Scharnow
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Bela B. Felsenheimer

1. Scharnow

Scharnow

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Bela B. Felsenheimer

Spieldauer

10 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Details

Gesprochen von

Bela B. Felsenheimer

Spieldauer

10 Stunden und 33 Minuten

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3-CD

Anzahl

2

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837151176

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Besser Schlagzeug und Gitarre als Stift und Papier.

Michèle Schmidt aus Krefeld am 27.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hört seine Musik, spart euch dieses Buch! Inhalt: In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Meinung: Hin und wieder kaufe ich Bücher wegen des Autors. So auch in diesem Fall. Bela B sagt Musikfans direkt etwas. Aber schreibt er auch gute Bücher und nicht nur gute Songtexte? Naja... Schon der Klappentext lässt erahnen, welch verwirrende Handlung uns in Scharnow erwartet. Da ist die Rede von Heckenschützen, Mangamädchen, syrischen Praktikanten und mordlustigen Büchern. Sonst noch was? Ach ja, einen Pakt der Glücklichen und einen fliegenden Mann gibt es auch! Das ist genug Stoff für eine ganze Buchreihe, oder zumindest für eine Anthologie. Doch leider packt Bela B das alles in ein Buch. Struktur oder einen roten Faden habe ich vergeblich gesucht. Zwar hängen alle seine Einfälle irgendwie zusammen (und wenn es nur der gemeinsame Handlungsort ist), aber Sinn macht das alles nicht. Vieles verläuft einfach im Sande, ohne irgendwie erklärt oder aufgelöst zu werden. Anderes, was vielleicht interessant hätte werden können, wird nur angeschnitten und verschwindet dann in der Versenkung. Sprachlich ist das Gesamtwerk ganz okay. Es ließ sich recht flüssig lesen. Da die Handlung aber so schwach ist, kobnte mich das Buch nicht fesseln. Einen Spannungsbogen sucht man entsprechend auch vergeblich. Fazit: Eine Aneinanderreihung von kleinen Episoden mit extrem skurrilen Begebenheiten in einem austauschbaren Provinznest. Eine Anhäufung von farblosen Figuren. Und eine Handlung, die keine ist. Den Bestseller-Status verdankt das Buch ausschließlich dem Namen des Autors. Doch der sollte besser weiter Musik machen und das Schreiben anderen überlassen.

Besser Schlagzeug und Gitarre als Stift und Papier.

Michèle Schmidt aus Krefeld am 27.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hört seine Musik, spart euch dieses Buch! Inhalt: In Scharnow, einem Dorf nördlich von Berlin, ist der Hund begraben. Scheinbar. Tatsächlich wird hier gerade die Welt gewendet und mittendrin hat ein Pakt der Glücklichen plötzlich kein Bier mehr. Meinung: Hin und wieder kaufe ich Bücher wegen des Autors. So auch in diesem Fall. Bela B sagt Musikfans direkt etwas. Aber schreibt er auch gute Bücher und nicht nur gute Songtexte? Naja... Schon der Klappentext lässt erahnen, welch verwirrende Handlung uns in Scharnow erwartet. Da ist die Rede von Heckenschützen, Mangamädchen, syrischen Praktikanten und mordlustigen Büchern. Sonst noch was? Ach ja, einen Pakt der Glücklichen und einen fliegenden Mann gibt es auch! Das ist genug Stoff für eine ganze Buchreihe, oder zumindest für eine Anthologie. Doch leider packt Bela B das alles in ein Buch. Struktur oder einen roten Faden habe ich vergeblich gesucht. Zwar hängen alle seine Einfälle irgendwie zusammen (und wenn es nur der gemeinsame Handlungsort ist), aber Sinn macht das alles nicht. Vieles verläuft einfach im Sande, ohne irgendwie erklärt oder aufgelöst zu werden. Anderes, was vielleicht interessant hätte werden können, wird nur angeschnitten und verschwindet dann in der Versenkung. Sprachlich ist das Gesamtwerk ganz okay. Es ließ sich recht flüssig lesen. Da die Handlung aber so schwach ist, kobnte mich das Buch nicht fesseln. Einen Spannungsbogen sucht man entsprechend auch vergeblich. Fazit: Eine Aneinanderreihung von kleinen Episoden mit extrem skurrilen Begebenheiten in einem austauschbaren Provinznest. Eine Anhäufung von farblosen Figuren. Und eine Handlung, die keine ist. Den Bestseller-Status verdankt das Buch ausschließlich dem Namen des Autors. Doch der sollte besser weiter Musik machen und das Schreiben anderen überlassen.

