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Das Leben ist ein wilder Garten

Roman

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Das Leben ist ein wilder Garten

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,2 cm

Gewicht

290 g

Beschreibung

Rezension

"Was dem Buch eine ganz besondere Aura verleiht, ist die Sicht eines Gärtners auf das Leben, die Buti so ganz nebenbei gekonnt einflicht." Die Presse am Sonntag, 13.12.20
"Er macht kein Wort zu viel, du kannst dir aber alles perfekt vorstellen, wunderschön formuliert. … Ein Roman voller Witz und Menschlichkeit, ein bisschen schwermütig, aber niemals wehleidig." Stefan Keim, WDR4 Bücher, 25.11.20
"Roland Buti ist ein Meister der leisen Töne. Sein nachdenklicher Roman setzt sich ganz unsentimental mit dem Thema Abschied auseinander. Und feiert trotzdem das Leben und die Liebe.“ Meike Schnitzler, Brigitte, 01.10.20
„Die Geschichte wird in einem ganz sanften Ton erzählt, der ohne jedes Augenzwinkern und Buhlen um Lesergunst auskommt. Eine Geschichte wie eine Blumenwiese mit flatternden Schmetterlingen. Vielleicht dezent betreut von Gärtnerhand, aber auf die Schönheit der Natur vertrauend.“ Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 25.08.20
„Bei der bildhaften Sprache von Roland Buti kommt man leicht ins Schwärmen. Sie ist von zart empfundener Präzision.“ Hansruedi Kugler, Aargauer Zeitung, 27.08.20
„Kunstvoller und zugleich so zurückhaltend wie hier wurden die Motive von Verlust, Vergänglichkeit und zunehmender Orientierungslosigkeit selten ineinander verwoben. ... Buti ist ein Meister der paradoxen Konstellationen, der die Sehnsucht seiner Figuren nach der Idylle des Immergleichen
konsequent durchkreuzt.“ Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 21.08.20
"Eine Geschichte wie eine Blumenwiese mit flatternden Schmetterlingen. Vielleicht dezent betreut von Gärtnerhand, aber auf die Schönheit der Natur vertrauend." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur 25.08.20

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/2,2 cm

Gewicht

290 g

Auflage

4

Originaltitel

Grand National

Übersetzer

Marlies Russ

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-05999-3

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Vergangenheit und Heute

Bewertung aus Luckenwalde am 14.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

°Das Leben ist ein wilder Garten" ist ein sehr ruhiger Roman von Roland Buti. Carlo ist Landschaftsgärtner und man merkt ihm seine Liebe zu seinem Beruf auch an, aber ansonsten ist in seinem Leben so einiges durcheinander geraten. Seine Frau hat ihn verlassen, die gemeinsame Tochter studiert in London und seine Mutter rückt aus dem Seniorenheim aus. Eine sehr interessante Figur ist hier auch der Hilfsgärtner Agon, ein Hüne aus dem Kosovo. Dieser war mal Lehrer und man merkt ihm die Liebe zur Natur und seinen Pflanzen mit jedem Wort an. Agon kann zupacken und hat ein großes Herz. Er hilft Carlo bei der Suche nach seiner Mutter. Im Buch stehen wunderschöne Beschreibungen der Natur und auch einzelner Szenen im Vordergrund, der Autor findet hier sehr schöne poetische Worte. Auch die Charaktere stehen mir bildhaft vor Augen, wobei ich mir hier noch einige Informationen mehr aus ihrem Leben gewünscht hätte. Es ist sehr schön zu sehen, wie sich Bruchstücke der Vergangenheit der Mutter vor Carlo ausbreiten, von denen er so gar keine Ahnung hatte. Auch da hätte ich gerne noch mehr gelesen, so bleibt es für mich eine kurze Geschichte in wunderschönen Worten.

Vergangenheit und Heute

Bewertung aus Luckenwalde am 14.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

°Das Leben ist ein wilder Garten" ist ein sehr ruhiger Roman von Roland Buti. Carlo ist Landschaftsgärtner und man merkt ihm seine Liebe zu seinem Beruf auch an, aber ansonsten ist in seinem Leben so einiges durcheinander geraten. Seine Frau hat ihn verlassen, die gemeinsame Tochter studiert in London und seine Mutter rückt aus dem Seniorenheim aus. Eine sehr interessante Figur ist hier auch der Hilfsgärtner Agon, ein Hüne aus dem Kosovo. Dieser war mal Lehrer und man merkt ihm die Liebe zur Natur und seinen Pflanzen mit jedem Wort an. Agon kann zupacken und hat ein großes Herz. Er hilft Carlo bei der Suche nach seiner Mutter. Im Buch stehen wunderschöne Beschreibungen der Natur und auch einzelner Szenen im Vordergrund, der Autor findet hier sehr schöne poetische Worte. Auch die Charaktere stehen mir bildhaft vor Augen, wobei ich mir hier noch einige Informationen mehr aus ihrem Leben gewünscht hätte. Es ist sehr schön zu sehen, wie sich Bruchstücke der Vergangenheit der Mutter vor Carlo ausbreiten, von denen er so gar keine Ahnung hatte. Auch da hätte ich gerne noch mehr gelesen, so bleibt es für mich eine kurze Geschichte in wunderschönen Worten.

