Die Zeiten verfliegen wie im Rausch (Wissen & Leben)

Die Zeiten verfliegen wie im Rausch (Wissen & Leben)

Eine kurzweilige Geschichte von Alkohol, Drogen und ihren Konsumenten

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Beschreibung

- Berauschend vielschichtig: Alkohol und Drogen evolutionär, historisch, gesellschaftlich und medizinisch betrachtet
- Aktuell: Wie gefährlich sind moderne Drogen?

Der Rausch ist universell betörend: Nicht nur Menschen, auch Tiere wissen Substanzen zu schätzen, die "high" machen. So turnen sich Delfine mit kleinen Mengen Kugelfisch-Gift an, und viele Pflanzenfresser lieben in besonderem Maße Früchte, die teils vergoren sind. Erwiesen ist, dass unsere Vorfahren seit den frühen Anfängen der Menschheit diverse pflanzliche Produkte nicht nur zu rituellen oder therapeutischen Zwecken, sondern auch zum Heben der Stimmung konsumierten. Das Buch schildert zum einen die Wirkungen und Wirkweisen psychotroper Substanzen, zum anderen die Geschichte ihres Gebrauchs und Missbrauchs. Ein zentrales Kapitel ist dem Alkohol gewidmet, der bekanntlich nicht nur fröhliche Feste mitgestaltet, sondern auch zu schwersten Abhängigkeiten und Erkrankungen führt. Der Autor berichtet über die Trunksuchtepidemien zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern sowie die staatlichen Maßnahmen gegen sie. Und dass geniale Schriftsteller wie E.T.A. Hoffmann, Hans Fallada, Joseph Roth oder Ernest Hemingway zugleich berühmte Trinker waren, zeigt, wie nah Genie und Sucht beieinanderliegen können. Geraten Sie in einen Leserausch über Halluzinogene bei magischen Praktiken, als Bestandteil der Hexensalben, als biologische Erklärung des Werwolf-Mythos und als Verursacher von "Massenpsychosen". Lernen Sie die körperlichen und psychischen Folgen des Konsums von modernen Psychostimulanzien wie Kokain, Amphetamin oder Crystal Meth kennen und sehen Sie an Opiaten, Cannabis und Narkosemitteln, wie sie zugleich schaden und nutzen.

Dieses Buch richtet sich an
Alle kulturhistorisch, psychologisch und psychiatrisch interessierten Leser; Psychiater und Psychotherapeuten

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.09.2019

Verlag

Klett Cotta

Beschreibung

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Erscheinungsdatum

17.09.2019

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

259 (Printausgabe)

