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Inhaltsverzeichnis

PROLOG

COLORADO Crestone

INDONESIEN Südsulawesi

MEXIKO Michoacán

NORTH CAROLINA Cullowhee

SPANIEN Barcelona

JAPAN Tokio

BOLIVIEN La Paz

KALIFORNIEN Joshua Tree

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Wo die Toten tanzen

Wie rund um die Welt gestorben und getrauert wird

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Wo die Toten tanzen

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Beschreibung

»Doughty - eine vertrauenswürdige Begleiterin durch die Welt des Todes - bringt uns zum Lachen.« Washington Post Fasziniert von unserer Angst vor dem Tod, erkundet Caitlin Doughty in ihrem New-York-Times-Bestseller, wie andere Nationen sich dieser stellen. Die Bestatterin besucht in Indonesien Menschen, die mit den mumifizierten Körpern ihrer Vorfahren zusammenleben. Verfolgt in Japan eine Zeremonie, bei der Angehörige die Knochen des Verstorbenen mit Stäbchen aus der Verbrennungsasche lesen. Geht in Mexiko dem »Tag der Toten« und in Kalifornien der alternativen Naturbestattung auf den Grund. Ein aufrüttelndes und magisches Buch darüber, wie unterschiedlich mit der Sterblichkeit umgegangen werden kann. Und ein Plädoyer, dem Tod in unserer westlichen Welt wieder mit mehr Würde zu begegnen.

»Ein Buch für kulturinteressierte Reisende, das anders auf das Leben blicken lässt.« ("Abenteuer & Reisen")
»Dass Doughtys Buch so heiter ist, tut ihrem Thema besonders gut. Man kann es als Plädoyer für mehr Selbstbestimmung und Freiheit im Umgang mit dem Sterben lesen.« ("Falter (A)")
»Mit gelassen heiterer Distanz zeigt sie, auf wie viele Arten der Tod seine Würde bekommen kann und die Trauer ihren Raum.« ("Buchkultur")
»Ein gelungenes Plädoyer, um dem Tod mit Würde zu begegnen – ein gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt, den Leser aber auch an einigen Stellen zum Lachen bringt.« ("TASPO Online")
»Das Buch ist ein lesenswertes Plädoyer für einen menschlicheren und aufgeschlosseneren Umgang mit den Toten.« ("Virus - Magazin für Horror, Fantasy und Mystery")
»Die Autorin, selbst Bestatterin, erkundet, wie rund um die Welt gestorben und getrauert wird – mal skurril, immer würdevoll. Für alle, die Halloween noch ein bisschen verlängern wollen.« ("Dresdner Morgenpost")
»Doughty liefert mit ihrer Reise am Rand des Jenseits eine erstaunlich vergnügliche Lektüre.« ("Kronen Zeitung")
»Die Autorin spricht über den Tod, wie sie selbst darüber denkt. Fasziniert, neugierig, ohne Blatt vor dem Mund.« ("Drunter & Drüber")
»Ein aufrüttelndes und magisches Buch.« ("Bestattung. Das Fachmagazin der Bestattungsbranche")
»Ein Plädoyer an unsere westliche Gesellschaft, dem Tod sein Würde zurückzugeben.« ("momag (A)")

Caitlin Doughty, geboren 1984, führt in Los Angeles ein Bestattungsinstitut. Ihre YouTube-Serie »Ask a Mortician« hat Fans auf der ganzen Welt. Mit dem von ihr gegründeten »Order of the Good Death« setzt sie sich dafür ein, die Menschen wieder stärker mit »ihren« Toten zu konfrontieren. Von ihr erschienen auch die Bände »Fragen Sie Ihren Bestatter. Lektionen aus dem Krematorium« und »Was passiert, wenn ich tot bin? Große Fragen kleiner Sterblicher über den Tod«.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Verlag

MALIK

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,2 cm

Gewicht

408 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.09.2019

Verlag

MALIK

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13/3,2 cm

Gewicht

408 g

Auflage

2.

