Dorf ist Mord

Dorf ist Mord

Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

15,00 €

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Beschreibung


Stella hat sich nach Jahren in Deutschland einen Traum erfüllt: ein Ferienhaus in ihrer Heimat Italien. Ein kleines Dorf im Norden des Landes soll ab sofort ihr zweites Zuhause sein. Zu sehr hat sie den italienischen Lebensstil und die Sonne vermisst. Die Uhren schlagen in Pelati langsamer, und alles, was man wissen muss, erfährt man im Café von Franco. Stella freundet sich mit Marta an, einer Frau aus dem Nachbardorf. Doch plötzlich kehrt diese nicht von ihrer täglichen Bootsfahrt auf dem See zurück. Während einige fest überzeugt sind, dass sie der Seehexe zum Opfer fiel, glaubt Stella an ein Verbrechen. Sie überredet den Dorf-Carabiniere, der einer schönen Frau keinen Wunsch abschlagen kann, mit ihr in diesem geheimnisvollen Fall zu ermitteln

Dori Mellina ist Italienerin und in der Nähe des Gardasees aufgewachsen. Seit vielen Jahren lebt sie in Süddeutschland und ist in der Werbebranche tätig. Ihre Erfahrung, ein Ferienhaus ein Italien zu renovieren, hat sie in »Dorf ist Mord« einfließen lassen. Sie schreibt bereits an ihrem nächsten Roman.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.03.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/3,2 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95967-415-7

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Der ruhigere Krimi

aebbies.buechertruhe am 12.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stella, gebürtige Italienerin, fühlt sich in Deutschland wohl. Ihr Job als Krankenschwester wird dort mehr anerkannt und auch die Bezahlung ist besser. Um das Heimweh zu besiegen, kauft sie sich ein Ferienhaus in Pelati. Die Renovierung ist aufwendig, doch Stella stört das nicht. Sie fühlt sich wohl in Pelati und hat schon gute Freunde gefunden. Auch Martha gehört dazu. Doch ausgerechnet am "Tag der Hexe", an dem laut einer Sage Schwimmer im See an den Beinen gepackt, in die Tiefe gezogen werden und nie mehr gesehen werden, verschwindet Martha beim Baden im See spurlos. Stella will wissen, wo ihre Freundin geblieben ist und forscht zusammen mit dem Dorfpolizisten Michele nach. Dabei stoßen sie auf ein Geheimnis.... "Dorf ist Mord " von Dori Mellina ist ein sehr ruhiger Krimi. Wer hier blutige Leichen oder Hochspannung sucht, ist falsch. Der Krimi kommt auf angenehm bedächtige Art daher und besticht durch das italienische Flair. Man kann herzhaft über die Bewohner lachen, die immer jemanden kennen, der das Problem lösen kann. Einen Bauarbeiter hat wohl jeder in der Familie. Oder auch das stets gleiche Frühstück im Bistro für Stella - das ist Dorfleben. Die Charaktere sind liebenswert. Gefallen hat mir Michele, der bei seiner Mutter und Stella samtweich wird. Stella selbst ist sehr zielstrebig. Sie will den Fall lösen und zeigt Michele, was zu tun ist. Was sie aber nicht unsympathisch macht, eher im Gegenteil. Wie gesagt, spannungsgeladen ist die Handlung nicht. Man will zwar wissen, was Martha passiert ist und liest gefesselt weiter, aber man wird nicht von einer Actionszene zur nächsten gejagt. Mir gefällt diese Art sehr gut. Ein kleiner Wermutstropfen: Man verliert ab und zu den Überblick bei Marthas Familie. Da mußte ich manchmal überlegen, welcher Bezug hier bestand. Wer einen leichten, sommerlichen Krimi sucht ist hier bestens aufgehoben!

Der ruhigere Krimi

aebbies.buechertruhe am 12.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Stella, gebürtige Italienerin, fühlt sich in Deutschland wohl. Ihr Job als Krankenschwester wird dort mehr anerkannt und auch die Bezahlung ist besser. Um das Heimweh zu besiegen, kauft sie sich ein Ferienhaus in Pelati. Die Renovierung ist aufwendig, doch Stella stört das nicht. Sie fühlt sich wohl in Pelati und hat schon gute Freunde gefunden. Auch Martha gehört dazu. Doch ausgerechnet am "Tag der Hexe", an dem laut einer Sage Schwimmer im See an den Beinen gepackt, in die Tiefe gezogen werden und nie mehr gesehen werden, verschwindet Martha beim Baden im See spurlos. Stella will wissen, wo ihre Freundin geblieben ist und forscht zusammen mit dem Dorfpolizisten Michele nach. Dabei stoßen sie auf ein Geheimnis.... "Dorf ist Mord " von Dori Mellina ist ein sehr ruhiger Krimi. Wer hier blutige Leichen oder Hochspannung sucht, ist falsch. Der Krimi kommt auf angenehm bedächtige Art daher und besticht durch das italienische Flair. Man kann herzhaft über die Bewohner lachen, die immer jemanden kennen, der das Problem lösen kann. Einen Bauarbeiter hat wohl jeder in der Familie. Oder auch das stets gleiche Frühstück im Bistro für Stella - das ist Dorfleben. Die Charaktere sind liebenswert. Gefallen hat mir Michele, der bei seiner Mutter und Stella samtweich wird. Stella selbst ist sehr zielstrebig. Sie will den Fall lösen und zeigt Michele, was zu tun ist. Was sie aber nicht unsympathisch macht, eher im Gegenteil. Wie gesagt, spannungsgeladen ist die Handlung nicht. Man will zwar wissen, was Martha passiert ist und liest gefesselt weiter, aber man wird nicht von einer Actionszene zur nächsten gejagt. Mir gefällt diese Art sehr gut. Ein kleiner Wermutstropfen: Man verliert ab und zu den Überblick bei Marthas Familie. Da mußte ich manchmal überlegen, welcher Bezug hier bestand. Wer einen leichten, sommerlichen Krimi sucht ist hier bestens aufgehoben!