Dateigröße

4127 KB

Auflage

1. Auflage 2019

Sprache

Deutsch

EAN

9783608191738

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Die Dosis macht den Rausch

Gertie G. aus Wien am 21.12.2019

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor ist Arzt und Psychotherapeut und zeichnet in diesem Buch eine durchaus auch humorvolle Sichtweise auf die diversen Süchte. Alkohol (und seine abhängig machende Wirkung) spielt in seinen Betrachtungen eine zentrale Rolle, weil der in unserer Gesellschaft nach wie vor „salonfähig“ ist. Nach einer ausführlichen Einleitung, stellt uns Thomas Köhler die wichtigsten Substanzen in 8 weiteren Kapiteln vor: Einführung Alkohol Opiode Kokain Psychostimulantien Cannabis und Cannabioide Die wundersame Welt der Psychodelika Partydrogen Schnüffelstoffe und andere Inhalanzien Jedes Kapitel ist noch in Bereiche wie Was ist ..? Historisches Pharmakologische und klinische Grundlagen Aufnahme Wirkung Toleranz Missbrauch und Abhängigkeit Berühmte ... geteilt. Für diejenigen, die es noch etwas genauer wissen wollen, gibt es in jedem Bereich Ergänzungen im Text sowie im Anhang weiterführende Literatur. Das Buch greift die verschiedenen Mechanismen, die den Menschen (und so manchen tierische Genossen) in die Abhängigkeit treiben, auf. Allerdings, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen. Das nützt nämlich genau gar nichts. Immer wieder lässt der Autor berühmte Personen zu Wort kommen. So zitiert er Joseph Roth, Charles Baudelaire oder den Apotheker Albert Hofmann. Gewundert habe ich mich ein wenig, dass der Missbrauch von Drogen im Dritten Reich ein wenig heruntergespielt worden ist. Es ist ja erwiesen, dass einige hochrangige Nazis Drogen im großen Stil konsumiert haben. Die süchtig machenden Substanzen sind ebenso ausführlich beschrieben, wie ihre Konsumenten und die Folgen für dieselben. Die eine oder andere Darstellung ist ziemlich chemielastig und so manche chemische Formel kreuzt des Lesers Weg. Das soll keineswegs abschrecken, sondern auf die Mechanismen hinweisen, denen man sich sonst nicht bewusst ist. Weiters wird aufgezeigt, dass der Grat zwischen Gebrauch (z.B. als Schmerzmittel) und Missbrauch ein recht schmaler ist. Wie sagte schon Paracelsus? „Die Dosis macht das Gift!“. Fazit: Ein gut aufbereiteter Überblick über Substanzen, die in kleinen Dosen meist heilende, aber in großen Mengen schädliche Wirkungen haben. Gerne gebe ich für dieses Kompendium 5 Sterne.

Die Dosis macht den Rausch

Gertie G. aus Wien am 21.12.2019
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Autor ist Arzt und Psychotherapeut und zeichnet in diesem Buch eine durchaus auch humorvolle Sichtweise auf die diversen Süchte. Alkohol (und seine abhängig machende Wirkung) spielt in seinen Betrachtungen eine zentrale Rolle, weil der in unserer Gesellschaft nach wie vor „salonfähig“ ist. Nach einer ausführlichen Einleitung, stellt uns Thomas Köhler die wichtigsten Substanzen in 8 weiteren Kapiteln vor: Einführung Alkohol Opiode Kokain Psychostimulantien Cannabis und Cannabioide Die wundersame Welt der Psychodelika Partydrogen Schnüffelstoffe und andere Inhalanzien Jedes Kapitel ist noch in Bereiche wie Was ist ..? Historisches Pharmakologische und klinische Grundlagen Aufnahme Wirkung Toleranz Missbrauch und Abhängigkeit Berühmte ... geteilt. Für diejenigen, die es noch etwas genauer wissen wollen, gibt es in jedem Bereich Ergänzungen im Text sowie im Anhang weiterführende Literatur. Das Buch greift die verschiedenen Mechanismen, die den Menschen (und so manchen tierische Genossen) in die Abhängigkeit treiben, auf. Allerdings, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger zu drohen. Das nützt nämlich genau gar nichts. Immer wieder lässt der Autor berühmte Personen zu Wort kommen. So zitiert er Joseph Roth, Charles Baudelaire oder den Apotheker Albert Hofmann. Gewundert habe ich mich ein wenig, dass der Missbrauch von Drogen im Dritten Reich ein wenig heruntergespielt worden ist. Es ist ja erwiesen, dass einige hochrangige Nazis Drogen im großen Stil konsumiert haben. Die süchtig machenden Substanzen sind ebenso ausführlich beschrieben, wie ihre Konsumenten und die Folgen für dieselben. Die eine oder andere Darstellung ist ziemlich chemielastig und so manche chemische Formel kreuzt des Lesers Weg. Das soll keineswegs abschrecken, sondern auf die Mechanismen hinweisen, denen man sich sonst nicht bewusst ist. Weiters wird aufgezeigt, dass der Grat zwischen Gebrauch (z.B. als Schmerzmittel) und Missbrauch ein recht schmaler ist. Wie sagte schon Paracelsus? „Die Dosis macht das Gift!“. Fazit: Ein gut aufbereiteter Überblick über Substanzen, die in kleinen Dosen meist heilende, aber in großen Mengen schädliche Wirkungen haben. Gerne gebe ich für dieses Kompendium 5 Sterne.

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Die Zeiten verfliegen wie im Rausch (Wissen & Leben)

von Thomas Köhler

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