Weißer Asphalt

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Roman

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Weißer Asphalt

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2 cm

Beschreibung

Rezension

"Wilhelms Sprache, besonders in den hingefetzten Dialogen, fängt das bodenlose Lebensgefühl in der späten Zeit von Discman und SMS genau ein. Teilnahmsvoll nah dran ist Wilhelm an seiner Hauptfigur, ohne diese zu verurteilen oder zu moralisieren. Ein Roman, der reinhaut. Und die richtige Frage stellt: Welche Chancen bietet das Leben Existenzen, die es im gleichen Moment wegwerfen?" Senta Wagner, Buchkultur, August 2019
"Wilhelm erzählt in kühlen, schnörkellosen Sätzen, im Ton genau richtig für diese Geschichte, die so eine große Anziehung entwickelt. Man will einfach wissen, wie es weitergeht …" Marcus Weingärtner, Berliner Zeitung, 26.08.19
"Ein krasser, aber ziemlich guter Roman." Nicole Abraham, hr1
"Ein Roman, der einen von der ersten Seite an packt." Selma Üsük, hr Fernsehen, 20.10.19
"Die brutale Härte einerseits und eine warme Emotionalität andererseits, das sind die beiden Pole für Wilhelms Geschichte. Er findet den richtigen Tob dafür: direkt und unverblümt. Die Wirkung steht wie ein Monument zwischen den Zeilen. Ein gelungenes Debüt."
Frank Statzner, hr Info, 17.10.19
"Wilhelm verurteilt die Freunde nicht für ihr Leben, beschreibt sie nicht von oben herab, sondern begegnet ihnen auf Augenhöhe. Sein Schreibstil ist ohne Umschweife, klar und direkt, und immer wieder auch als Kritik an der Gesellschaft zu verstehen. Er stellt eindrucksvoll dar, wie das Leben in der Vorstadt sein kann. Ein interessantes Debüt." Jan-Nikolas Picker, dpa, 15.10.19
„'Weißer Asphalt' erinnert an eine klassische Gangster-Geschichte. Der Roman bietet ein authentisches Sittenbild. Ein äußerst gelungenes Debüt!“ Max Knieriemen, SWR 2, 21.12.19
„Tobias Wilhelm nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt aber auch nicht im aufdringlichen Ghetto-Style, sondern fabriziert einen erfrischenden Text, in dem Supermärkte und Hinterhöfe zu literarischen Zentren werden.“ Martin G. Wanko, Vorarlberger Nachrichten, 11.01.20

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2019

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2 cm

Gewicht

288 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26421-2

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Starkes, wenn auch kurzes Debüt

Bewertung am 26.10.2020

Bewertungsnummer: 374083

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schlägereien und Dealerei sind neben der Schule das tägliche Geschäft des jugendlichen Protagonisten in diesem Buch. Seinen Lebensunterhalt verdient er damit ein wenig Gras zu verticken. In einem recht früh im Buch beschriebenen Straßenkampf tritt die zusammengewürfelte Truppe aus Bosniern, Jugoslawen, Türken gegen die Russen vom Stadtrand an. Die Schilderung dieses Aufeinandertreffens ist kurz und brutal und spiegelt den dynamischen Erzählstil des Buches wieder. Die Sprache, derer sich Tobias Wilhelm in seinem Debüt bedient, ist authentisch – man fühlt sich in die Welt dieses Jugendlichen direkt hineinversetzt. Bis er die Gelegenheit bekommt Koks zu verkaufen, ist dies seine Routine. Seine Freizeit verbringt der Jugendliche, seit er aus dem Jugendknast auf Bewährung entlassen wurde, meistens mit seinen Freunden Fabio, Sascha und Ariano. Im Laufe der kurzen Geschichte kommen aber noch mehr Randfiguren dazu, die man aufgrund ihrer prägenden Geschichten oder Charaktereigenschaften allerdings gut auseinanderhalten kann. Als er mit Dana zusammenkommt, die sich ein besseres Leben wünscht und bald ihr Studium aufnimmt, lässt er sich von ihr mitziehen und möchte sein Leben umkrempeln. Dann packt ihn jedoch seine Vergangenheit wieder, als ihm die Sporttasche voller Kokain geklaut wird und er sich beim Täter rächt. Das Buch hätte meines Erachtens noch wesentlich mehr Potential gehabt. Es ist ein Verhängnis, dass es so fesselnd beschrieben ist und gleichzeitig nur so kurz. Das Ende kam ziemlich plötzlich. Der Autor hat aber ein Debüt hingelegt, das Interesse bei mir weckt seine kommenden Werke zu verfolgen!
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Starkes, wenn auch kurzes Debüt

