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Die Bagage

Roman

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Beschreibung

„Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft.

Details

  • Verkaufsrang

    10596

  • Einband

    Gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    01.02.2020

  • Verlag Carl Hanser Verlag
  • Seitenzahl

    160

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    10596

  • Einband

    Gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    01.02.2020

  • Verlag Carl Hanser Verlag
  • Seitenzahl

    160

  • Maße (L/B/H)

    20,5/12,7/2 cm

  • Gewicht

    266 g

  • Auflage

    17. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-446-26562-2

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Familie

Bewertung am 13.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft. Protagonisten: Da es ein biographischer Roman ist, ist es schwer über die Erzählerin und die Hauptperson Maria zu schreiben. Es steht mir nicht zu, über einen anderen Menschen zu richten, daher werde ich nur meine Eindrücke wiedergeben: Ich glaube, dass Maria eine starke Frau war. Es wurde oft betont, wie hübsch sie war, weswegen ihre anderen Charakterzüge ein wenig untergingen. Für ihre Verhältnisse schien sie sehr gebildet zu sein. Gerne hätte ich noch mehr Facetten von ihr kennengelernt, als dass sie „nur“ schön war. Es erscheint mir immer ein wenig seltsam, wenn gefühlt alle Männer auf eine Frau stehen und keinen Respekt vor einer verheirateten Frau und ihrem Ehemann haben. Man könnte Maria Schwäche unterstellen, aber ich kann nicht beurteilen, wie es für sie in den Zeiten des Krieges ihren Mann war. Sprache und Schreibstil: Der schlichte Schreibstil hat den Leser mit auf das Land in die Welt der Bagage mitgenommen und bildlich das ärmliche Leben wiedergespiegelt. Die Beschreibungen der Menschen waren ein wenig zu seicht und ließen diese farblos und zumeist belanglos erscheinen. Daher konnte kaum eine emotionale Tiefe entstehen. Fazit: Mich hat dieser biographische Roman in eine andere Zeit entführt. Die Probleme der Menschen damals, sind vergleichbar mit Erlebnissen von vielen Kindern in den Generationen später. Maria erschien mir manchmal als zu äußerlich perfekt. Es war für mich nicht immer verständlich, warum sie in gewissen Situationen so gehandelt hat, wie sie es tat. Es ist zudem eine echt tragische Generationengeschichte, in der kaum jemand zufrieden war oder überhaupt überlebt hat. Alle schienen Schwierigkeiten mit Beziehungen gehabt zu haben und erschienen mir zutiefst unglücklich. Es ist durchaus ein Werk, das man lesen sollte.

Familie

Bewertung am 13.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft. Protagonisten: Da es ein biographischer Roman ist, ist es schwer über die Erzählerin und die Hauptperson Maria zu schreiben. Es steht mir nicht zu, über einen anderen Menschen zu richten, daher werde ich nur meine Eindrücke wiedergeben: Ich glaube, dass Maria eine starke Frau war. Es wurde oft betont, wie hübsch sie war, weswegen ihre anderen Charakterzüge ein wenig untergingen. Für ihre Verhältnisse schien sie sehr gebildet zu sein. Gerne hätte ich noch mehr Facetten von ihr kennengelernt, als dass sie „nur“ schön war. Es erscheint mir immer ein wenig seltsam, wenn gefühlt alle Männer auf eine Frau stehen und keinen Respekt vor einer verheirateten Frau und ihrem Ehemann haben. Man könnte Maria Schwäche unterstellen, aber ich kann nicht beurteilen, wie es für sie in den Zeiten des Krieges ihren Mann war. Sprache und Schreibstil: Der schlichte Schreibstil hat den Leser mit auf das Land in die Welt der Bagage mitgenommen und bildlich das ärmliche Leben wiedergespiegelt. Die Beschreibungen der Menschen waren ein wenig zu seicht und ließen diese farblos und zumeist belanglos erscheinen. Daher konnte kaum eine emotionale Tiefe entstehen. Fazit: Mich hat dieser biographische Roman in eine andere Zeit entführt. Die Probleme der Menschen damals, sind vergleichbar mit Erlebnissen von vielen Kindern in den Generationen später. Maria erschien mir manchmal als zu äußerlich perfekt. Es war für mich nicht immer verständlich, warum sie in gewissen Situationen so gehandelt hat, wie sie es tat. Es ist zudem eine echt tragische Generationengeschichte, in der kaum jemand zufrieden war oder überhaupt überlebt hat. Alle schienen Schwierigkeiten mit Beziehungen gehabt zu haben und erschienen mir zutiefst unglücklich. Es ist durchaus ein Werk, das man lesen sollte.

Wow

Bewertung aus St. Gallen am 09.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bestes Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Die Familiengeschichte ehrlich erzählt ohne schnick schnack. Man kann einfach immer und immer weiter lesen. Dienste Monika Helfers zu erzählen ist einfach toll.

Wow

Bewertung aus St. Gallen am 09.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bestes Buch, dass ich seit langem gelesen habe. Die Familiengeschichte ehrlich erzählt ohne schnick schnack. Man kann einfach immer und immer weiter lesen. Dienste Monika Helfers zu erzählen ist einfach toll.

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Thema SUPER!

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Die Erzählweise konnte mich nicht so ganz überzeugen! Schade...
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G. Knollmann-Wachsmuth
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Gerda Schlecker

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Viel zu schön

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Monika Helfer erzählt hier die Geschichte ihrer eigenen Familie, beginnend um 1914 bis in die Jetztzeit. Allen voran ihre Großeltern, Maria viel zu schön für das kleine Bergdorf, und ihr Mann Josef, eigentlich viel schlauer und gewitzter als die anderen Dorfbewohner. Was hätte aus Ihnen werden können, wären sie nur mutig genug gewesen, das Dorf zu verlassen. So bleiben sie die Bagage oben am Berg. Ein berührendes und zugleich auch spannendes Buch.
5/5

Viel zu schön

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Monika Helfer erzählt hier die Geschichte ihrer eigenen Familie, beginnend um 1914 bis in die Jetztzeit. Allen voran ihre Großeltern, Maria viel zu schön für das kleine Bergdorf, und ihr Mann Josef, eigentlich viel schlauer und gewitzter als die anderen Dorfbewohner. Was hätte aus Ihnen werden können, wären sie nur mutig genug gewesen, das Dorf zu verlassen. So bleiben sie die Bagage oben am Berg. Ein berührendes und zugleich auch spannendes Buch.

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