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Herzland

Roman

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Beschreibung

Arizona, um 1890. Ein neuer Morgen eines zu heißen Sommers bricht an für Nora Lark. Ihre Farm ist bedroht von Dürre und mächtigen Viehzüchtern, neuerdings auch, so glaubt ihr kleiner Sohn Toby, von einem monströsen Tier, das draußen umherstreift. Seit Tagen ist Noras Mann verschwunden, nachts sind die beiden älteren Söhne im Streit davongeritten, und irgendwer ist ins Brunnenhaus eingebrochen. Doch Nora stehen noch ganz andere Prüfungen bevor – die über das Schicksal ihrer Familie entscheiden werden.

Das liegt auch an Lurie, Waise eines Einwanderers aus dem Osmanischen Reich, der vom kleinen Ganoven zum verfolgten Outlaw wurde, schließlich einen unerwarteten Gefährten findet und in einem Trupp der U.S. Army untertaucht. In Luries abenteuerlichem Leben verdichten sich das Heldentum und die Niedertracht der Epoche zu einem schrecklichen, prächtigen, epischen Bogen – mit immer überraschenden Wendungen.

Téa Obreht erzählt in ihrer bildhaft leuchtenden, einzigartigen Sprache den amerikanischen Gründungsmythos neu. «Herzland» zeigt die Siedlerzeit mit all ihrer Härte und zugleich einen schillernden, unbekannten Wilden Westen – in dem die Konflikte des heutigen Amerika schon aufscheinen.

'Herzland' hat schon jetzt einen Platz unter den Büchern, die ich immer wieder aufs Neue lesen will. Angela Wittmann ("Brigitte")
Die 1985 in Belgrad geborene Téa Obreht ist für die amerikanische Literatur so etwas ähnliches wie Saša Stanišic für die deutsche: ein Glücksfall. ("Stuttgarter Nachrichten")
Téa Obreht leuchtet mit 'Herzland' die Nischen und Dunkelstellen eines nationalen Mythos aus ... ein vielfach verrätseltes Spiel mit Fakten und Phantasien. ("NZZ Online")
'Herzland' ist mehr als ein historischer Roman, der einen in eine ferne Welt entführt. Man taucht ein in diese mystischen Bilder und wird von immer neuen Wendungen überrascht. ("Deutschlandfunk Kultur "Buchkritik"")
Wenn man künftig die großen Romane über Amerikas wilde Anfänge, die Geburt eines Kontinents aus Gier und Gewalt, Träumen und Tränen benennt, wird man an 'Herzland' nicht vorbeikommen. ("Kölnische Rundschau")
Wem die Decke auf den Kopf fällt, kann sich von Téa Obrehts fantastischem Roman in die Weiten der Prärie tragen lassen. 'Herzland' macht den Leser selbst zu einem Pionier, der ins Ungewisse vorstößt. ("stuttgarter-zeitung.de")
Es ist eine wütende und eine wunderschöne Welt, die Téa Obreht auferstehen lässt ... Ein epischer Roman, der den Gründungsmythos der USA in mächtige Bilder übersetzt. ("Rolling Stone")
Macht süchtig. ("Freundin")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/4,5 cm

Gewicht

587 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/4,5 cm

Gewicht

587 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Inland

Übersetzer

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0079-3

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Einblicke in den "wahren" wilden Westen

Bewertung am 24.09.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Herzland von Tea Obreht wird der Leser in den "wahren" wilden Westen geführt. Dies gelingt sehr gut. Tolle Sprache, spannende Charaktere und Geschichte. Es hat sehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

Einblicke in den "wahren" wilden Westen

Bewertung am 24.09.2020
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In Herzland von Tea Obreht wird der Leser in den "wahren" wilden Westen geführt. Dies gelingt sehr gut. Tolle Sprache, spannende Charaktere und Geschichte. Es hat sehr Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

