Hope Street

Wie ich einmal englischer Meister wurde

Campino

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Beschreibung


Er ist einer der populärsten Musiker Deutschlands. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte fängt mit Kevin Keegan an, dem englischen Stürmer mit den wilden Locken. Der wurde in den 70ern zu Campinos großem Idol: Als zehnjähriger Sohn einer englischen Mutter und eines Richters aus Düsseldorf war ihm dieser Keegan Erlösung und Vorbild zugleich – ein cooler Engländer, der ihm zeigte, auf welcher Seite er zu stehen hatte. Seitdem verbinden sich in der Entscheidung für den besten Fußballverein der Welt die ganze Widersprüchlichkeit seiner Herkunft und die Liebe zu einem Land, das irgendwo zwischen Beatles und Brexit steht. – Von alldem, seiner Familie und der rasenden Leidenschaft zum Liverpool FC erzählt Campino in diesem Buch.

»›Hope Street‹ ist sowohl persönliche Familiengeschichte, als auch Fan-Tagebuch.«

Produktdetails

Verkaufsrang 31248
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 05.10.2020
Verlag Piper
Seitenzahl 368
Maße (L/B/H) 21,1/13,5/3,9 cm
Gewicht 462 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-07050-8

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Unterhaltsames aus Campinos Leben

Bewertung aus Eschweiler am 17.02.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Vorab muss ich sagen, dass ich schon seit Jahren großer Fan der "Toten Hosen" bin, so dass für mich sofort klar war, dass ich dieses Buch lesen will. Campino beschreibt in seinem Buch "Hope Street" biographisch seine Liebe zum FC Liverpool. Das Hauptaugenmerk ist auf besondere Spiele oder Ereignisse rund um den FC Liverpool gerichtet, doch Anekdoten aus seiner Kindheit und/oder aus dem Leben der Hosen bleiben natürlich auch nicht aus. Ich bin kein großer Fußball-Fan und sehe das alles sehr kritisch. Auch wenn Campino dafür brennt, schaffte er es mit selbstironischen Kommentaren mich genau da abzuholen. Er scherzte über seine furchtbare Flugbilanz wegen der ganzen Spiele, schalte sich selbst wegen des Cups in Katar und kann durchaus reflektieren, dass es viele Dinge zu kritisieren gibt - über die er aber irgendwie hinweg sehen kann. Das reichte mir aus für dieses Buch, auch wenn ich sagen muss, dass ich die ein oder anderen Spielverlaufsbeschreibungen eher überflogen habe. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Seine Anekdoten aus der Kindheit kannte ich zum Teil aus Liedansagen von Konzerten, von denen ich mir nie sicher war, ob sie wahr waren. Campino hatte eine spannende Kindheit mit einer englischen Mutter und einem deutschen Vater - kurz nach Kriegsende. Das Leben mit den Hosen interessiert mich eh, auch wenn ich die meistens Geschichten schon kannte. Aber Campino hat einen fesselnden Plauderstil, der mit - wie schon angesprochen - einer großen Portion Selbstironie gespickt ist, mit der er sich selbst auch auf die Schippe nehmen kann. Das Buch liefert keine großartigen neuen Erkenntnisse über die Welt, weswegen ich es entweder einem eingefleischten Hosen-Fan oder passioniertem Fußballfan empfehlen würde. Aber das sind ja schon einige Menschen auf der Welt. ;)

