Der steinerne Engel

Roman

Margaret Laurence

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Beschreibung

Mit über neunzig will Hagar Shipley nicht wahrhaben, dass ihre Kräfte schwinden, Sohn und Schwiegertochter mit ihrer Pflege überfordert sind. Mit dem letzten Funken Lebenskraft kämpft sie gegen den Umzug in ein Pflegeheim. Während sie mit Marvin und Doris in Konfrontation geht, wird sie mehr und mehr überschwemmt von den Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, ihre Ehe mit dem Farmer Bram und das Aufwachsen ihrer Söhne. Schonungslos reflektiert sie teils mit Bitterkeit, teils mit Humor, immer aber mit großem Scharfsinn die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Dabei bedauert sie vieles, aber bereut nichts. Und bittet weder Gott noch die Menschen um Vergebung.
»Voller Grotesken und auch voll Humor - ein grandios feingestricktes Buch über eine eigentlich unsympathische Frau, die wir am Ende wirklich lieb haben.« Elke Heidenreich

Produktdetails

Verkaufsrang 22703
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 14.09.2020
Verlag Eisele eBooks
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Dateigröße 2231 KB
Übersetzer Monika Baark
Sprache Deutsch
EAN 9783961611003

Das meinen unsere Kund*innen

3.5/5.0

2 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

3/5

Der Anfang war schwer

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 27.01.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser kanadische Roman über die Lebensgeschichte einer alten Frau ist bereits 1964 erschienen, wurde aber 2020 neu aufgelegt und ist auch schon mehrmals verfilmt wurden. Dennoch habe ich erst im vergangenen Jahr davon gehört. Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, habe es dreimal angefangen und wieder zur Seite gelegt weil mich der Schreibstil einfach nicht abholen konnte. Auch beim vierten Versuch hat es eine Weile gedauert in die Geschichte hineinzufinden, und ich habe im ersten Drittel öfter überlegt es abzubrechen. Im Endeffekt fand ich es dann aber doch nicht schlecht. In die Sprache habe ich irgendwann reingefallen, aber meine Gefühle gegenüber der Protagonistin blieben ambivalent. Sie ist alt, ihre Kinder sind mit ihrer Pflege überfordert und bringen sie in ein Heim. Und sie lässt ihr Leben nochmal an sich vorüberziehen. Sie ist eine starke Frau gewesen was ich grundsätzlich bewundere aber sie war auch oft stur, unnachgiebig und und nachtragend und hat aufgrund dessen viele Entscheidungen in ihrem Leben getroffen, die ich schwer nachempfinden konnte. Aber gerade das hat das Buch im Endeffekt für mich interessant gemacht.

3/5

Der Anfang war schwer

Daniela Heinen aus Sankt Augustin am 27.01.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser kanadische Roman über die Lebensgeschichte einer alten Frau ist bereits 1964 erschienen, wurde aber 2020 neu aufgelegt und ist auch schon mehrmals verfilmt wurden. Dennoch habe ich erst im vergangenen Jahr davon gehört. Ich habe lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, habe es dreimal angefangen und wieder zur Seite gelegt weil mich der Schreibstil einfach nicht abholen konnte. Auch beim vierten Versuch hat es eine Weile gedauert in die Geschichte hineinzufinden, und ich habe im ersten Drittel öfter überlegt es abzubrechen. Im Endeffekt fand ich es dann aber doch nicht schlecht. In die Sprache habe ich irgendwann reingefallen, aber meine Gefühle gegenüber der Protagonistin blieben ambivalent. Sie ist alt, ihre Kinder sind mit ihrer Pflege überfordert und bringen sie in ein Heim. Und sie lässt ihr Leben nochmal an sich vorüberziehen. Sie ist eine starke Frau gewesen was ich grundsätzlich bewundere aber sie war auch oft stur, unnachgiebig und und nachtragend und hat aufgrund dessen viele Entscheidungen in ihrem Leben getroffen, die ich schwer nachempfinden konnte. Aber gerade das hat das Buch im Endeffekt für mich interessant gemacht.

