Der Ursprung der Welt

Roman

Ulrich Tukur

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Beschreibung

Das ist nicht mehr die Welt von Paul Goullet: Er, der alte Bücher und Bilder liebt, die Schönheit, den Traum und die Phantasie, findet sich in einer Zeit, in der in Deutschland das Chaos herrscht. Um dem zu entkommen, reist er nach Paris, aber auch Frankreich hat sich in einen Überwachungsstaat verwandelt. Bei seinen Spaziergängen durch die Stadt stößt Goullet plötzlich auf etwas Unerhörtes: ein altes Photoalbum, dessen Bilder offenbar ihn selbst zeigen, inmitten eleganter Damen und Herren aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Fasziniert setzt er sich auf die Fährte seines Doppelgängers und folgt ihr nach Südfrankreich. Verstörende Visionen und Traumbilder beginnen ihn zu verfolgen, immer wieder scheint er die Zeit zu wechseln und sich in den Mann aus dem Photoalbum zu verwandeln. Und die Hinweise mehren sich, dass dieser ein furchtbares Geheimnis hat.

Ungeheuer spannend [...]. Wie schon in seinen Erzählungen und der Novelle mischt Tukur furios Zeit- und Realitätsebenen. [...] ein Meister darin, das Dunkle leicht zu präsentieren.

Ulrich Tukur, 1957 geboren, ist nicht nur einer der bekanntesten und renommiertesten deutschen Schauspieler und ein leidenschaftlicher Musiker, sondern hat auch als Schriftsteller großen Erfolg (»Der Ursprung der Welt«, »Die Seerose im Speisesaal«, »Die Spieluhr«). Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Film- und Fernsehpreise, aber auch Auszeichnungen wie den »Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache«. Ulrich Tukur lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Berlin, Venedig und auf einem alten Bauernhof in den Bergen der Toskana.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 09.10.2019
Verlag S. Fischer Verlag
Seitenzahl 304
Maße (L/H) 21/13,6/3 cm
Gewicht 439 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397273-3

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4/5

Das Leben ist ein Abgrund

Gerhard S. aus Erlangen am 08.02.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Goullet aus Stuttgart versteht die Welt weniger denn je und sucht Bilder, in denen er sich wegträumen kann. Strandet in Südfrankreich wie ein Schiffbrüchiger zwischen Tag und Traum, zwischen 2033 und 1943. Eine verstörende, verwirrende Reise in die Vergangenheit hat begonnen, in die Wirklichkeit einer anderen Dimension. Faschistischer Irrsinn sowie KämpferInnen im Widerstand hier wie da. Befürchtung: Was man einmal aus der Hand gibt, das bekommt man nicht zurück.

4/5

Das Leben ist ein Abgrund

Gerhard S. aus Erlangen am 08.02.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Goullet aus Stuttgart versteht die Welt weniger denn je und sucht Bilder, in denen er sich wegträumen kann. Strandet in Südfrankreich wie ein Schiffbrüchiger zwischen Tag und Traum, zwischen 2033 und 1943. Eine verstörende, verwirrende Reise in die Vergangenheit hat begonnen, in die Wirklichkeit einer anderen Dimension. Faschistischer Irrsinn sowie KämpferInnen im Widerstand hier wie da. Befürchtung: Was man einmal aus der Hand gibt, das bekommt man nicht zurück.

2/5

Fängt spannend an, wird dann aber immer langweiliger

BücherwurmNZ am 01.01.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Durch den flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil kommt man zügig im Buch voran. Das Besondere ist die mysteriöse und undurchschaubare Stimmung gepaart mit einer gefahrvollen Komponente. Spannungsgeladen erzählt der Autor Paul Goullets Aufenthalt in Frankreich. Perfekt sind Goullets Visionen, in denen er sich im Leben seines Doppelgängers befindet, in die gegenwärtige Handlung eingeflochten, sodass der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit fließend verläuft. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches ist nützlich, da ich oft wegen der ähnlich klingenden französischen Namen durcheinander kam. Die Ungewissheit, die zunächst Spannung schafft, sorgt im weiteren Verlauf des Buches für Langeweile. Denn sehr sehr lange wird nicht klar, in welcher Zeit die Geschichte spielt, wieso ständig Gefahr droht und welche politischen und gesellschaftlichen Umstände herrschen. Bis Ende wird nicht deutlich, wieso der Mann auf dem Foto Paul Goullet so ähnlich sieht und was die Visionen für einen Sinn haben sollen. Stattdessen tauchen noch mehr Fragen auf. Fazit: Leider wird die Geschichte mit der Zeit langweilig, beantwortet offene Fragen nicht oder nur unzureichend und hat kein zufriedenstellendes Ende.

