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Die Schule am Meer

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,2/14/5 cm

Beschreibung

Rezension

Detail- und kenntnisreich ... mit hohem erzählerischen Tempo, fein konturierten Charakteren und geschmeidigen Dialogen. ("Mare")
Gute Unterhaltungsliteratur … ausgiebig und akribisch recherchiert. ("Radio Bremen Zwei")
Spannend und ausgesprochen gut recherchiert. ... Ein interessanter und vielschichtiger Roman. ("NDR Info")
Perfekter Romanstoff mit Zutaten wie Liebe, Hass, Freundschaft, Verrat ... Eine bewegende Geschichte aus einer bewegten Zeit. ("Emotion")
Der spannende Gesellschaftsroman von Sandra Lüpkes (...) erzählt von Leidenschaft und Missgunst, von Wagemut und vom großen Scheitern. ("Luv & Lee")
Sandra Lüpkes erzählt anschaulich vom Schulleben, weckt die realen Charaktere wieder zum Leben und erfindet sehr liebenswerte fiktive. Und beschreibt trotzdem deutlich, wie Antisemitismus und Nationalsozialismus auch vor einer kleinen Nordseeinsel nicht Halt machten. ("Neue Westfälische")
Ein historisch und politisch relevanter Gesellschaftsroman, der Dichtung und Forschung auf die spannendste Weise verbindet. ("Schwäbische Zeitung")
Ein richtig schöner Schmöker. ("Echo")
Überaus gut recherchiert ... Der spannende Gesellschaftsroman erzählt von Leidenschaft und Missgunst, von Wagemut und – auch dies – von großem Scheitern. ("Bad Zwischenahn Journal")
Fesselnd. ("Siegener Zeitung")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

20,2/14/5 cm

Gewicht

658 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-40722-7

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Historik verpackt in lesenswerte Geschichte

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 04.11.2023

Bewertungsnummer: 2061350

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Die “Schule am Meer” existierte tatsächlich auf der Insel Juist und wurde von Vertretern der Reformpädagogik gegründet. Die Autorin schmückt die wahren Begebenheiten zu einer umfassenden Erzählung aus, die auch die schleichende Indoktrinierung der Inselbewohner durch die Nationalsozialisten gut beleuchtet. Die Geschichte konzentriert sich mehrheitlich auf die Hauptfiguren des Lehrerehepaares Reiner, der Schülerin Marje und des Schülers Moskito. Die Figuren der beiden Schulkinder wurden von der Autorin erfunden, beleuchten aber gut die sozialen Wirren jener Zeit. Seltsam farblos hingegen bleibt die Figur des real existierenden Schulgründers Martin Luserke, welcher sich im Zuge der stets knappen finanziellen Ressourcen den Nationalsozialisten anbiederte. Gerade im Hinblick auf die jüdischen Lehrpersonen an der Schule bleibt offen, wie die nationalsozialistische Rassenideologie an der reformpädagogischen Schule überhaupt thematisiert wurde. Allerdings hätte dies den Rahmen dieses Romans wohl gesprengt und so bleiben viele Anreize zwischen den Zeilen, über diese Frage nachzudenken. Weitere Figuren werden in separaten Erzählsträngen umschrieben, wie z.B. die Frau des aufstrebenden Kellners, welche sich auf Erholungsreise in eine Frau verliebt, oder die Geschichte der Köchin Kea. Diese Figuren werden spannend eingeführt, letztlich bleibt es aber bei Andeutungen, die nach Vertiefung - oder eben Auslassen - rufen. Ein lesenswertes Buch, das anregt darüber nachzudenken, wie Menschen durch die Gegebenheiten ihrer Zeit beeinflusst werden und welche Handlungsmöglichkeiten ihnen bleiben.
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Historik verpackt in lesenswerte Geschichte

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 04.11.2023
Bewertungsnummer: 2061350
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit. Die “Schule am Meer” existierte tatsächlich auf der Insel Juist und wurde von Vertretern der Reformpädagogik gegründet. Die Autorin schmückt die wahren Begebenheiten zu einer umfassenden Erzählung aus, die auch die schleichende Indoktrinierung der Inselbewohner durch die Nationalsozialisten gut beleuchtet. Die Geschichte konzentriert sich mehrheitlich auf die Hauptfiguren des Lehrerehepaares Reiner, der Schülerin Marje und des Schülers Moskito. Die Figuren der beiden Schulkinder wurden von der Autorin erfunden, beleuchten aber gut die sozialen Wirren jener Zeit. Seltsam farblos hingegen bleibt die Figur des real existierenden Schulgründers Martin Luserke, welcher sich im Zuge der stets knappen finanziellen Ressourcen den Nationalsozialisten anbiederte. Gerade im Hinblick auf die jüdischen Lehrpersonen an der Schule bleibt offen, wie die nationalsozialistische Rassenideologie an der reformpädagogischen Schule überhaupt thematisiert wurde. Allerdings hätte dies den Rahmen dieses Romans wohl gesprengt und so bleiben viele Anreize zwischen den Zeilen, über diese Frage nachzudenken. Weitere Figuren werden in separaten Erzählsträngen umschrieben, wie z.B. die Frau des aufstrebenden Kellners, welche sich auf Erholungsreise in eine Frau verliebt, oder die Geschichte der Köchin Kea. Diese Figuren werden spannend eingeführt, letztlich bleibt es aber bei Andeutungen, die nach Vertiefung - oder eben Auslassen - rufen. Ein lesenswertes Buch, das anregt darüber nachzudenken, wie Menschen durch die Gegebenheiten ihrer Zeit beeinflusst werden und welche Handlungsmöglichkeiten ihnen bleiben.

