese andere Welt" betreten würde. Die Welt der Sehenden. Kate führt ein unbeschwertes Leben. Sie arbeitet als Architektin, ist verheiratet und steht mitten im Leben. Eines Tages kommt es jedoch zu einem Streit mit ihrem Ehemann in der gemeinsamen Küche und Kate stürzt dabei auf den Hinterkopf. Als sie wieder zu sich kommt, merkt sie, dass alles anders ist. Etwas in ihrer Ehe stimmt nicht mehr und je mehr sie der Sache auf den Grund geht, desto schlimmer wird es. Eine zufällige Begegnung bringt Kate und Nova dann zusammen und eine innige Freundschaft und Beziehung entsteht. Es war für mich am Ende schwer dieses Buch zu bewerten. Einerseits schreibt Joe Heap sehr gefühlvoll und in einer wunderschönen lebendigen Sprache. Es gab aber auch viele Punkte im Buch, die mir nicht gefallen haben und die ich stellenweise sogar als etwas zu kitschig und langweilig empfunden habe. Für mich war es zu wenig, um mich am Ende begeistert zurück zu lassen.

Anders als erwartet

Bewertung am 15.12.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Was der Klappentext verschweigt: "Die Welt in allen Farben" ist so viel mehr als ein Buch über eine Blinde, die das Sehen lernt. Und gerade dieser überraschende Teil der Handlung ist es, der bei mir für Punktabzug sorgt. Zwar baut er Spannung auf, aber bringt gleichzeitig einen Erzählstrang ein, der am Ende sehr zugespitzt und zu schnell aufgelöst wird. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wofür das Buch diesen Handlungsstrang braucht. Er lenkt zu sehr vom eigentlich wichtigen Thema ab, das dieses Buch so aus der Masse hervorhebt. Denn für mich hat der Autor auf sehr authentische und faszinierende Weise beschrieben, wie es für eine Blinde sein muss, plötzlich zu sehen. Es hat auf mich so gewirkt, als hätte das Schicksal seiner Protagonistin den Autor selbst ereilt, so intensiv, nachvollziehbar und spürbar sind seine Beschreibungen. Einen weiteren Punktabzug gibt es aufgrund der teils langatmigen Darstellungen des Alltags der Protagonisten, die mich nicht begeistern und nicht an das Buch fesseln konnten.

Anders als erwartet

Bewertung am 15.12.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Was der Klappentext verschweigt: "Die Welt in allen Farben" ist so viel mehr als ein Buch über eine Blinde, die das Sehen lernt. Und gerade dieser überraschende Teil der Handlung ist es, der bei mir für Punktabzug sorgt. Zwar baut er Spannung auf, aber bringt gleichzeitig einen Erzählstrang ein, der am Ende sehr zugespitzt und zu schnell aufgelöst wird. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wofür das Buch diesen Handlungsstrang braucht. Er lenkt zu sehr vom eigentlich wichtigen Thema ab, das dieses Buch so aus der Masse hervorhebt. Denn für mich hat der Autor auf sehr authentische und faszinierende Weise beschrieben, wie es für eine Blinde sein muss, plötzlich zu sehen. Es hat auf mich so gewirkt, als hätte das Schicksal seiner Protagonistin den Autor selbst ereilt, so intensiv, nachvollziehbar und spürbar sind seine Beschreibungen. Einen weiteren Punktabzug gibt es aufgrund der teils langatmigen Darstellungen des Alltags der Protagonisten, die mich nicht begeistern und nicht an das Buch fesseln konnten.

