• Denn das Leben ist eine Reise
  • Denn das Leben ist eine Reise

Denn das Leben ist eine Reise

Roman

14,90 € inkl. gesetzl. MwSt.

Sofort lieferbar

Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 11,00 €

  • Denn das Leben ist eine Reise

    Lübbe

    Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

    11,00 €

    Lübbe
  • Denn das Leben ist eine Reise

    Lübbe

    Sofort lieferbar

    14,90 €

    Lübbe

eBook (ePUB)

9,99 €

Beschreibung


Einfach alles hinter sich lassen und anderswo frei sein, geht das?

Nie hätte Aimée Thaler gedacht, dass sie jemals wieder in ihren alten VW-Bus steigen würde. Sie hatte geglaubt, ihr altes Leben zusammen mit dem Bulli in der Garage eingemottet zu haben. Doch sie hält es nicht mehr aus mit Per, der ihren gemeinsamen Sohn Len ablehnt. Und so tut sie es doch, fährt eines Tages mit Len einfach los - wie früher, als sie mit ihrer Mutter im Wohnmobil lebte.

Im windgepeitschten St. Ives an der Küste Südenglands will Aimée neu anfangen. Doch ihr altes Leben holt sie ein: Auf dem kleinen Zeltplatz über dem Meer steht plötzlich Daniel, ihre Jugendliebe, vor ihr. Aimée muss sich der Vergangenheit stellen - damit sie endlich bei sich selbst ankommen kann.

Eine berührende Geschichte über Familie, die Kraft der Sehnsucht und die große Liebe

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    16 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    30.04.2020

  • Verlag Lübbe
  • Seitenzahl

    352

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Altersempfehlung

    16 - 99 Jahr(e)

  • Erscheinungsdatum

    30.04.2020

  • Verlag Lübbe
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    21,7/13,9/3,5 cm

  • Gewicht

    431 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-7857-2684-6

Das meinen unsere Kund*innen

4.1

34 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Nicht überzeugt...schade

Ni La aus Düsseldorf am 10.11.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr schwer mit diesem Buch getan und kam einfach nicht so richtig rein. Für mich sind die Charaktere sehr schwach ausgearbeitet... an Daniel kam ich gar nicht ran und auch die Hauptprotagonistin fand ich vom Charakter schwach und labil. Es wurde mir zu starker Fokus auf Nebensächlichkeiten gelegt und andere Dinge nie geklärt ( warum war die Mutter so etc) Für einen Liebesroman kam für mich gar kein Gefühle auf und ich muss sagen ich war froh als ich es aus hatte. Schade

Nicht überzeugt...schade

Ni La aus Düsseldorf am 10.11.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr schwer mit diesem Buch getan und kam einfach nicht so richtig rein. Für mich sind die Charaktere sehr schwach ausgearbeitet... an Daniel kam ich gar nicht ran und auch die Hauptprotagonistin fand ich vom Charakter schwach und labil. Es wurde mir zu starker Fokus auf Nebensächlichkeiten gelegt und andere Dinge nie geklärt ( warum war die Mutter so etc) Für einen Liebesroman kam für mich gar kein Gefühle auf und ich muss sagen ich war froh als ich es aus hatte. Schade

Vor der Vergangenheit kann man nicht davonlaufen.

