Strafprozessuale Rechte des Verletzten in der Europäischen Union.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Entwicklung und Problemfelder des legislativen Engagements für Opfer von Straftaten in der EU

Internationaler Kontext der EU-Gesetzgebung zu Opferrechten – Die EU-Gesetzgebung zu Opferrechten prae Lissabon – Phase der Reflexion – Die EU-Gesetzgebung zu Opferrechten post Lissabon – Bewertung und daraus resultierende weitere Vorgehensweise

2. Die Richtlinie 2012/29/EU über Mindeststandards für Opferrechte

Inhaltliche Vorgaben – Problemfeld 1: Kohärenz der mitgliedstaatlichen Strafjustizsysteme – Problemfeld 2: Balance zu den Beschuldigtenrechten – Bewertung der Richtlinie: das Genugtuungsinteresse des Opfers als neuralgischer Punkt?

3. Das Genugtuungsinteresse des Opfers im deutschen und englischen Strafjustizsystem

Rechtsvergleich: Befriedigung des Genugtuungsinteresses im deutschen und englischen Strafverfahren de lege lata – Konsequenzen der Anerkennung eines privaten Genugtuungsinteresses im Strafverfahren de lege ferenda – Die Konzentration auf das Strafverfahren aus der Opferperspektive – Exkurs: Befriedigung des Genugtuungsinteresses mit privat-rechtlichen und ›Restorative Justice‹-Instrumenten? – Fazit: Alternativen für die Befriedigung des Genugtuungsinteresses?

4. Normatives Fundament der staatlichen Verantwortung zur (alternativen) Befriedigung des Genugtuungsinteresses von Straftatopfern

Verfassungsrechtlich fundierte Ansätze – Staatstheoretischer Ansatz: Gewaltmonopol und Opferwerdung – Straftheoretischer Ansatz: Strafzwecke – Entwicklungshistorischer Ansatz: Surrogat für das verlorene Selbstheilungsrecht des Betroffenen – Kompensatorischer Ansatz: Ausgleich für Sonderopfer – Normtheoretisch-soziologische Begründung: Konstitutive Wirkung der staatlichen Kriminalisierungsentscheidung – Ergebnis

5. Additives Betroffenenforum – ein Alternativmodell für die Befriedigung des Genugtuungsinteresses von Straftatopfern und ihre Unterstützung?

Bisherige Vorschläge für ein opferzentriertes Parallelsystem – Mögliche praktische Ausgestaltung eines additiven Betroffenenforums – Abwägung: Additives Betroffenenforum und Unionsrecht

Zusammenfassung

Literatur- und Sachverzeichnis
Band 40

Strafprozessuale Rechte des Verletzten in der Europäischen Union.

Eine rechtsvergleichende Analyse sowie der Vorschlag eines Alternativmodells für die Befriedigung des individuellen Genugtuungsinteresses.

Buch (Taschenbuch)

109,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

574

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.08.2019

Verlag

Duncker & Humblot

Seitenzahl

574

Maße (L/B/H)

23,3/15,6/3,8 cm

Gewicht

860 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-428-15713-6

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  • Einleitung

    1. Entwicklung und Problemfelder des legislativen Engagements für Opfer von Straftaten in der EU

    Internationaler Kontext der EU-Gesetzgebung zu Opferrechten – Die EU-Gesetzgebung zu Opferrechten prae Lissabon – Phase der Reflexion – Die EU-Gesetzgebung zu Opferrechten post Lissabon – Bewertung und daraus resultierende weitere Vorgehensweise

    2. Die Richtlinie 2012/29/EU über Mindeststandards für Opferrechte

    Inhaltliche Vorgaben – Problemfeld 1: Kohärenz der mitgliedstaatlichen Strafjustizsysteme – Problemfeld 2: Balance zu den Beschuldigtenrechten – Bewertung der Richtlinie: das Genugtuungsinteresse des Opfers als neuralgischer Punkt?

    3. Das Genugtuungsinteresse des Opfers im deutschen und englischen Strafjustizsystem

    Rechtsvergleich: Befriedigung des Genugtuungsinteresses im deutschen und englischen Strafverfahren de lege lata – Konsequenzen der Anerkennung eines privaten Genugtuungsinteresses im Strafverfahren de lege ferenda – Die Konzentration auf das Strafverfahren aus der Opferperspektive – Exkurs: Befriedigung des Genugtuungsinteresses mit privat-rechtlichen und ›Restorative Justice‹-Instrumenten? – Fazit: Alternativen für die Befriedigung des Genugtuungsinteresses?

    4. Normatives Fundament der staatlichen Verantwortung zur (alternativen) Befriedigung des Genugtuungsinteresses von Straftatopfern

    Verfassungsrechtlich fundierte Ansätze – Staatstheoretischer Ansatz: Gewaltmonopol und Opferwerdung – Straftheoretischer Ansatz: Strafzwecke – Entwicklungshistorischer Ansatz: Surrogat für das verlorene Selbstheilungsrecht des Betroffenen – Kompensatorischer Ansatz: Ausgleich für Sonderopfer – Normtheoretisch-soziologische Begründung: Konstitutive Wirkung der staatlichen Kriminalisierungsentscheidung – Ergebnis

    5. Additives Betroffenenforum – ein Alternativmodell für die Befriedigung des Genugtuungsinteresses von Straftatopfern und ihre Unterstützung?

    Bisherige Vorschläge für ein opferzentriertes Parallelsystem – Mögliche praktische Ausgestaltung eines additiven Betroffenenforums – Abwägung: Additives Betroffenenforum und Unionsrecht

    Zusammenfassung

    Literatur- und Sachverzeichnis