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  1. Marianengraben
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Jasmin Schreiber

1. Marianengraben

Marianengraben

. Ungekürzt.

Hörbuch (CD-ROM)

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Marianengraben

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Hörbuch

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ab 13,99 €

Beschreibung

Details

Medium

CD-ROM

Sprecher

Maximiliane Häcke

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Lübbe Audio

Beschreibung

Details

Medium

CD-ROM

Sprecher

Maximiliane Häcke

Spieldauer

6 Stunden und 35 Minuten

Altersempfehlung

16 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

28.02.2020

Verlag

Lübbe Audio

Anzahl

1

Fassung

ungekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783785780787

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4.8

134 Bewertungen

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Trauerbewältigung auf einem Roadtrip

Bewertung am 25.10.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»... elftausend Meter unter Wasser sind gleichbedeutend mit einem Meter neunzig unter der Erde, der Tiefe deines Grabes.« S. 11 Seite dem Tod ihres Bruders Tim fühlt sich Paula wie in die Tiefe des Marianengrabes hinabgezogen. Das beginnt Buch mit »Kapitel« 11000. Die Zahlen werden immer kleiner, als würde man aus einer tiefen Trauer und Depression auftauchen und wieder Licht sehen. Als sie von ihrem Therapeuten den Rat bekommt, Tims Grab zu besuchen, trifft sie dort mitten in der Nacht den etwas schrägen Helmut, der mal eben die Urne seiner Freundin Helga ausbuddelt. Schon als die beiden über die Friedhofsmauer abhauen, beginnt die skurrile Geschichte mit dem ersten Lacher. Ich hatte nach den ersten Seiten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Paulas Trauer erwartet und wurde wirklich überrascht. Ü-80-Helmut ist ein griesgrämiger Grantler, der einige Geheimnisse hat, Helga einen letzten Gefallen schuldet und Paula einlädt, ihn im Wohnwagen zu begleiten. Es wird ein ziemlich schräger Roadtrip, begleitet von seinem Hund Judy und einem Huhn Lutz, dass sie unterwegs verletzt aufgabeln. Nach und nach erzählt uns Helmut seine nicht ganz gradlinige Lebensgeschichte, die mich an manchen Stellen schmunzeln ließ. Auch geraten die zwei in ein paar urkomische Situationen. Denn noch schwebt über beiden das große Thema Trauer und wie man damit umgeht. Es fehlt dem Buch nichts an Warmherzigkeit und Verständnis und manchmal hatte ich feuchte Augen. Berührend fand ich Paulas innere Dialoge mit ihrem verstorbenen Bruder, wie liebevoll sie sich an ihn erinnert, fast meint man, ihn selbst zu kennen. »Und jetzt liebe ich dich nur noch gefangen in einer Zwischenwelt aus Präteritum und Konjunktiv und in einer Realität, die vor deinem Tod ein Leben und danach nur noch ein Zustand war« S. 9 Auch wenn der Schreibstil an sich sehr leicht lesbar war, gab es einige sehr gute Textstellen, die ich mir angestrichen habe und darüber nachgedacht habe. Die Mischung von todtraurig und urkomisch funktionierte für mich sehr gut und hat mich zu keiner Zeit belastet. Im Gegenteil, ich habe es als hoffnungsvoll und versöhnend empfunden, vielleicht weil die Geschichte so ruhig daher kam. Trauerbewältigung ist ein ganz individueller Prozess, wie jeder, der es durchmachen musste, sicher auch festgestellt hat. Ich finde, das hat J. Schreiber auch wirklich sehr gut mit der Geschichte gezeigt. Mir wurde dieses Buch von einigen hier empfohlen und es war auch wirklich eine nette Geschichte. Trotzdem hat es mich nicht tief genug berührt. Das mag daher sein, dass ich zu dem Thema dieses Jahr zwei hervorragende Bücher gelesen habe – Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann und Benedikt Wells, Vom Ende der Einsamkeit. Beide waren um einiges tiefer und berührender. Dennoch möchte ich euch das Buch empfehlen, nicht wegen der traurigen Thematik, sondern dem sensiblen Umgang mit dem Thema und dem humorvollen Drumherum.

