Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise

Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise

Roman – Prix Goncourt 2019

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Beschreibung


Prix Goncourt 2019 – der Nummer-1-Bestseller aus Frankreich

Warum sitzt ein unauffälliger Mensch wie Paul Hansen im baufälligen Gefängnis von Montréal? Der in Frankreich aufgewachsene Sohn eines dänischen Pastors und einer Kinobesitzerin hatte schon einiges hinter sich, bevor er seine Berufung als Hausmeister in einer exklusiven Wohnanlage in Kanada fand. Ein Vierteljahrhundert lang lief alles rund – die Heizungsanlage ebenso wie die Kommunikation, bis Paul eines Tages die Sicherung durchbrennt. Nun erträgt er mit stoischer Ruhe seinen Zellengenossen Patrick, einen Hells-Angels-Biker, der sich jedoch von einer Maus ins Bockshorn jagen lässt. Paul hat viel Zeit zum Nachdenken – Zeit für tragikomische Lebenslektionen und unerwartetes Glück.

Alles schillert und oszilliert in diesem prachtvollen Roman zwischen Komik und Melancholie. Berliner Zeitung 20201217

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,2 cm

Gewicht

393 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,2 cm

Gewicht

393 g

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Tous les hommes n'habitent pas le monde de la même facon

Übersetzer

  • Nathalie Mälzer
  • Uta Rüenauver

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28240-6

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Wenn genug mehr als genug ist

Franziska Hüsler aus Bahnhof Stadelhofen SBB am 14.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Paul sitzt im Gefängnis ein für ein Verbrechen, von dem er ganz und gar überzeugt ist und keine Reue dafür zeigt. In den kalten kanadischen Nächten besuchen ihn seine Toten: seine grosse Liebe Winona, ihr gemeinsamer Hund Nouk und sein dänisicher Vater, Pastor Hansen. Aus den Zwiegesprächen mit ihnen schöpft er die Kraft, seinem Schicksal zu trotzen, weiterzumachen und schlussendlich seinen Weg würdevoll weiterzugehen. Ein stilles Buch mit einem unaufgeregten Erzähler, der im Wechsel zwischen dem Jetzt und dem Vergangenen seine Geschichte erzählt. So sehr ich auch seine Motive für die Tat verstanden habe, mir war die Hauptfigur insgesamt zu passiv und leidensfähig. Manchmal hätte ich ihn gerne gerüttelt, um ihn aus seiner Ergebenheit herauszureissen. Der Schluss hat mich dann aber wieder versöhnt, wenn er sein Schicksal wieder in die eigene Hand nimmt.

Wenn genug mehr als genug ist

Franziska Hüsler aus Bahnhof Stadelhofen SBB am 14.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Paul sitzt im Gefängnis ein für ein Verbrechen, von dem er ganz und gar überzeugt ist und keine Reue dafür zeigt. In den kalten kanadischen Nächten besuchen ihn seine Toten: seine grosse Liebe Winona, ihr gemeinsamer Hund Nouk und sein dänisicher Vater, Pastor Hansen. Aus den Zwiegesprächen mit ihnen schöpft er die Kraft, seinem Schicksal zu trotzen, weiterzumachen und schlussendlich seinen Weg würdevoll weiterzugehen. Ein stilles Buch mit einem unaufgeregten Erzähler, der im Wechsel zwischen dem Jetzt und dem Vergangenen seine Geschichte erzählt. So sehr ich auch seine Motive für die Tat verstanden habe, mir war die Hauptfigur insgesamt zu passiv und leidensfähig. Manchmal hätte ich ihn gerne gerüttelt, um ihn aus seiner Ergebenheit herauszureissen. Der Schluss hat mich dann aber wieder versöhnt, wenn er sein Schicksal wieder in die eigene Hand nimmt.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Aufzeichnungen von Paul setzen 2009 ein, als er in der Haftanstalt Montreal einsitzt. Sein Strafmaß lautet auf 2 Jahre. 14 Monate hat er bereits abgesessen und verschmäht eine Haftverkürzung, zeigt keine Reue für das begangene Verbrechen. Was bringt einen gutmütigen, unauffälligen Menschenfreund wie ihn dazu, fast zum Mörder zu werden? Der Autor behandelt ein großes Spektrum an Themen, hat eine Fülle facettenreicher Charaktere geschaffen, alles getragen durch eine sehr ausdrucksstarke und lockere Sprache. Beschrieben wird das Scheitern einer ganz gewöhnlichen Person. Mal melancholisch, mal komisch - ein leises, kluges Buch.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Aufzeichnungen von Paul setzen 2009 ein, als er in der Haftanstalt Montreal einsitzt. Sein Strafmaß lautet auf 2 Jahre. 14 Monate hat er bereits abgesessen und verschmäht eine Haftverkürzung, zeigt keine Reue für das begangene Verbrechen. Was bringt einen gutmütigen, unauffälligen Menschenfreund wie ihn dazu, fast zum Mörder zu werden? Der Autor behandelt ein großes Spektrum an Themen, hat eine Fülle facettenreicher Charaktere geschaffen, alles getragen durch eine sehr ausdrucksstarke und lockere Sprache. Beschrieben wird das Scheitern einer ganz gewöhnlichen Person. Mal melancholisch, mal komisch - ein leises, kluges Buch.

