Die Zeuginnen

Roman

Margaret Atwood

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Beschreibung

The Booker Prize 2019

»Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.« - Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartete sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Das Warten hat ein Ende! Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf, in Form dreier explosiver Zeugenaussagen von drei Erzählerinnen aus dem totalitären Schreckensstaat Gilead. »Liebe Leserinnen und Leser, die Inspiration zu diesem Buch war all das, was Sie mich zum Staat Gilead und seine Beschaffenheit gefragt haben. Naja, fast jedenfalls.Die andere Inspirationsquelle ist die Welt, in der wir leben.«

»›Die Zeuginnen‹ ist rasanter, mehr auf Aktion aus als der Vorgänger.«

Produktdetails

Verkaufsrang 39351
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 10.09.2019
Verlag Berlin Verlag
Seitenzahl 576
Maße 22,1/14,2/3,8 cm
Gewicht 691 g
Auflage 3. Auflage
Originaltitel The Testaments
Übersetzer Monika Baark
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1404-7

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5/5

Was für eine großartige Dystopie

Eine Kundin/ein Kunde aus Villach am 24.08.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Drei Frauen (die Zeuginnen), Tante Lydia, eine der führenden Tanten, Agnes, eine Tochter aus einem angesehenen Haus - beide aus dem Staate Gilead und Daisy, ein Mädchen aus Kanada, dem Nachbarstaat von Gilead, erzählen abwechselnd ihre Geschichte. Tante Lydia berichtet, wie aus den Vereinigten Staaten von Amerika Gilead entstand und man erhält einen guten Einblick, wie der Staat funktioniert, aber auch wie er seine Bürger*innen manipulierte. Aber Tante Lydia berichtet auch aus ihrem Leben vor der Diktatur, wie das Regime entstand und wie der Staat „umfunktioniert“ wurde. Frauen haben in Gilead keine Rechte, ihre Hauptaufgabe ist für Nachwuchs zu sorgen. Agnes, die Tochter eines Kommandanten und somit aus „gutem Haus“ erzählt aus ihrer Sicht über das Leben in Gilead, sie kennt nichts anders, als diese Diktatur. Durch sie erfährt man, was Mädchen aus in der Schule lernen, was darf man, was darf man nicht, wie sind Mägde und Marthas organisiert, wie wird man eine Ehefrau, aber auch eine Tante im Staate Gilead. Über Daisy erfahren wir von der Widerstandsbewegung Mayday und wie diese operiert. Sie gibt einen Blick von außen auf Gilead. 34 Jahre nach dem „Report der Magd“ ist doch eine Fortsetzung erschienen und was für ein würdiger Nachfolger! Ich habe es mit großer Begeisterung gelesen und bin ganz fasziniert und berührt. Eine großartige Dystopie!

5/5

Was für eine großartige Dystopie

Eine Kundin/ein Kunde aus Villach am 24.08.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Drei Frauen (die Zeuginnen), Tante Lydia, eine der führenden Tanten, Agnes, eine Tochter aus einem angesehenen Haus - beide aus dem Staate Gilead und Daisy, ein Mädchen aus Kanada, dem Nachbarstaat von Gilead, erzählen abwechselnd ihre Geschichte. Tante Lydia berichtet, wie aus den Vereinigten Staaten von Amerika Gilead entstand und man erhält einen guten Einblick, wie der Staat funktioniert, aber auch wie er seine Bürger*innen manipulierte. Aber Tante Lydia berichtet auch aus ihrem Leben vor der Diktatur, wie das Regime entstand und wie der Staat „umfunktioniert“ wurde. Frauen haben in Gilead keine Rechte, ihre Hauptaufgabe ist für Nachwuchs zu sorgen. Agnes, die Tochter eines Kommandanten und somit aus „gutem Haus“ erzählt aus ihrer Sicht über das Leben in Gilead, sie kennt nichts anders, als diese Diktatur. Durch sie erfährt man, was Mädchen aus in der Schule lernen, was darf man, was darf man nicht, wie sind Mägde und Marthas organisiert, wie wird man eine Ehefrau, aber auch eine Tante im Staate Gilead. Über Daisy erfahren wir von der Widerstandsbewegung Mayday und wie diese operiert. Sie gibt einen Blick von außen auf Gilead. 34 Jahre nach dem „Report der Magd“ ist doch eine Fortsetzung erschienen und was für ein würdiger Nachfolger! Ich habe es mit großer Begeisterung gelesen und bin ganz fasziniert und berührt. Eine großartige Dystopie!

