Die Ewigkeit des Augenblicks

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Beschreibung

Ein Neuanfang in Paris - vielversprechend und zugleich beängstigend für Ava, die sich längst nicht von ihrer Fehlgeburt und einer mysteriösen Augenkrankheit erholt hat. Ihr neues Heim, die schmucke Vorortvilla in der Rue des Illusionistes, hat sie zwar selbst ausgewählt, aber die unfreundliche Alte von Gegenüber irritiert Ava mindestens ebenso wie ihr viel zu charmanter Vermieter, Sebastian Duroc. Der Kunstsammler macht keinen Hehl daraus, dass er sich für sie interessiert, doch Ava fasziniert die Villa auf dem Grundstück nebenan viel mehr. Alle behaupten, es sei eine Ruine, seit Jahren unbewohnt, doch Ava sieht das ganz anders. Woher sonst sollten die nächtlichen Klopfgeräusche kommen, die ihr den Schlaf rauben? Ist es eine Einladung, als das Tor zum Grundstück eines Tages offensteht? Und vor allem - von wem? Ein Roman über die schöpferische Macht der Liebe - spannend, tiefsinnig und magisch.

Stefanie Hohn, geb. 1967 in Aachen, arbeitet als Autorin, Dozentin für das literarische Übersetzen und Studienleiterin an der Schule des Schreibens. Nach Stationen in München und in Paris lebt sie mit ihrer Familie in Düsseldorf. In ihren Romanen lotet sie die Grenzbereiche zwischen Realität und Phantastik aus, schreibt über die Liebe und die Kunst - und das, was beidem so oft entgegensteht. Unter dem Pseudonym Franca Steffen veröffentlicht sie spannende Young Adult Romane.

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.03.2020

Beschreibung

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ePUB

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Erscheinungsdatum

05.03.2020

Verlag

Via tolino media

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

832 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783739487588

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Großartig

Bewertung aus Hilden am 27.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als meine Freundin mich eines Abends fragte: "Was liest du da? Ist das ein Krimi?", antwortete ich: "Nein, das ist Literatur!" Keine Sorge, lieber Leser, es ist nichts Hochtrabendes mit philosophischem Tiefgang und hölzern verschnörkelten Satzkonstruktionen, sondern einfach ein schöner Liebesroman. Außerdem wunderbar geschrieben, dreidimensional und mit viel Gefühl. Vom nüchtern-rationalen Pragmatismus einer Trennungsentscheidung bis hin zu den züngelnden Flammenspitzen einer nie gekannten Leidenschaft und Sinnlichkeit. Doch was am meisten beeindruckt sind der Plot (d.h. Handlungsidee und -rahmen) sowie die Fähigkeit der Autorin, so oft es geht nach sprachlicher Schönheit zu suchen. Während weniger talentierte Schreiber einfach nur Schulaufsatz-Sätze hintereinander reihen, sucht die Schriftstellerin Stefanie Hohn immer wieder nach Worten, die schwanger sind mit jenen für eben diesen Satz perfekten Bildern und somit einerseits dem Sprachfetischisten Freude bereiten und andererseits das darin Maßgebliche schlicht auf den Punkt bringen. Sätze wie: "Sie hielt es nicht mehr aus. Ihr Kopf würde platzen und die ganzen Bilder und Gedanken darin würden an die Wände spritzen wie Blut" oder auch "Wenn sie jetzt dort hineinging, würde ihre Illusion an den scharfen Kanten wissenschaftlicher Evidenz zerschellen." Wie oft belassen es weniger talentierte Autoren einfach bei platzenden Köpfen oder Träumen? Egal ob Selfpublisher oder Verlagsautor. Das ist gar nicht die Frage. Es geht um Schriftstellerei, und Stefanie Hohn schriftstellert. Sie zeichnet Bilder, wo andere nur Worte zu Papier bringen. Und das Ganze, um einen Plot zu erzählen, in dem Magie, Illusion und Wirklichkeit für die Hauptfigur so geschickt ineinander verschwimmen, dass es dem Leser nicht anders ergeht. Wörter und Sätze sind die Farben des Schriftstellers. Man kann mit Farbe eine Wand anstreichen. Das gelingt auch ohne große Übung. Man kann mit Farbe aber auch ein schönes Bild mit Tiefe, mit Breite und mit vielen Facetten malen. Stefanie Hohn streicht keine Seiten an, sie malt auf ihnen. Zur Story in Kürze (Vorsicht Spoiler): Rodin oder nicht Rodin, das ist hier die Frage. Wegen einer neuen Stelle ihres Mannes zieht Ava mit diesem in einen Vorort von Paris. Das Nachbargrundstück ist verwildert, beherbergt aber eine wunderschöne Villa, von der Ava Fotos schießt. Nach ihrer Entwicklung jedoch zeigen sie nur eine Ruine. Das macht neugierig. Heimlich betritt sie die Ruine und trifft den berühmten Bildhauer Rodin. Oder?? Das kann doch nicht sein. Rodin ist lange tot. Was folgt ist eine außereheliche Affäre voller Sinnlichkeit, Tiefe, Sehnsucht und Feuer. So weiß und erhaben wie eine Rodin-Skulptur. Großartiges Kino an den unscharfen Grenzen menschlicher Erfahrungen. Wenn am Ende eine entscheidende Frage offenbleibt, so ist das nur konsequent und folgerichtig. Magie lässt nun mal Fragen offen, sonst wäre sie keine.