tines_bookworld aus Berlin am 13.10.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat das Buch wirklich gefallen und hat mich von einem Leben träumen lassen, in dem man wirklich nur das tut, was einen glücklich macht. Die Protagonistin Aimée und ich haben gut zueinander gefunden. Sie ist eine starke Frau, die unglaublich viel gibt für die Leute, die ihr am Herzen liegen. Auf ihre Mutter Marielou beispielsweise achtet sie so viele Jahre lang, wenn diese nach einem Alkoholrausch mal wieder in ihrem Wohnwagen liegt. Für mich als Leser war das teilweise echt unverständlich, denn sind wir mal ehrlich: zumindest in der ersten Hälfte des Buches ist sie wirklich eine grässliche Mutter. Ich konnte nicht verstehen, wieso sie ständig Alkohol trinken und sich derart wenig um ihre Tochter kümmern konnte. Als sie in der 2. Hälfte des Buches wieder auftaucht, hätte ich sie am Liebsten dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst. Merkte sie nicht, dass ihre Tochter nichts von ihr wissen wollte? Im Laufe der Geschichte werden ihre Motive zwar aufgedeckt und am Ende durchlebte auch ihre Persönlichkeit einen großen (positiven) Wandel, doch so richtig konnte ich ihr nie verzeihen. Wem ich auch nie verzeihen und wen ich sogar noch weniger leiden konnte als Marielou, war Aimées Exmann Per. Ich setze hier mal verschiedene Flüche ein. Wie kann ein Mensch derart manipulativ, eigensüchtig und herzlos sein? Jedes Mal dachte ich mir: "Das hast du jetzt nicht wirklich getan?!" Dass Aimée jeweils vergleichsweise ruhig geblieben ist - Respekt. Ich als Leser bin wirklich jedes Mal durch die Decke gegangen und übersehe auch mal ganz gewollt seinen Versuch, es halbwegs wieder gut machen zu wollen. Das hat leider wirklich gar nicht zum Charakter gepasst, wie er am Anfang präsentiert wurde. Kommen wir aber nun zu Charakteren, die ich leiden konnte. Neben Aimée waren das auch ihre große Jugendliebe Daniel und ihr Sohn Len. Daniel ist einfach der perfekte Zuhörer, ist als Tischler handwerklich begabt und scheint immer genau zu wissen, wie er Aimée Gutes tun kann. Ganz abgesehen davon, dass er im Gegensatz zu Per hervorragend mit Len umzugehen weiß. Der ist eher ein stiller Junge, tut sich schwer, Freundschaften zu schließen, blüht aber in St. Ives richtig auf. Als dann herauskam, warum er immer eine Puppe namens Lenna dabei hat, musste ich doch kurz weinen. Den einen Stern Abzug gibt es also für die Charaktere - sie waren teils nicht nachvollziehbar/aufgefeilt/tiefgründig genug. Ich meine damit, dass Figuren wie z.B. Per plötzlich eine Wandlung durchzogen, die im Kontrast zu ihrer Persönlichkeit stand und auch irgendwie motivlos war. Der Grund wurde nicht genug erläutert. Andere Charaktere wiederum waren zu oberflächlich, sie schienen bloß kreiert worden zu sein, damit Aimée mal ein kleines Schwätzchen mit ihnen halten kann. Ich hätte gerne mehr zu ihren Hintergründen erfahren, zu ihren Geschichten. Ansonsten aber ist Hanna Millers Schreibstil sehr flüssig, Beschreibungen der Umgebung sind nicht zu lang, nicht zu kurz, die Emotionen kommen super rüber und die Sprache der Charaktere ist an das jeweilige Alter angepasst. Auch haben mir die kleinen Rückblicke am Anfang jedes Kapitels gefallen, die dann meist im Kontext des Kapitels erklärt wurden. Mir hat das Buch sehr gefallen; es war eine Geschichte mit Hochs und Tiefs und einer Reise, die Zukunft und Vergangenheit vereint und zu einem glücklichen Ende geführt hat.

Vor der Vergangenheit kann man nicht davonlaufen.