4/5

Tiefer Einblick ins dystopische System

Eine Kundin/ein Kunde aus Zürich am 07.07.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In der Fortsetzung des Klassikers "Der Report der Magt" von Margaret Atwood erhält man einen spannenden Einblick in die Abgründe von Gilead, dem dystopischen Staat der Zukunft im Nordosten der ehemaligen USA. Aus der Sicht von drei verschiedenen Erzählerinnen lernt man das nach strengen fundamentalistisch-christlichen Regeln funktionierende, totalitäre System Gileads näher kennen. Man erfährt dadurch nicht nur, was nach der Handlung des ersten Teils geschehen ist, sondern auch vieles über die Vorgeschichte Gileads. Man kommt schnell in die Geschichte rein, auch wenn sie von drei unterschiedlichen Erzählerinnen erzählt wird. Die Sprache ist nicht ganz so poetisch wie im ersten Teil; obwohl "Die Zeuginnen" gut geschrieben ist, ist es ein anderes Leseerlebnis als bei "Der Report der Magt". Alles in allem fand ich das Buch aber spannend und mitreissend. Die Erzählweise ist clever, und je weiter man liest, desto mehr versteht man die gut durchdachten Verflechtungen der drei Handlungsstränge. Wer den ersten Teil mochte und mehr über Gilead erfahren möchte, kann mit "Die Zeuginnen" nichts falsch machen!

4/5

Tiefer Einblick ins dystopische System

Eine Kundin/ein Kunde aus Zürich am 07.07.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In der Fortsetzung des Klassikers "Der Report der Magt" von Margaret Atwood erhält man einen spannenden Einblick in die Abgründe von Gilead, dem dystopischen Staat der Zukunft im Nordosten der ehemaligen USA. Aus der Sicht von drei verschiedenen Erzählerinnen lernt man das nach strengen fundamentalistisch-christlichen Regeln funktionierende, totalitäre System Gileads näher kennen. Man erfährt dadurch nicht nur, was nach der Handlung des ersten Teils geschehen ist, sondern auch vieles über die Vorgeschichte Gileads. Man kommt schnell in die Geschichte rein, auch wenn sie von drei unterschiedlichen Erzählerinnen erzählt wird. Die Sprache ist nicht ganz so poetisch wie im ersten Teil; obwohl "Die Zeuginnen" gut geschrieben ist, ist es ein anderes Leseerlebnis als bei "Der Report der Magt". Alles in allem fand ich das Buch aber spannend und mitreissend. Die Erzählweise ist clever, und je weiter man liest, desto mehr versteht man die gut durchdachten Verflechtungen der drei Handlungsstränge. Wer den ersten Teil mochte und mehr über Gilead erfahren möchte, kann mit "Die Zeuginnen" nichts falsch machen!

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Was ist Freiheit? Wo gibt es diese und für wen?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Am Ende von "Der Report der Magd" bleibt man als Leser mit vielen Fragen zurück. Wie geht es mit Desfred weiter? Schafft sie den Sprung in die Freiheit oder stirbt sie? Selten hat mich ein Buchende so verzweifelt auf eine Fortsetzung hoffen lassen, wie dieses. "Die Zeuginnen" berichtet 15 Jahre später über den Fortgang der Geschichte, anhand von drei Zeugenaussagen, die indirekt Auskunft über Gilead, die Welt außerhalb und Desfreds Geschichte geben. Ein Meisterwerk, das man immer wieder lesen kann und von dem man keine Zeile verpassen möchte!
5/5

Was ist Freiheit? Wo gibt es diese und für wen?

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Am Ende von "Der Report der Magd" bleibt man als Leser mit vielen Fragen zurück. Wie geht es mit Desfred weiter? Schafft sie den Sprung in die Freiheit oder stirbt sie? Selten hat mich ein Buchende so verzweifelt auf eine Fortsetzung hoffen lassen, wie dieses. "Die Zeuginnen" berichtet 15 Jahre später über den Fortgang der Geschichte, anhand von drei Zeugenaussagen, die indirekt Auskunft über Gilead, die Welt außerhalb und Desfreds Geschichte geben. Ein Meisterwerk, das man immer wieder lesen kann und von dem man keine Zeile verpassen möchte!