Verrücktes Buch..

Bewertung am 23.09.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich mal was anderes! Der Schreibstil ist außergewöhnlich und total schräg, ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Humor nicht für jede*n Leser*in geeignet ist. Ich habe mich auf jeden Fall prächtig amüsiert.

Verrücktes Buch..

Bewertung am 23.09.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wirklich mal was anderes! Der Schreibstil ist außergewöhnlich und total schräg, ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Humor nicht für jede*n Leser*in geeignet ist. Ich habe mich auf jeden Fall prächtig amüsiert.

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D. Eichten

Thalia Koblenz - Löhr-Center

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5/5

Das skurrilste Hörbuch das ich je gehört habe !

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Bela B. , Multitalent und legendärer Schlagzeuger der besten Band der Welt hat mich wirklich überrascht. Das bitterböse Erstlingswerk ist eine verrückte Mischung aus sämtlichen Genres Horror, SiFi, Liebe und sogar " Tierfabeln ". Der Anfang hätte mich fast abgeschreckt und jetzt vermisse ich Scharnow. Hoffentlich gehts bald weiter,
5/5

Das skurrilste Hörbuch das ich je gehört habe !

Bewertet: Hörbuch (MP3-CD)

Bela B. , Multitalent und legendärer Schlagzeuger der besten Band der Welt hat mich wirklich überrascht. Das bitterböse Erstlingswerk ist eine verrückte Mischung aus sämtlichen Genres Horror, SiFi, Liebe und sogar " Tierfabeln ". Der Anfang hätte mich fast abgeschreckt und jetzt vermisse ich Scharnow. Hoffentlich gehts bald weiter,

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Roman-Michael Schäfer

Thalia Weilheim

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3/5

Fliegen kann so schön sein

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Scharnow ist ein Kaff in der brandenburgischen Provinz; nicht unweit von Berlin gelegen. Ergo möchte man meinen, dass hier der Hund begraben liegt, was im wortwörtlichen Sinne auch stimmt – aber hierzu später mehr.

Gar absonderliche Dinge passieren: Ein fliegender Mann reißt Gebäude ein, der sogenannte Pakt der Glücklichen überfällt nackt den hiesigen Supermarkt, ein Blogger stirbt auf unheimliche Weise und zwei Hilfspolizisten erschießen sich gegenseitig. Obendrein wandert auch noch ein schwarzmagisches Buch durch den Ort und wechselt von Besitzer zu Besitzer.

In Scharnow geht der Punk ab – und das kommt nicht von ungefähr, handelt es sich doch beim Autor um die Punklegende Bela B von den Ärzten. Man könnte durchaus skeptisch sein, denn was lässt sich schon großartig vom Debütroman eines Musikers erwarten?

Wer den Roman liest, kann mitnichten literarisch Hochtrabendes erwarten; wen das aber nicht stört, wird mit einem einfallsreichen, äußerst originellen Roman belohnt, dessen Handlung stakkatohaft zwischen den Szenen hin- und herspringt. Hier mal ein Blitzlicht, dort mal ein Abstecher – es ist richtig was los, so dass man schnell den Überblick verlieren könnte.

