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Deutschland schläft schlecht

Wie Schlafmangel uns alle krank macht und was Sie dagegen tun können

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Beschreibung


Rund 80 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer leiden an Schlafstörungen. Die Folgen für unsere Gesundheit sind alarmierend: Schlafmangel macht uns krankheitsanfällig, depressiv, dick und unkonzentriert. Der renommierte Spezialist für Schlafmedizin, Prof. Dr. Ingo Fietze, erklärt weshalb gesunder Schlaf ebenso wichtig ist wie gesunde Ernährung und Sport, warum dringend ein Bewusstsein dafür geschaffen werden muss, dass Schlafstörungen eine der großen bedrohlichen Volkskrankheiten unserer Zeit sind - und was Betroffene tun können.

Prof. Dr. Ingo Fietze, geboren 1960, ist Oberarzt für Innere Medizin und als Schlafmediziner und Schlafforscher Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums an der Berliner Charité. Er gehörte viele Jahre zum Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin und ist jetzt Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.12.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,2 cm

Gewicht

215 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00221-2

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Ein Grundrecht für unsere Gesundheit

S.A.W aus Salzburg am 12.06.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

...sollte erquickender Schlaf sein. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich als Kind auf den Schlafe gefreut habe, der so fein und erholsam war, wo ich alles vergessen konnte und spannende Träume hatte. Später schien uns die Leistungsgesellschaft den Schlafe regelrecht austreiben zu wollen. Ständig wurden uns Vorbilder vor die Nase gehalten, die angeblich mit nur 3-4 Stunden Schlaf auskamen, damit sie mehr und länger Geld verdienen und sinnvolles leiten konnten. Man schämte sich förmlich für sein faules Bedürfnis nach langem Schlaf. Am Wochenende lange ausschlafen galt als Inbegriff des Müßiggangs: Raus aus den Federn und rein in die Freizeitaktivitäten, um 5.00 rauf auf den Berg oder ab ins Skigebiet. Wer würde denn seine Zeit mit Schlafen vergeuden? In meinem 18 Lebensjahr schlug dann die Nicht-Schlafideologie voll zu Ich übersprang ein Schuljahr, lernte den Stoff der 7. und der 8. Klasse Gymnasium auf einmal und gleich die Matura mit, lernen bis spät in die Nacht und am Vormittag fielen mir im Unterricht die Augen zu. Das Ergebnis war eine Burnout-Depression, die damals allerdings noch niemand erkannte, was meinem Selbstbewusstsein gar nicht gut tat. Danach lernte ich meinen Schlaf wieder zu schätzen, bekam aber doch nie genug davon, denn Pflichten hat man ja genug und der Tag ist immer zu kurz. Als Psychologe kam ich aber bald mit den Ergebnissen der Schlafforschung in Kontakt. Das Gehirn lernt im Schlaf, da bilden sich die Synapsen, die unsere erlernten Fähigkeiten stabilisieren, die Muskeln und Organe werden im Schlaf repariert, die Seele verarbeitet in den Träume alles was schwierig und unbewältigt ist. Mit einem kurzen Mittagsschlaf konnte ich einen anstrengenden Arbeitstag gut überstehen. Insofern kann ich Ingo Fietze nur recht geben. Schlafen ist wichtig für Körper und Seele, ist ein Jungbrunnen, der uns biologisch jünger erhält als es unserem Kalenderalter entspricht. Dummerweise brauchen wir Ruhe, um einzuschlafen, also keinen lärmenden Nachbarn, Lichtorgeln, Handystrahlen, Elektrosmog, Umweltgifte, Wasseradern und dergleichen mehr. Erst wenn kein Licht mehr auf die Netzhaut trifft, produziert das Gehirn das Schlafhormon Melanin. (Am Polarkreis im Sommer wird man auch um 2.00 Nachts nicht müde). Sorgen kommen einem in der Nacht hoch und schon liegt man stundenlang wach und wälzt sich im Bett. Das liegt am Leoparden-Notfall-Programm unserer Vorfahren. In der Savanne holten sich die nachtaktiven Räuber den Affen von den Bäumen, man musste bei Gefahr daher blitzschnell munter sein, um sein Leben zu retten. Wenn wir gesund schlafen wollen, vertragen wir daher nicht allzu viele Raubtiere in der Nacht, die heute in Gestalt von Krisen, Eheproblemen, Finanzsorgen und Mobbing daherkommen. Besser man setzt sich untertags mit seinen Problemen auseinander und schaltet spätestens nach dem Abendessen mental ab, tut ab da nur mehr beruhigendes, am besten in der Dunkelheit (Yoga unter Sternenhimmel - sehr zu empfehlen) Fietze hat Recht - wir müssen wieder lernen, den Schlaf zu schätzen und zu genießen und all die Rituale zu üben, die uns gut auf den Schlaf vorbereiten - dann werden wir auch wieder unser wohliges Bett genießen und unsere Gesundheit wird es uns danken. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden. Wie Sie entschleunigen und dennoch alles schaffen."