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Eine explosive Fortsetzung!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

15 Jahre nach Desfreds Bericht in "Der Report der Magd" setzen drei Protagonistinnen die Handlung endlich fort und berichten aus ihren ganz unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Gilead entwickelt hat, wie sie leben und wofür sie kämpfen. Zunächst einmal wird aus der Sicht von Agnes erzählt, die als ihre tagtägliche Lebenswelt nichts außer weibliche Unterwerfung ganz im Stile Gileads kennt. Die zweite Position setzt sich aus Daisy zusammen, die bei Pflegeeltern im freien Kanada lebt und offenkundig gegen die unterdrückende Diktatur von Gilead demonstriert. Last but not least blickt der Leser durch die Augen Lydias, der ranghöchsten Frau Gileads, auf die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Diktatur und erfährt dadurch, wie Gilead überhaupt aufsteigen und sich langfristig behaupten konnte. Durch diesen dreigeteilten Mix aus Erzählstimmen nimmt Margaret Atwoods Fortsetzungsroman in rasantem Tempo Fahrt auf und liefert für sehr viele Fragen, die im ersten Buch offenblieben, verblüffende Antworten. Insbesondere die Sicht von Lydia ist vielschichtig und fesselnd, da man durch sie sozusagen hinter die Kulissen einer durch und durch verdrehten Gesellschaftsordnung blickt. Gerade durch ihre Sicht liest sich der dystopische Roman um einiges mehr als schockierender Politthriller und sorgt für Hochspannung. War ich bereits vom erstem Band restlos begeistert, konnte mich Atwood mit dieser raffinierten Fortsetzung der Gilead-Saga vollends für sich gewinnen. Sofort habe ich mich beim Lesen wieder in der erschreckenden und zugleich realistischen Welt verloren, die durch Atwoods grandiose Erzählkunst eine unverwechselbare Beklemmung hervorruft. Wer wissen möchte, wie es mit Desfred nach dem Ende von "Der Report der Magd" weitergeht, muss unbedingt diesen Roman lesen!
5/5

Eine explosive Fortsetzung!

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

15 Jahre nach Desfreds Bericht in "Der Report der Magd" setzen drei Protagonistinnen die Handlung endlich fort und berichten aus ihren ganz unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Gilead entwickelt hat, wie sie leben und wofür sie kämpfen. Zunächst einmal wird aus der Sicht von Agnes erzählt, die als ihre tagtägliche Lebenswelt nichts außer weibliche Unterwerfung ganz im Stile Gileads kennt. Die zweite Position setzt sich aus Daisy zusammen, die bei Pflegeeltern im freien Kanada lebt und offenkundig gegen die unterdrückende Diktatur von Gilead demonstriert. Last but not least blickt der Leser durch die Augen Lydias, der ranghöchsten Frau Gileads, auf die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Diktatur und erfährt dadurch, wie Gilead überhaupt aufsteigen und sich langfristig behaupten konnte. Durch diesen dreigeteilten Mix aus Erzählstimmen nimmt Margaret Atwoods Fortsetzungsroman in rasantem Tempo Fahrt auf und liefert für sehr viele Fragen, die im ersten Buch offenblieben, verblüffende Antworten. Insbesondere die Sicht von Lydia ist vielschichtig und fesselnd, da man durch sie sozusagen hinter die Kulissen einer durch und durch verdrehten Gesellschaftsordnung blickt. Gerade durch ihre Sicht liest sich der dystopische Roman um einiges mehr als schockierender Politthriller und sorgt für Hochspannung. War ich bereits vom erstem Band restlos begeistert, konnte mich Atwood mit dieser raffinierten Fortsetzung der Gilead-Saga vollends für sich gewinnen. Sofort habe ich mich beim Lesen wieder in der erschreckenden und zugleich realistischen Welt verloren, die durch Atwoods grandiose Erzählkunst eine unverwechselbare Beklemmung hervorruft. Wer wissen möchte, wie es mit Desfred nach dem Ende von "Der Report der Magd" weitergeht, muss unbedingt diesen Roman lesen!

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