Keine romantische Wildwest-Geschichte

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 14.04.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem neuen Roman “Herzland” erzählt Téa Obreht keine romantische Wildwest-Geschichte, sondern sie wirft einen kritischen Blick auf die Besiedlung des Westens der USA im ausgehenden 19. Jahrhundert. Wasserknappheit und ärmlichste Verhältnisse auf der einen, rücksichtslose Rinderbarone und finanzielle Abhängigkeiten auf der anderen Seite sind die Themen, mit denen ihre verzweifelte Protagonistin Nora zu kämpfen hat. Von ihr switcht die Autorin immer wieder zur Geschichte von Lurie Mattie, der sich mit Lügen und Verbrechen durch den Wilden Westen schlägt. So sind ihre beiden Hauptfiguren beileibe keine amerikanischen Helden, aber doch ein Stück amerikanische Geschichte. Obrecht erzählt von der gewaltsamen Kolonisierung des amerikanischen Westens, von fließenden Grenzen und permanent geänderten Landkarten, von neuen Gesetzen und von Männern, die mit oder ohne sie lebten. Nebenbei beschreibt Téa Obreht sehr authentisch die Wildheit der Natur und die gnadenlos heiße Dürre der Wüste. Western war gestern – “Herzland” zeigt ein manchmal vergessenes, dunkles Kapitel des amerikanischen Traums.

Keine romantische Wildwest-Geschichte

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 14.04.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In ihrem neuen Roman “Herzland” erzählt Téa Obreht keine romantische Wildwest-Geschichte, sondern sie wirft einen kritischen Blick auf die Besiedlung des Westens der USA im ausgehenden 19. Jahrhundert. Wasserknappheit und ärmlichste Verhältnisse auf der einen, rücksichtslose Rinderbarone und finanzielle Abhängigkeiten auf der anderen Seite sind die Themen, mit denen ihre verzweifelte Protagonistin Nora zu kämpfen hat. Von ihr switcht die Autorin immer wieder zur Geschichte von Lurie Mattie, der sich mit Lügen und Verbrechen durch den Wilden Westen schlägt. So sind ihre beiden Hauptfiguren beileibe keine amerikanischen Helden, aber doch ein Stück amerikanische Geschichte. Obrecht erzählt von der gewaltsamen Kolonisierung des amerikanischen Westens, von fließenden Grenzen und permanent geänderten Landkarten, von neuen Gesetzen und von Männern, die mit oder ohne sie lebten. Nebenbei beschreibt Téa Obreht sehr authentisch die Wildheit der Natur und die gnadenlos heiße Dürre der Wüste. Western war gestern – “Herzland” zeigt ein manchmal vergessenes, dunkles Kapitel des amerikanischen Traums.

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Arizona 1890

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer einer überzeugenden Erzählerin und ihren ausgefeilten Figuren in den wilden Westen folgen möchte, ist hier richtig. Durchaus mit Anspruch! Lohnt sich!
5/5

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Das Herz Amerikas

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"Herzland" erzählt in überwältigenden Bildern vom amerikanischen Gründungsmythos. Ein erbarmungsloser Sommer liegt über Arizona und die Farmerin Nora steht nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes mit ihren Kindern alleine da. Der Gesetzlose Lurie und sein tierischer Begleiter werden gnadenlos durch das lebensfeindliche Grenzland gejagt. Sie eint der Wille nach einem besseren Leben in einem Land, das ihnen alles abverlangt und trotzdem die Erfüllung ihrer Träume verheißt. Téa Obreht hat mich wie schon mit ihrem Debüt "Die Tigerfrau" sehr begeistert.
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Das Herz Amerikas

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"Herzland" erzählt in überwältigenden Bildern vom amerikanischen Gründungsmythos. Ein erbarmungsloser Sommer liegt über Arizona und die Farmerin Nora steht nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Mannes mit ihren Kindern alleine da. Der Gesetzlose Lurie und sein tierischer Begleiter werden gnadenlos durch das lebensfeindliche Grenzland gejagt. Sie eint der Wille nach einem besseren Leben in einem Land, das ihnen alles abverlangt und trotzdem die Erfüllung ihrer Träume verheißt. Téa Obreht hat mich wie schon mit ihrem Debüt "Die Tigerfrau" sehr begeistert.

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