2/5

Fängt spannend an, wird dann aber immer langweiliger

BücherwurmNZ am 01.01.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Durch den flüssig und angenehm zu lesenden Schreibstil kommt man zügig im Buch voran. Das Besondere ist die mysteriöse und undurchschaubare Stimmung gepaart mit einer gefahrvollen Komponente. Spannungsgeladen erzählt der Autor Paul Goullets Aufenthalt in Frankreich. Perfekt sind Goullets Visionen, in denen er sich im Leben seines Doppelgängers befindet, in die gegenwärtige Handlung eingeflochten, sodass der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit fließend verläuft. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches ist nützlich, da ich oft wegen der ähnlich klingenden französischen Namen durcheinander kam. Die Ungewissheit, die zunächst Spannung schafft, sorgt im weiteren Verlauf des Buches für Langeweile. Denn sehr sehr lange wird nicht klar, in welcher Zeit die Geschichte spielt, wieso ständig Gefahr droht und welche politischen und gesellschaftlichen Umstände herrschen. Bis Ende wird nicht deutlich, wieso der Mann auf dem Foto Paul Goullet so ähnlich sieht und was die Visionen für einen Sinn haben sollen. Stattdessen tauchen noch mehr Fragen auf. Fazit: Leider wird die Geschichte mit der Zeit langweilig, beantwortet offene Fragen nicht oder nur unzureichend und hat kein zufriedenstellendes Ende.

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Tukur - ein Multitalent

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Nach Kurzgeschichten und Novellen wagt sich der langjährige Schauspieler Ulrich Tukur nun auch an einen Roman, der ganz im Stile seiner düsteren Erzählungen steht. Sein Romanheld Paul Goullet lebt in Deutschland im Jahr 2033, 100 Jahre nach dem Aufstieg Hitlers. Die Gesellschaft ist von Terror, totaler Kontrolle und Militarismus geprägt. Da er es in Deutschland nicht mehr aushält, flüchtet Goullet nach Frankreich. Beim Schlendern über einen Flohmarkt fällt ihm zufällig ein weinrotes Fotoalbum in die Hand, das auf der Vorderseite ein schwarz-weiß Foto eines Mannes zeigt, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Goullet beschließt, Nachforschungen anzustellen und bemerkt schon bald, dass eine psychische Macht sich seiner habhaft zu machen versucht und ihn zu übermannen droht. Was hat dies alles mit dem Mann in dem Bild zu tun? Über mehrere Zeitebenen und Erzählperspektiven hinweg schlägt Tukur eine Brücke zwischen der Zeit des Nationalsozialismus und der Zukunft. In einem paradoxen Mix aus Bedrückung und Leichtigkeit verarbeitet der Schauspieler eine wahre Begebenheit der 30-er/40-er Jahre mit seiner ganz eigenen Interpretation der heutigen Gesellschaft und deren Zukunftsängsten. Bis zur letzten Seite Hochspannung pur.
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Tukur - ein Multitalent

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Nach Kurzgeschichten und Novellen wagt sich der langjährige Schauspieler Ulrich Tukur nun auch an einen Roman, der ganz im Stile seiner düsteren Erzählungen steht. Sein Romanheld Paul Goullet lebt in Deutschland im Jahr 2033, 100 Jahre nach dem Aufstieg Hitlers. Die Gesellschaft ist von Terror, totaler Kontrolle und Militarismus geprägt. Da er es in Deutschland nicht mehr aushält, flüchtet Goullet nach Frankreich. Beim Schlendern über einen Flohmarkt fällt ihm zufällig ein weinrotes Fotoalbum in die Hand, das auf der Vorderseite ein schwarz-weiß Foto eines Mannes zeigt, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Goullet beschließt, Nachforschungen anzustellen und bemerkt schon bald, dass eine psychische Macht sich seiner habhaft zu machen versucht und ihn zu übermannen droht. Was hat dies alles mit dem Mann in dem Bild zu tun? Über mehrere Zeitebenen und Erzählperspektiven hinweg schlägt Tukur eine Brücke zwischen der Zeit des Nationalsozialismus und der Zukunft. In einem paradoxen Mix aus Bedrückung und Leichtigkeit verarbeitet der Schauspieler eine wahre Begebenheit der 30-er/40-er Jahre mit seiner ganz eigenen Interpretation der heutigen Gesellschaft und deren Zukunftsängsten. Bis zur letzten Seite Hochspannung pur.

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Saidjah Hauck

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Wer ist Paul Goullet

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Paul Goullet flieht aus dem Deutschland, wie es in 15, 20 Jahre ist, weil Chaos und Überwachung Herrschen. Er fährt nach Paris und findet ein altes Fotoalbum mit Bilder von Ihm selbst vor ungefähr hundert Jahre. Wer ist er, und dieser P. G. aus der Vergangenheit mit gleichen Initialen. Sein Großvater? In seinen Träumen entdeckt er immer schrecklichere Geheimnisse die Vergangenheit betreffen. U. Tukur schafft hier einen tollen Roman der mit verschiedenen Zeitebenen spielt und Fantasy und Geschichte wunderbar verbindet. Für Hörbuchfans sei erwähnt, dass er das Hörbuch selbst liest und das ist großartig.
4/5

Wer ist Paul Goullet

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Paul Goullet flieht aus dem Deutschland, wie es in 15, 20 Jahre ist, weil Chaos und Überwachung Herrschen. Er fährt nach Paris und findet ein altes Fotoalbum mit Bilder von Ihm selbst vor ungefähr hundert Jahre. Wer ist er, und dieser P. G. aus der Vergangenheit mit gleichen Initialen. Sein Großvater? In seinen Träumen entdeckt er immer schrecklichere Geheimnisse die Vergangenheit betreffen. U. Tukur schafft hier einen tollen Roman der mit verschiedenen Zeitebenen spielt und Fantasy und Geschichte wunderbar verbindet. Für Hörbuchfans sei erwähnt, dass er das Hörbuch selbst liest und das ist großartig.

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