Mohnschwestern

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Roman

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Beschreibung


Im Sommer 1943 verliebt sich die zwanzigjährige Lotte zum ersten Mal – in den rätselhaften Wilhelm. Warum bloß will er ihre Liebe geheimhalten? Nur im Verborgenen treffen die beiden sich, meist in einem abgelegenen Kellerraum. Er scheint im Widerstand zu sein, aber trägt häufig Uniform.

Bei einer ihrer nächtlichen Verabredungen beginnt plötzlich ein Bombenangriff, weit schlimmer, als die Stadt ihn je erlebt hat. Während ihrer dramatischen Flucht verliert Lotte Wilhelm aus den Augen und überlebt die Brandnacht nur knapp, weil sie sich in einen Brunnen retten kann. Das Einzige, was ihr bleibt, ist das kleine Bild von Mohnblumen, das Wilhelm ihr geschenkt hat. Wird sie ihn je wiedersehen?

Im Jahr 2018 entdeckt Hazel bei der älteren Frau Mathilda ein Bild, das sie magisch fesselt. Welche Bedeutung haben die Blumen darauf, die sie so in ihren Bann ziehen, und wie kommt es, dass Mathilda so viel über Hazels Leben zu wissen scheint?

Ilona Einwohlt wollte eigentlich Ernährungswissenschaftlerin werden, hat sich dann aber nach der Lektüre von Simone de Beauvoir doch lieber für ein Literaturstudium entschieden. Längst ist sie erfolgreiche Autorin zahlreicher (Kinder- und Jugend-)Bücher. Sie interessiert sich für Themen mitten aus dem Leben, insbesondere dem von Mädchen und Frauen, und findet es immer wieder spannend, wie historische Ereignisse mit dem Schicksal von heute verknüpft sind. Ilona Einwohlt wurde 1968 in Pinneberg geboren und lebt mittlerweile mit ihrer Familie in Darmstadt. 

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2020

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3,5 cm

Gewicht

471 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95967-400-3

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Durchwachsen

Furbaby_Mom am 31.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein expressionistisches Gemälde orange-rot-gelber Mohnblüten steht im Mittelpunkt dieser Geschichte, mit der Autorin Ilona Einwohlt gegen das Vergessen ankämpft, indem sie uns die furchterregendste, düsterste Zeit Deutschlands lebhaft und schonungslos vor Augen führt. So interessant ich die Grundidee des Romans finde, so unentschlossen bin ich hinsichtlich der Bewertung. Einige Elemente haben mir gut gefallen, wie beispielsweise der mitreißende, emotionale Einstieg, aber insgesamt ist der zündende Funke nicht auf mich übergesprungen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, Vergangenheit vs. Gegenwart. Aufgrund des Klappentextes hatte mich auf eine dramatische Liebesgeschichte in den Wirren des Zweiten Weltkriegs erhofft, mich auf romantische Momente zwischen Lotte und Wilhelm gefreut. Aber direkt nach der verheerenden Brandnacht aufgrund des Bombardements zu Beginn des Werkes hatte es sich damit erledigt. Zwar erleben wir rückblickend, wie es dem Paar zuvor ergangen war, doch weder die Beschreibungen hinsichtlich ihrer Beziehung noch jene im Hinblick auf ihre Aktivität gegen das Regime konnten mich überzeugen und wirklich berühren. Lediglich das Grauen der Kriegszeit wird intensiv, atmosphärisch und in eindringlichen Bildern erzählt. Die Handlung um die mir schlichtweg unsympathische Hazel empfand ich als überflüssig, blass und störend, weder der Schreibstil in diesen Passagen noch die betreffende Figur und ihre Geschichte gefielen mir. Das Buch hätte, natürlich mit ein paar plottechnischen Änderungen diesbezüglich, ohne Hazels Story deutlich besser abgeschnitten (wenn auf die Verknüpfung der beiden Frauen - welche ohnehin erst ziemlich spät erfolgt, dafür aber recht kurz und lieblos abgehandelt wird - verzichtet worden wäre). Eine Geschichte rein um Wilhelm und Lotte, das wäre noch eher nach meinem Geschmack gewesen. (Oder aber, es wäre komplett auf die Romanze verzichtet worden, z.B. wenn die Autorin den Fokus auf die Judenverfolgung gelegt hätte.) Das in Sepiatönen gehaltene Cover ist treffend gewählt worden; man ahnt sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Fazit: Ich hatte mir mehr erwartet. Da ich sehr viele historische Romane lese, insbesondere welche, die zur Zeit der Weltkriege spielen, sind meine Ansprüche eventuell etwas hoch, dennoch erwarte ich mir einfach packende Emotionen und Eindrücke, die noch lange nachhallen. Im direkten Vergleich mit anderen themenähnlichen Werken (z.B. von Katharina Fuchs, Bettina Storks, Lilli Beck, Sandra Jungen …) kann die vorliegende Geschichte leider nicht punkten. Wer sich allerdings generell für die NS-Zeit und das damalige Schicksal der jüdischen Bevölkerung interessiert, wird mit "Mohnschwestern" trotzdem interessante Lesestunden erleben.