Originaltitel

From Here to Eternity. Traveling the World to Find the Good Death

Übersetzer

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89029-506-0

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Interessante Reise in die Welt der Totenrituale

Bewertung aus Weeze am 22.09.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht einfach, dieses Buch zu beschreiben, das von einem Thema handelt, über das meist doch lieber nicht gesprochen wird. Dabei ist das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe – also der biologische Tod von Lebewesen – eigentlich etwas ganz Natürliches. Im 19. Jahrhundert hätte es niemanden verwundert, wenn ein Leichnam von den Verwandten für die Trauerfeierlichkeiten hergerichtet wurde – es wäre sogar befremdlich gewesen, wenn sie das nicht getan hätten. In beeindruckend kurzer Zeit ist jedoch die Bestattungsbranche entstanden und in vielen Industrieländern zur teuersten, kommerziellsten und bürokratischsten Art mit seinen Verstorbenen umzugehen geworden. Aus genau dieser Branche kommt die amerikanische Bestatterin Caitlin Doughty. In den letzten Jahren reiste sie durch die Welt, um herauszufinden, welche Totenrituale in anderen Ländern praktiziert werden – unter anderem in Indonesien, Mexiko, Spanien, Japan, Bolivien und in verschiedenen Gegenden der USA. In dem Buch „Wo die Toten tanzen – Wie rund um die Welt gestorben und getrauert wird“ versucht sie zu zeigen, dass es keine reglementierte Art gibt, mit dem Tod zu ‚verfahren‘ oder ihn zu verstehen. Sie besucht in Indonesien einen Mann, der mit dem mumifizierten Körper seines Großvaters zusammenlebt. Verfolgt in Japan eine Zeremonie, bei der Angehörige die Knochen des Verstorbenen mit Stäbchen aus der Verbrennungsasche lesen. Und geht in Mexiko dem „Tag der Toten“ auf den Grund. Augenzwinkernd stellt sie Alternativen wie die Öko-Bestattung vor. Und hinterfragt, ob unsere westlichen Riten Raum zur angemessenen Trauer lassen. „Ich glaube mittlerweile, dass die Vorzüge eines Totenbrauchs nicht auf Mathematik beruhen, sondern auf Emotionen, auf dem Glauben an die einzigartige Würde der jeweils eigenen Kultur. Das heißt, wir halten Totenrituale nur dann für primitiv, wenn sie nicht mit den unseren übereinstimmen.“ (S. 14) Wenn man dies gleich zu Beginn des Buches für sich geklärt hat, herrscht die nötige Offenheit um kennenzulernen, wie in anderen Kulturen mit dem Tod und den Verstorbenen umgegangen wird. Die Konfrontation mit dem Tod ist nichts für schwache Nerven und manche Beschreibungen über Aussehen und den Umgang mit menschlichen Überresten verursachen mir beim Lesen ein flaues Gefühl im Magen. Tatsächlich hätte ich mir stellenweise eine weniger anschauliche Schilderung gewünscht, weil es mich doch schockiert hat. Nichtsdestotrotz ist die Thematik sehr interessant und auf ihre Weise bereichernd, da mein Umgang mit dem Tod bislang eher oberflächlicher Natur war. Ebenfalls für gelungen halte ich die zahlreichen Illustrationen von Landis Blair, die Aufbauten und Arrangements begleitend zum Text auf ansprechende und in gewisser Weise doch pietätvolle Art verbildlichen, wie es beispielsweise Fotografien nicht gekonnt hätten. Gelegentlich ist mir die Ausdrucksweise jedoch zu flapsig und makaber, der Humor der amerikanischen Autorin zu gewollt. Doch das sind glücklicherweise nur kurze Sequenzen, denn sobald Caitlin Doughty wieder etwas sachlicher wird, lese ich gespannt und interessiert weiter. „Wo die Toten tanzen“ ist kein Buch, das sich einfach so weglesen lässt. Zu oft vergleicht man mit eigenen Erfahrungen und Vorstellungen und wird mit dem Tod in einem Rahmen konfrontiert, der teilweise nur schwierig vorstellbar ist. Gleichzeitig entmystifiziert das Buch dieses Thema ein wenig und ist ein Plädoyer dafür, dem Tod wieder mit mehr Würde zu begegnen. Eine Empfehlung!