tines_bookworld aus Berlin am 13.10.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mir hat das Buch wirklich gefallen und hat mich von einem Leben träumen lassen, in dem man wirklich nur das tut, was einen glücklich macht. Die Protagonistin Aimée und ich haben gut zueinander gefunden. Sie ist eine starke Frau, die unglaublich viel gibt für die Leute, die ihr am Herzen liegen. Auf ihre Mutter Marielou beispielsweise achtet sie so viele Jahre lang, wenn diese nach einem Alkoholrausch mal wieder in ihrem Wohnwagen liegt. Für mich als Leser war das teilweise echt unverständlich, denn sind wir mal ehrlich: zumindest in der ersten Hälfte des Buches ist sie wirklich eine grässliche Mutter. Ich konnte nicht verstehen, wieso sie ständig Alkohol trinken und sich derart wenig um ihre Tochter kümmern konnte. Als sie in der 2. Hälfte des Buches wieder auftaucht, hätte ich sie am Liebsten dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst. Merkte sie nicht, dass ihre Tochter nichts von ihr wissen wollte? Im Laufe der Geschichte werden ihre Motive zwar aufgedeckt und am Ende durchlebte auch ihre Persönlichkeit einen großen (positiven) Wandel, doch so richtig konnte ich ihr nie verzeihen. Wem ich auch nie verzeihen und wen ich sogar noch weniger leiden konnte als Marielou, war Aimées Exmann Per. Ich setze hier mal verschiedene Flüche ein. Wie kann ein Mensch derart manipulativ, eigensüchtig und herzlos sein? Jedes Mal dachte ich mir: "Das hast du jetzt nicht wirklich getan?!" Dass Aimée jeweils vergleichsweise ruhig geblieben ist - Respekt. Ich als Leser bin wirklich jedes Mal durch die Decke gegangen und übersehe auch mal ganz gewollt seinen Versuch, es halbwegs wieder gut machen zu wollen. Das hat leider wirklich gar nicht zum Charakter gepasst, wie er am Anfang präsentiert wurde. Kommen wir aber nun zu Charakteren, die ich leiden konnte. Neben Aimée waren das auch ihre große Jugendliebe Daniel und ihr Sohn Len. Daniel ist einfach der perfekte Zuhörer, ist als Tischler handwerklich begabt und scheint immer genau zu wissen, wie er Aimée Gutes tun kann. Ganz abgesehen davon, dass er im Gegensatz zu Per hervorragend mit Len umzugehen weiß. Der ist eher ein stiller Junge, tut sich schwer, Freundschaften zu schließen, blüht aber in St. Ives richtig auf. Als dann herauskam, warum er immer eine Puppe namens Lenna dabei hat, musste ich doch kurz weinen. Den einen Stern Abzug gibt es also für die Charaktere - sie waren teils nicht nachvollziehbar/aufgefeilt/tiefgründig genug. Ich meine damit, dass Figuren wie z.B. Per plötzlich eine Wandlung durchzogen, die im Kontrast zu ihrer Persönlichkeit stand und auch irgendwie motivlos war. Der Grund wurde nicht genug erläutert. Andere Charaktere wiederum waren zu oberflächlich, sie schienen bloß kreiert worden zu sein, damit Aimée mal ein kleines Schwätzchen mit ihnen halten kann. Ich hätte gerne mehr zu ihren Hintergründen erfahren, zu ihren Geschichten. Ansonsten aber ist Hanna Millers Schreibstil sehr flüssig, Beschreibungen der Umgebung sind nicht zu lang, nicht zu kurz, die Emotionen kommen super rüber und die Sprache der Charaktere ist an das jeweilige Alter angepasst. Auch haben mir die kleinen Rückblicke am Anfang jedes Kapitels gefallen, die dann meist im Kontext des Kapitels erklärt wurden. Mir hat das Buch sehr gefallen; es war eine Geschichte mit Hochs und Tiefs und einer Reise, die Zukunft und Vergangenheit vereint und zu einem glücklichen Ende geführt hat.