Durchwachsen

Furbaby_Mom am 31.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein expressionistisches Gemälde orange-rot-gelber Mohnblüten steht im Mittelpunkt dieser Geschichte, mit der Autorin Ilona Einwohlt gegen das Vergessen ankämpft, indem sie uns die furchterregendste, düsterste Zeit Deutschlands lebhaft und schonungslos vor Augen führt. So interessant ich die Grundidee des Romans finde, so unentschlossen bin ich hinsichtlich der Bewertung. Einige Elemente haben mir gut gefallen, wie beispielsweise der mitreißende, emotionale Einstieg, aber insgesamt ist der zündende Funke nicht auf mich übergesprungen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, Vergangenheit vs. Gegenwart. Aufgrund des Klappentextes hatte mich auf eine dramatische Liebesgeschichte in den Wirren des Zweiten Weltkriegs erhofft, mich auf romantische Momente zwischen Lotte und Wilhelm gefreut. Aber direkt nach der verheerenden Brandnacht aufgrund des Bombardements zu Beginn des Werkes hatte es sich damit erledigt. Zwar erleben wir rückblickend, wie es dem Paar zuvor ergangen war, doch weder die Beschreibungen hinsichtlich ihrer Beziehung noch jene im Hinblick auf ihre Aktivität gegen das Regime konnten mich überzeugen und wirklich berühren. Lediglich das Grauen der Kriegszeit wird intensiv, atmosphärisch und in eindringlichen Bildern erzählt. Die Handlung um die mir schlichtweg unsympathische Hazel empfand ich als überflüssig, blass und störend, weder der Schreibstil in diesen Passagen noch die betreffende Figur und ihre Geschichte gefielen mir. Das Buch hätte, natürlich mit ein paar plottechnischen Änderungen diesbezüglich, ohne Hazels Story deutlich besser abgeschnitten (wenn auf die Verknüpfung der beiden Frauen - welche ohnehin erst ziemlich spät erfolgt, dafür aber recht kurz und lieblos abgehandelt wird - verzichtet worden wäre). Eine Geschichte rein um Wilhelm und Lotte, das wäre noch eher nach meinem Geschmack gewesen. (Oder aber, es wäre komplett auf die Romanze verzichtet worden, z.B. wenn die Autorin den Fokus auf die Judenverfolgung gelegt hätte.) Das in Sepiatönen gehaltene Cover ist treffend gewählt worden; man ahnt sofort, dass es sich um einen historischen Roman handelt. Fazit: Ich hatte mir mehr erwartet. Da ich sehr viele historische Romane lese, insbesondere welche, die zur Zeit der Weltkriege spielen, sind meine Ansprüche eventuell etwas hoch, dennoch erwarte ich mir einfach packende Emotionen und Eindrücke, die noch lange nachhallen. Im direkten Vergleich mit anderen themenähnlichen Werken (z.B. von Katharina Fuchs, Bettina Storks, Lilli Beck, Sandra Jungen …) kann die vorliegende Geschichte leider nicht punkten. Wer sich allerdings generell für die NS-Zeit und das damalige Schicksal der jüdischen Bevölkerung interessiert, wird mit "Mohnschwestern" trotzdem interessante Lesestunden erleben.