Konnte mich nicht überzeugen

Bewertung aus Buseck am 13.11.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover ist wirklich interessant und man fragt sich, bevor man das Buch gelesen hat, wer denn sie Frau auf dem Fahrrad sein wird. Es lädt einen förmlich zum Rätseln ein. Inhalt: Das beschauliche Leben des Landschaftsgärtners Carlo gerät in Aufruhr. Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter studiert jetzt in London. Agon, sein Hilfsgärtner aus dem Kosovo, eine sensible Seele in einem massigen Körper, wird aus heiterem Himmel zusammengeschlagen. Und dann ist plötzlich Carlos demente Mutter verschwunden. Gemeinsam mit Agon macht er sich auf die Suche und entdeckt nicht nur die Natur und die Menschen um ihn herum neu, sondern kommt in einem Grandhotel am Berg der ungeahnt glamourösen Vergangenheit seiner Mutter während des Zweiten Weltkriegs auf die Spur … Meine Meinung: Es handelt sich um eine nette Geschichte, die mich aber im Großen und Ganzen nicht so wirklich überzeugen konnte. Die Idee ist wirklich toll, allerdings fehlt bei der Umsetzung der gewisse Tiefgang, den die Geschichte meiner Meinung nach verdient hätte. Sehr schön wäre es gewesen, wenn man mehr aus der Vergangenheit der Mutter erfahren hätte. So hat man immer nur einzelne Häppchen hingeworfen bekommen, aber nicht so wirklich etwas erfahren. Carlo hat mir ja anfangs wirklich gut gefallen, aber im Laufe des Buches fand ich sein Verhalten, gerade seiner Mutter gegenüber sehr fragwürdig. Es hatte den Anschein, das ihm jeglicher Bezug und jegliche Beziehung zur Mutter abhanden gekommen ist. Ich denke hier hätte man mehr daraus machen können. Mein Fazit: Nette Geschichte aber leider nicht mehr.

Konnte mich nicht überzeugen

Bewertung aus Buseck am 13.11.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Cover ist wirklich interessant und man fragt sich, bevor man das Buch gelesen hat, wer denn sie Frau auf dem Fahrrad sein wird. Es lädt einen förmlich zum Rätseln ein. Inhalt: Das beschauliche Leben des Landschaftsgärtners Carlo gerät in Aufruhr. Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter studiert jetzt in London. Agon, sein Hilfsgärtner aus dem Kosovo, eine sensible Seele in einem massigen Körper, wird aus heiterem Himmel zusammengeschlagen. Und dann ist plötzlich Carlos demente Mutter verschwunden. Gemeinsam mit Agon macht er sich auf die Suche und entdeckt nicht nur die Natur und die Menschen um ihn herum neu, sondern kommt in einem Grandhotel am Berg der ungeahnt glamourösen Vergangenheit seiner Mutter während des Zweiten Weltkriegs auf die Spur … Meine Meinung: Es handelt sich um eine nette Geschichte, die mich aber im Großen und Ganzen nicht so wirklich überzeugen konnte. Die Idee ist wirklich toll, allerdings fehlt bei der Umsetzung der gewisse Tiefgang, den die Geschichte meiner Meinung nach verdient hätte. Sehr schön wäre es gewesen, wenn man mehr aus der Vergangenheit der Mutter erfahren hätte. So hat man immer nur einzelne Häppchen hingeworfen bekommen, aber nicht so wirklich etwas erfahren. Carlo hat mir ja anfangs wirklich gut gefallen, aber im Laufe des Buches fand ich sein Verhalten, gerade seiner Mutter gegenüber sehr fragwürdig. Es hatte den Anschein, das ihm jeglicher Bezug und jegliche Beziehung zur Mutter abhanden gekommen ist. Ich denke hier hätte man mehr daraus machen können. Mein Fazit: Nette Geschichte aber leider nicht mehr.

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Der Garten sei ein Refugium

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Davon kann der Landschaftsgärtner Carlo ein Lied singen. Er, der es ruhig und beschaulich liebt, der in seinen täglichen Routinen aufgeht und mit Agon, seinem Hilfsgärtner, wunderbar harmonisch schweigen kann. Er wird von seiner Frau verlassen, die gemeinsame Tochter ist zum Studieren weggezogen und nun verschwindet auch noch seine demente Mutter. Die findet er dann in einem zum Seniorenheim umfunktionierten Grandhotel am Genfer See. Und er findet nicht nur sie, sondern auch ihre Geschichte im Zweiten Weltkrieg, ihre glamouröse Vergangenheit, von der er nichts ahnte. In einer wunderbar schlichten Sprache, in der nie ein Wort zu viel, aber auch keins zu wenig ist, erzählt Buti eine vielschichtige, komplexe Geschichte mit aus dem Leben gefallenen Charakteren, die dem Leser fast unbemerkt ans Herz wachsen
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Der Garten sei ein Refugium

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Klein & Fein

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine kurze Zeit durfte ich als Leser Zeit mit Carlo, dem Landschaftsgärtner, Agon, seinem Gehilfen und Carlos dementer Mutter verbringen. Vielen Dank an den Autor. Poetisch, feinfühlig und ruhig erzählt Roland Buti aus dem Leben dieser unterschiedlichen Personen, berichtet von Heimatgefühl, Familie, Freundschaft, Verlust, Liebe, Freiheit und Alter. Leseempfehlung
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