»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!«

Inhaltsverzeichnis

Zur Einführung:
Der Journalismus und seine Sternstunden

Vom Nachrichten- zum Meinungsjournalismus: Das 17. und das 18. Jahrhundert
Scharf beobachtete Parlamentarier: Öffentliche Kontrolle der Mächtigen in England
Der Protagonist der Pressefreiheit: Daniel Defoe
Ein »Fehlurteil« mit Folgen: »John« Peter Zenger
Ein Kritiker feudaler Willkür: Christian Friedrich Daniel Schubart
Der Spion des Publikums: Wilhelm Ludwig Wekhrlin
Der Leuchtturm an der Elbe: Der Hamburgische Correspondent
Nützliche Wahrheiten fürs Volk: Karl Philipp Moritz

Vom schriftstellerischen zum redaktionellen Journalismus: Das 19. Jahrhundert
Frei sein fängt im Kopf an: Johann Gottfried Seume
Journalist und Hochverräter: Johann Wirth
»Nichts als Himmel und Särge«: Heinrich Heine
Öffentlichkeit unter Autokratie: Aleksander Sergejewitsch Puschkin
»Schmuggelhandel der Freiheit«: Karl Gutzkow
Das Volk muss aufgeweckt werden: Georg Büchner
Die Seufzer und Tränen der Sklaven: Elijah Parish Lovejoy
Die Erfindung des Interviews: kritisch nachfragen!: James Gordon Bennett
Gesellschaftskritik und Kampagnenjournalismus: Karl Marx
Glockenläuten gegen die Zensur: Alexander Herzen
Britische Pionierinnen des Journalismus: Die Eroberung der Männerdomäne
»Die Freiheit ist untheilbar!«: Louise Otto
Der unbestechliche Kriegsreporter: William Howard Russell
Meldungen aus dem Draht: Technische Neuerungen des Journalismus
Mit der Hundepeitsche: Henry Morton Stanley
Eine starke Stimme für die Frauen: Hedwig Dohm
Fünf Pfund für ein 13-jähriges Kind: William Thomas Stead
Die Frau, die in die Irrenanstalt ging: Nellie Bly
»J’Accuse …!« Der Fall Dreyfus: Émile Zola

Zwischen Expansion und politischen Restriktionen: Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts
»Miststocherer» als Ehrentitel: Samuel S. McClure
Als Verkleideter sah er die Wirklichkeit: Max Winter
Einsatz für die Journalistenausbildung: Joseph Pulitzer
Allein gegen die Revolverblätter: Ernst Spitz
Das Gewissen von Moabit: Paul Schlesinger
Als »rasender Reporter« in fünf Kontinenten: Egon Erwin Kisch
Wenn Richter richten: Moritz Goldstein
Mit spitzer Feder gegen den Krieg: Carl von Ossietzky
»Ich zeichne das Gesicht der Zeit«: Joseph Roth
Die authentische Sozialreporterin: Maria Leitner
Wenn die Mehrheit die Minderheiten verachtet: Jan Skala
In den Zentren der Macht: Erich Salomon
Mit der Kamera in den Kampf: Gerda Taro
Katholizismus im Untergrund: Nikolaus Groß
Unbeugsam und unbequem: Erich Schairer
»Unser Spion bei den Nazis«: Fritz Sänger
Damit sich alle Franzosen erheben: Französischer Journalismus in der Résistance
Der vergessene Chronist: Konrad Heiden
Krieg aus der Sicht der Betroffenen: Martha Gellhorn

Vom Neuanfang zur digitalisierten Medienwelt: Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts
Die Stunde null gut genutzt: Curt Frenzel
Als »Brutstätte antidemokratischer Hetze« diffamiert: Der Nordwestdeutsche Rundfunk
Der Ritt gen Westen: Marion Dönhoff
Der Ehrfurchtsverweigerer: Rudolf Augstein
Einen Schlag mit zehn vergelten: Jacques Derogy
»Spiegel tot, Freiheit tot«: Pressefreiheit und Spiegel-Affäre
»Hätte ich es verhindern können?«: Ronald Haeberle
»Was wusste der Präsident?«: Die Watergate-Affäre
Mit Team-Recherchen zum Erfolg: Don Bolles
Die Spürnase der österreichischen Nation: Alfred Worm
»Was heckt er wieder Böses aus?«: Niklaus Meienberg
Ehrlich und entlarvend: Günter Gaus
Journalisten im polnischen Untergrund: Verbotene Zeitungen im kommunistischen Polen
Mit beiden Augen: Heinz Knobloch
Der Meister des Politikerporträts: Jürgen Leinemann

