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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

34611

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2019

Beschreibung

Rezension

Zu "In Zeiten des abnehmenden Lichts":
"Der große DDR-Buddenbrooks-Roman".

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

34611

Erscheinungsdatum

08.10.2019

Verlag

Rowohlt Verlag

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

16402 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644003682

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Tolles Buch

Bewertung aus Dresden am 24.11.2019

Bewertungsnummer: 1269487

Bewertet: eBook (ePUB)

Nach "In Zeiten des abnehmenden Lichts" hat Eugen Ruge mit "Metropol" ein weiteres Mosaiksteinchen für das Verständnis der teils brutalen und mit unseren heutigen Maßstäben nicht nachvollziehbaren Zeiten der 30er Jahre in der UdSSR vorgelegt. Da die russischen Archive jetzt geöffnet sind, hat Eugen Ruge anhand der Akaderakte seiner Großmutter ihr Schicksal und das von Freunden und Bekannten im Moskau der 30er Jahre nachgezeichnet. Erschütternd und bewegend zugleich, ein bisschen auch Geschichtsbuch. Unbedingt lesenswert.
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Bewertung aus Dresden am 24.11.2019
Bewertungsnummer: 1269487
Bewertet: eBook (ePUB)

Nach "In Zeiten des abnehmenden Lichts" hat Eugen Ruge mit "Metropol" ein weiteres Mosaiksteinchen für das Verständnis der teils brutalen und mit unseren heutigen Maßstäben nicht nachvollziehbaren Zeiten der 30er Jahre in der UdSSR vorgelegt. Da die russischen Archive jetzt geöffnet sind, hat Eugen Ruge anhand der Akaderakte seiner Großmutter ihr Schicksal und das von Freunden und Bekannten im Moskau der 30er Jahre nachgezeichnet. Erschütternd und bewegend zugleich, ein bisschen auch Geschichtsbuch. Unbedingt lesenswert.

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Uns kann nichts passieren, denn wir haben nichts getan. ...

Kaffeeelse am 10.07.2020

Bewertungsnummer: 1349986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwie zieht es mich literarisch dieses Jahr immer wieder in die ehemalige Sowjetunion. Bei diesem Werk schaut der Autor auf seine Großmutter und ihre Zeit in den Dreißigern in Russland, eine Zeit des Großen Terrors, eine widerwärtige und schreckliche Zeit, in der der Mensch zeigt, wie er tickt und eine Zeit, in der ein Einzelner ein ganzes Land ins Chaos schickt. Und das Land macht mit! Der Autor hat eine Akte angefordert, eine Akte über seine Großmutter, über Charlotte, Deckname Lotte Germaine. Und er bekommt diese Akte mit dem Vermerk "Streng geheim" kopiert ausgehändigt, zwei Stapel Papier, zweihundertsechsundvierzig Blätter. Blätter voller Grauen! Und aus dieser Akte baut Eugen Ruge dieses Buch. Ein Roman, der einen Blick in eine vergangene Zeit beinhaltet, eine grauenvolle Zeit. Und eine Zeit, in der der Mensch wieder einmal beweist, der Mensch ist dem Menschen sein Wolf. Ein Roman, der zeigt, wie schmal der Grat zwischen Verdächtigung und Verrat ist, was Überzeugung, Loyalität und Gehorsam anrichten können und wie wenig die Moral dagegen halten kann. Dieses Buch ist ein Blick auf ein Land, welches sich selbst zerstört und es nicht einmal merkt. Bzw. werden diejenigen, die es merken und etwas dazu von sich geben, ebenfalls von ihrem eigenen Land zerstört. Dieses Buch ist ein Blick auf eine Zeit, in der zwischen September 1936 und Dezember 1938 schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen umgebracht wurden, die Zeit des Großen Terrors. Darüber sollte man einmal nachdenken! 1,5 Millionen Tote, durch das eigene Land. Etwa zwei Drittel der Parteigenossen, die vom 26. Januar bis zum 10. Februar 1934 in Moskau am Parteitag der Sieger als Delegierte teilgenommen hatten, wurden teils in öffentlichen Schauprozessen, den Moskauer Prozessen zum Tode verurteilt. Da lässt jemand etwaige Gegner eliminieren. Stalin allein entschied, wer nicht mehr hinter seiner Politik stand und die Geheimpolizei handelte dementsprechend. Gib einem Menschen Macht und ... Das Volk wurde aufgerufen mitzumachen und das Land von Volksverrätern zu säubern. Und das Volk beteiligte sich. ... Ein Blick auf ein unfassbares Grauen. Und wieder mal ein Buch, wo ich mich frage, wie kann so etwas geschehen? In meinen Augen ist dieses Buch ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis. Es bekommt dennoch nur 4 Sterne von mir, weil mir schlussendlich das Buch zu distanziert und zu kühl vorkam. Aber dies ist nur eine subjektive Einschätzung. Denn vielleicht kann man so ein Grauen nur distanziert formulieren. Thematisch und auch vom Aufbau her ist es ein Buch für den Deutschen Buchpreis.
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Uns kann nichts passieren, denn wir haben nichts getan. ...

