Second Horizon

Second Horizon

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,90 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

»Ist so etwas Unvollkommenes wie der Mensch dazu in der Lage, ein perfektes Wesen zu schaffen?«

Das Antlitz der Welt wurde durch Wissenschaft, Magie und die ewigen Mühlsteine der Zeit geformt – nichts ist vom Griff des Fortschritts unberührt geblieben.

Wolf ist in einem Zustand zwischen Mensch und Bestie gefangen, der innere Kampf zwischen Instinkt und Verstand bestimmt seinen Alltag. Als plötzlich eine junge Frau vom Himmel fällt und sich ihm nur als Babe vorstellt, ahnt er nicht, dass mehr als nur seine Freiheit auf dem Spiel steht. Durch eine körperlose Hackerin und einen düsteren Exorzisten verwischen die Grenzen zwischen Richtig und Falsch. Gemeinsam wagen sie sich viel zu nah an das Herz der Machthabenden und müssen sich fragen, was ihnen Vertrauen und Selbstbestimmung wert sind.

Im Kampf gegen ihre eigenen Ketten lenken sie den gierigen Blick des letzten Gesetzes auf sich – die Krone menschlichen Schaffens, Wesen aus lebender Technik und verdrehter Magie:
Die Engel.

Die Faszination düsterer Fantasy trifft mit derben Humor auf die Komplexität des Science Fiction.

Von Hainwald schlug mit seinem Debüt 2017 ein neues Kapitel in seinem Leben auf. Ursprünglich arbeitete er mit Fotografie, Design und Illustration im visuellen Bereich. Das Schreiben eröffnete ihm jedoch ganz neue Möglichkeiten, um den Menschen seine Vorstellungen näher zu bringen.
Seine Fantasy-Trilogie um die Geborenen des Lichts erschien zuerst im Selfpublishing und wurde mehrfach für Leserpreise nominiert. Mit dem Science-Fiction-Roman „Cyberempathy“ beschritt er neue Wege und konnte durch diese unkonventionelle Geschichte eine Vielzahl von Lesern begeistern. Mittlerweile steht sein Name für erfrischend andersartige Geschichten, die für den Leser stets mit überraschenden Wendungen aufwarten.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2020

Herausgeber

GedankenReich Verlag

Verlag

Nova Md

Seitenzahl

380

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.05.2020

Herausgeber

GedankenReich Verlag

Verlag

Nova Md

Seitenzahl

380

Maße (L/B/H)

22,2/16,2/4 cm

Gewicht

564 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96443-752-5

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Dark Fantasy mit Nachhall ...

