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Glückskinder

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

512

Beschreibung

Rezension

»Ein lesenswerter und historisch fundierter Roman über den Schwarzmarkt in München.« ("Abendschau - Bayerisches Fernsehen")
»Die Autorin weiß vor allem zu glänzen, wenn es um die historischen Beschreibungen geht – Orte, Zusammenhänge und Zustände. Dann entsteht die Möhlstraße im Kopf.« ("tz")
»Glückskinder ist [...] eine besonders herausragende Geschichte aus der (Nach-)Kriegszeit, die mich durchweg fesselte und öfters die Sprache versiegen ließ. Eine absolute Leseempfehlung von mir!« ("RoRezepte")
»Dies ist ein wunderbares Buch, das Mut macht und zeigt, dass man auch in schweren Zeiten optimistisch bleiben kann.« ("Buchblinzler")
»Teresa Simon kann einfach gut erzählen und man merkt, dass sie viel Fachwissen und Recherche in die Geschichte eingebracht hat.« ("Buchblinzler")
»Die Handlung ist so spannend, dass ich statt nur mal kurz rein zu lesen die 512 Seiten am fast Stück verschlungen habe.« ("Tanja Hasirasi")
»Gerade jetzt, wo Rechtsextremismus und Antisemitismus leider wieder zunehmen, sollte dieser Roman eigentlich zur Pflichtlektüre werden. Ich kann ihn jedenfalls nur aus ganzem Herzen empfehlen.« ("Susanne Edelmann")
»Ganz tolle Geschichte. Ich glaube, sie berührt alle und ist ein Stück Zeitgeschichte.« ("Abendschau - Bayerisches Fernsehen")
»Mit Liebe zum historischen Detail schildert Teresa Simon in „Glückskinder“ die Nachkriegszeit München.« ("Landshuter Zeitung")
»Ich finde, dass es der stärkste Roman aus der Feder von Teresa Simon ist. Ich hoffe, auf noch weitere solch interessante Werke!« ("Mary_Sophie_liest")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.02.2021

Verlag

Heyne

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

18,5/12,2/4,5 cm

Gewicht

411 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42406-7

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Verwirrte, kulturübergreifende Beziehungen

Bewertung aus Oberlunkhofen am 12.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man überlegt es sich kaum: Wie war das Leben in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs? Begann das unglückliche Volk zu erkennen, dass das Nazi-Regime betrügerisch und brutal war? Oder waren sie ihrem glorreichen Vaterland immer noch treu ergeben? Würden die ankommenden Amerikaner Rache üben oder barmherzig sein? Und wie ging es den unzähligen DPs (Displaced Persons), den aus den vielen Konzentrationslagern Befreiten, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten? “Ich. Bin. Griet. Van. Mook. Ich. Werde Leben.” Verzweifelt versucht sie, sich selbst von ihrer neuen, gestohlenen Identität zu überzeugen. Doch als ehemalige Widerstandskämpferin erleidet sie die gleichen schrecklichen Entbehrungen und Misshandlungen wie Hunderte anderer inhaftierter Frauen. So wie die Polin Lena, die von den Offizieren zwangsprostituiert wurde und nun schwanger und schwer krank ist. Dann kommen die Amerikaner. Alles wird anders. Mit Hilfe eines Hauptmanns der Besatzungsmacht bekommt Griet ein Zimmer bei einer deutschen Familie. Schwarzmarkt, Betrug, Vergewaltigung und der ständige Kampf ums Überleben. Aber Frauen sind Frauen und Männer Männer, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Und so beginnt das Verwirrspiel der Beziehungen. Partnerschaften – selbst die unwahrscheinlichsten – entstehen und zerbrechen wieder, um sich dann in neuen Konstellationen zu formieren. Aber wir glauben an sie. Selbst die falschen Identitäten werden schliesslich enthüllt und einigermassen akzeptiert. Dies ist ein langes Buch mit komplexen, mehrjährigen Handlungssträngen. Durch ihre genaue Recherche der Hintergründe und Ereignisse in den Jahren nach Kriegsende gelingt es Simon, nicht nur die interkulturellen Spannungen der Zeit festzuhalten, sondern auch die Charaktere – vor allem die überlebenden Glückskinder – sehr anschaulich zu porträtieren und die verschlungenen Intrigen realistisch zu erzählen.