Trauerbewältigung auf einem Roadtrip

Bewertung am 25.10.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»... elftausend Meter unter Wasser sind gleichbedeutend mit einem Meter neunzig unter der Erde, der Tiefe deines Grabes.« S. 11 Seite dem Tod ihres Bruders Tim fühlt sich Paula wie in die Tiefe des Marianengrabes hinabgezogen. Das beginnt Buch mit »Kapitel« 11000. Die Zahlen werden immer kleiner, als würde man aus einer tiefen Trauer und Depression auftauchen und wieder Licht sehen. Als sie von ihrem Therapeuten den Rat bekommt, Tims Grab zu besuchen, trifft sie dort mitten in der Nacht den etwas schrägen Helmut, der mal eben die Urne seiner Freundin Helga ausbuddelt. Schon als die beiden über die Friedhofsmauer abhauen, beginnt die skurrile Geschichte mit dem ersten Lacher. Ich hatte nach den ersten Seiten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Paulas Trauer erwartet und wurde wirklich überrascht. Ü-80-Helmut ist ein griesgrämiger Grantler, der einige Geheimnisse hat, Helga einen letzten Gefallen schuldet und Paula einlädt, ihn im Wohnwagen zu begleiten. Es wird ein ziemlich schräger Roadtrip, begleitet von seinem Hund Judy und einem Huhn Lutz, dass sie unterwegs verletzt aufgabeln. Nach und nach erzählt uns Helmut seine nicht ganz gradlinige Lebensgeschichte, die mich an manchen Stellen schmunzeln ließ. Auch geraten die zwei in ein paar urkomische Situationen. Denn noch schwebt über beiden das große Thema Trauer und wie man damit umgeht. Es fehlt dem Buch nichts an Warmherzigkeit und Verständnis und manchmal hatte ich feuchte Augen. Berührend fand ich Paulas innere Dialoge mit ihrem verstorbenen Bruder, wie liebevoll sie sich an ihn erinnert, fast meint man, ihn selbst zu kennen. »Und jetzt liebe ich dich nur noch gefangen in einer Zwischenwelt aus Präteritum und Konjunktiv und in einer Realität, die vor deinem Tod ein Leben und danach nur noch ein Zustand war« S. 9 Auch wenn der Schreibstil an sich sehr leicht lesbar war, gab es einige sehr gute Textstellen, die ich mir angestrichen habe und darüber nachgedacht habe. Die Mischung von todtraurig und urkomisch funktionierte für mich sehr gut und hat mich zu keiner Zeit belastet. Im Gegenteil, ich habe es als hoffnungsvoll und versöhnend empfunden, vielleicht weil die Geschichte so ruhig daher kam. Trauerbewältigung ist ein ganz individueller Prozess, wie jeder, der es durchmachen musste, sicher auch festgestellt hat. Ich finde, das hat J. Schreiber auch wirklich sehr gut mit der Geschichte gezeigt. Mir wurde dieses Buch von einigen hier empfohlen und es war auch wirklich eine nette Geschichte. Trotzdem hat es mich nicht tief genug berührt. Das mag daher sein, dass ich zu dem Thema dieses Jahr zwei hervorragende Bücher gelesen habe – Mariana Leky, Was man von hier aus sehen kann und Benedikt Wells, Vom Ende der Einsamkeit. Beide waren um einiges tiefer und berührender. Dennoch möchte ich euch das Buch empfehlen, nicht wegen der traurigen Thematik, sondern dem sensiblen Umgang mit dem Thema und dem humorvollen Drumherum.

Skurril, wahrhaftig, tieftraurig, urkomisch, lesenswert

Bewertung aus Bielefeld am 22.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jasmin Schreiber schafft es in ihrem Roman „Marianengraben“ dem Thema der Trauer Raum zu geben und dabei gleichzeitig ihre Leser:innen zum Lachen zu bringen. Die Situationskomik mancher Szenen entwickelt sich ohne bewusst darauf aus zu sein, einen Lacher zu erzielen. Die Geschichte schwankt zwischen Tragik und hoffnungsreicher Fröhlichkeit. Es ist eine Gratwanderung, die die Autorin mit viel Feingefühl und Empathie für ihre Figuren meistert. Auch den eigensinnigen Misanthrop Helmut habe ich im Laufe der Erzählung liebgewonnen. Erst nach und nach erfährt man seine Lebensgeschichte und versteht umso mehr sein schrulliges Verhalten. Es ist wunderbar mit jeder Seite zu erleben, wie die zwei sich gegenseitig aus ihrer Lethargie holen. Besonders die grundehrlichen Gespräche über das Leben, das Schicksal oder wie immer man es nennen will, schaffen eine besondere Atmosphäre. „Marianengraben“ erzählt eine außergewöhnliche Geschichte. Es ist ein gemächlicher Roadtrip, der vom Verlust, aber auch von der Kunst, das Leben so zu nehmen wie es kommt, erzählt.