Großartig

Bewertung aus Hilden am 27.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als meine Freundin mich eines Abends fragte: "Was liest du da? Ist das ein Krimi?", antwortete ich: "Nein, das ist Literatur!" Keine Sorge, lieber Leser, es ist nichts Hochtrabendes mit philosophischem Tiefgang und hölzern verschnörkelten Satzkonstruktionen, sondern einfach ein schöner Liebesroman. Außerdem wunderbar geschrieben, dreidimensional und mit viel Gefühl. Vom nüchtern-rationalen Pragmatismus einer Trennungsentscheidung bis hin zu den züngelnden Flammenspitzen einer nie gekannten Leidenschaft und Sinnlichkeit. Doch was am meisten beeindruckt sind der Plot (d.h. Handlungsidee und -rahmen) sowie die Fähigkeit der Autorin, so oft es geht nach sprachlicher Schönheit zu suchen. Während weniger talentierte Schreiber einfach nur Schulaufsatz-Sätze hintereinander reihen, sucht die Schriftstellerin Stefanie Hohn immer wieder nach Worten, die schwanger sind mit jenen für eben diesen Satz perfekten Bildern und somit einerseits dem Sprachfetischisten Freude bereiten und andererseits das darin Maßgebliche schlicht auf den Punkt bringen. Sätze wie: "Sie hielt es nicht mehr aus. Ihr Kopf würde platzen und die ganzen Bilder und Gedanken darin würden an die Wände spritzen wie Blut" oder auch "Wenn sie jetzt dort hineinging, würde ihre Illusion an den scharfen Kanten wissenschaftlicher Evidenz zerschellen." Wie oft belassen es weniger talentierte Autoren einfach bei platzenden Köpfen oder Träumen? Egal ob Selfpublisher oder Verlagsautor. Das ist gar nicht die Frage. Es geht um Schriftstellerei, und Stefanie Hohn schriftstellert. Sie zeichnet Bilder, wo andere nur Worte zu Papier bringen. Und das Ganze, um einen Plot zu erzählen, in dem Magie, Illusion und Wirklichkeit für die Hauptfigur so geschickt ineinander verschwimmen, dass es dem Leser nicht anders ergeht. Wörter und Sätze sind die Farben des Schriftstellers. Man kann mit Farbe eine Wand anstreichen. Das gelingt auch ohne große Übung. Man kann mit Farbe aber auch ein schönes Bild mit Tiefe, mit Breite und mit vielen Facetten malen. Stefanie Hohn streicht keine Seiten an, sie malt auf ihnen. Zur Story in Kürze (Vorsicht Spoiler): Rodin oder nicht Rodin, das ist hier die Frage. Wegen einer neuen Stelle ihres Mannes zieht Ava mit diesem in einen Vorort von Paris. Das Nachbargrundstück ist verwildert, beherbergt aber eine wunderschöne Villa, von der Ava Fotos schießt. Nach ihrer Entwicklung jedoch zeigen sie nur eine Ruine. Das macht neugierig. Heimlich betritt sie die Ruine und trifft den berühmten Bildhauer Rodin. Oder?? Das kann doch nicht sein. Rodin ist lange tot. Was folgt ist eine außereheliche Affäre voller Sinnlichkeit, Tiefe, Sehnsucht und Feuer. So weiß und erhaben wie eine Rodin-Skulptur. Großartiges Kino an den unscharfen Grenzen menschlicher Erfahrungen. Wenn am Ende eine entscheidende Frage offenbleibt, so ist das nur konsequent und folgerichtig. Magie lässt nun mal Fragen offen, sonst wäre sie keine.