Unsere Kund*innen meinen

Denn das Leben ist eine Reise

von Hanna Miller

4.1

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Monika Fuchs

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Monika Fuchs

Thalia Hamburg - EEZ

Zum Portrait

5/5

Endlich bei sich selbst ankommen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hätte der Verlag in seinem monatlichen Newsletter dieses Buch nicht so schön beschrieben, hätte ich diesem Buch keinen zweiten Blick gegönnt. Vom Cover her hätte ich das Buch in Richtung Romance/Erotik gepackt – beides Genre, die mich so gar nicht verlocken. Aber der Newsletter hat mich neugierig gemacht. Hanna Miller ist eine mir bisher unbekannte Autorin. Anders als es der Name vermuten lässt, ist sie im Rheinland aufgewachsen und lebt jetzt in Hamburg. Sie hat Germanistik und Kulturwissenschaften studiert und als Verlegerin und Lektorin gearbeitet. Ende Oktober 2020 erscheint ihr zweiter Roman „Hier und jetzt für immer“ Aimee Thaler, ihre Hauptperson, ist eine Frau von Mitte Dreißig, verheiratet mit Per, und hat einen sechsjährigen Sohn namens Len. Ihr Mann ist Architekt und behandelt seine Frau eher wie ein Vorzeigeobjekt. Den gemeinsamen Sohn lehnt er seit dessen Geburt ab, denn als Frühchen erschien er ihm zu schwach. Aimee arbeitet nebenbei in ihrem Beruf als Restaurateurin. Kurz bevor Len in die Schule kommt, hat Aimee endgültig die Nase voll von ihrem Mann. Sie bricht mit ihrem Sohn in ihrem dreißig Jahre alten VW Bulli auf und reist nach St. Ives in Cornwall, um einer mütterlichen Freundin die letzte Ehre zu erweisen. Dort trifft sie auf ihre erste große Liebe – Daniel – den Sohn der Verstorbenen. Da Aimee bemerkt, wie gut es Len in St. Ives gefällt, beschließt sie dort zu bleiben. Aber dafür benötigt sie eine Arbeit und eine Wohnung, denn auf Dauer können sie nicht unter diesen beengten Verhältnissen in dem VW-Bus leben. Doch das gestaltet sich deutlich schwieriger als gedacht. Hanna Miller erzählt die Geschichte nicht stringent. Das Buch beginnt im Sommer 2012. Aimee besucht widerwillig ihre Mutter Marie Lou, eine ältere Hippiefrau und Alkoholikerin, die mit ihrem Wohnmobil in einer Art Kommune lebt. Sie ist ebenfalls wie die anderen Bewohner dieser Gruppe eine Trödlerin, die ihre Fundstücke aus Haushaltsauflösungen & Co. verkauft. In dieser Umgebung ist Aimee aufgewachsen. Doch Aimee hat durch ihre Heirat mit diesen Menschen abgeschlossen. Doch dann passiert gleich am Anfang ein großes Unglück. Dann springt die Geschichte in die Gegenwartshandlung. Per Zufall geht Aimee mit ihrem kleinen Sohn zu der eher versteckten Garage, in der ihr VW-Bus einen Dornröschenschlaf schläft. Aimee schaut, ob der Bulli noch anspringt. Und da er noch einwandfrei funktioniert, macht sie einen Ausflug mit ihren Sohn. Bei der Rückkehr entdeckt sie etwas in der Garage, was ihr Selbstwertgefühl massiv angreift. Doch für ihren Sohn bleibt sie noch bis zum März 2019 bei ihrem Mann. Dann passiert wieder etwas, was das Fass zum Überlaufen bringt. Und so springt die Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Nach und nach erfahren wir, wie Aimee aufgewachsen ist, wie ihr Verhältnis zu den anderen Mitgliedern des Trödeltrupps war und wie sie ihren späteren Mann kennengelernt hat. Und wir erfahren, warum sie ihren Sohn so überbehütet. In Cornwall findet Aimee immer mehr zu sich selbst. Und am Ende findet sie vielleicht sogar ihre große Liebe? Nachdem ich mich darin eingelesen habe, dass die Autorin wild in der Zeit hin- und herspringt, hat mir die Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Es ist eine melancholische Geschichte, die mich ein wenig an „Schloss aus Glas“ von Jeanette Walls, „Der Honigbus“ von Meredith May, „Die verborgene Sprache der Blumen“ von Vanessa Diffenbaugh oder auch „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens erinnert hat. Eine junge Frau, die aus schwierigen Verhältnissen kommt, viele Schicksalsschläge überwinden muss, aber trotzdem zu einer starken Frau heranwächst. Ich liebe dieses traurigen Geschichten, muss dabei allerdings auch immer aufpassen, dass sie mich nicht zu sehr hinunterziehen. Der Schuss dieses Buches war dann doch ein wenig enttäuschend, weil alles so glatt lief. Wenn ich halbe Sterne hätte vergeben können, hätte es von mir 4,5 Sterne bekommen. Da ich das aber nicht kann, habe ich halt aufgerundet und die volle Sternenzahl vergeben. Ich mochte einige der Charaktere sehr gerne, bei anderen hatte ich großes Mitleid, aber ich habe letztendlich mit allen mitgefühlt, denn jeder dieser Menschen hatte sein Päckchen zu tragen. Und dann ist da noch die Umgebung, in der der Roman spielt – Cornwall und speziell St. Ives. Ich liebe diesen Landstrich Englands einfach. Dort würde auch ich gerne wohnen. Vielleicht schiebe ich demnächst noch einen weiteren Cornwall-Roman hinterher, der mich auch sehr verlockt – „Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ von Celia Anderson. Ich mag aber noch nichts versprechen, denn im Moment finde ich gerade sehr viele Bücher neuer und auch bekannter Autoren, die ich unbedingt lesen möchte. Aber es gibt ja auch noch ein Leben neben dem Lesen von Büchern. Ein in der Grundnote trauriger Roman über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Und das ganze vor der großartigen Kulisse Cornwalls.
5/5

