Zur topologischen Felderbesetzung im konzeptionell mündlichen Sprachgebrauch des Deutschen
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.12.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-04846-2
Unser heutiges Sprachbewusstsein kann als schriftsprachlich geprägt angesehen werden. Nicht allein der Automatismus, mit dem die gesprochene Sprache einhergeht, auch das höhere Ansehen der Schriftsprache in der Gesellschaft und die technisch bedingt erheblich spätere Erforschung der gesprochenen Sprache hat zur Konsequenz, dass dem Gesprochenen eine viel geringere Aufmerksamkeit und Wertschätzung zugutekommt, als dem Geschriebenen. Diese Feststellung rechtfertigt es, die gesprochene Sprache als eine Art "Oppositionsbegriff" (Fiehler) anzusehen, der nur durch die erkennbaren Unterschiede zur geschriebenen Sprache bestehen kann.
Den deutlichsten Unterschied, der zwischen geschriebener und gesprochener Sprache besteht, stellt offenkundig der mediale Charakter beider Kommunikationssysteme dar. Geprägt und aufgearbeitet durch Koch und Oesterreicher sind also an dieser Stelle, mit Bezugnahme auf den Titel der vorliegenden Arbeit, die Begrifflichkeit der Konzeption und des Mediums von Mündlichkeit und Schriftlichkeit aufzugreifen und gegenüberzustellen. Während der Bereich des Mediums darauf abzielt, eine sprachliche Äußerung in graphische und phonische Realisierung zu unterteilen, bezieht sich die Konzeption auf den Modus der Äußerung, also darauf, ob diese gesprochen oder geschrieben vorkommt. Es ergeben sich also vier Möglichkeiten der Zuordnung einer Äußerung. Hier primär bezogen wird sich auf die Kombination der konzeptionellen Mündlichkeit, die im Modell von Koch/Oesterreicher als nähesprachlichste Kombination, also als die der Alltagssprache am ähnlichsten angesehen wird.
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