Unterhaltsames aus Campinos Leben

Bewertung aus Eschweiler am 17.02.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Vorab muss ich sagen, dass ich schon seit Jahren großer Fan der "Toten Hosen" bin, so dass für mich sofort klar war, dass ich dieses Buch lesen will. Campino beschreibt in seinem Buch "Hope Street" biographisch seine Liebe zum FC Liverpool. Das Hauptaugenmerk ist auf besondere Spiele oder Ereignisse rund um den FC Liverpool gerichtet, doch Anekdoten aus seiner Kindheit und/oder aus dem Leben der Hosen bleiben natürlich auch nicht aus. Ich bin kein großer Fußball-Fan und sehe das alles sehr kritisch. Auch wenn Campino dafür brennt, schaffte er es mit selbstironischen Kommentaren mich genau da abzuholen. Er scherzte über seine furchtbare Flugbilanz wegen der ganzen Spiele, schalte sich selbst wegen des Cups in Katar und kann durchaus reflektieren, dass es viele Dinge zu kritisieren gibt - über die er aber irgendwie hinweg sehen kann. Das reichte mir aus für dieses Buch, auch wenn ich sagen muss, dass ich die ein oder anderen Spielverlaufsbeschreibungen eher überflogen habe. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen. Seine Anekdoten aus der Kindheit kannte ich zum Teil aus Liedansagen von Konzerten, von denen ich mir nie sicher war, ob sie wahr waren. Campino hatte eine spannende Kindheit mit einer englischen Mutter und einem deutschen Vater - kurz nach Kriegsende. Das Leben mit den Hosen interessiert mich eh, auch wenn ich die meistens Geschichten schon kannte. Aber Campino hat einen fesselnden Plauderstil, der mit - wie schon angesprochen - einer großen Portion Selbstironie gespickt ist, mit der er sich selbst auch auf die Schippe nehmen kann. Das Buch liefert keine großartigen neuen Erkenntnisse über die Welt, weswegen ich es entweder einem eingefleischten Hosen-Fan oder passioniertem Fußballfan empfehlen würde. Aber das sind ja schon einige Menschen auf der Welt. ;)

Was fürs Fanherz

Astrid Wergen am 17.02.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Toten Hosen begleiten mich schon sehr viele Jahre musikalisch. Ich bin selbst noch am 30.12.2008 im Schneetreiben mit meiner besten Freundin nach Oberhausen zum Konzert gefahren. Viele Lieder haben mir schon in schweren Situationen geholfen, oder geben ein Lebensgefühl wieder. So habe ich mich sehr gefreut, dass die örtliche Bibliothek das Buch „Hope Street – wie ich einmal englischer Meister wurde“ bereit gestellt hat. Campino erzählt hier zum einen, wie er als Jugendlicher die Liebe zum FC Liverpool entdeckte. Erst war ein Besuch im Anfield Stadion ein sehr ferner unerfüllbarer Traum. Und doch: heute ist Campino Stammgast im Anfield Stadion und unterstützt seine Mannschaft, wann immer er kann. Es wird sogar der Tourplan an die Spiele des FC Liverpool angepasst, oder es müssen Livestream bereitgestellt werden, und laufen sogar bei Konzerten auf der Bühne. Campino ist ein Fan durch und durch. Selbst seine Bandkollegen haben ihn bereits begleitet. Aber es ist auch ein Stück Familiengeschichte, die Campino hier erzählt. Seine Mutter, eine Engländerin, lernte den Vater nach dem Krieg kennen, und blieb England immer sehr eng verbunden. So waren Urlaube in Südengland keine Seltenheit. Klar, ich als Fußballfan habe mich auch über die Erzählungen über Campinos Fußballleidenschaft gefreut. Gerade die Anekdoten bei den Konzerten fand ich recht unterhaltsam. Aber auch die Familiengeschichte hat mir sehr gefallen, sie war so persönlich, wirkte so ehrlich und persönlich. Das Buch war sehr kurzweilig für mich, da das Buch mit lustigen Anekdoten gespickt wurde, und auch sehr persönliche Einblicke in die Welt eines Menschen gibt, dessen Aussenwirkung sicherlich nicht immer der Wahrheit entspricht, wie Campino privat wirklich ist. Durchaus lesenswert, und was fürs Fanherz.