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von Jean-Paul Dubois

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Claudia Engelmann

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Kann das gut gehen?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Warum knallen irgendwann bei Paul Hansen alle Sicherungen durch, so dass er ins Gefängnis kommt? Der Gewinner des Prix Goncourt 2019 erzählt uns warum, erzählt uns das ruhige und unruhige Leben Paul Hansens, erzählt uns von seiner bewegten Kindheit zwischen seinem Vater, einem dänischen Prediger und seiner Mutter, einer Betreiberin eines Programmkinos, der Zerrissenheit zwischen den Eltern, die sich trennen, seinem Weg bis hin zum Hausmeister einer exklusiven Wohnanlage, glücklich verheiratet und zur Ruhe gekommen, fast langweilig. Doch dann passiert etwas Unerhörtes, und er findet sich im Gefängnis wieder, zusammen in der Zelle mit einem Hells-Angels-Biker namens Patrick, der eine panische Angst vor Mäusen und Ratten und vor dem Haareschneiden hat. Kann das gut gehen?
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Kann das gut gehen?

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Warum knallen irgendwann bei Paul Hansen alle Sicherungen durch, so dass er ins Gefängnis kommt? Der Gewinner des Prix Goncourt 2019 erzählt uns warum, erzählt uns das ruhige und unruhige Leben Paul Hansens, erzählt uns von seiner bewegten Kindheit zwischen seinem Vater, einem dänischen Prediger und seiner Mutter, einer Betreiberin eines Programmkinos, der Zerrissenheit zwischen den Eltern, die sich trennen, seinem Weg bis hin zum Hausmeister einer exklusiven Wohnanlage, glücklich verheiratet und zur Ruhe gekommen, fast langweilig. Doch dann passiert etwas Unerhörtes, und er findet sich im Gefängnis wieder, zusammen in der Zelle mit einem Hells-Angels-Biker namens Patrick, der eine panische Angst vor Mäusen und Ratten und vor dem Haareschneiden hat. Kann das gut gehen?

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Cornelia Altrock

Poertgen-Herder - Haus der Bücher

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5/5

Zwischen Skagen, Toulouse und Montreal

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Paul Hansen, Gefängnisinsasse, Hausmeister, Pastorensohn, Liebender ... Wie passt das zusammen? Dubois verbindet diese Eigenschaften mit seiner sehr sensiblen und teils komischen Erzählweise. Dabei gelingen ihm drastische Gefängnisszenen ebenso gut wie die Schilderung des gesellschaftlichen Wandels in seinem Minikosmos Excelsior, einer exklusiven Wohnanlage in Montreal, die schließlich Dreh- und Angelpunkt seines Untergangs wird.
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Zwischen Skagen, Toulouse und Montreal

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Paul Hansen, Gefängnisinsasse, Hausmeister, Pastorensohn, Liebender ... Wie passt das zusammen? Dubois verbindet diese Eigenschaften mit seiner sehr sensiblen und teils komischen Erzählweise. Dabei gelingen ihm drastische Gefängnisszenen ebenso gut wie die Schilderung des gesellschaftlichen Wandels in seinem Minikosmos Excelsior, einer exklusiven Wohnanlage in Montreal, die schließlich Dreh- und Angelpunkt seines Untergangs wird.

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