Die Buchlilie am 04.06.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: „‚Hilf mir, einen Engel zu töten‘, bat er den Exorzisten. „Zeig mir, wie man den Glauben zerstört – oder ist das zu schwierig für dich?‘ Elians Augen weiteten sich erstaunt. Dann senkte er sein Kinn und ein gefährliches Lächeln stahl sich auf seine Lippen. […] ‚Eine Herausforderung‘, sprach der Exorzist […] und nickte.“ (Second Horizon, S. 186) Dass man aus der Feder von E.F. von Hainwald keinen literarischen Einheitsbrei erwarten kann, ist etwas, das ich an seinem Gesamtwerk sehr schätze. Auch im neuersten Roman „Second Horizon“ bleibt er seiner Maxime treu. Dank des Genre-Crossovers aus Dark Fantasy und Science-Fiction errichtet er in ferner Zukunft auf Grundlage von Technologie, Kybernetik, Runenmagie und verdrehten Religionsbegriffen eine ebenso fortschrittliche wie düstere Zivilisation. Die stimmungsvollen Illustrationen und schwarzbedruckten Seiten voll einzigartiger Symbole verstärken diesen Eindruck noch. In dieser Lebenswelt werden die ungleichen Charaktere Wolf und Babe auf einen Diebstahl angesetzt, der für sie ungeahnte Folgen hat … „Exzentrisch“ ist das Adjektiv des Autors, mit dem er seinen Roman beschreibt – und damit untertreibt er kein Bisschen! Abgefahren trifft es ebenso. Obwohl das Setting zweifellos auf unserem Globus angesiedelt ist, hat sich sein Erscheinungsbild stark geändert. Gigantische kuriose Bauten, quasselnde Hologramme und leuchtende Runen lassen sogleich eine futuristische Grundstimmung aufkommen, während die Gesellschaft sich grob in Schwarm und Indies unterteilt. Seltsame Gestalten ist man aus „Cyberempathy“ womöglich schon gewöhnt, doch ich finde, dass E.F. von Hainwald hier noch eine Schippe draufgelegt hat. Immerhin verhalten sich Mitarbeiter des Schwarms in Firmengebäuden wie Ameisen … verrückt, oder? Und die sind noch die harmlosesten Bürger! Den Gipfel des Sonderbaren stellen die Engel dar, Wesen aus Magie und Technik, die entgegen jedweder Assoziation zutiefst verstörend daherkommen. Ich wusste nie, ob ich sie fürchten oder auslachen soll. Setting und Charaktere wissen in ihrer Kuriosität also schon mal zu faszinieren. Doch auch der Plot hat nach Hainwald-Manier einiges zu bieten. Ob actiongeladene Kämpfe oder ungewöhnliche Exorzismen, der Autor bedient eine angenehme Bandbreite an Ereignissen und verliert dabei keineswegs den roten Faden aus den Augen. Regelmäßig aufgelockert wird das zum Teil blutige Geschehen durch einen wunderbar derben Humor, bei dem man gar nicht anders kann, als wenigstens zu grinsen. Die eigentliche Stärke der Geschichte liegt für mich allerdings in ihrer Tiefsinnigkeit, die zwischen all der Bizarrerie aufblitzt und sich insbesondere ab dem letzten Drittel des Romans voll entfaltet. Im Grunde ist sie eine große Suche nach Individualität und innerer Ausgeglichenheit, nach einem ganz persönlichen Lebenssinn, und doch ist da noch so viel mehr. Dass ich diesen Roman letztlich mit Tränen in den Augen zuklappte, mit einem lauten Nachhall in der Seele, ist wohl ein guter Beweis dafür, wie eindringlich diese Botschaften ankommen. Fazit: Exzentrisch, derb, witzig und tiefgründig – „Second Horizon“ ist mit seinem Adjektiv-Quartett ein Meisterstück der Dark Fantasy. Ich vergebe fünf Sterne.

Dark Fantasy mit Nachhall ...

