Der steinerne Engel

Der steinerne Engel

Roman | Der literarische Klassiker aus Kanada über Selbstbestimmung und die Kraft der Erinnerung

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Der steinerne Engel

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Beschreibung

Details

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Eisele eBooks

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ePUB

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Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Eisele eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1707 KB

Übersetzt von

Monika Baark

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611003

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Zeitloser Klassiker

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 07.02.2022

Bewertungsnummer: 1652301

Bewertet: eBook (ePUB)

Neben Margaret Atwood und Alice Munro gehört Margaret Laurence zu den drei großen kanadischen Schriftstellerinnen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von ihr noch nie etwas gelesen habe. Höchste Zeit, das zu ändern! Willkommener Anlass: seit 2020 legt der Eisele-Verlag die sogenannte Manawaka-Reihe neu aus. Ein fiktiver Ort in Kanada, in der die unterschiedlichen Geschichten spielen und der der Laurences Heimatstadt nachempfunden ist. “Der steinerne Engel” ist der erste der fünf Manawaka-Romane und erschien erstmals im Jahr 1965. Wie es bei großer Literatur aber nun mal so ist, könnte die Geschichte rund um die über 90-jährige Hagar Shipley auch im Hier im Jetzt spielen. Einzig das Fehlen moderner Kommunikationsmittel und der Umstand, dass ihr ältester Sohn im Ersten Weltkrieg kämpfte, verorten den Roman zeitlich. Ansonsten ist er tatsächlich beeindruckend zeitlos. Was nicht zuletzt an dem Umstand liegt, dass Margaret Laurence hier ein wundervolles Menschenporträt gelingt. Hagar Shipley kann aufgrund ihres hohen Alters den Alltag nicht mehr ganz so reibungslos bewältigen. Seit Jahren wohnt sie mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter zusammen. Und weil das Leben mit Hagar immer umständlicher wird, wollen die beiden sie ins Heim bringen. Hagar wehrt sich. Mit Händen und Füßen, aber auch mit ihrem starken Willen und ihrem großen und vor allem lockeren Mundwerk. Der Kampf um die Aufrechterhaltung des Ist-Zustands und die damit einhergehende Leugnung des eigenen gesundheitlichen und geistigen Befindens lösen bei Hagar Erinnerungen aus. Sie lässt ihr Leben Revue passieren. Und so lernt man als Leser:in eine ebenso dickköpfige wie resolute Frau kennen, die gerne mal Konventionen missachtet und Grenzen überschreitet. Eigentlich ist Hagar eine recht unsympathische Frau, die man aufgrund ihrer Ehrlichkeit aber herzlich sympathisch findet. Sie ist eine Frau aus dem Alltag, von nebenan. Ein Leben, wie es normaler nicht sein könnte. Und doch ist sie mit ihren Gefühlen und Gedanken einzigartig. Ein großer Roman, der mich sehr berührt und mitgerissen hat. Umso mehr freue ich mich, dass mit “Eine Laune Gottes” nun bald der nächste Manawaka-Roman von Margaret Laurence bei Eisele neu aufgelegt wird.
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Zeitloser Klassiker

Nicole Korzonnek aus Hamburg am 07.02.2022
Bewertungsnummer: 1652301
Bewertet: eBook (ePUB)