Kein reiner Liebesroman

Bewertung am 18.10.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich für das Buch entschieden vom Klapptext, denn ich neugierig fand. Das Cover ist niedlich gehalten, das nicht zu aufdringlich wirkt, sondern eher verwunschen und voller Sehnsüchte. Das Buch hat mich angesprochen, das ich es gelesen habe. Die Autorin kannte ich bis jetzt noch nicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig, ansprechend und auch vielversprechend. Das Buch wird in 2. Zeitebenen erzählt, eine Zeit ist im 1. Weltkrieg und der 2. In der aktuellen Zeit. Die Geschichte, die Person Lotte erzählt, ist von beiden die spannendste. Es geht um Sie und ihre Familie, wie sie die Kriegszeit überstehen und es wird auch von Lotte und Wilhelm erzählt. Was, es ist jetzt keine heiße Liebesgeschichte, eher Erzählungen wie dieser Zeit wahr. Eine Geschichte von 2 Menschen, die sich verliebt haben und zusammen gegen eine Regierung gekämpft haben. Was wir jetzt gefehlt hat, ist der Kampf des Widerstands, die Geschichte hat mich nicht berührend, war nicht mitreißend. Was hier fehlte, war die Spannung. Die Beschreibung jedoch zu den Juden in dieser Zeit war schon ergreifend. Diese Geschichte ist noch seltsamer geworden, ein paar Personen waren unsympathisch und leider war auch diese Geschichte etwas zu oberflächlich. Es fehlte der Pep für mich. Leider wird nur nebenbei erzählt, wie diese beiden Frauen am Ende miteinander verknüpft worden. Wie beide Frauen miteinander verbinden, das wurde leider nur in einigen Nebensätzen erzählt. Mondschwestern waren schon recht gut zu lesen, es war flüssig, jedoch hätte an manchen Stellen das mitreißende Gefühl mehr reingesetzt werden sollen, dass man dazu gehört. Teilweise hatte ich hier das Gefühl, als wenn ich abgewandt bin von der Geschichte und man Abstand nimmt und nicht richtig reden möchte drüber. Was haben sich einige Sätze häufig wiederholt, was dann irgendwann mit der Zeit etwas gestört hat, einige Handlungen sind tatsächlich nur knapp beschrieben und ich empfinde diese als nicht dazugehörend. Die Ausdrucksweisen sind seltsam, aber es könnte auch in dem Sinne der damaligen Zeit geschrieben worden sein. Das ist hier nur Geschmackssache, vielleicht sollte man sich aber die Leseprobe durchlesen, bevor man sich am Ende entscheidet. Ich habe das Buch zu Ende gelesen. Ich bin niemand, der einfach ein Buch zu Seite liegt und sag gut weg, damit weiß ich nicht, wie es sich entwickelt und endet. Es kann sich immer weiter im Buche ändern, dass man es am Ende doch etwas und spannend finde. Einige Personen in diesem Buch und deren Handlung und Mut sind bewundernswert. Ich kann mir, wie vorstellen die Zeit damals im Krieg war. Eine andere Situation, die wir heutzutage haben. Ich sage nicht, dass es damals schwerer oder leichter war als heute und auch hier gibt es Beispiele in jeder Zeit. Eine reine Liebesgeschichte ist das Buch auf jeden Fall nicht, wer aber sanfte Gene, die nicht so aufregend sind und eher etwas was der Geschichte erzählen ist hier mit dem Buch gut bedient. Durch meine Meinung gebe ich dem Buch gerne 3 Sterne.

Kein reiner Liebesroman

Bewertung am 18.10.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich für das Buch entschieden vom Klapptext, denn ich neugierig fand. Das Cover ist niedlich gehalten, das nicht zu aufdringlich wirkt, sondern eher verwunschen und voller Sehnsüchte. Das Buch hat mich angesprochen, das ich es gelesen habe. Die Autorin kannte ich bis jetzt noch nicht. Der Schreibstil ist locker und flüssig, ansprechend und auch vielversprechend. Das Buch wird in 2. Zeitebenen erzählt, eine Zeit ist im 1. Weltkrieg und der 2. In der aktuellen Zeit. Die Geschichte, die Person Lotte erzählt, ist von beiden die spannendste. Es geht um Sie und ihre Familie, wie sie die Kriegszeit überstehen und es wird auch von Lotte und Wilhelm erzählt. Was, es ist jetzt keine heiße Liebesgeschichte, eher Erzählungen wie dieser Zeit wahr. Eine Geschichte von 2 Menschen, die sich verliebt haben und zusammen gegen eine Regierung gekämpft haben. Was wir jetzt gefehlt hat, ist der Kampf des Widerstands, die Geschichte hat mich nicht berührend, war nicht mitreißend. Was hier fehlte, war die Spannung. Die Beschreibung jedoch zu den Juden in dieser Zeit war schon ergreifend. Diese Geschichte ist noch seltsamer geworden, ein paar Personen waren unsympathisch und leider war auch diese Geschichte etwas zu oberflächlich. Es fehlte der Pep für mich. Leider wird nur nebenbei erzählt, wie diese beiden Frauen am Ende miteinander verknüpft worden. Wie beide Frauen miteinander verbinden, das wurde leider nur in einigen Nebensätzen erzählt. Mondschwestern waren schon recht gut zu lesen, es war flüssig, jedoch hätte an manchen Stellen das mitreißende Gefühl mehr reingesetzt werden sollen, dass man dazu gehört. Teilweise hatte ich hier das Gefühl, als wenn ich abgewandt bin von der Geschichte und man Abstand nimmt und nicht richtig reden möchte drüber. Was haben sich einige Sätze häufig wiederholt, was dann irgendwann mit der Zeit etwas gestört hat, einige Handlungen sind tatsächlich nur knapp beschrieben und ich empfinde diese als nicht dazugehörend. Die Ausdrucksweisen sind seltsam, aber es könnte auch in dem Sinne der damaligen Zeit geschrieben worden sein. Das ist hier nur Geschmackssache, vielleicht sollte man sich aber die Leseprobe durchlesen, bevor man sich am Ende entscheidet. Ich habe das Buch zu Ende gelesen. Ich bin niemand, der einfach ein Buch zu Seite liegt und sag gut weg, damit weiß ich nicht, wie es sich entwickelt und endet. Es kann sich immer weiter im Buche ändern, dass man es am Ende doch etwas und spannend finde. Einige Personen in diesem Buch und deren Handlung und Mut sind bewundernswert. Ich kann mir, wie vorstellen die Zeit damals im Krieg war. Eine andere Situation, die wir heutzutage haben. Ich sage nicht, dass es damals schwerer oder leichter war als heute und auch hier gibt es Beispiele in jeder Zeit. Eine reine Liebesgeschichte ist das Buch auf jeden Fall nicht, wer aber sanfte Gene, die nicht so aufregend sind und eher etwas was der Geschichte erzählen ist hier mit dem Buch gut bedient. Durch meine Meinung gebe ich dem Buch gerne 3 Sterne.