Der Tag der Hexe

hasirasi2 aus Dresden am 06.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Italienerin Stella ist Anfang 30, Single und liebt Krimis, vor allem die von Agatha Christy. Sie ist vor Jahren als Krankenschwester nach Deutschland gegangen, weil man da besser verdient und die Arbeitszeiten geregelt sind. Jetzt hat sie sich in ihrer alten Heimat ein uraltes baufälliges Häuschen als Feriendomizil gekauft und macht Urlaub im Ort, um die Sanierung zu überwachen. Dabei freundet sie sich mit Marta an, die eine Fliesenfirma leitet. Als Marta dann ausgerechnet am „Tag der Hexe“ verschwindet und sich anscheinend niemand sonst dafür interessiert, eifert Stella ihrem großen Vorbild Miss Marple nach und ermittelt zusammen mit dem Carabinieri Michele, der ihr schon länger schöne Augen macht. Autorin Dori Mellina hat mit ihrem Debüt den Spagat zwischen Krimi und Roman gewagt und zum Teil über etwas geschrieben, dass sie augenscheinlich gut kennt: Italien, Dolce Vita, Handwerker und damit auftretende Probleme, verwöhnte Italiener und deren besorgte Mütter, den Zusammenhalt kleiner Dörfer, Aberglaube, Mystik und die „eine Hand wäscht die andere“ Mentalität. Man merk es vor allem dem Strang um die Renovierung von Stellas Häuschen an, dass die Autorin davon einiges selbst mitmachen musste, so farbenfroh, abwechslungsreich und humorvoll beschreibt sie die Erlebnisse. Nicht ganz so gut gefallen hat mir die etwas verworrene Krimihandlung. Das liegt zum einen an Stella selbst. Sie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form und ist mir dabei dem Carabiniere und den Lesern gegenüber zu besserwisserisch und belehrend. Sie benutzt Michele als Handlanger und er lässt es sich gefallen - obwohl italienische Männer angeblich solche Machos sind?! Außerdem verliert sie sich ein bisschen in Nebenhandlungen. Wer keinen klassischen Krimi sucht, sondern einen gemütlichen, spannenden Urlaubs-Roman mit einigen Geheimnissen, die es zu ergründen gilt, liegt mit „Dorf ist Mord“ genau richtig. Mir hat vor allem das Setting, die Beschreibung der Landschaft und der Insel Isolarocca gefallen – ich glaube, darin die Monte Isola wiederzuerkennen.

Der Tag der Hexe

hasirasi2 aus Dresden am 06.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Italienerin Stella ist Anfang 30, Single und liebt Krimis, vor allem die von Agatha Christy. Sie ist vor Jahren als Krankenschwester nach Deutschland gegangen, weil man da besser verdient und die Arbeitszeiten geregelt sind. Jetzt hat sie sich in ihrer alten Heimat ein uraltes baufälliges Häuschen als Feriendomizil gekauft und macht Urlaub im Ort, um die Sanierung zu überwachen. Dabei freundet sie sich mit Marta an, die eine Fliesenfirma leitet. Als Marta dann ausgerechnet am „Tag der Hexe“ verschwindet und sich anscheinend niemand sonst dafür interessiert, eifert Stella ihrem großen Vorbild Miss Marple nach und ermittelt zusammen mit dem Carabinieri Michele, der ihr schon länger schöne Augen macht. Autorin Dori Mellina hat mit ihrem Debüt den Spagat zwischen Krimi und Roman gewagt und zum Teil über etwas geschrieben, dass sie augenscheinlich gut kennt: Italien, Dolce Vita, Handwerker und damit auftretende Probleme, verwöhnte Italiener und deren besorgte Mütter, den Zusammenhalt kleiner Dörfer, Aberglaube, Mystik und die „eine Hand wäscht die andere“ Mentalität. Man merk es vor allem dem Strang um die Renovierung von Stellas Häuschen an, dass die Autorin davon einiges selbst mitmachen musste, so farbenfroh, abwechslungsreich und humorvoll beschreibt sie die Erlebnisse. Nicht ganz so gut gefallen hat mir die etwas verworrene Krimihandlung. Das liegt zum einen an Stella selbst. Sie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form und ist mir dabei dem Carabiniere und den Lesern gegenüber zu besserwisserisch und belehrend. Sie benutzt Michele als Handlanger und er lässt es sich gefallen - obwohl italienische Männer angeblich solche Machos sind?! Außerdem verliert sie sich ein bisschen in Nebenhandlungen. Wer keinen klassischen Krimi sucht, sondern einen gemütlichen, spannenden Urlaubs-Roman mit einigen Geheimnissen, die es zu ergründen gilt, liegt mit „Dorf ist Mord“ genau richtig. Mir hat vor allem das Setting, die Beschreibung der Landschaft und der Insel Isolarocca gefallen – ich glaube, darin die Monte Isola wiederzuerkennen.

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