Der Schrei der Eule

Roman

detebe Band 24573

Patricia Highsmith

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Beschreibung

Der frisch geschiedene Robert Forrester steht jeden Abend in Jennys Garten und sieht zu ihrem Küchenfenster hoch. Die junge Frau symbolisiert für ihn die Unschuld, die er verloren hat. Der Beginn einer Liebesgeschichte?

Patricia Highsmith, geboren 1921 in Fort Worth/Texas, wuchs in Texas und New York auf und studierte Literatur und Zoologie. Erste Kurzgeschichten schrieb sie an der Highschool, den ersten Lebensunterhalt verdiente sie als Comictexterin, und den ersten Welterfolg erlangte sie 1950 mit ihrem Romanerstling ›Zwei Fremde im Zug‹, dessen Verfilmung von Alfred Hitchcock sie über Nacht weltberühmt machte. Patricia Highsmith starb 1995 in Locarno.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 09.12.2020
Verlag Diogenes
Seitenzahl 432
Maße (L/B/H) 18/11,2/2,7 cm
Gewicht 314 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Cry of the Owl
Übersetzer Irene Rumler
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24573-8

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Spannend bis zur letzten Seite mit offenem Ende.

Eine Kundin/ein Kunde am 13.07.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robert Forester, Ingenieur bei einem Hubschrauber-Produzenten in Langley nahe New York, 29, frisch geschieden, findet Jenny Thierolf, 23 Jahre alt, in ihrer Küche bei häuslichen Tätigkeiten, indem er sie manchmal von außen heimlich durch ihr beleuchtetes Fenster beobachtet. Ihre Frische ausstrahlende Harmonie fehlt in seinem Leben. Nachdem sie ihn schließlich abends zufällig im Garten entdeckt, lädt sie ihn ins Haus ein. Da Jennys Verlobter Greg die bald darauf folgende Auflösung ihrer Verlobung nicht akzeptiert, kommt es zu einer Kette folgenschwerer Auseinandersetzungen mit Robert, endend mit 3 toten Menschen und einem toten Hund. In Der Schrei der Eule fließt mehr Blut als in vielen anderen ihrer Bücher, und es endet mit einer wahrhaft schockierenden Szene: Greg geht mit einem Messer auf Robert los, verletzt aber stattdessen Nickie, Roberts betrunkene Ex-Frau tödlich. Erneut ist Robert ein Verdächtiger. Es geht hier nicht um Sex und Liebe bei Robert - im Gegensatz zu Jenny. Aber sie spricht auch sehr oft von Tod. Der Titel des Buches bezieht sich auf Jennys Vorstellung, dass die Ereignisse in ihrem Leben vom Schicksal vorherbestimmt sind und im Vorfeld angekündigt werden: Die Eule ist für sie ebenso ein Todesbote wie das Erscheinen eines unbekannten Mannes in ihrer Kindheit, das dem Tod ihres jüngeren Bruders voranging, und Robert, der für sie im Laufe der Handlung den eigenen nahenden Tod repräsentiert.

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Spannend bis zur letzten Seite mit offenem Ende.

Eine Kundin/ein Kunde am 13.07.2021
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Robert Forester, Ingenieur bei einem Hubschrauber-Produzenten in Langley nahe New York, 29, frisch geschieden, findet Jenny Thierolf, 23 Jahre alt, in ihrer Küche bei häuslichen Tätigkeiten, indem er sie manchmal von außen heimlich durch ihr beleuchtetes Fenster beobachtet. Ihre Frische ausstrahlende Harmonie fehlt in seinem Leben. Nachdem sie ihn schließlich abends zufällig im Garten entdeckt, lädt sie ihn ins Haus ein. Da Jennys Verlobter Greg die bald darauf folgende Auflösung ihrer Verlobung nicht akzeptiert, kommt es zu einer Kette folgenschwerer Auseinandersetzungen mit Robert, endend mit 3 toten Menschen und einem toten Hund. In Der Schrei der Eule fließt mehr Blut als in vielen anderen ihrer Bücher, und es endet mit einer wahrhaft schockierenden Szene: Greg geht mit einem Messer auf Robert los, verletzt aber stattdessen Nickie, Roberts betrunkene Ex-Frau tödlich. Erneut ist Robert ein Verdächtiger. Es geht hier nicht um Sex und Liebe bei Robert - im Gegensatz zu Jenny. Aber sie spricht auch sehr oft von Tod. Der Titel des Buches bezieht sich auf Jennys Vorstellung, dass die Ereignisse in ihrem Leben vom Schicksal vorherbestimmt sind und im Vorfeld angekündigt werden: Die Eule ist für sie ebenso ein Todesbote wie das Erscheinen eines unbekannten Mannes in ihrer Kindheit, das dem Tod ihres jüngeren Bruders voranging, und Robert, der für sie im Laufe der Handlung den eigenen nahenden Tod repräsentiert.