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Annett Sternberg

Thalia Eiche - Kaufpark Eiche

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4/5

Dramatische und fesselnde Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Mohnschwestern“ spielt in Darmstadt mitten im 2.Weltkrieg. Das Leben ist von ist von der NS-Diktatur bestimmt. Jüdische Freunde und Bekannte verschwinden plötzlich und werden deportier[t, aber die junge Lotte kann sich damit nicht abfinden. Im Jahr 1943 landet der Fallschirmjäger Wilhelm in ihrem Garten und sie verliebt sich in ihn. Diese Liebe steht unter keinem guten Stern. Wilhelm will ihre Liebe geheimhalten und er verheimlicht Lotte etwas. Dieses Geschichte von Lotte ist fesselnd und hat mich sehr berührt. Ilona Einwohlt hat einen sehr schönen Schreibstil, die Charaktere sind gut in Szene gesetzt und die geschichtlichen Hintergründe prima recherchiert. Die Schilderungen zur Brandnacht am 11. September 1945 waren für mich recht beängstigend und werde lange in meiner Erinnerung bleiben. Es gibt noch einen 2. Handlungsstrang, der aber nicht sehr dominant ist. Diesen empfand ich leider als weniger spannend. Am Ende werden die Fäden allerdings zusammengeführt und die Geschichte um Hazel ergibt einen Sinn. „Mohnschwestern“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen der Gräueltaten des Nationalsozialismus.
4/5

Dramatische und fesselnde Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Mohnschwestern“ spielt in Darmstadt mitten im 2.Weltkrieg. Das Leben ist von ist von der NS-Diktatur bestimmt. Jüdische Freunde und Bekannte verschwinden plötzlich und werden deportier[t, aber die junge Lotte kann sich damit nicht abfinden. Im Jahr 1943 landet der Fallschirmjäger Wilhelm in ihrem Garten und sie verliebt sich in ihn. Diese Liebe steht unter keinem guten Stern. Wilhelm will ihre Liebe geheimhalten und er verheimlicht Lotte etwas. Dieses Geschichte von Lotte ist fesselnd und hat mich sehr berührt. Ilona Einwohlt hat einen sehr schönen Schreibstil, die Charaktere sind gut in Szene gesetzt und die geschichtlichen Hintergründe prima recherchiert. Die Schilderungen zur Brandnacht am 11. September 1945 waren für mich recht beängstigend und werde lange in meiner Erinnerung bleiben. Es gibt noch einen 2. Handlungsstrang, der aber nicht sehr dominant ist. Diesen empfand ich leider als weniger spannend. Am Ende werden die Fäden allerdings zusammengeführt und die Geschichte um Hazel ergibt einen Sinn. „Mohnschwestern“ ist ein wichtiges Buch gegen das Vergessen der Gräueltaten des Nationalsozialismus.

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Susanne Gey

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5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1943 : Lotte und Wilhelm werden ein Liebespaar. Da Wilhelm ein Geheimnis hütet, können sie sich nicht zu ihrer Liebe bekennen. Und dann schlägt das Schicksal auch noch in Form einer Bombennacht zu ... Wunderschöner Roman zum abtauchen und die Zeit vergessen!!!
5/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommer 1943 : Lotte und Wilhelm werden ein Liebespaar. Da Wilhelm ein Geheimnis hütet, können sie sich nicht zu ihrer Liebe bekennen. Und dann schlägt das Schicksal auch noch in Form einer Bombennacht zu ... Wunderschöner Roman zum abtauchen und die Zeit vergessen!!!

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