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S. Elle

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4/5

Ohneeinander würden sie die Welt nicht in all ihren Farben sehen können!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nova ist von Geburt an blind, doch eine Operation gibt ihr das Augenlicht zurück. Neue Herausforderungen machen es ihr nicht leicht zu sehen, wie jeder andere auch. Doch die neu erlangte Sehkraft eröffnet ihr auch eine ganze neue Welt, die sie erst entdecken und kennen lernen muss. Dabei lernt sie Kate kennen, die viel durchzustehen hat, versucht aus einer gewalttätigen Beziehung zu entfliehen, die ihr bis dahin richtig und perfekt erschien. Die beiden Frauen beginnen einander zu unterstützen, sich gegenseitig ein neues Leben zu eröffnen, dass voll unverhoffter Gefühle steckt…. Nova ist eine der coolsten Frauenfiguren, die ich aus Büchern kenne. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Obwohl sie durch ihre Blindheit gehandicapt ist, findet sie sich perfekt zurecht in ihrem Alltag, ist super selbstständig, intelligent und tough. (Außerdem mag ich ihren Stil, sie hat eine besondere Art zu sprechen und auch sich zu kleiden!) Bis die OP sie wieder Sehend macht und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Plötzlich ist da zu viel von Allem, was ihr ungeahnte Schwierigkeiten bereitet, sie richtig überfordert. Was für Sehende, so auch für mich, selbstverständlich ist, ist für Nova völlig ungewohnt. Sie muss Alles von Grund auf neu erlernen und wir als Leser begleiten sie auf einer wilden Fahrt durch Höhen und Tiefen. Hoffen und leiden ein bisschen mit ihr. Während des Lesens hat mich immer wieder eine Gänsehaut überfallen. Die Geschichte beschreibt, wie Blindheit ist und wie ein Blinder sich damit durchs Leben schlägt. Die Vorstellung blind zu sein, die mir dabei vermittelt wird, bereitete mir unentwegt Unwohlsein. Die ganze Zeit über aber wünscht man sich für sie, dass es ihr schnell besser geht. Dann ist da noch Kate. Sie ist blind, obwohl sie sehen kann. Anfangs ist sie als äußerst langweilige und nichtssagende Figur erschienen, ich konnte nicht direkt zuordnen, welche Rolle sie in der Geschichte spielen wird. Jedoch ist spätestens ab der ersten Begegnung mit Nova offensichtlich worauf ihre Bekanntschaft hinauslaufen wird. Schön fand ich, das eine andere Art von Liebesbeziehung hier aufgegriffen wird und auch Homosexualität ein wichtiger Teil des Buches ist. Kitschig darf es da gerne sein, was dem eigentlichen Kontext keinen Abbruch tut, das Buch jedoch ab der Hälfte, ein wenig in die Länge zieht. Kate ist ein wichtiges Bindeglied, um der Story die nötige Aufregung zu verleihen. Sie ist Novas Kontrast und es hat mich beim Lesen immer wieder gepackt, herauszufinden, wie es weitergeht. Beide Hauptfiguren sorgen ordentlich für ein Drama, das unter die Haut geht, denn verstärkt wird es von einer dritten Figur, die wie eine dunkle Wolke über der, manchmal etwas schnulzigen, Liebesgeschichte, hängt. Zu Beginn hätte ich nie damit gerechnet, dass diese Figur noch eine so große Rolle spielen soll, sondern eher am Rand bleibt und schnell verschwindet. Diese Figur sorgt jedoch für genügend Spannung, damit dem Leser nicht zu schnell langweilig wird! Ansonsten ist die Story wenig von richtiger Action heimgesucht, die Erlebnisse und Geschehnisse aus dem Alltag reichen aus, um die Gefühle auflodern zu lassen. Das Buch war sehr sehr angenehm zu lesen. Berührt haben mich vor allem diese tiefen Einblicke in Novas Gefühlswelt und ihre Blindheit, wie es wirklich ist, blind zu sein und wie sehr es sich vom Sehen unterscheidet. Kates und Novas Geschichten umspielen sich, sind mal eigenständig und dann wieder ohne einander nicht möglich. Joe Heap schafft es, seine Geschichte so zu schreiben, dass man in das Leben der Frauen eintaucht, gerne „zuschaut“ und alles gut nachvollziehen kann, was passiert. Eine Geschichte von zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich begegnen und deren Begegnungen beiden helfen, die Welt, in der sie leben, anders wahrzunehmen, sich Gegenseitig aus ihrer Blindheit helfen.
4/5

Ohneeinander würden sie die Welt nicht in all ihren Farben sehen können!