4/5

Ein Buch über's Altern

mari_liest am 11.12.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Zum Buch: Das Buchcover fand ich reizend, der Klappentext sehr ansprechend. Wir lesen die Geschichte von Hagar Shipley, einer 90-jährigen alten Dame. Unfreundlich, dickköpfig, trotzig, mürrisch, zeternd, eigensinnig, unzufrieden, ein schwieriger Charakter. So lernen wir die eine Seite von ihr kennen. Liebend, mutig, ehrlich, unterstützend, entschlossen, tatkräftig und beschützend. Das ist ihre andere Seite. Die Geschichte kommt in zwei Erzählsträngen daher. Der eine, die Vergangenheit unserer Hagar. Wo sie in Erinnerungen schwelgt und aus ihrem langen Leben erzählt (wir lesen quasi ihre Gedanken). Der zweite in der Gegenwart, wo sie bei ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter lebt und ihnen das Leben schwer macht. Aus nur einem Grund: man will die Alte ins Heim verschiffen. Und das will sich Hagar nicht so einfach gefallen lassen. Und was macht Hagar? Sie macht sich auf und davon. Meine Meinung: Der Schreibstil ist angenehm, sehr unaufgeregt, klar. Die Geschichte beginnt ruhig und hat zuerst nicht gepackt. Dies hat sich aber bald geändert. Mir kam beim Lesen in den Sinn „was für eine geile, schrullige Alte“. Und ich muss sagen, ich hätte diese Dame gerne persönlich kennengelernt. An einer Stelle habe ich wirklich laut gelacht, als erzählt wurde, dass sie vor 10 Jahren zu rauchen begann. Aus Langeweile. Das Thema, welches behandelt wird, wird uns alle früher oder später treffen. Ich denke, der Punkt, an dem man merkt, dass man geistig zwar noch gut kann, aber körperlich nicht mehr so, ist der, den niemand von uns wahrhaben wollen wird. Hagars Geschichte nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr Leben: ihre Kindheit, ihre Jugend und ihr Erwachsensein. An vielen Stellen sehr brutal, keine Möglichkeit auf Eigenbestimmung. An vielen Stellen so herrlich direkt, selbstbestimmt und humorvoll. Man ist beim Lesen ein Teil ihrer Gedanken, fühlt mit ihr mit, macht eine Lebensreise mit ihr, durch alle Etappen. Der strenge Vater, der brutale Mann, ihre Eigenständigkeit, als sie selbigen verlässt. Und zum Schluss der Verlust ihrer Selbständigkeit. Ein Thema, das auf leisen Sohlen daher kommt und keinesfalls leicht ist für Betroffene. Ein Buch, das nachhallt und mich nachdenklich zurücklässt, wohlwissend, dass auch ich eines Tages, an bestimmen Stellen, eine Hagar Shipley sein werde.

4/5

Ein Buch über's Altern

mari_liest am 11.12.2020
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Zum Buch: Das Buchcover fand ich reizend, der Klappentext sehr ansprechend. Wir lesen die Geschichte von Hagar Shipley, einer 90-jährigen alten Dame. Unfreundlich, dickköpfig, trotzig, mürrisch, zeternd, eigensinnig, unzufrieden, ein schwieriger Charakter. So lernen wir die eine Seite von ihr kennen. Liebend, mutig, ehrlich, unterstützend, entschlossen, tatkräftig und beschützend. Das ist ihre andere Seite. Die Geschichte kommt in zwei Erzählsträngen daher. Der eine, die Vergangenheit unserer Hagar. Wo sie in Erinnerungen schwelgt und aus ihrem langen Leben erzählt (wir lesen quasi ihre Gedanken). Der zweite in der Gegenwart, wo sie bei ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter lebt und ihnen das Leben schwer macht. Aus nur einem Grund: man will die Alte ins Heim verschiffen. Und das will sich Hagar nicht so einfach gefallen lassen. Und was macht Hagar? Sie macht sich auf und davon. Meine Meinung: Der Schreibstil ist angenehm, sehr unaufgeregt, klar. Die Geschichte beginnt ruhig und hat zuerst nicht gepackt. Dies hat sich aber bald geändert. Mir kam beim Lesen in den Sinn „was für eine geile, schrullige Alte“. Und ich muss sagen, ich hätte diese Dame gerne persönlich kennengelernt. An einer Stelle habe ich wirklich laut gelacht, als erzählt wurde, dass sie vor 10 Jahren zu rauchen begann. Aus Langeweile. Das Thema, welches behandelt wird, wird uns alle früher oder später treffen. Ich denke, der Punkt, an dem man merkt, dass man geistig zwar noch gut kann, aber körperlich nicht mehr so, ist der, den niemand von uns wahrhaben wollen wird. Hagars Geschichte nimmt uns mit auf eine Reise durch ihr Leben: ihre Kindheit, ihre Jugend und ihr Erwachsensein. An vielen Stellen sehr brutal, keine Möglichkeit auf Eigenbestimmung. An vielen Stellen so herrlich direkt, selbstbestimmt und humorvoll. Man ist beim Lesen ein Teil ihrer Gedanken, fühlt mit ihr mit, macht eine Lebensreise mit ihr, durch alle Etappen. Der strenge Vater, der brutale Mann, ihre Eigenständigkeit, als sie selbigen verlässt. Und zum Schluss der Verlust ihrer Selbständigkeit. Ein Thema, das auf leisen Sohlen daher kommt und keinesfalls leicht ist für Betroffene. Ein Buch, das nachhallt und mich nachdenklich zurücklässt, wohlwissend, dass auch ich eines Tages, an bestimmen Stellen, eine Hagar Shipley sein werde.

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