Interessante Reise in die Welt der Totenrituale

Bewertung aus Weeze am 22.09.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht einfach, dieses Buch zu beschreiben, das von einem Thema handelt, über das meist doch lieber nicht gesprochen wird. Dabei ist das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionsabläufe – also der biologische Tod von Lebewesen – eigentlich etwas ganz Natürliches. Im 19. Jahrhundert hätte es niemanden verwundert, wenn ein Leichnam von den Verwandten für die Trauerfeierlichkeiten hergerichtet wurde – es wäre sogar befremdlich gewesen, wenn sie das nicht getan hätten. In beeindruckend kurzer Zeit ist jedoch die Bestattungsbranche entstanden und in vielen Industrieländern zur teuersten, kommerziellsten und bürokratischsten Art mit seinen Verstorbenen umzugehen geworden. Aus genau dieser Branche kommt die amerikanische Bestatterin Caitlin Doughty. In den letzten Jahren reiste sie durch die Welt, um herauszufinden, welche Totenrituale in anderen Ländern praktiziert werden – unter anderem in Indonesien, Mexiko, Spanien, Japan, Bolivien und in verschiedenen Gegenden der USA. In dem Buch „Wo die Toten tanzen – Wie rund um die Welt gestorben und getrauert wird“ versucht sie zu zeigen, dass es keine reglementierte Art gibt, mit dem Tod zu ‚verfahren‘ oder ihn zu verstehen. Sie besucht in Indonesien einen Mann, der mit dem mumifizierten Körper seines Großvaters zusammenlebt. Verfolgt in Japan eine Zeremonie, bei der Angehörige die Knochen des Verstorbenen mit Stäbchen aus der Verbrennungsasche lesen. Und geht in Mexiko dem „Tag der Toten“ auf den Grund. Augenzwinkernd stellt sie Alternativen wie die Öko-Bestattung vor. Und hinterfragt, ob unsere westlichen Riten Raum zur angemessenen Trauer lassen. „Ich glaube mittlerweile, dass die Vorzüge eines Totenbrauchs nicht auf Mathematik beruhen, sondern auf Emotionen, auf dem Glauben an die einzigartige Würde der jeweils eigenen Kultur. Das heißt, wir halten Totenrituale nur dann für primitiv, wenn sie nicht mit den unseren übereinstimmen.“ (S. 14) Wenn man dies gleich zu Beginn des Buches für sich geklärt hat, herrscht die nötige Offenheit um kennenzulernen, wie in anderen Kulturen mit dem Tod und den Verstorbenen umgegangen wird. Die Konfrontation mit dem Tod ist nichts für schwache Nerven und manche Beschreibungen über Aussehen und den Umgang mit menschlichen Überresten verursachen mir beim Lesen ein flaues Gefühl im Magen. Tatsächlich hätte ich mir stellenweise eine weniger anschauliche Schilderung gewünscht, weil es mich doch schockiert hat. Nichtsdestotrotz ist die Thematik sehr interessant und auf ihre Weise bereichernd, da mein Umgang mit dem Tod bislang eher oberflächlicher Natur war. Ebenfalls für gelungen halte ich die zahlreichen Illustrationen von Landis Blair, die Aufbauten und Arrangements begleitend zum Text auf ansprechende und in gewisser Weise doch pietätvolle Art verbildlichen, wie es beispielsweise Fotografien nicht gekonnt hätten. Gelegentlich ist mir die Ausdrucksweise jedoch zu flapsig und makaber, der Humor der amerikanischen Autorin zu gewollt. Doch das sind glücklicherweise nur kurze Sequenzen, denn sobald Caitlin Doughty wieder etwas sachlicher wird, lese ich gespannt und interessiert weiter. „Wo die Toten tanzen“ ist kein Buch, das sich einfach so weglesen lässt. Zu oft vergleicht man mit eigenen Erfahrungen und Vorstellungen und wird mit dem Tod in einem Rahmen konfrontiert, der teilweise nur schwierig vorstellbar ist. Gleichzeitig entmystifiziert das Buch dieses Thema ein wenig und ist ein Plädoyer dafür, dem Tod wieder mit mehr Würde zu begegnen. Eine Empfehlung!