Bewertung am 26.10.2020
Bewertungsnummer: 374083
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schlägereien und Dealerei sind neben der Schule das tägliche Geschäft des jugendlichen Protagonisten in diesem Buch. Seinen Lebensunterhalt verdient er damit ein wenig Gras zu verticken. In einem recht früh im Buch beschriebenen Straßenkampf tritt die zusammengewürfelte Truppe aus Bosniern, Jugoslawen, Türken gegen die Russen vom Stadtrand an. Die Schilderung dieses Aufeinandertreffens ist kurz und brutal und spiegelt den dynamischen Erzählstil des Buches wieder. Die Sprache, derer sich Tobias Wilhelm in seinem Debüt bedient, ist authentisch – man fühlt sich in die Welt dieses Jugendlichen direkt hineinversetzt. Bis er die Gelegenheit bekommt Koks zu verkaufen, ist dies seine Routine. Seine Freizeit verbringt der Jugendliche, seit er aus dem Jugendknast auf Bewährung entlassen wurde, meistens mit seinen Freunden Fabio, Sascha und Ariano. Im Laufe der kurzen Geschichte kommen aber noch mehr Randfiguren dazu, die man aufgrund ihrer prägenden Geschichten oder Charaktereigenschaften allerdings gut auseinanderhalten kann. Als er mit Dana zusammenkommt, die sich ein besseres Leben wünscht und bald ihr Studium aufnimmt, lässt er sich von ihr mitziehen und möchte sein Leben umkrempeln. Dann packt ihn jedoch seine Vergangenheit wieder, als ihm die Sporttasche voller Kokain geklaut wird und er sich beim Täter rächt. Das Buch hätte meines Erachtens noch wesentlich mehr Potential gehabt. Es ist ein Verhängnis, dass es so fesselnd beschrieben ist und gleichzeitig nur so kurz. Das Ende kam ziemlich plötzlich. Der Autor hat aber ein Debüt hingelegt, das Interesse bei mir weckt seine kommenden Werke zu verfolgen!

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Tobias Groß

Thalia Leipzig

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4/5

Erwachsenwerden, kriminell sein, sich zum Guten verändern? Und das alles gleichzeitig?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wohl schwerste Herausforderung im Leben eines Menschen ist es, sich von seinen Gewohnheiten zu lösen, auszubrechen aus dem Umfeld, welches für lange Zeit prägend war für die eigene Persönlichkeit. Den allermeisten gelingt es nicht und sie machen mitunter jahrzehntelang genau so weiter, wie sie es gewohnt sind. Der unbekannte Protagonist in Tobias Wilhelms Debütroman ‘Weisser Asphalt‘ kann ein Lied davon singen, denn ihm ergeht es exakt so. Als Jugendlicher verbrachte er aufgrund verschiedenster Delikte eine längere Zeit im Jugendarrest. Doch die seinen Therapeuten und Lehrern versprochene positive Veränderung in der Zeit danach, geschieht nicht. Im Gegenteil. Denn unmittelbar nach seiner Rückkehr ist er wieder mitten drin in seiner gewohnten Welt. Drogen verkaufen, mit den falschen Freunden abhängen, sich prügeln - das ist sein alter, das ist sein neuer Alltag. Doch auch er muss sich den Veränderungen die das Erwachsenwerden so mit sich bringt stellen. Und so ist er nach dem Tod der Mutter und der Flucht des Vaters in seine serbische Heimat auf sich allein gestellt. Er findet eine feste Freundin, macht sein Abitur und fängt an zu studieren. Aber er dealt weiter und driftet immer tiefer in die Kriminalität ab. So weit, bis er schließlich fast den Sündenfall begeht und einen seiner Freunde aus Rache tötet. Der Knast wartet wieder auf ihn, seine neugeborene Tochter muss ohne ihren Vater aufwachsen. Dem Autor ist ein ergreifender Coming-of-Age-Roman gelungen. Eigentlich ist es die Geschichte eines Antihelden. Von einem, der immer wieder kriminell wird, seine Handlungen nicht in Frage stellt und nicht heraus findet aus dieser Spirale. Und doch schafft es Wilhelm mit einfachen und direkten Worten, dass dem Leser dieser unbekannte Protagonisten sogar sympathisch wird, dass er mitfühlt und sogar Mitleid mit ihm empfindet. Der Junge Mann kann einfach nicht anders, denn er ist ein Gefangener unserer Gesellschaft. Eines Systems, indem es schwierig bis nahezu unmöglich ist aufzusteigen und sich von seiner Wurzeln komplett zu lösen.
4/5