Skurril, wahrhaftig, tieftraurig, urkomisch, lesenswert

Bewertung aus Bielefeld am 22.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Jasmin Schreiber schafft es in ihrem Roman „Marianengraben“ dem Thema der Trauer Raum zu geben und dabei gleichzeitig ihre Leser:innen zum Lachen zu bringen. Die Situationskomik mancher Szenen entwickelt sich ohne bewusst darauf aus zu sein, einen Lacher zu erzielen. Die Geschichte schwankt zwischen Tragik und hoffnungsreicher Fröhlichkeit. Es ist eine Gratwanderung, die die Autorin mit viel Feingefühl und Empathie für ihre Figuren meistert. Auch den eigensinnigen Misanthrop Helmut habe ich im Laufe der Erzählung liebgewonnen. Erst nach und nach erfährt man seine Lebensgeschichte und versteht umso mehr sein schrulliges Verhalten. Es ist wunderbar mit jeder Seite zu erleben, wie die zwei sich gegenseitig aus ihrer Lethargie holen. Besonders die grundehrlichen Gespräche über das Leben, das Schicksal oder wie immer man es nennen will, schaffen eine besondere Atmosphäre. „Marianengraben“ erzählt eine außergewöhnliche Geschichte. Es ist ein gemächlicher Roadtrip, der vom Verlust, aber auch von der Kunst, das Leben so zu nehmen wie es kommt, erzählt.

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von Jasmin Schreiber

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C. Hochdahl

Mayersche Viersen

Zum Portrait

5/5

TIEFtraurig, skurril, humorvoll, WUNDERSCHÖN!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein so wunderschöner, tieftrauriger, bewegender und aufbauender Roman, der mit den beiden liebenswerten Hauptfiguren Paula und Helmut viele skurrile, aber auch humorvolle Situationen hervorbringt, dass man mal Weinen, aber auch Lachen möchte und muss. So gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. So ehrlich und berührend, wie Paula es mit Mühe schafft, Stück für Stück aus der tiefen Trauer aus ihrem Marianengraben langsam wieder aufzutauchen... So wunderschön, ihre Erinnerungen an die vielen Gespräche mit ihrem aufgeweckten, neugierigen, kleinen Bruder. So voller Liebe. So ist das Leben. Von einfach war nicht die Rede... dieses Buch ist eine Herzensempfehlung!
5/5

TIEFtraurig, skurril, humorvoll, WUNDERSCHÖN!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein so wunderschöner, tieftrauriger, bewegender und aufbauender Roman, der mit den beiden liebenswerten Hauptfiguren Paula und Helmut viele skurrile, aber auch humorvolle Situationen hervorbringt, dass man mal Weinen, aber auch Lachen möchte und muss. So gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. So ehrlich und berührend, wie Paula es mit Mühe schafft, Stück für Stück aus der tiefen Trauer aus ihrem Marianengraben langsam wieder aufzutauchen... So wunderschön, ihre Erinnerungen an die vielen Gespräche mit ihrem aufgeweckten, neugierigen, kleinen Bruder. So voller Liebe. So ist das Leben. Von einfach war nicht die Rede... dieses Buch ist eine Herzensempfehlung!

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Milena König

Thalia Kassel

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5/5

„Ein Buch in der Hand kann ein echter Rettungsanker sein.."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein eindrucksvoller Roman über eine aufregende Reise in die Berge mit zwei sehr sympathischen Charakteren, dem sarkastischen und eher verschlossenen Helmut und der etwas emotionalen, herzlichen Paula. Zwei Personen, die eins verbindet: sie haben einen tragischen Verlust erlitten. Ganz besonders schön war es, die Entwicklung dieser Freundschaft zwischen Jung und Alt mitzuverfolgen und zu sehen, wie sich beide immer mehr öffnen und lernen mit ihrer Trauer umzugehen. Trotz des eher ernsten Themas enthält diese Geschichte auch sehr viele Momente, in denen ich mich köstlich amüsiert habe. Eine echte Berg und Tal Fahrt könnte man sagen. Klare Leseempfehlung!
5/5

„Ein Buch in der Hand kann ein echter Rettungsanker sein.."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein eindrucksvoller Roman über eine aufregende Reise in die Berge mit zwei sehr sympathischen Charakteren, dem sarkastischen und eher verschlossenen Helmut und der etwas emotionalen, herzlichen Paula. Zwei Personen, die eins verbindet: sie haben einen tragischen Verlust erlitten. Ganz besonders schön war es, die Entwicklung dieser Freundschaft zwischen Jung und Alt mitzuverfolgen und zu sehen, wie sich beide immer mehr öffnen und lernen mit ihrer Trauer umzugehen. Trotz des eher ernsten Themas enthält diese Geschichte auch sehr viele Momente, in denen ich mich köstlich amüsiert habe. Eine echte Berg und Tal Fahrt könnte man sagen. Klare Leseempfehlung!

Milena König
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