Totentanz rund um die Welt

Nele33 am 03.02.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Caitlin Doughty hat mit ihrem Buch eine interessante Reise durch die Bestattungskulturen dieser Erde gemacht. Die Beschreibung des Buches hat mich sehr angesprochen, da mich diese Thematik sehr interessiert und ich mich persönlich schon sehr mit der westlichen Bestattungskultur auseinandergesetzt habe. Versprochen habe ich mir Einblicke in die Bestattungskulturen anderer Kulturen und diese Erwartung wurde nicht enttäuscht. Die Reise beginnt und endet in Amerika, wo die Autorin ein eigenes Bestattungsunternehmen leitet, und führt auch in entlegene Orte der Welt. In Mexiko wird wie in keinem anderen Land am 31 Oktober öffentlich getrauert, es gibt Brötchen die den Namen "pan de muerto"-Brot des Todes tragen. Familien treffen sich auf den Friedhöfen und feiern mit ihren Verstorben, die Kinder bekommen Süßigkeiten und es ist ein schönes, lebendiges Fest. Spannend war für mich, dass es in North Carolina Versuche zum Kompostieren von Leichnamen stattfinden. Was auf den ersten Blick makaber wirkte, stellt sich vielleicht als beste Möglichkeit für Umwelt und Natur dar. In Japan hingegen gibt es ein Lastel- ein Hotel für den Verstorbenen, in dem die Familie und Freunde mit dem Toten noch eine Weile leben können, um ganz in Ruhe zu trauern. Unvorstellbar für unsere deutsche Bestattungskultur, in der der Tote leider immer noch so schnell wie möglich "entsorgt" wird. Langsam geschieht jedoch auch hier ein Umdenken. In Tibet werden die Toten an die Geier verfüttert, die Beschreibung war schon ziemlich gruselig. Die Autorin hat die Erfahrungen ihrer Reise sehr detailliert geschildert, was für mich gut zu ertragen war. Ich habe auch viel über die geschichtliche Entstehung bestimmter Bestattungskulturen erfahren und mir ein gutes Bild davon machen zu können. Manche Rituale muteten mir sehr skurril an. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und war zur Auflockerung mit Anekdoten ihrer Reise gespickt. Die Konfrontation mit dem Tod ist nichts für schwache Nerven schreibt Caitlin Doughty, und dies kann ich nach der Lektüre des Buches nur unterschreiben. Ebenso die Aussage: wir im Westen stehen vor der großen Anstrengung, unsere Angst, Scham und Trauer im Umgang mit dem Tod in das desinfizierende Licht der Sonne zu zerren. Ein sehr empfehlenswertes Buch für diejenigen, die sich mit dem Tod und der Zeit danach

Totentanz rund um die Welt

Nele33 am 03.02.2021
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Caitlin Doughty hat mit ihrem Buch eine interessante Reise durch die Bestattungskulturen dieser Erde gemacht. Die Beschreibung des Buches hat mich sehr angesprochen, da mich diese Thematik sehr interessiert und ich mich persönlich schon sehr mit der westlichen Bestattungskultur auseinandergesetzt habe. Versprochen habe ich mir Einblicke in die Bestattungskulturen anderer Kulturen und diese Erwartung wurde nicht enttäuscht. Die Reise beginnt und endet in Amerika, wo die Autorin ein eigenes Bestattungsunternehmen leitet, und führt auch in entlegene Orte der Welt. In Mexiko wird wie in keinem anderen Land am 31 Oktober öffentlich getrauert, es gibt Brötchen die den Namen "pan de muerto"-Brot des Todes tragen. Familien treffen sich auf den Friedhöfen und feiern mit ihren Verstorben, die Kinder bekommen Süßigkeiten und es ist ein schönes, lebendiges Fest. Spannend war für mich, dass es in North Carolina Versuche zum Kompostieren von Leichnamen stattfinden. Was auf den ersten Blick makaber wirkte, stellt sich vielleicht als beste Möglichkeit für Umwelt und Natur dar. In Japan hingegen gibt es ein Lastel- ein Hotel für den Verstorbenen, in dem die Familie und Freunde mit dem Toten noch eine Weile leben können, um ganz in Ruhe zu trauern. Unvorstellbar für unsere deutsche Bestattungskultur, in der der Tote leider immer noch so schnell wie möglich "entsorgt" wird. Langsam geschieht jedoch auch hier ein Umdenken. In Tibet werden die Toten an die Geier verfüttert, die Beschreibung war schon ziemlich gruselig. Die Autorin hat die Erfahrungen ihrer Reise sehr detailliert geschildert, was für mich gut zu ertragen war. Ich habe auch viel über die geschichtliche Entstehung bestimmter Bestattungskulturen erfahren und mir ein gutes Bild davon machen zu können. Manche Rituale muteten mir sehr skurril an. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und war zur Auflockerung mit Anekdoten ihrer Reise gespickt. Die Konfrontation mit dem Tod ist nichts für schwache Nerven schreibt Caitlin Doughty, und dies kann ich nach der Lektüre des Buches nur unterschreiben. Ebenso die Aussage: wir im Westen stehen vor der großen Anstrengung, unsere Angst, Scham und Trauer im Umgang mit dem Tod in das desinfizierende Licht der Sonne zu zerren. Ein sehr empfehlenswertes Buch für diejenigen, die sich mit dem Tod und der Zeit danach