Zu dieser Ausgabe
Abbildungsverzeichnis
Herausgeber
Autorinnen und Autoren

»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!«

Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie

Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

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»Ich lass mir den Mund nicht verbieten!«

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eBook

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ab 20,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2020

Herausgeber

Michael Haller + weitere

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

286

Beschreibung

Portrait

Walter Hömberg, geb. 1944, war Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an den Universitäten Bamberg und Eichstätt und lehrt seit zwei Jahrzehnten als Gastprofessor an der Universität Wien. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte und Gegenwart des Journalismus veröffentlicht und mehrere Buchreihen herausgegeben.

Michael Haller, geb. 1945, war viele Jahre als Journalist tätig, u. a. als Redakteur beim SPIEGEL und als Ressortleiter bei der ZEIT, bevor er den Lehrstuhl für Journalistik an der Universität Leipzig übernahm. Er war Gründungsherausgeber der Zeitschrift »Message« und hat sich insbesondere mit der Funktion des Journalismus in demokratischen Gesellschaften befasst.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.04.2020

Herausgeber

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

286

Maße (L/B/H)

22,1/15,7/2,7 cm

Gewicht

476 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011277-9

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höchst informativ

Bewertung aus Homburg am 09.05.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der von den Journalistik-Professoren Michael Haller und Walter Hömberg herausgegebene Band enthält eine Fülle von Informationen über die Entstehung und Entwicklung des Journalismus im Laufe von vier Jahrhunderten. 42 hochrangige Autoren stellen in ihren nur wenige Seiten umfassenden Artikeln viele wichtige Persönlichkeiten vor, die den Journalismus nachhaltig geformt haben. Auch etliche bekannte Dichter und Schriftsteller wie z.B. Daniel Defoe, Heinrich Heine, Georg Büchner, und Emile Zola haben sich journalistisch betätigt und damit die Gesellschaft in ihrer Zeit stark beeinflusst. Erfreulicherweise finden sich in dem Buch auch zahlreiche Frauen, die sich um den Journalismus sehr verdient gemacht haben. Die Lektüre des Bandes ist deshalb sehr zu empfehlen. Allerdings sind einige Beiträge in einem etwas professoralen Stil geschrieben, worunter das Lesevergnügen ein bisschen leidet.

höchst informativ

Bewertung aus Homburg am 09.05.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der von den Journalistik-Professoren Michael Haller und Walter Hömberg herausgegebene Band enthält eine Fülle von Informationen über die Entstehung und Entwicklung des Journalismus im Laufe von vier Jahrhunderten. 42 hochrangige Autoren stellen in ihren nur wenige Seiten umfassenden Artikeln viele wichtige Persönlichkeiten vor, die den Journalismus nachhaltig geformt haben. Auch etliche bekannte Dichter und Schriftsteller wie z.B. Daniel Defoe, Heinrich Heine, Georg Büchner, und Emile Zola haben sich journalistisch betätigt und damit die Gesellschaft in ihrer Zeit stark beeinflusst. Erfreulicherweise finden sich in dem Buch auch zahlreiche Frauen, die sich um den Journalismus sehr verdient gemacht haben. Die Lektüre des Bandes ist deshalb sehr zu empfehlen. Allerdings sind einige Beiträge in einem etwas professoralen Stil geschrieben, worunter das Lesevergnügen ein bisschen leidet.