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Nova ist von Geburt an blind, doch eine Operation gibt ihr das Augenlicht zurück. Neue Herausforderungen machen es ihr nicht leicht zu sehen, wie jeder andere auch. Doch die neu erlangte Sehkraft eröffnet ihr auch eine ganze neue Welt, die sie erst entdecken und kennen lernen muss. Dabei lernt sie Kate kennen, die viel durchzustehen hat, versucht aus einer gewalttätigen Beziehung zu entfliehen, die ihr bis dahin richtig und perfekt erschien. Die beiden Frauen beginnen einander zu unterstützen, sich gegenseitig ein neues Leben zu eröffnen, dass voll unverhoffter Gefühle steckt…. Nova ist eine der coolsten Frauenfiguren, die ich aus Büchern kenne. Sie strotzt vor Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Obwohl sie durch ihre Blindheit gehandicapt ist, findet sie sich perfekt zurecht in ihrem Alltag, ist super selbstständig, intelligent und tough. (Außerdem mag ich ihren Stil, sie hat eine besondere Art zu sprechen und auch sich zu kleiden!) Bis die OP sie wieder Sehend macht und ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Plötzlich ist da zu viel von Allem, was ihr ungeahnte Schwierigkeiten bereitet, sie richtig überfordert. Was für Sehende, so auch für mich, selbstverständlich ist, ist für Nova völlig ungewohnt. Sie muss Alles von Grund auf neu erlernen und wir als Leser begleiten sie auf einer wilden Fahrt durch Höhen und Tiefen. Hoffen und leiden ein bisschen mit ihr. Während des Lesens hat mich immer wieder eine Gänsehaut überfallen. Die Geschichte beschreibt, wie Blindheit ist und wie ein Blinder sich damit durchs Leben schlägt. Die Vorstellung blind zu sein, die mir dabei vermittelt wird, bereitete mir unentwegt Unwohlsein. Die ganze Zeit über aber wünscht man sich für sie, dass es ihr schnell besser geht. Dann ist da noch Kate. Sie ist blind, obwohl sie sehen kann. Anfangs ist sie als äußerst langweilige und nichtssagende Figur erschienen, ich konnte nicht direkt zuordnen, welche Rolle sie in der Geschichte spielen wird. Jedoch ist spätestens ab der ersten Begegnung mit Nova offensichtlich worauf ihre Bekanntschaft hinauslaufen wird. Schön fand ich, das eine andere Art von Liebesbeziehung hier aufgegriffen wird und auch Homosexualität ein wichtiger Teil des Buches ist. Kitschig darf es da gerne sein, was dem eigentlichen Kontext keinen Abbruch tut, das Buch jedoch ab der Hälfte, ein wenig in die Länge zieht. Kate ist ein wichtiges Bindeglied, um der Story die nötige Aufregung zu verleihen. Sie ist Novas Kontrast und es hat mich beim Lesen immer wieder gepackt, herauszufinden, wie es weitergeht. Beide Hauptfiguren sorgen ordentlich für ein Drama, das unter die Haut geht, denn verstärkt wird es von einer dritten Figur, die wie eine dunkle Wolke über der, manchmal etwas schnulzigen, Liebesgeschichte, hängt. Zu Beginn hätte ich nie damit gerechnet, dass diese Figur noch eine so große Rolle spielen soll, sondern eher am Rand bleibt und schnell verschwindet. Diese Figur sorgt jedoch für genügend Spannung, damit dem Leser nicht zu schnell langweilig wird! Ansonsten ist die Story wenig von richtiger Action heimgesucht, die Erlebnisse und Geschehnisse aus dem Alltag reichen aus, um die Gefühle auflodern zu lassen. Das Buch war sehr sehr angenehm zu lesen. Berührt haben mich vor allem diese tiefen Einblicke in Novas Gefühlswelt und ihre Blindheit, wie es wirklich ist, blind zu sein und wie sehr es sich vom Sehen unterscheidet. Kates und Novas Geschichten umspielen sich, sind mal eigenständig und dann wieder ohne einander nicht möglich. Joe Heap schafft es, seine Geschichte so zu schreiben, dass man in das Leben der Frauen eintaucht, gerne „zuschaut“ und alles gut nachvollziehen kann, was passiert. Eine Geschichte von zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten, die sich begegnen und deren Begegnungen beiden helfen, die Welt, in der sie leben, anders wahrzunehmen, sich Gegenseitig aus ihrer Blindheit helfen.

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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Absolut unerwartet, überraschend, aber wirklich gut!
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