Endlich bei sich selbst ankommen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hätte der Verlag in seinem monatlichen Newsletter dieses Buch nicht so schön beschrieben, hätte ich diesem Buch keinen zweiten Blick gegönnt. Vom Cover her hätte ich das Buch in Richtung Romance/Erotik gepackt – beides Genre, die mich so gar nicht verlocken. Aber der Newsletter hat mich neugierig gemacht. Hanna Miller ist eine mir bisher unbekannte Autorin. Anders als es der Name vermuten lässt, ist sie im Rheinland aufgewachsen und lebt jetzt in Hamburg. Sie hat Germanistik und Kulturwissenschaften studiert und als Verlegerin und Lektorin gearbeitet. Ende Oktober 2020 erscheint ihr zweiter Roman „Hier und jetzt für immer“ Aimee Thaler, ihre Hauptperson, ist eine Frau von Mitte Dreißig, verheiratet mit Per, und hat einen sechsjährigen Sohn namens Len. Ihr Mann ist Architekt und behandelt seine Frau eher wie ein Vorzeigeobjekt. Den gemeinsamen Sohn lehnt er seit dessen Geburt ab, denn als Frühchen erschien er ihm zu schwach. Aimee arbeitet nebenbei in ihrem Beruf als Restaurateurin. Kurz bevor Len in die Schule kommt, hat Aimee endgültig die Nase voll von ihrem Mann. Sie bricht mit ihrem Sohn in ihrem dreißig Jahre alten VW Bulli auf und reist nach St. Ives in Cornwall, um einer mütterlichen Freundin die letzte Ehre zu erweisen. Dort trifft sie auf ihre erste große Liebe – Daniel – den Sohn der Verstorbenen. Da Aimee bemerkt, wie gut es Len in St. Ives gefällt, beschließt sie dort zu bleiben. Aber dafür benötigt sie eine Arbeit und eine Wohnung, denn auf Dauer können sie nicht unter diesen beengten Verhältnissen in dem VW-Bus leben. Doch das gestaltet sich deutlich schwieriger als gedacht. Hanna Miller erzählt die Geschichte nicht stringent. Das Buch beginnt im Sommer 2012. Aimee besucht widerwillig ihre Mutter Marie Lou, eine ältere Hippiefrau und Alkoholikerin, die mit ihrem Wohnmobil in einer Art Kommune lebt. Sie ist ebenfalls wie die anderen Bewohner dieser Gruppe eine Trödlerin, die ihre Fundstücke aus Haushaltsauflösungen & Co. verkauft. In dieser Umgebung ist Aimee aufgewachsen. Doch Aimee hat durch ihre Heirat mit diesen Menschen abgeschlossen. Doch dann passiert gleich am Anfang ein großes Unglück. Dann springt die Geschichte in die Gegenwartshandlung. Per Zufall geht Aimee mit ihrem kleinen Sohn zu der eher versteckten Garage, in der ihr VW-Bus einen Dornröschenschlaf schläft. Aimee schaut, ob der Bulli noch anspringt. Und da er noch einwandfrei funktioniert, macht sie einen Ausflug mit ihren Sohn. Bei der Rückkehr entdeckt sie etwas in der Garage, was ihr Selbstwertgefühl massiv angreift. Doch für ihren Sohn bleibt sie noch bis zum März 2019 bei ihrem Mann. Dann passiert wieder etwas, was das Fass zum Überlaufen bringt. Und so springt die Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Nach und nach erfahren wir, wie Aimee aufgewachsen ist, wie ihr Verhältnis zu den anderen Mitgliedern des Trödeltrupps war und wie sie ihren späteren Mann kennengelernt hat. Und wir erfahren, warum sie ihren