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habe mir mehr erhofft

Mila aus Chemnitz am 08.11.2022

Bewertungsnummer: 1821946

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vom Buchdeckel lesen her, klang es sehr spannend… leider wurde ich dahingehend enttäuscht. Man hofft immer auf einen Spannungsbogen.. aber der kam nicht auf. Das Projekt der Schule klang ganz interessant, ansonsten habe ich mir mehr Handlung erhofft.
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habe mir mehr erhofft

Mila aus Chemnitz am 08.11.2022
Bewertungsnummer: 1821946
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Vom Buchdeckel lesen her, klang es sehr spannend… leider wurde ich dahingehend enttäuscht. Man hofft immer auf einen Spannungsbogen.. aber der kam nicht auf. Das Projekt der Schule klang ganz interessant, ansonsten habe ich mir mehr Handlung erhofft.

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von Sandra Lüpkes

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Dagmar Küchler

Mayersche Essen

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...Schule mal anders!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Juist 1925-1934 Die Schule am Meer hat es tatsächlich gegeben. Sie ist die erste Schule mit reformpädagogische Konzept in Deutschland. Gelernt wurde in kleinen Gruppen und großer Wert auf eine musische, physische und handwerkliche Ausbildung gelegt. Beindruckt an diesem Roman hat mich vor allem die Nähe an den historischen Figuren und das gesamte Flair der Insel Juist. Fast jeder einzelne Schüler ist mir ans Herz gewachsen und ich habe mich über jeden weiteren Sprung in die nächste Klasse gefreut. Sie werden einfach ganz hervorragend beschrieben. Aber auch die Lehrer die mit unglaublichem Idealismus für ihren Weg und ihre Schule im Einsatz sind. Erschreckend fand ich eigentlich nur, wie die Judenfeindlichkeit auch schon in den Anfangszeiten der Schule auf dieser kleinen Insel einen großen Einfluss erfährt. Diese langsame aufkeimende NS Gesinnung schafft Frau Lükes besonders gut zu beschreiben. Für mich war es eines der interessantesten Bücher in der letzten Zeit. Eigentlich würde ich mich gerne gleich auf Spurensuche begeben und nach Juist fahren.
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...Schule mal anders!

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Juist 1925-1934 Die Schule am Meer hat es tatsächlich gegeben. Sie ist die erste Schule mit reformpädagogische Konzept in Deutschland. Gelernt wurde in kleinen Gruppen und großer Wert auf eine musische, physische und handwerkliche Ausbildung gelegt. Beindruckt an diesem Roman hat mich vor allem die Nähe an den historischen Figuren und das gesamte Flair der Insel Juist. Fast jeder einzelne Schüler ist mir ans Herz gewachsen und ich habe mich über jeden weiteren Sprung in die nächste Klasse gefreut. Sie werden einfach ganz hervorragend beschrieben. Aber auch die Lehrer die mit unglaublichem Idealismus für ihren Weg und ihre Schule im Einsatz sind. Erschreckend fand ich eigentlich nur, wie die Judenfeindlichkeit auch schon in den Anfangszeiten der Schule auf dieser kleinen Insel einen großen Einfluss erfährt. Diese langsame aufkeimende NS Gesinnung schafft Frau Lükes besonders gut zu beschreiben. Für mich war es eines der interessantesten Bücher in der letzten Zeit. Eigentlich würde ich mich gerne gleich auf Spurensuche begeben und nach Juist fahren.

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

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Eine ganz besondere Schule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgewachsen als Tochter des Inselpastors hat Sandra Lüpkes die Geschichte der Schule am Meer zu Papier gebracht und damit einen Teil Juister Geschichte zugänglich gemacht, der lange im verborgenen gelegen hat. Wohl auch, weil diese reformpädagogische Schule zur damaligen Zeit nicht allen Insulanern willkommen war und ihr Ende im direkten Zusammenhang mit der wenig ruhmreichen nationalsozialistischen Vergangenheit der Insel steht. Sicher habe ich Bücher gelesen, die literarisch mehr zu bieten hatten und mich in diesem Punkt auch mehr angesprochen haben. Aber das hat bei diesem Buch keine Rolle gespielt. Diese Geschichte hat eine ganz andere Saite in mir berührt und zum klingen gebracht. Nun bin ich noch mehr verliebt in die wunderschöne Insel Juist!
5/5

Eine ganz besondere Schule

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Aufgewachsen als Tochter des Inselpastors hat Sandra Lüpkes die Geschichte der Schule am Meer zu Papier gebracht und damit einen Teil Juister Geschichte zugänglich gemacht, der lange im verborgenen gelegen hat. Wohl auch, weil diese reformpädagogische Schule zur damaligen Zeit nicht allen Insulanern willkommen war und ihr Ende im direkten Zusammenhang mit der wenig ruhmreichen nationalsozialistischen Vergangenheit der Insel steht. Sicher habe ich Bücher gelesen, die literarisch mehr zu bieten hatten und mich in diesem Punkt auch mehr angesprochen haben. Aber das hat bei diesem Buch keine Rolle gespielt. Diese Geschichte hat eine ganz andere Saite in mir berührt und zum klingen gebracht. Nun bin ich noch mehr verliebt in die wunderschöne Insel Juist!

Maren Oberwelland
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