Was fürs Fanherz

Astrid Wergen am 17.02.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Toten Hosen begleiten mich schon sehr viele Jahre musikalisch. Ich bin selbst noch am 30.12.2008 im Schneetreiben mit meiner besten Freundin nach Oberhausen zum Konzert gefahren. Viele Lieder haben mir schon in schweren Situationen geholfen, oder geben ein Lebensgefühl wieder. So habe ich mich sehr gefreut, dass die örtliche Bibliothek das Buch „Hope Street – wie ich einmal englischer Meister wurde“ bereit gestellt hat. Campino erzählt hier zum einen, wie er als Jugendlicher die Liebe zum FC Liverpool entdeckte. Erst war ein Besuch im Anfield Stadion ein sehr ferner unerfüllbarer Traum. Und doch: heute ist Campino Stammgast im Anfield Stadion und unterstützt seine Mannschaft, wann immer er kann. Es wird sogar der Tourplan an die Spiele des FC Liverpool angepasst, oder es müssen Livestream bereitgestellt werden, und laufen sogar bei Konzerten auf der Bühne. Campino ist ein Fan durch und durch. Selbst seine Bandkollegen haben ihn bereits begleitet. Aber es ist auch ein Stück Familiengeschichte, die Campino hier erzählt. Seine Mutter, eine Engländerin, lernte den Vater nach dem Krieg kennen, und blieb England immer sehr eng verbunden. So waren Urlaube in Südengland keine Seltenheit. Klar, ich als Fußballfan habe mich auch über die Erzählungen über Campinos Fußballleidenschaft gefreut. Gerade die Anekdoten bei den Konzerten fand ich recht unterhaltsam. Aber auch die Familiengeschichte hat mir sehr gefallen, sie war so persönlich, wirkte so ehrlich und persönlich. Das Buch war sehr kurzweilig für mich, da das Buch mit lustigen Anekdoten gespickt wurde, und auch sehr persönliche Einblicke in die Welt eines Menschen gibt, dessen Aussenwirkung sicherlich nicht immer der Wahrheit entspricht, wie Campino privat wirklich ist. Durchaus lesenswert, und was fürs Fanherz.

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Biografie mit Fußballbezug

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Campino, Frontsänger der Band "Die Toten Hosen" und bekennender Anhänger des Liverpool FC beschreibt in dieser Biografie nicht nur sein vielschichtiges Leben , sondern spiegelt dieses auch noch gekonnt an der Meistersaison des LFC 2019/2020. Dank seiner Verbindungen zu Jürgen Klopp und vielen anderen Liverpool-Legenden erhält man als Leser zusätzliche Einblicke in das Innenleben des englischen Meisters. Neben vielen lustigen Passagen, wie z.B. dass er in Katar mit Greg Graffin verwechselt wurde, finden sich auch viele ernste Themen. Ein tolles Buch, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Es lohnt sich!
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Biografie mit Fußballbezug

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Campino, Frontsänger der Band "Die Toten Hosen" und bekennender Anhänger des Liverpool FC beschreibt in dieser Biografie nicht nur sein vielschichtiges Leben , sondern spiegelt dieses auch noch gekonnt an der Meistersaison des LFC 2019/2020. Dank seiner Verbindungen zu Jürgen Klopp und vielen anderen Liverpool-Legenden erhält man als Leser zusätzliche Einblicke in das Innenleben des englischen Meisters. Neben vielen lustigen Passagen, wie z.B. dass er in Katar mit Greg Graffin verwechselt wurde, finden sich auch viele ernste Themen. Ein tolles Buch, welches ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Es lohnt sich!

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Liebeserklärung trifft auf Autobiografie – ein absolut geglücktes Experiment