Sohn so überbehütet. In Cornwall findet Aimee immer mehr zu sich selbst. Und am Ende findet sie vielleicht sogar ihre große Liebe? Nachdem ich mich darin eingelesen habe, dass die Autorin wild in der Zeit hin- und herspringt, hat mir die Geschichte ausgesprochen gut gefallen. Es ist eine melancholische Geschichte, die mich ein wenig an „Schloss aus Glas“ von Jeanette Walls, „Der Honigbus“ von Meredith May, „Die verborgene Sprache der Blumen“ von Vanessa Diffenbaugh oder auch „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens erinnert hat. Eine junge Frau, die aus schwierigen Verhältnissen kommt, viele Schicksalsschläge überwinden muss, aber trotzdem zu einer starken Frau heranwächst. Ich liebe dieses traurigen Geschichten, muss dabei allerdings auch immer aufpassen, dass sie mich nicht zu sehr hinunterziehen. Der Schuss dieses Buches war dann doch ein wenig enttäuschend, weil alles so glatt lief. Wenn ich halbe Sterne hätte vergeben können, hätte es von mir 4,5 Sterne bekommen. Da ich das aber nicht kann, habe ich halt aufgerundet und die volle Sternenzahl vergeben. Ich mochte einige der Charaktere sehr gerne, bei anderen hatte ich großes Mitleid, aber ich habe letztendlich mit allen mitgefühlt, denn jeder dieser Menschen hatte sein Päckchen zu tragen. Und dann ist da noch die Umgebung, in der der Roman spielt – Cornwall und speziell St. Ives. Ich liebe diesen Landstrich Englands einfach. Dort würde auch ich gerne wohnen. Vielleicht schiebe ich demnächst noch einen weiteren Cornwall-Roman hinterher, der mich auch sehr verlockt – „Die kleinen Geheimnisse des Herzens“ von Celia Anderson. Ich mag aber noch nichts versprechen, denn im Moment finde ich gerade sehr viele Bücher neuer und auch bekannter Autoren, die ich unbedingt lesen möchte. Aber es gibt ja auch noch ein Leben neben dem Lesen von Büchern. Ein in der Grundnote trauriger Roman über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung. Und das ganze vor der großartigen Kulisse Cornwalls.

Monika Fuchs
  • Monika Fuchs
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Saskia Hoppe

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Saskia Hoppe

Thalia Nordhorn

Zum Portrait

3/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider etwas enttäuschend… Es wird wenig Spannung aufgebaut und die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und wirkt beim Lesen ein bisschen deprimierend. Warm geworden bin ich leider nicht mit dem Buch und auch nicht mit den Charakteren.
3/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider etwas enttäuschend… Es wird wenig Spannung aufgebaut und die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und wirkt beim Lesen ein bisschen deprimierend. Warm geworden bin ich leider nicht mit dem Buch und auch nicht mit den Charakteren.

Saskia Hoppe
  • Saskia Hoppe
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Denn das Leben ist eine Reise

von Hanna Miller

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Denn das Leben ist eine Reise
  • Denn das Leben ist eine Reise