Die Buchlilie am 04.06.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: „‚Hilf mir, einen Engel zu töten‘, bat er den Exorzisten. „Zeig mir, wie man den Glauben zerstört – oder ist das zu schwierig für dich?‘ Elians Augen weiteten sich erstaunt. Dann senkte er sein Kinn und ein gefährliches Lächeln stahl sich auf seine Lippen. […] ‚Eine Herausforderung‘, sprach der Exorzist […] und nickte.“ (Second Horizon, S. 186) Dass man aus der Feder von E.F. von Hainwald keinen literarischen Einheitsbrei erwarten kann, ist etwas, das ich an seinem Gesamtwerk sehr schätze. Auch im neuersten Roman „Second Horizon“ bleibt er seiner Maxime treu. Dank des Genre-Crossovers aus Dark Fantasy und Science-Fiction errichtet er in ferner Zukunft auf Grundlage von Technologie, Kybernetik, Runenmagie und verdrehten Religionsbegriffen eine ebenso fortschrittliche wie düstere Zivilisation. Die stimmungsvollen Illustrationen und schwarzbedruckten Seiten voll einzigartiger Symbole verstärken diesen Eindruck noch. In dieser Lebenswelt werden die ungleichen Charaktere Wolf und Babe auf einen Diebstahl angesetzt, der für sie ungeahnte Folgen hat … „Exzentrisch“ ist das Adjektiv des Autors, mit dem er seinen Roman beschreibt – und damit untertreibt er kein Bisschen! Abgefahren trifft es ebenso. Obwohl das Setting zweifellos auf unserem Globus angesiedelt ist, hat sich sein Erscheinungsbild stark geändert. Gigantische kuriose Bauten, quasselnde Hologramme und leuchtende Runen lassen sogleich eine futuristische Grundstimmung aufkommen, während die Gesellschaft sich grob in Schwarm und Indies unterteilt. Seltsame Gestalten ist man aus „Cyberempathy“ womöglich schon gewöhnt, doch ich finde, dass E.F. von Hainwald hier noch eine Schippe draufgelegt hat. Immerhin verhalten sich Mitarbeiter des Schwarms in Firmengebäuden wie Ameisen … verrückt, oder? Und die sind noch die harmlosesten Bürger! Den Gipfel des Sonderbaren stellen die Engel dar, Wesen aus Magie und Technik, die entgegen jedweder Assoziation zutiefst verstörend daherkommen. Ich wusste nie, ob ich sie fürchten oder auslachen soll. Setting und Charaktere wissen in ihrer Kuriosität also schon mal zu faszinieren. Doch auch der Plot hat nach Hainwald-Manier einiges zu bieten. Ob actiongeladene Kämpfe oder ungewöhnliche Exorzismen, der Autor bedient eine angenehme Bandbreite an Ereignissen und verliert dabei keineswegs den roten Faden aus den Augen. Regelmäßig aufgelockert wird das zum Teil blutige Geschehen durch einen wunderbar derben Humor, bei dem man gar nicht anders kann, als wenigstens zu grinsen. Die eigentliche Stärke der Geschichte liegt für mich allerdings in ihrer Tiefsinnigkeit, die zwischen all der Bizarrerie aufblitzt und sich insbesondere ab dem letzten Drittel des Romans voll entfaltet. Im Grunde ist sie eine große Suche nach Individualität und innerer Ausgeglichenheit, nach einem ganz persönlichen Lebenssinn, und doch ist da noch so viel mehr. Dass ich diesen Roman letztlich mit Tränen in den Augen zuklappte, mit einem lauten Nachhall in der Seele, ist wohl ein guter Beweis dafür, wie eindringlich diese Botschaften ankommen. Fazit: Exzentrisch, derb, witzig und tiefgründig – „Second Horizon“ ist mit seinem Adjektiv-Quartett ein Meisterstück der Dark Fantasy. Ich vergebe fünf Sterne.

dark and strange - absolut lesenswert!

Bewertung aus Steina am 25.05.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Roman von EF.v. Hainwald ist eine Dark Fantasy Story, wie ich sie in Art, Aufbau und Setting noch nie erleben durfte. Die bildhafte Sprache verursacht beim Lesen ein Gefühl, mitten in der Geschichte zu stecken und man ist mehrfach versucht, sich ganz langsam umzudrehen, um sich selbst keiner Gefahr auszusetzen. Der Leser wird in eine Welt hineingezogen, die detailreicher nicht sein könnte und verspürt oft das gleiche dringende Bedürfnis wie die Protagonisten – sei es nach Sauerkirschschokolade oder einer ausgiebigen Dusche. Die Charaktere des Buches sind allesamt seltsame Unikate, die sich dem Mainstream entgegenstellen oder, wie es im Buch herauszulesen ist, die dem Schwarm, der Gemeinschaft, zu entkommen versuchen. Jeder Charakter, ob es die rüpelhaft anmutende Babe ist oder auch der wölfische Mensch– oder ist es menschlicher Wolf? - wartet mit einer Tiefe auf, die sich im Laufe des Buches zuspitzt, ausformt und mit einem explosiven Finale seinen Höhepunkt findet. Am ehesten greifbar war für mich Elian. Wer das ist, lest selbst nach. Er ist besonders, skurril und doch nicht so, wie es auf den ersten Satz scheint. Auch die auftauchenden, raumnehmenden Engel stellen eine große Besonderheit dar, weitab jedweder Verniedlichung als pausbackige Kleidchenträger. Diese Engel wirken verstörend und unchristlich auf den Leser und regen sehr zum Nachdenken an. Obwohl ich eigentlich im Genre Dystopie und Dark Fantasy eher weniger unterwegs bin, holte mich der Autor ab und gab mir das Feeling, von Anfang an nicht falsch in dieser Art Geschichte zu sein. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und nach anfänglichen Schwierigkeiten, mich auf das zuweilen ein wenig zerstörte/zerstörerische Setting einzulassen, habe ich jede Seite verschlungen und wurde tief in den Bann der Story gezogen. Hin und wieder wartet der Schreibstil mit vielen Details auf, die der Leser erst beim zwei- oder dreimaligen Lesen des Absatzes voll erfassen kann und doch empfand ich es als lesenswert und herausfordernd. Rundherum ein wunderbares Werk mit vielen Details und tollem Setting, ausgeformten erwachsenen Charakteren und einer gesellschaftspolitisch kritischen Betrachtungsweise, der von manchen Menschen angestrebten einheitlichen Lebensweise. Im gesamten Buch spiegelt sich möglicherweise die Weltsicht des Autors wider – vielleicht überspitzt, vielleicht genau so, aber in jedem Fall, ohne zu raumgreifend zu werden. Fazit: Absolut lesenswert! 4 Sterne!