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Wenn ein Musiker ein Buch über seine Fußballleidenschaft und seine Liebe zu einem Verein schreibt, dann sind Zweifel ob Relevanz und Qualität durchaus angebracht. Dass diese nicht gerechtfertigt sind und am besten vergessen werden sollten, das beweist uns Andreas Frege, der uns allen fast nur als Campino bekannt ist, mit seinem literarischen Debüt. Ursprünglich als Liebeserklärung an den Liverpool FC gedacht, ist ‘Hope Street‘ jedoch viel mehr als ein Buch über einen der bekanntesten Fußballclubs der Welt. Anekdotenhaft beschreibt Campino in seinem (den passenden Untertitel tragenden) Buch, wie er das wohl emotionalste und aufregendste Jahr der Vereinsgeschichte seines absoluten Lieblingsvereins erlebt hat. Sein Verhältnis zum Liverpool FC geht dabei weit über das normale Dasein als Fan hinaus, denn Campino besucht regelmäßig Heim- und Auswärtsspiele auf dem gesamten europäischen Kontinent, ist mit den Verantwortlichen des Clubs und unzähligen Fans befreundet und schaut sich jedes Match mit voller Leidenschaft an. Jedes Ereignis in dieser Saison verknüpft er in ‘Hope Street‘ mit Episoden und Geschehnissen aus seinem Leben. Aus einer Liebeserklärung wurde somit eine Autobiografie. Das Experiment ist geglückt, denn ‘Hope Street‘ ist insgeheim vor allem eins: eine bemerkenswerte und sehr ehrliche Lebensgeschichte. Der Fußball spielt an vielen Stellen nur eine Nebenrolle, doch es erklärt, warum Campino zu dem Menschen wurde, der er heute ist. Warum der Sohn eines Richters zum Punk wurde, warum er sich mit seinen Eltern ausgesöhnt hat und warum das Herz des britisch-deutschen (oder deutsch-britischen?) Sängers so zweigeteilt ist. Campinos nachhallendes Buch ist deshalb nicht nur für Fans der Toten Hosen unglaublich lesenswert, sondern sei auch allen Leser*innen ans Herz gelegt, die am Leben einer faszinierenden Persönlichkeit teilhaben möchten.
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Liebeserklärung trifft auf Autobiografie – ein absolut geglücktes Experiment

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Wenn ein Musiker ein Buch über seine Fußballleidenschaft und seine Liebe zu einem Verein schreibt, dann sind Zweifel ob Relevanz und Qualität durchaus angebracht. Dass diese nicht gerechtfertigt sind und am besten vergessen werden sollten, das beweist uns Andreas Frege, der uns allen fast nur als Campino bekannt ist, mit seinem literarischen Debüt. Ursprünglich als Liebeserklärung an den Liverpool FC gedacht, ist ‘Hope Street‘ jedoch viel mehr als ein Buch über einen der bekanntesten Fußballclubs der Welt. Anekdotenhaft beschreibt Campino in seinem (den passenden Untertitel tragenden) Buch, wie er das wohl emotionalste und aufregendste Jahr der Vereinsgeschichte seines absoluten Lieblingsvereins erlebt hat. Sein Verhältnis zum Liverpool FC geht dabei weit über das normale Dasein als Fan hinaus, denn Campino besucht regelmäßig Heim- und Auswärtsspiele auf dem gesamten europäischen Kontinent, ist mit den Verantwortlichen des Clubs und unzähligen Fans befreundet und schaut sich jedes Match mit voller Leidenschaft an. Jedes Ereignis in dieser Saison verknüpft er in ‘Hope Street‘ mit Episoden und Geschehnissen aus seinem Leben. Aus einer Liebeserklärung wurde somit eine Autobiografie. Das Experiment ist geglückt, denn ‘Hope Street‘ ist insgeheim vor allem eins: eine bemerkenswerte und sehr ehrliche Lebensgeschichte. Der Fußball spielt an vielen Stellen nur eine Nebenrolle, doch es erklärt, warum Campino zu dem Menschen wurde, der er heute ist. Warum der Sohn eines Richters zum Punk wurde, warum er sich mit seinen Eltern ausgesöhnt hat und warum das Herz des britisch-deutschen (oder deutsch-britischen?) Sängers so zweigeteilt ist. Campinos nachhallendes Buch ist deshalb nicht nur für Fans der Toten Hosen unglaublich lesenswert, sondern sei auch allen Leser*innen ans Herz gelegt, die am Leben einer faszinierenden Persönlichkeit teilhaben möchten.

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