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    Vom Nachrichten- zum Meinungsjournalismus: Das 17. und das 18. Jahrhundert
    Scharf beobachtete Parlamentarier: Öffentliche Kontrolle der Mächtigen in England
    Der Protagonist der Pressefreiheit: Daniel Defoe
    Ein »Fehlurteil« mit Folgen: »John« Peter Zenger
    Ein Kritiker feudaler Willkür: Christian Friedrich Daniel Schubart
    Der Spion des Publikums: Wilhelm Ludwig Wekhrlin
    Der Leuchtturm an der Elbe: Der Hamburgische Correspondent
    Nützliche Wahrheiten fürs Volk: Karl Philipp Moritz

    Vom schriftstellerischen zum redaktionellen Journalismus: Das 19. Jahrhundert
    Frei sein fängt im Kopf an: Johann Gottfried Seume
    Journalist und Hochverräter: Johann Wirth
    »Nichts als Himmel und Särge«: Heinrich Heine
    Öffentlichkeit unter Autokratie: Aleksander Sergejewitsch Puschkin
    »Schmuggelhandel der Freiheit«: Karl Gutzkow
    Das Volk muss aufgeweckt werden: Georg Büchner
    Die Seufzer und Tränen der Sklaven: Elijah Parish Lovejoy
    Die Erfindung des Interviews: kritisch nachfragen!: James Gordon Bennett
    Gesellschaftskritik und Kampagnenjournalismus: Karl Marx
    Glockenläuten gegen die Zensur: Alexander Herzen
    Britische Pionierinnen des Journalismus: Die Eroberung der Männerdomäne
    »Die Freiheit ist untheilbar!«: Louise Otto
    Der unbestechliche Kriegsreporter: William Howard Russell
    Meldungen aus dem Draht: Technische Neuerungen des Journalismus
    Mit der Hundepeitsche: Henry Morton Stanley
    Eine starke Stimme für die Frauen: Hedwig Dohm
    Fünf Pfund für ein 13-jähriges Kind: William Thomas Stead
    Die Frau, die in die Irrenanstalt ging: Nellie Bly
    »J’Accuse …!« Der Fall Dreyfus: Émile Zola

    Zwischen Expansion und politischen Restriktionen: Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts
    »Miststocherer» als Ehrentitel: Samuel S. McClure
    Als Verkleideter sah er die Wirklichkeit: Max Winter
    Einsatz für die Journalistenausbildung: Joseph Pulitzer
    Allein gegen die Revolverblätter: Ernst Spitz
    Das Gewissen von Moabit: Paul Schlesinger
    Als »rasender Reporter« in fünf Kontinenten: Egon Erwin Kisch
    Wenn Richter richten: Moritz Goldstein
    Mit spitzer Feder gegen den Krieg: Carl von Ossietzky
    »Ich zeichne das Gesicht der Zeit«: Joseph Roth
    Die authentische Sozialreporterin: Maria Leitner
    Wenn die Mehrheit die Minderheiten verachtet: Jan Skala
    In den Zentren der Macht: Erich Salomon
    Mit der Kamera in den Kampf: Gerda Taro
    Katholizismus im Untergrund: Nikolaus Groß
    Unbeugsam und unbequem: Erich Schairer
    »Unser Spion bei den Nazis«: Fritz Sänger
    Damit sich alle Franzosen erheben: Französischer Journalismus in der Résistance
    Der vergessene Chronist: Konrad Heiden
    Krieg aus der Sicht der Betroffenen: Martha Gellhorn

    Vom Neuanfang zur digitalisierten Medienwelt: Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts
    Die Stunde null gut genutzt: Curt Frenzel
    Als »Brutstätte antidemokratischer Hetze« diffamiert: Der Nordwestdeutsche Rundfunk
    Der Ritt gen Westen: Marion Dönhoff
    Der Ehrfurchtsverweigerer: Rudolf Augstein
    Einen Schlag mit zehn vergelten: Jacques Derogy
    »Spiegel tot, Freiheit tot«: Pressefreiheit und Spiegel-Affäre
    »Hätte ich es verhindern können?«: Ronald Haeberle
    »Was wusste der Präsident?«: Die Watergate-Affäre
    Mit Team-Recherchen zum Erfolg: Don Bolles
    Die Spürnase der österreichischen Nation: Alfred Worm
    »Was heckt er wieder Böses aus?«: Niklaus Meienberg
    Ehrlich und entlarvend: Günter Gaus
    Journalisten im polnischen Untergrund: Verbotene Zeitungen im kommunistischen Polen
    Mit beiden Augen: Heinz Knobloch
    Der Meister des Politikerporträts: Jürgen Leinemann

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