interessant und ungewöhnlich

Bewertung aus Düsseldorf am 05.01.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Durch Zufall hat es dieses Buch in meine Hände geschafft und ich war sehr gespannt darauf. Ich lernte Ava kennen, deren Mann beruflich nach Paris versetzt wird. Sie sucht dort ein Haus nach ihren Vorstellungen und findet es auch in einer sehr schönen Lage, etwas ruhig, nicht mitten in der turbulenten Stadt. Und hier beginnt eine Geschichte, die mich fesselt und ich nicht so richtig einordnen kann. Vieles driftet etwas ab in den Bereich der Fantasy und Mystik, man stellt sich die Frage, hm, was ist da nun realistisch. Aber egal, die Autorin schafft es und ich lese ein weiteres Mal ein Buch in einem Rutsch durch. Ich fand es sehr interessant etwas über Bildhauerei zu erfahren und Ava in Paris und auch an andere Orte in Frankreich zu begleiten. Ich muss aber auch gestehen, dass ich diesmal keinen richtigen Zugang zur Protagonistin fand, was mich aber nicht daran hinderte das Buch zu verschlingen. Fazit: Für mich war es das erste Buch, das ich von Stefanie Hohn gelesen habe, ich weiß aber, dass ich sobald es meine Zeit zulässt auch "Die Magie der Farben" lesen werde, das hier bei mir schon liegt. Aber jetzt empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

interessant und ungewöhnlich

Bewertung aus Düsseldorf am 05.01.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Durch Zufall hat es dieses Buch in meine Hände geschafft und ich war sehr gespannt darauf. Ich lernte Ava kennen, deren Mann beruflich nach Paris versetzt wird. Sie sucht dort ein Haus nach ihren Vorstellungen und findet es auch in einer sehr schönen Lage, etwas ruhig, nicht mitten in der turbulenten Stadt. Und hier beginnt eine Geschichte, die mich fesselt und ich nicht so richtig einordnen kann. Vieles driftet etwas ab in den Bereich der Fantasy und Mystik, man stellt sich die Frage, hm, was ist da nun realistisch. Aber egal, die Autorin schafft es und ich lese ein weiteres Mal ein Buch in einem Rutsch durch. Ich fand es sehr interessant etwas über Bildhauerei zu erfahren und Ava in Paris und auch an andere Orte in Frankreich zu begleiten. Ich muss aber auch gestehen, dass ich diesmal keinen richtigen Zugang zur Protagonistin fand, was mich aber nicht daran hinderte das Buch zu verschlingen. Fazit: Für mich war es das erste Buch, das ich von Stefanie Hohn gelesen habe, ich weiß aber, dass ich sobald es meine Zeit zulässt auch "Die Magie der Farben" lesen werde, das hier bei mir schon liegt. Aber jetzt empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

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