Kaffeeelse am 10.07.2020
Bewertungsnummer: 1349986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwie zieht es mich literarisch dieses Jahr immer wieder in die ehemalige Sowjetunion. Bei diesem Werk schaut der Autor auf seine Großmutter und ihre Zeit in den Dreißigern in Russland, eine Zeit des Großen Terrors, eine widerwärtige und schreckliche Zeit, in der der Mensch zeigt, wie er tickt und eine Zeit, in der ein Einzelner ein ganzes Land ins Chaos schickt. Und das Land macht mit! Der Autor hat eine Akte angefordert, eine Akte über seine Großmutter, über Charlotte, Deckname Lotte Germaine. Und er bekommt diese Akte mit dem Vermerk "Streng geheim" kopiert ausgehändigt, zwei Stapel Papier, zweihundertsechsundvierzig Blätter. Blätter voller Grauen! Und aus dieser Akte baut Eugen Ruge dieses Buch. Ein Roman, der einen Blick in eine vergangene Zeit beinhaltet, eine grauenvolle Zeit. Und eine Zeit, in der der Mensch wieder einmal beweist, der Mensch ist dem Menschen sein Wolf. Ein Roman, der zeigt, wie schmal der Grat zwischen Verdächtigung und Verrat ist, was Überzeugung, Loyalität und Gehorsam anrichten können und wie wenig die Moral dagegen halten kann. Dieses Buch ist ein Blick auf ein Land, welches sich selbst zerstört und es nicht einmal merkt. Bzw. werden diejenigen, die es merken und etwas dazu von sich geben, ebenfalls von ihrem eigenen Land zerstört. Dieses Buch ist ein Blick auf eine Zeit, in der zwischen September 1936 und Dezember 1938 schätzungsweise 1,5 Millionen Menschen umgebracht wurden, die Zeit des Großen Terrors. Darüber sollte man einmal nachdenken! 1,5 Millionen Tote, durch das eigene Land. Etwa zwei Drittel der Parteigenossen, die vom 26. Januar bis zum 10. Februar 1934 in Moskau am Parteitag der Sieger als Delegierte teilgenommen hatten, wurden teils in öffentlichen Schauprozessen, den Moskauer Prozessen zum Tode verurteilt. Da lässt jemand etwaige Gegner eliminieren. Stalin allein entschied, wer nicht mehr hinter seiner Politik stand und die Geheimpolizei handelte dementsprechend. Gib einem Menschen Macht und ... Das Volk wurde aufgerufen mitzumachen und das Land von Volksverrätern zu säubern. Und das Volk beteiligte sich. ... Ein Blick auf ein unfassbares Grauen. Und wieder mal ein Buch, wo ich mich frage, wie kann so etwas geschehen? In meinen Augen ist dieses Buch ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis. Es bekommt dennoch nur 4 Sterne von mir, weil mir schlussendlich das Buch zu distanziert und zu kühl vorkam. Aber dies ist nur eine subjektive Einschätzung. Denn vielleicht kann man so ein Grauen nur distanziert formulieren. Thematisch und auch vom Aufbau her ist es ein Buch für den Deutschen Buchpreis.

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Frank Wehrmann

Thalia Zentrale

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5/5

Glänzend erzählt

Bewertet: eBook (ePUB)

Eugen Ruge erzählt die Geschichte dreier Deutscher und ihrer verbundenen Schicksale als Kommunisten in der Sowjetunion der 1930er Jahre. Wie ein autoritärer Staatsapparat Menschen mit genug Druck zu Verrat (auch an eigenen Idealen), Terror und blinder Loyalität lenkt, ist meisterhaft erzählt. Wie der Stalisnismus das Private nach und nach zersetzt und zerstört, ist penibel recherchiert und in der Psychologie der Hauptfiguren glänzend geschildert. Wie Ruges Großeltern voller Angst in einem Staat ums blanke Überleben kämpften, ist beklemmend, ergreifend und ebenso meisterlich geschrieben und verleiht dem Buch eine besonders bittere Note. Einer der besten deutschen Romane der vergangenen Jahre!
5/5

Glänzend erzählt

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Eugen Ruge erzählt die Geschichte dreier Deutscher und ihrer verbundenen Schicksale als Kommunisten in der Sowjetunion der 1930er Jahre. Wie ein autoritärer Staatsapparat Menschen mit genug Druck zu Verrat (auch an eigenen Idealen), Terror und blinder Loyalität lenkt, ist meisterhaft erzählt. Wie der Stalisnismus das Private nach und nach zersetzt und zerstört, ist penibel recherchiert und in der Psychologie der Hauptfiguren glänzend geschildert. Wie Ruges Großeltern voller Angst in einem Staat ums blanke Überleben kämpften, ist beklemmend, ergreifend und ebenso meisterlich geschrieben und verleiht dem Buch eine besonders bittere Note. Einer der besten deutschen Romane der vergangenen Jahre!

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

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4/5

Lehrreich!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedenfalls für mich! Die Großmutter Eugen Ruges wollte nie etwas über diese Zeit erzählen. Dennoch entstand dieser Roman . Mein Dank an den Autor, der mir diesen Teil der Geschichte einprägsam vermitteln konnte!
4/5

Lehrreich!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jedenfalls für mich! Die Großmutter Eugen Ruges wollte nie etwas über diese Zeit erzählen. Dennoch entstand dieser Roman . Mein Dank an den Autor, der mir diesen Teil der Geschichte einprägsam vermitteln konnte!

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