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"Zeigt mir wie eine Nation mit ihren Toten umgeht, und ich werde mit mathematischer Exaktheit bemessen, wie es um ihre Barmherzigkeit bestellt ist, um ihren Respekt vor den Gesetzen des Landes und um ihre Treue zu hohen Idealen." Ein Lieblingszitat vieler Bestatter, das auf den britischen Premierminister William Gladstone zurückzuführen ist und auch Einzug in diesem Buch erhält. Die Autorin und Bestatterin Caitlin Doughty möchte uns mit „Wo die Toten tanzen“ den unterschiedlichen Umgang mit Tod und Trauer auf der Welt näherbringen, aber auch die Abscheu gegenüber dem anderen Umgang damit. In Amerika wäre es zum Beispiel ein Fall für die Irrenanstalt, wenn eine Familie sieben Jahre lang mit der Leiche ihres Angehörigen zusammen leben würde, wohingegen ein Mensch aus Indonesien es abschreckend fände ein Familienmitglied in einem Krematorium zu verbrennen. Das Buch öffnet die Augen gegenüber anderer Kulturen im Umgang mit dem Tod und ermöglicht neue Blickwinkel auf die Endlichkeit des Lebens. Eine äußerst unterhaltsame Lektüre, die zugleich schockt und fasziniert.
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Let's talk about the death

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"Zeigt mir wie eine Nation mit ihren Toten umgeht, und ich werde mit mathematischer Exaktheit bemessen, wie es um ihre Barmherzigkeit bestellt ist, um ihren Respekt vor den Gesetzen des Landes und um ihre Treue zu hohen Idealen." Ein Lieblingszitat vieler Bestatter, das auf den britischen Premierminister William Gladstone zurückzuführen ist und auch Einzug in diesem Buch erhält. Die Autorin und Bestatterin Caitlin Doughty möchte uns mit „Wo die Toten tanzen“ den unterschiedlichen Umgang mit Tod und Trauer auf der Welt näherbringen, aber auch die Abscheu gegenüber dem anderen Umgang damit. In Amerika wäre es zum Beispiel ein Fall für die Irrenanstalt, wenn eine Familie sieben Jahre lang mit der Leiche ihres Angehörigen zusammen leben würde, wohingegen ein Mensch aus Indonesien es abschreckend fände ein Familienmitglied in einem Krematorium zu verbrennen. Das Buch öffnet die Augen gegenüber anderer Kulturen im Umgang mit dem Tod und ermöglicht neue Blickwinkel auf die Endlichkeit des Lebens. Eine äußerst unterhaltsame Lektüre, die zugleich schockt und fasziniert.

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Sterben müssen wir alle! Warum also nicht das Beste draus machen und sich mal mit den Totenkulten anderer Kulturen beschäftigen? Dass es nicht immer so traurig und dramatisch zugehen muss wie bei uns in Deutschland, erzählt uns die Autorin sehr einfühlsam und mit passendem Humor!
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