Neben Margaret Atwood und Alice Munro gehört Margaret Laurence zu den drei großen kanadischen Schriftstellerinnen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von ihr noch nie etwas gelesen habe. Höchste Zeit, das zu ändern! Willkommener Anlass: seit 2020 legt der Eisele-Verlag die sogenannte Manawaka-Reihe neu aus. Ein fiktiver Ort in Kanada, in der die unterschiedlichen Geschichten spielen und der der Laurences Heimatstadt nachempfunden ist. “Der steinerne Engel” ist der erste der fünf Manawaka-Romane und erschien erstmals im Jahr 1965. Wie es bei großer Literatur aber nun mal so ist, könnte die Geschichte rund um die über 90-jährige Hagar Shipley auch im Hier im Jetzt spielen. Einzig das Fehlen moderner Kommunikationsmittel und der Umstand, dass ihr ältester Sohn im Ersten Weltkrieg kämpfte, verorten den Roman zeitlich. Ansonsten ist er tatsächlich beeindruckend zeitlos. Was nicht zuletzt an dem Umstand liegt, dass Margaret Laurence hier ein wundervolles Menschenporträt gelingt. Hagar Shipley kann aufgrund ihres hohen Alters den Alltag nicht mehr ganz so reibungslos bewältigen. Seit Jahren wohnt sie mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter zusammen. Und weil das Leben mit Hagar immer umständlicher wird, wollen die beiden sie ins Heim bringen. Hagar wehrt sich. Mit Händen und Füßen, aber auch mit ihrem starken Willen und ihrem großen und vor allem lockeren Mundwerk. Der Kampf um die Aufrechterhaltung des Ist-Zustands und die damit einhergehende Leugnung des eigenen gesundheitlichen und geistigen Befindens lösen bei Hagar Erinnerungen aus. Sie lässt ihr Leben Revue passieren. Und so lernt man als Leser:in eine ebenso dickköpfige wie resolute Frau kennen, die gerne mal Konventionen missachtet und Grenzen überschreitet. Eigentlich ist Hagar eine recht unsympathische Frau, die man aufgrund ihrer Ehrlichkeit aber herzlich sympathisch findet. Sie ist eine Frau aus dem Alltag, von nebenan. Ein Leben, wie es normaler nicht sein könnte. Und doch ist sie mit ihren Gefühlen und Gedanken einzigartig. Ein großer Roman, der mich sehr berührt und mitgerissen hat. Umso mehr freue ich mich, dass mit “Eine Laune Gottes” nun bald der nächste Manawaka-Roman von Margaret Laurence bei Eisele neu aufgelegt wird.

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Der Anfang war schwer

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 27.01.2021

Bewertungsnummer: 1432632

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser kanadische Roman über die Lebensgeschichte einer alten Frau ist bereits 1964 erschienen, wurde aber 2020 neu aufgelegt und ist auch schon mehrmals verfilmt wurden. Dennoch habe ich erst im vergangenen Jahr davon gehört. Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, habe es dreimal angefangen und wieder zur Seite gelegt weil mich der Schreibstil einfach nicht abholen konnte. Auch beim vierten Versuch hat es eine Weile gedauert in die Geschichte hineinzufinden, und ich habe im ersten Drittel öfter überlegt es abzubrechen. Im Endeffekt fand ich es dann aber doch nicht schlecht. In die Sprache habe ich irgendwann reingefallen, aber meine Gefühle gegenüber der Protagonistin blieben ambivalent. Sie ist alt, ihre Kinder sind mit ihrer Pflege überfordert und bringen sie in ein Heim. Und sie lässt ihr Leben nochmal an sich vorüberziehen. Sie ist eine starke Frau gewesen was ich grundsätzlich bewundere aber sie war auch oft stur, unnachgiebig und und nachtragend und hat aufgrund dessen viele Entscheidungen in ihrem Leben getroffen, die ich schwer nachempfinden konnte. Aber gerade das hat das Buch im Endeffekt für mich interessant gemacht.
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Der Anfang war schwer

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 27.01.2021
Bewertungsnummer: 1432632
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser kanadische Roman über die Lebensgeschichte einer alten Frau ist bereits 1964 erschienen, wurde aber 2020 neu aufgelegt und ist auch schon mehrmals verfilmt wurden. Dennoch habe ich erst im vergangenen Jahr davon gehört. Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, habe es dreimal angefangen und wieder zur Seite gelegt weil mich der Schreibstil einfach nicht abholen konnte. Auch beim vierten Versuch hat es eine Weile gedauert in die Geschichte hineinzufinden, und ich habe im ersten Drittel öfter überlegt es abzubrechen. Im Endeffekt fand ich es dann aber doch nicht schlecht. In die Sprache habe ich irgendwann reingefallen, aber meine Gefühle gegenüber der Protagonistin blieben ambivalent. Sie ist alt, ihre Kinder sind mit ihrer Pflege überfordert und bringen sie in ein Heim. Und sie lässt ihr Leben nochmal an sich vorüberziehen. Sie ist eine starke Frau gewesen was ich grundsätzlich bewundere aber sie war auch oft stur, unnachgiebig und und nachtragend und hat aufgrund dessen viele Entscheidungen in ihrem Leben getroffen, die ich schwer nachempfinden konnte. Aber gerade das hat das Buch im Endeffekt für mich interessant gemacht.

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von Margaret Laurence

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