Die spanische Emigration des 20. Jahrhunderts aus Sicht spanischer und lateinamerikanischer Autoren Miguel Delibes: "Diario de un emigrante"; Miguel Barnet: "Gallego"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
110 (Printausgabe)
Dateigröße
917 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640268832
Vor der Analyse der beiden Werke werden die spanische Emigration und die beiden Autoren vorgestellt. Die Beschreibung der spanischen Emigration im 19. und 20. Jahrhundert dient in dieser Arbeit als Basis für die später folgende Untersuchung der Emigration in den Werken. Ebenfalls angebracht ist das Eingehen auf die Biographie der Autoren, da beide auf ihre Weise politische Schriftsteller sind.
In den Arbeiten wird die Migration in verschiedene Etappen eingeteilt und die Gesundheit von Migranten untersucht. Ebenso wird ihr Verhalten im Umgang mit der neuen Umgebung und der Kultur des aufnehmenden Landes nachvollzogen. Neben diesem besonders auf der Psychoanalyse basierenden Aspekt werden die Werke auch auf die Sprache untersucht. Eine weitere Fragestellung lautet daher, in wieweit sich das Spanische den regionalen Varietäten anpasst, ohne die Herkunft der Protagonisten, ihre aktuelle Situation in der neuen Heimat und ihren psychologischen Entwicklungsstand in Bezug auf die Migration zu vergessen. Hierbei wird auf der Ebene der Protagonisten erneut die Psychoanalyse eine Rolle spielen, doch soll vor allem untersucht werden, in wieweit es den beiden Autoren gelungen ist, die beiden Varietäten in dem jeweiligen Buch darzustellen.
Die politische Aussage der Werke ist der dritte Aspekt, unter dem die Bücher untersucht werden. Der Kubaner Miguel Barnet ist für seine Regimetreue bekannt, so dass auch von "Gallego" angenommen wird, dass es sich um ein politisch motiviertes Werk handelt, das im Zeichen der kubanischen Ideologie steht. Im Gegensatz hierzu liegt die Vermutung nahe, dass Miguel Delibes' "Diario de un emigrante" vielschichtiger ist, und neben einer nicht politisch motivierten Migration und deren Beschreibung, auf einer weiteren Ebene durchaus kritische Stimmen in Bezug auf das Leben in den 50er Jahren unter Franco versteckt sind. Die Fragestellung, ob und wenn ja, in wieweit die beiden Werke politisch motiviert, bzw. in sich politisch sind, ist die, mit der sich das letzte Kapitel auseinandersetzt.
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