dark and strange - absolut lesenswert!

Bewertung aus Steina am 25.05.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der neue Roman von EF.v. Hainwald ist eine Dark Fantasy Story, wie ich sie in Art, Aufbau und Setting noch nie erleben durfte. Die bildhafte Sprache verursacht beim Lesen ein Gefühl, mitten in der Geschichte zu stecken und man ist mehrfach versucht, sich ganz langsam umzudrehen, um sich selbst keiner Gefahr auszusetzen. Der Leser wird in eine Welt hineingezogen, die detailreicher nicht sein könnte und verspürt oft das gleiche dringende Bedürfnis wie die Protagonisten – sei es nach Sauerkirschschokolade oder einer ausgiebigen Dusche. Die Charaktere des Buches sind allesamt seltsame Unikate, die sich dem Mainstream entgegenstellen oder, wie es im Buch herauszulesen ist, die dem Schwarm, der Gemeinschaft, zu entkommen versuchen. Jeder Charakter, ob es die rüpelhaft anmutende Babe ist oder auch der wölfische Mensch– oder ist es menschlicher Wolf? - wartet mit einer Tiefe auf, die sich im Laufe des Buches zuspitzt, ausformt und mit einem explosiven Finale seinen Höhepunkt findet. Am ehesten greifbar war für mich Elian. Wer das ist, lest selbst nach. Er ist besonders, skurril und doch nicht so, wie es auf den ersten Satz scheint. Auch die auftauchenden, raumnehmenden Engel stellen eine große Besonderheit dar, weitab jedweder Verniedlichung als pausbackige Kleidchenträger. Diese Engel wirken verstörend und unchristlich auf den Leser und regen sehr zum Nachdenken an. Obwohl ich eigentlich im Genre Dystopie und Dark Fantasy eher weniger unterwegs bin, holte mich der Autor ab und gab mir das Feeling, von Anfang an nicht falsch in dieser Art Geschichte zu sein. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und nach anfänglichen Schwierigkeiten, mich auf das zuweilen ein wenig zerstörte/zerstörerische Setting einzulassen, habe ich jede Seite verschlungen und wurde tief in den Bann der Story gezogen. Hin und wieder wartet der Schreibstil mit vielen Details auf, die der Leser erst beim zwei- oder dreimaligen Lesen des Absatzes voll erfassen kann und doch empfand ich es als lesenswert und herausfordernd. Rundherum ein wunderbares Werk mit vielen Details und tollem Setting, ausgeformten erwachsenen Charakteren und einer gesellschaftspolitisch kritischen Betrachtungsweise, der von manchen Menschen angestrebten einheitlichen Lebensweise. Im gesamten Buch spiegelt sich möglicherweise die Weltsicht des Autors wider – vielleicht überspitzt, vielleicht genau so, aber in jedem Fall, ohne zu raumgreifend zu werden. Fazit: Absolut lesenswert! 4 Sterne!

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