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Die Surrealistin

Roman

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Beschreibung


Ein packender Roman über eine der wichtigsten Vertreterinnen des Surrealismus

1937. Als die junge Engländerin Leonora Carrington den berühmten Surrealisten Max Ernst kennenlernt, ist er ein verheirateter Mann. Er führt sie in die Pariser Künstlerszene um Salvador Dalì und Pablo Picasso ein, und bald wird aus der leidenschaftlichen Affäre eine Liebesbeziehung. Das Paar zieht nach Südfrankreich, wo Carrington sich der Malerei verschreibt.

Doch dann bricht der 2. Weltkrieg aus, Max Ernst wird von den Franzosen inhaftiert. Jahre später findet er ihr gemeinsames Haus leer vor. Er macht sich auf die Suche nach ihr. Doch Leonora hat mittlerweile begonnen, sich als Frau und Künstlerin zu emanzipieren. Auch von Max Ernst.

Sehr interessantes Buch. ("NDR")
So ist das Buch um Leonora Carrington nicht nur ein interessanter Ausschnitt aus der Biografie einer außergewöhnlichen Künstlerin, sondern auch ein Appell
für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Kunst. ("kultura-extra.de")
Michaela Carters Roman "Die Surrealistin" [...] zeichnet auf spannende Weise die Lebensgeschichte der vielseitigen Künstlerin Leonora Carrington nach. ("Buch Aktuell "Erlesen"")
Unbedingt entdecken! ("Emotion")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/5 cm

Gewicht

555 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/5 cm

Gewicht

555 g

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Leonora in the Morning Light

Übersetzer

  • Silke Jellinghaus
  • Katharina Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00001-5

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Ein außergewöhnliches Buch über außergewöhnliche Menschen

Lia48 am 01.10.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: England, 1937: Kunststudentin Leonora Carrington stammt aus einem betuchten Elternhaus. Schon immer hatte sie ihren eigenen Kopf. Als ihr Vater sie in diverse Kloster- und Mädchenschulen steckte, wurde sie früher oder später rausgeworfen. Mit dem Status einer unverheirateten Künstlerin beschert sie ihrem Vater auch heute noch den größten Albtraum. Als Leonora durch eine Freundin in den Kreis mehrerer Künstler gerät, lernt sie Max Ernst kennen und lieben. Seine Malereien beeindrucken sie sehr und auch Leonora selbst entdeckt den Surrealismus für sich. Um sich aus den Fängen des Vaters zu befreien, zieht sie gemeinsam mit Max nach Frankreich, obwohl dieser noch verheiratet ist. Für den fast doppelt so alten Künstler wird Leonora zu einer richtigen Muse. Als der Zweite Weltkrieg anbricht, wird Max von den Franzosen inhaftiert. Bei seiner Rückkehr ist das gemeinsame Haus leer und Leonora verschwunden. Max sucht sie. