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Das Verschwinden des Dr. Mühe

Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Das Verschwinden des Dr. Mühe

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Beschreibung


Ein spektakulärer Cold Case aus dem Berlin der 30er Jahre – das neue Buch des Bestsellerautors

Ein angesehener Arzt verschwindet über Nacht. Sein Sportwagen wird verlassen am Ufer eines Sees bei Berlin gefunden. Die Mordkommission ermittelt und stößt hinter der sorgsam gepflegten Fassade des ehrenwerten Doktors auf die Spuren eines kriminellen Doppellebens, das von Berlin nach Barcelona führt. Oliver Hilmes hat die Akten dieses aufsehenerregenden Kriminalfalls aus der Spätzeit der Weimarer Republik im Berliner Landesarchiv entdeckt. Auf der Basis dieser Dokumente und angereichert mit fiktionalen Elementen, setzt er das mysteriöse Puzzle zusammen. Auf packende Weise und höchst raffiniert erzählt er von der Suche nach Wahrheit und von den Abgründen der bürgerlichen Existenz am Vorabend der Diktatur.

»'Babylon Berlin' mit anderen Mitteln. Das Sittenbild einer verkommenen Gesellschaft, einer sich verdüsternden Zeit.« Elmar Krekeler in »Die Welt am Sonntag«

Oliver Hilmes, 1971 geboren, wurde in Zeitgeschichte promoviert und arbeitet als Kurator für die Stiftung Berliner Philharmoniker. Seine Bücher über widersprüchliche und faszinierende Frauen „Witwe im Wahn. Das Leben der Alma Mahler-Werfel“ (2004) und „Herrin des Hügels. Das Leben der Cosima Wagner“ (2007) wurden zu großen Verkaufserfolgen. 2011 folgte „Liszt. Biographie eines Superstars”, danach „Ludwig II. Der unzeitgemäße König” (2013) sowie „Berlin 1936. Sechzehn Tage im August“ (2016), das in viele Sprachen übersetzt und zum gefeierten Bestseller wurde. Zuletzt erschien “Das Verschwinden des Dr. Mühe. Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er Jahre” (2019).

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.08.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/2,5 cm

Gewicht

425 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60138-8

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Ein Cold Case neu aufgerollt

gaby2707 aus München am 17.06.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spät abends am 13. Juni 1932 verlässt Allgemeinmediziner Dr. Erich Mühe, 34, das Haus in der Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, um einen Krankenbesuch zu machen - und taucht nicht wieder auf. Sein Auto steht am nächsten Tag verlassen mit offenen Türen und steckendem Autoschlüssel bei einer Gaststätte am Sacrower See. Ein Badeunfall? Am nächsten Tag ist es verschwunden, obwohl der Wirt den Schlüssel an sich genommen hatte. Erst nach 2 Tagen meldet ihn seine Frau Charlotte als vermisst. Kommissar Ernst Keller und sein Kollege, den er nur mit dessen Nachnamen anspricht, Schneider, beginnen mit den Ermittlungen. Die verschiedenen Aussagen über den Verlauf des Abends und den Grund, den Mühe angegeben hat, variieren stark. Polizeipräsident Wolf-Heinrich von Helldorff fordert 1935 die endgültige Aufklärung bzw. die Schließung der Akte Mühe zum Jahresende. Doch Mühes Schwester gibt die Suche nach ihrem Bruder nicht auf. Oliver Hilmes, der bei Recherchen auf diesen Cold Case gestoßen ist, hat eine sehr elegante Ausdrucksweise und so bildhafte Beschreibungen, mit denen ich mich schnell in die Zeit der 30er Jahre und der Weimarer Republik zurück versetzt fühle. Man kann erahnen, dass die Nazis bald das Zepter in der Hand halten werden. Ob das etwas mit Mühes Verschwinden zu tun hat? Sehr übersichtlich führt er jede Zeugenvernehmung beginnend mit der Angabe vom Datum der Aussage, dem Namen des Zeugen und der Funktion bzw. der Beziehung, in der dieser zu Dr. Mühe stand, auf. Die zentrale Frage, lebt Dr. Erich Mühe noch und hat sich ins Ausland abgesetzt, wird schlussendlich nicht absolut geklärt. So kann jeder Leser seine eigenen Gedanken weiterspinnen. Mir z.B. war Ehefrau Charlotte von Anfang an nicht recht sympathisch. Und auch die Nachbarschaft tratscht über die Diva. Hat sie wirklich ein Verhältnis mit ihrem Gesangslehrer oder doch etwa mit ihrer Freundin und Untermieterin? Durch ihren sehr fleißigen und sehr gut verdienenden Ehemann mit seiner sehr gut laufenden Praxis kann sie sich ihre ja Sperenzien leisten. Blöd nur, dass Erich bei seinem Verschwinden das Konto leer geräumt hat und die Versicherung nicht zahlt. Die Spannung hat in dieser äußerst interessanten Kriminalgeschichte keine so große Rolle, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Mich hat die Hinführung zu den Vermutungen und Erkenntnissen viel mehr gefesselt. Ich liebe True Crime und bei diesem Cold Case mit sehr gut recherchierten historischen Hintergrund hatte ich das Gefühl mittendrin dabei zu sein. Beste Unterhaltung, die ich nur empfehlen kann.

Ein Cold Case neu aufgerollt

gaby2707 aus München am 17.06.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spät abends am 13. Juni 1932 verlässt Allgemeinmediziner Dr. Erich Mühe, 34, das Haus in der Oranienstraße, Berlin Kreuzberg, um einen Krankenbesuch zu machen - und taucht nicht wieder auf. Sein Auto steht am nächsten Tag verlassen mit offenen Türen und steckendem Autoschlüssel bei einer Gaststätte am Sacrower See. Ein Badeunfall? Am nächsten Tag ist es verschwunden, obwohl der Wirt den Schlüssel an sich genommen hatte. Erst nach 2 Tagen meldet ihn seine Frau Charlotte als vermisst. Kommissar Ernst Keller und sein Kollege, den er nur mit dessen Nachnamen anspricht, Schneider, beginnen mit den Ermittlungen. Die verschiedenen Aussagen über den Verlauf des Abends und den Grund, den Mühe angegeben hat, variieren stark. Polizeipräsident Wolf-Heinrich von Helldorff fordert 1935 die endgültige Aufklärung bzw. die Schließung der Akte Mühe zum Jahresende. Doch Mühes Schwester gibt die Suche nach ihrem Bruder nicht auf. Oliver Hilmes, der bei Recherchen auf diesen Cold Case gestoßen ist, hat eine sehr elegante Ausdrucksweise und so bildhafte Beschreibungen, mit denen ich mich schnell in die Zeit der 30er Jahre und der Weimarer Republik zurück versetzt fühle. Man kann erahnen, dass die Nazis bald das Zepter in der Hand halten werden. Ob das etwas mit Mühes Verschwinden zu tun hat? Sehr übersichtlich führt er jede Zeugenvernehmung beginnend mit der Angabe vom Datum der Aussage, dem Namen des Zeugen und der Funktion bzw. der Beziehung, in der dieser zu Dr. Mühe stand, auf. Die zentrale Frage, lebt Dr. Erich Mühe noch und hat sich ins Ausland abgesetzt, wird schlussendlich nicht absolut geklärt. So kann jeder Leser seine eigenen Gedanken weiterspinnen. Mir z.B. war Ehefrau Charlotte von Anfang an nicht recht sympathisch. Und auch die Nachbarschaft tratscht über die Diva. Hat sie wirklich ein Verhältnis mit ihrem Gesangslehrer oder doch etwa mit ihrer Freundin und Untermieterin? Durch ihren sehr fleißigen und sehr gut verdienenden Ehemann mit seiner sehr gut laufenden Praxis kann sie sich ihre ja Sperenzien leisten. Blöd nur, dass Erich bei seinem Verschwinden das Konto leer geräumt hat und die Versicherung nicht zahlt. Die Spannung hat in dieser äußerst interessanten Kriminalgeschichte keine so große Rolle, was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Mich hat die Hinführung zu den Vermutungen und Erkenntnissen viel mehr gefesselt. Ich liebe True Crime und bei diesem Cold Case mit sehr gut recherchierten historischen Hintergrund hatte ich das Gefühl mittendrin dabei zu sein. Beste Unterhaltung, die ich nur empfehlen kann.

Spannend, authentisch und gut geschrieben

Bewertung aus Berlin am 19.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gerade für BerlinerInnen eine spannende Lektüre, die in das Berlin der 30er Jahre mit seinen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen entführt. Spannend und authentisch erzählt. Nur schade, dass der Fall nicht gelöst werden konnte...

Spannend, authentisch und gut geschrieben

Bewertung aus Berlin am 19.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gerade für BerlinerInnen eine spannende Lektüre, die in das Berlin der 30er Jahre mit seinen politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen entführt. Spannend und authentisch erzählt. Nur schade, dass der Fall nicht gelöst werden konnte...

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Real „Babylon Berlin“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht zuletzt durch den Erfolg der Blockbuster-Fernsehserie „Babylon Berlin“ sind Kriminalgeschichten aus den 1920er/1930er-Jahren sehr angesagt. Die Atmosphäre in den Metropolen der damaligen Zeit fasziniert die Leser und Zuschauer von heute. So auch mich. Daher interessierte mich auch das Buch von Oliver Hilmes, der sich, von Haus aus Historiker, bisher eher mit Biografien hervorgetan hat. Mit akribischer Detailgenauigkeit erzählt er hier die wahre Geschichte des Verschwindens des Berliner Arztes Erich Mühe im Jahr 1932. Beim Lesen fühlte ich mich an die Anfänge von „Aktenzeichen XY“ erinnert, bei der der unvergessene „Ede“ Zimmermann ungeklärte Kriminalfälle präsentierte. Im Buch, wie auch bei „XY“, werden Fakten präsentiert, sachlich, rational, nüchtern, emotionslos. Diese werden dann aber durch Fiktion, durch angenommene Handlungen, Dialoge etc., zu einer durchgehenden Geschichte verbunden. Ich will es einmal so formulieren: „Das Verschwinden des Dr. Mühe“ habe ich mit dem Kopf gelesen, einen Kriminalroman lese ich eher mit dem Bauch. Beides unterhält, es fühlt sich nur unterschiedlich an. Oliver Hilmes erzählt eine hochinteressante True-Crime-Story die ich gerne empfehle, ebenso wie den Blick auf www.doktormuehe.de, entweder als Ersatz für einen Anhang im Buch, oder zum „Appetit anregen“!
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Real „Babylon Berlin“

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Nicht zuletzt durch den Erfolg der Blockbuster-Fernsehserie „Babylon Berlin“ sind Kriminalgeschichten aus den 1920er/1930er-Jahren sehr angesagt. Die Atmosphäre in den Metropolen der damaligen Zeit fasziniert die Leser und Zuschauer von heute. So auch mich. Daher interessierte mich auch das Buch von Oliver Hilmes, der sich, von Haus aus Historiker, bisher eher mit Biografien hervorgetan hat. Mit akribischer Detailgenauigkeit erzählt er hier die wahre Geschichte des Verschwindens des Berliner Arztes Erich Mühe im Jahr 1932. Beim Lesen fühlte ich mich an die Anfänge von „Aktenzeichen XY“ erinnert, bei der der unvergessene „Ede“ Zimmermann ungeklärte Kriminalfälle präsentierte. Im Buch, wie auch bei „XY“, werden Fakten präsentiert, sachlich, rational, nüchtern, emotionslos. Diese werden dann aber durch Fiktion, durch angenommene Handlungen, Dialoge etc., zu einer durchgehenden Geschichte verbunden. Ich will es einmal so formulieren: „Das Verschwinden des Dr. Mühe“ habe ich mit dem Kopf gelesen, einen Kriminalroman lese ich eher mit dem Bauch. Beides unterhält, es fühlt sich nur unterschiedlich an. Oliver Hilmes erzählt eine hochinteressante True-Crime-Story die ich gerne empfehle, ebenso wie den Blick auf www.doktormuehe.de, entweder als Ersatz für einen Anhang im Buch, oder zum „Appetit anregen“!

Michael Flath
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Elvira Sperling

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4/5

Ein Doppelleben?!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin in den 30- er Jahren. Der beliebte Arzt Dr. Mühe fährt in der Nacht zum Schwimmen an einen See und taucht nie wieder auf. Unfall, Selbstmord oder Verbrechen? Die Aussagen über den Verlauf des letzten Abends sind widersprüchlich. Und seine Frau löst ganz schnell die Praxis auf und will ihren Mann für tot erklären lassen um an die Versicherungssumme zu kommen. Außerdem ist da noch der Gesangslehrer der Frau Dr. Mühe, der wohl nicht nur Gesangslehrer ist. Und gerade ihn darf Kommissar Keller nicht intensiv befragen, da er Mitglied der aufstrebenden SA ist und der Polizeidirektor seine Hand über ihn hält. Aus vielen Einzelheiten zeichnet sich mit der Zeit ab, das der Doktor ein Doppelleben geführt hat. Dieser Kriminalroman beruht auf Tatsachen und erscheint hervorragend recherchiert. Die politischen Umbrüche und Gegebenheiten sind stimmig in die Handlung integriert. Spannend bis zur letzten Seite!
4/5

Ein Doppelleben?!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Berlin in den 30- er Jahren. Der beliebte Arzt Dr. Mühe fährt in der Nacht zum Schwimmen an einen See und taucht nie wieder auf. Unfall, Selbstmord oder Verbrechen? Die Aussagen über den Verlauf des letzten Abends sind widersprüchlich. Und seine Frau löst ganz schnell die Praxis auf und will ihren Mann für tot erklären lassen um an die Versicherungssumme zu kommen. Außerdem ist da noch der Gesangslehrer der Frau Dr. Mühe, der wohl nicht nur Gesangslehrer ist. Und gerade ihn darf Kommissar Keller nicht intensiv befragen, da er Mitglied der aufstrebenden SA ist und der Polizeidirektor seine Hand über ihn hält. Aus vielen Einzelheiten zeichnet sich mit der Zeit ab, das der Doktor ein Doppelleben geführt hat. Dieser Kriminalroman beruht auf Tatsachen und erscheint hervorragend recherchiert. Die politischen Umbrüche und Gegebenheiten sind stimmig in die Handlung integriert. Spannend bis zur letzten Seite!

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