Diese Vorgehensweise macht aber Sinn, spiegelt sie doch das unvorhersehbare Hereinbrechen der Ereignisse und deren Gleichzeitigkeit wider. Das schafft Geschwindigkeit, was wiederum ein schnelles Lesen evoziert. Der Leser wird sehen: All die mehr oder weniger zeitgleich stattfindenden Zeitstränge verweben sich zu einem großen Ganzen. Wer dennoch durcheinanderkommen sollte, dem ist mit einem Personenverzeichnis und einer Karte Scharnows geholfen.

Es wird viel gesoffen und geflucht, Spermastalaktiten tropfen von der Decke, ein Punkmädchen verliebt sich in einen Syrer, während der Bund skeptischer Bürger es sich zur Aufgabe gemacht hat, Tiere, die deren Ansicht nach negativen psychischen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen, zu erschießen. Deshalb kommt es dazu, dass eine Supermarktleiterin ihren Hund begräbt. Die Ereignisse nehmen einfach kein Ende.

Summa summarum ein irrwitziger, mit Schenkelklopfern galore versehener und mit abartigen Szenen überzeichneter Roman, der so bildgewaltig ist, dass er regelrecht nach einer Verfilmung schreit. Und eigentlich kann diesen Stoff nur ein Regisseur stilgerecht umsetzen: Quentin Tarantino.
3/5

Fliegen kann so schön sein

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Scharnow ist ein Kaff in der brandenburgischen Provinz; nicht unweit von Berlin gelegen. Ergo möchte man meinen, dass hier der Hund begraben liegt, was im wortwörtlichen Sinne auch stimmt – aber hierzu später mehr.

Gar absonderliche Dinge passieren: Ein fliegender Mann reißt Gebäude ein, der sogenannte Pakt der Glücklichen überfällt nackt den hiesigen Supermarkt, ein Blogger stirbt auf unheimliche Weise und zwei Hilfspolizisten erschießen sich gegenseitig. Obendrein wandert auch noch ein schwarzmagisches Buch durch den Ort und wechselt von Besitzer zu Besitzer.

In Scharnow geht der Punk ab – und das kommt nicht von ungefähr, handelt es sich doch beim Autor um die Punklegende Bela B von den Ärzten. Man könnte durchaus skeptisch sein, denn was lässt sich schon großartig vom Debütroman eines Musikers erwarten?

Wer den Roman liest, kann mitnichten literarisch Hochtrabendes erwarten; wen das aber nicht stört, wird mit einem einfallsreichen, äußerst originellen Roman belohnt, dessen Handlung stakkatohaft zwischen den Szenen hin- und herspringt. Hier mal ein Blitzlicht, dort mal ein Abstecher – es ist richtig was los, so dass man schnell den Überblick verlieren könnte.

Diese Vorgehensweise macht aber Sinn, spiegelt sie doch das unvorhersehbare Hereinbrechen der Ereignisse und deren Gleichzeitigkeit wider. Das schafft Geschwindigkeit, was wiederum ein schnelles Lesen evoziert. Der Leser wird sehen: All die mehr oder weniger zeitgleich stattfindenden Zeitstränge verweben sich zu einem großen Ganzen. Wer dennoch durcheinanderkommen sollte, dem ist mit einem Personenverzeichnis und einer Karte Scharnows geholfen.

Es wird viel gesoffen und geflucht, Spermastalaktiten tropfen von der Decke, ein Punkmädchen verliebt sich in einen Syrer, während der Bund skeptischer Bürger es sich zur Aufgabe gemacht hat, Tiere, die deren Ansicht nach negativen psychischen Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen, zu erschießen. Deshalb kommt es dazu, dass eine Supermarktleiterin ihren Hund begräbt. Die Ereignisse nehmen einfach kein Ende.

Summa summarum ein irrwitziger, mit Schenkelklopfern galore versehener und mit abartigen Szenen überzeichneter Roman, der so bildgewaltig ist, dass er regelrecht nach einer Verfilmung schreit. Und eigentlich kann diesen Stoff nur ein Regisseur stilgerecht umsetzen: Quentin Tarantino.

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