Erwachsenwerden, kriminell sein, sich zum Guten verändern? Und das alles gleichzeitig?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die wohl schwerste Herausforderung im Leben eines Menschen ist es, sich von seinen Gewohnheiten zu lösen, auszubrechen aus dem Umfeld, welches für lange Zeit prägend war für die eigene Persönlichkeit. Den allermeisten gelingt es nicht und sie machen mitunter jahrzehntelang genau so weiter, wie sie es gewohnt sind. Der unbekannte Protagonist in Tobias Wilhelms Debütroman ‘Weisser Asphalt‘ kann ein Lied davon singen, denn ihm ergeht es exakt so. Als Jugendlicher verbrachte er aufgrund verschiedenster Delikte eine längere Zeit im Jugendarrest. Doch die seinen Therapeuten und Lehrern versprochene positive Veränderung in der Zeit danach, geschieht nicht. Im Gegenteil. Denn unmittelbar nach seiner Rückkehr ist er wieder mitten drin in seiner gewohnten Welt. Drogen verkaufen, mit den falschen Freunden abhängen, sich prügeln - das ist sein alter, das ist sein neuer Alltag. Doch auch er muss sich den Veränderungen die das Erwachsenwerden so mit sich bringt stellen. Und so ist er nach dem Tod der Mutter und der Flucht des Vaters in seine serbische Heimat auf sich allein gestellt. Er findet eine feste Freundin, macht sein Abitur und fängt an zu studieren. Aber er dealt weiter und driftet immer tiefer in die Kriminalität ab. So weit, bis er schließlich fast den Sündenfall begeht und einen seiner Freunde aus Rache tötet. Der Knast wartet wieder auf ihn, seine neugeborene Tochter muss ohne ihren Vater aufwachsen. Dem Autor ist ein ergreifender Coming-of-Age-Roman gelungen. Eigentlich ist es die Geschichte eines Antihelden. Von einem, der immer wieder kriminell wird, seine Handlungen nicht in Frage stellt und nicht heraus findet aus dieser Spirale. Und doch schafft es Wilhelm mit einfachen und direkten Worten, dass dem Leser dieser unbekannte Protagonisten sogar sympathisch wird, dass er mitfühlt und sogar Mitleid mit ihm empfindet. Der Junge Mann kann einfach nicht anders, denn er ist ein Gefangener unserer Gesellschaft. Eines Systems, indem es schwierig bis nahezu unmöglich ist aufzusteigen und sich von seiner Wurzeln komplett zu lösen.

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David Piel

Mayersche Bergheim

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3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr interessantes Debüt mit starker, direkter Sprache, die schnell einen Rausch erzeugt und den Leser mit sich zieht, in den Strudel aus Gewalt, Drogen und Perspektivlosigkeit, aus dem kein Ausbruch möglich scheint. Das Ende lässt einen dann doch leider etwas ratlos zurück.
3/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr interessantes Debüt mit starker, direkter Sprache, die schnell einen Rausch erzeugt und den Leser mit sich zieht, in den Strudel aus Gewalt, Drogen und Perspektivlosigkeit, aus dem kein Ausbruch möglich scheint. Das Ende lässt einen dann doch leider etwas ratlos zurück.

David Piel
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