Ein Grundrecht für unsere Gesundheit

S.A.W aus Salzburg am 12.06.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

...sollte erquickender Schlaf sein. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mich als Kind auf den Schlafe gefreut habe, der so fein und erholsam war, wo ich alles vergessen konnte und spannende Träume hatte. Später schien uns die Leistungsgesellschaft den Schlafe regelrecht austreiben zu wollen. Ständig wurden uns Vorbilder vor die Nase gehalten, die angeblich mit nur 3-4 Stunden Schlaf auskamen, damit sie mehr und länger Geld verdienen und sinnvolles leiten konnten. Man schämte sich förmlich für sein faules Bedürfnis nach langem Schlaf. Am Wochenende lange ausschlafen galt als Inbegriff des Müßiggangs: Raus aus den Federn und rein in die Freizeitaktivitäten, um 5.00 rauf auf den Berg oder ab ins Skigebiet. Wer würde denn seine Zeit mit Schlafen vergeuden? In meinem 18 Lebensjahr schlug dann die Nicht-Schlafideologie voll zu Ich übersprang ein Schuljahr, lernte den Stoff der 7. und der 8. Klasse Gymnasium auf einmal und gleich die Matura mit, lernen bis spät in die Nacht und am Vormittag fielen mir im Unterricht die Augen zu. Das Ergebnis war eine Burnout-Depression, die damals allerdings noch niemand erkannte, was meinem Selbstbewusstsein gar nicht gut tat. Danach lernte ich meinen Schlaf wieder zu schätzen, bekam aber doch nie genug davon, denn Pflichten hat man ja genug und der Tag ist immer zu kurz. Als Psychologe kam ich aber bald mit den Ergebnissen der Schlafforschung in Kontakt. Das Gehirn lernt im Schlaf, da bilden sich die Synapsen, die unsere erlernten Fähigkeiten stabilisieren, die Muskeln und Organe werden im Schlaf repariert, die Seele verarbeitet in den Träume alles was schwierig und unbewältigt ist. Mit einem kurzen Mittagsschlaf konnte ich einen anstrengenden Arbeitstag gut überstehen. Insofern kann ich Ingo Fietze nur recht geben. Schlafen ist wichtig für Körper und Seele, ist ein Jungbrunnen, der uns biologisch jünger erhält als es unserem Kalenderalter entspricht. Dummerweise brauchen wir Ruhe, um einzuschlafen, also keinen lärmenden Nachbarn, Lichtorgeln, Handystrahlen, Elektrosmog, Umweltgifte, Wasseradern und dergleichen mehr. Erst wenn kein Licht mehr auf die Netzhaut trifft, produziert das Gehirn das Schlafhormon Melanin. (Am Polarkreis im Sommer wird man auch um 2.00 Nachts nicht müde). Sorgen kommen einem in der Nacht hoch und schon liegt man stundenlang wach und wälzt sich im Bett. Das liegt am Leoparden-Notfall-Programm unserer Vorfahren. In der Savanne holten sich die nachtaktiven Räuber den Affen von den Bäumen, man musste bei Gefahr daher blitzschnell munter sein, um sein Leben zu retten. Wenn wir gesund schlafen wollen, vertragen wir daher nicht allzu viele Raubtiere in der Nacht, die heute in Gestalt von Krisen, Eheproblemen, Finanzsorgen und Mobbing daherkommen. Besser man setzt sich untertags mit seinen Problemen auseinander und schaltet spätestens nach dem Abendessen mental ab, tut ab da nur mehr beruhigendes, am besten in der Dunkelheit (Yoga unter Sternenhimmel - sehr zu empfehlen) Fietze hat Recht - wir müssen wieder lernen, den Schlaf zu schätzen und zu genießen und all die Rituale zu üben, die uns gut auf den Schlaf vorbereiten - dann werden wir auch wieder unser wohliges Bett genießen und unsere Gesundheit wird es uns danken. Rüdiger Opelt, Autor von "Der Tag hat 48 Stunden. Wie Sie entschleunigen und dennoch alles schaffen."

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Wissenschaftlich fundierter Ratgeber für müdigkeitsgeplagte Menschen. Gründe und Maßnahmen dagegen zu steuern, auch bei Jugendlichen. Ein bisschen trocken, aber dafür fundiert.
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