5/5

Auf leisen Sohlen zum Knall

Birkatpet aus Wesseling am 17.01.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robert Forester fährt fast täglich mehrere Kilometer um die junge Jenny Thierwolf durch die Fenster ihres Hauses zu beobachten. Dass er Jenny entdeckte war ein Zufall, bewusst war er nicht auf der Suche nach einer Frau als Beobachtungsobjekt. Vom ersten Augenblick ist er fasziniert und sie ist für ihn der Inbegriff von Häuslichkeit, Ruhe, Harmonie und Lebensfreude, all jene Dinge, die ihm seit seiner Scheidung fehlen. Manchmal glaubt sie im Garten Geräusche zu hören und ihr Verlobter Greg, der an einigen Abenden Jenny besucht, durchforstet das Grundstück, jedoch zunächst ohne Erfolg. Dieses Spiel fliegt dennoch irgendwann auf, Jenny entdeckt Robert an einem Abend, an dem sie alleine ist, doch statt ihn für einen Psychopathen zu halten und die Polizei zu rufen bittet sie ihn in ihr Haus und bietet ihm einen Tee an und dies bleibt nicht ohne Folgen…. Patricia Highsmith nimmt uns mit in die 60’er in die Umgebung von Philadelphia. Als Leser*in wird man direkt in die Geschichte geworfen, ohne große Vorgeschichte oder Vorstellung der Personen. Robert hat Dienstschluss und kann der Versuchung nicht widerstehen zu Jenny’s Haus zu fahren. In großer Sehnsucht und Hoffnung, sie möge zuhause zu sein und Hausarbeiten verrichten um sie dabei beobachten zu können. Jenny liebt ihr Leben, genießt ihre Unabhängigkeit, die regelmäßige Zeit mit Greg, wenn sie auch anders als er keinen Wunsch nach Ehe hat und vor allem liebt sie ihr Haus. Für Robert scheint Jenny ein Ausgleich, seine Scheidung ist dreckig, raubt ihm Zeit und Nerven, Lebenslust und -freude hat er verloren und glaubt durch die heimliche Zeit mit Jenny diese wiederzufinden. Die Autorin beschreibt die handelnden Personen, Situationen, Geschehnisse neutral, distanziert, beobachtend, wie durch eine Kamera. Diese Erzählweise gibt sehr viel Spielraum für Spekulationen, eigene Gedanken und vor allem entsteht viel Spannung. In dieser Geschichte überschreitet Patricia Highsmith eine gewisse Hemmschwelle, Gut und Böse sind nicht existent, weder (Vor-) Verurteilung, weder normal noch anormal. Sie arbeitet Schatten und Licht in Seelen und Herzen der einzelnen Personen brillant heraus. Alles ist zu jedem Zeitpunkt offen, die Kamera, die Feder Highsmith’s, spielt mit Fokus und Belichtung, bis zum Ende. Kein Wort zu viel, keines zu wenig. Wie in einem reißenden Fluß war ich der Strömung des Romans erlegen und ein Entkommen unmöglich. Auch hier, in ihrem 8. Buch wieder hohe literarische Qualität!

5/5

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A. Ferreira

Thalia Essen

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5/5

Wer ist "schuldig"?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes und spannendes Buch. Die Charaktere, der Plot und die literarische Ausführung haben mir sehr gefallen. Man weiß nie wozu bestimmte Menschen fähig sind... Und Highsmith beweist ihr Können, das was man vorher schon gesellschaftlich verurteilen würde als fast schon legitim darzustellen und Rollen von schuldig und unschuldig so zu verschieben dass man einfach nur noch gepackt und verwundert ist. Am Ende stellt sich dann die Frage wie weit ein Mensch Film Liebe bzw Freiheit gehen würde ... Die Auflösung am Ende war einerseits beruhigend andererseits sehr ernüchternd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Abend gelesen.
5/5

Wer ist "schuldig"?

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein überraschendes und spannendes Buch. Die Charaktere, der Plot und die literarische Ausführung haben mir sehr gefallen. Man weiß nie wozu bestimmte Menschen fähig sind... Und Highsmith beweist ihr Können, das was man vorher schon gesellschaftlich verurteilen würde als fast schon legitim darzustellen und Rollen von schuldig und unschuldig so zu verschieben dass man einfach nur noch gepackt und verwundert ist. Am Ende stellt sich dann die Frage wie weit ein Mensch Film Liebe bzw Freiheit gehen würde ... Die Auflösung am Ende war einerseits beruhigend andererseits sehr ernüchternd. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Abend gelesen.

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Thalia Lünen

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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Highsmith schafft es, dass wir uns für den Voyeurismus erwärmen.
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Highsmith schafft es, dass wir uns für den Voyeurismus erwärmen.

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