Verwirrte, kulturübergreifende Beziehungen

Bewertung aus Oberlunkhofen am 12.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Man überlegt es sich kaum: Wie war das Leben in Deutschland am Ende des Zweiten Weltkriegs? Begann das unglückliche Volk zu erkennen, dass das Nazi-Regime betrügerisch und brutal war? Oder waren sie ihrem glorreichen Vaterland immer noch treu ergeben? Würden die ankommenden Amerikaner Rache üben oder barmherzig sein? Und wie ging es den unzähligen DPs (Displaced Persons), den aus den vielen Konzentrationslagern Befreiten, die nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren konnten? “Ich. Bin. Griet. Van. Mook. Ich. Werde Leben.” Verzweifelt versucht sie, sich selbst von ihrer neuen, gestohlenen Identität zu überzeugen. Doch als ehemalige Widerstandskämpferin erleidet sie die gleichen schrecklichen Entbehrungen und Misshandlungen wie Hunderte anderer inhaftierter Frauen. So wie die Polin Lena, die von den Offizieren zwangsprostituiert wurde und nun schwanger und schwer krank ist. Dann kommen die Amerikaner. Alles wird anders. Mit Hilfe eines Hauptmanns der Besatzungsmacht bekommt Griet ein Zimmer bei einer deutschen Familie. Schwarzmarkt, Betrug, Vergewaltigung und der ständige Kampf ums Überleben. Aber Frauen sind Frauen und Männer Männer, unabhängig von Nationalität oder Herkunft. Und so beginnt das Verwirrspiel der Beziehungen. Partnerschaften – selbst die unwahrscheinlichsten – entstehen und zerbrechen wieder, um sich dann in neuen Konstellationen zu formieren. Aber wir glauben an sie. Selbst die falschen Identitäten werden schliesslich enthüllt und einigermassen akzeptiert. Dies ist ein langes Buch mit komplexen, mehrjährigen Handlungssträngen. Durch ihre genaue Recherche der Hintergründe und Ereignisse in den Jahren nach Kriegsende gelingt es Simon, nicht nur die interkulturellen Spannungen der Zeit festzuhalten, sondern auch die Charaktere – vor allem die überlebenden Glückskinder – sehr anschaulich zu porträtieren und die verschlungenen Intrigen realistisch zu erzählen.

Außschlußreich und gut lesbar

Bewertung aus Gudensberg am 15.01.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr gut geschriebener Roman über die Schicksale von verschiedenen Frauen nach dem Krieg die dann zusammen gewürfelt werden. Auf der einen Seite die Frauen die das Grauen des KZ überlebt haben aber mit sehr tragischen Schicksalen und Wunden auf der anderen Seite eine Deutsche Familie die sich durch den Krieg geschafft hat. Das Buch zeigt wie diese völlig unterschiedlichen Menschen dann doch Freunde werden und sich gegenseitig unterstützen und helfen und die Menschlichkeit siegt. Was mir nicht gefällt ist gegen Ende das Bäumchen wechsel dich Spiel bei den Frauen und das Griet erst mit dem einen zusammen ist dann mit dem anderen schläft und zu guter letzt den Bruder nimmt und ihr Ex nimmt dann einfach die Schwester des neuen und alle verstehen sich trotzdem und alle lieben sich erneut wie vorher. Alles wiedermal zu dick aufgetragenes Happy End.

Außschlußreich und gut lesbar

Bewertung aus Gudensberg am 15.01.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein sehr gut geschriebener Roman über die Schicksale von verschiedenen Frauen nach dem Krieg die dann zusammen gewürfelt werden. Auf der einen Seite die Frauen die das Grauen des KZ überlebt haben aber mit sehr tragischen Schicksalen und Wunden auf der anderen Seite eine Deutsche Familie die sich durch den Krieg geschafft hat. Das Buch zeigt wie diese völlig unterschiedlichen Menschen dann doch Freunde werden und sich gegenseitig unterstützen und helfen und die Menschlichkeit siegt. Was mir nicht gefällt ist gegen Ende das Bäumchen wechsel dich Spiel bei den Frauen und das Griet erst mit dem einen zusammen ist dann mit dem anderen schläft und zu guter letzt den Bruder nimmt und ihr Ex nimmt dann einfach die Schwester des neuen und alle verstehen sich trotzdem und alle lieben sich erneut wie vorher. Alles wiedermal zu dick aufgetragenes Happy End.

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von Teresa Simon

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Monika Fuchs

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5/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mich hat diese Geschichte begeistert, weil die Autorin es schafft einen richtig in diese Zeit hineinzuführen. Man spürt die Enge, den Hunger, die Kälte und das Misstrauen gegeneinander, aber auch die aufkeimende Hoffnung auf ein neues, normales Leben.
5/5

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Mich hat diese Geschichte begeistert, weil die Autorin es schafft einen richtig in diese Zeit hineinzuführen. Man spürt die Enge, den Hunger, die Kälte und das Misstrauen gegeneinander, aber auch die aufkeimende Hoffnung auf ein neues, normales Leben.

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Kathrin Leibrock

Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia - EKZ Neue Mitte

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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Münchner Nachkriegsgeschichte, von der promovierten Historikerin Teresa Simon beeindruckend fundiert recherchiert. Eine faszinierende Zeitreise und eine wunderbare Geschichte über das Glück und gegen das Vergessen. Der Rezeptteil "Gute Kost in mageren Zeiten" von 1946 berührt.
4/5

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Münchner Nachkriegsgeschichte, von der promovierten Historikerin Teresa Simon beeindruckend fundiert recherchiert. Eine faszinierende Zeitreise und eine wunderbare Geschichte über das Glück und gegen das Vergessen. Der Rezeptteil "Gute Kost in mageren Zeiten" von 1946 berührt.

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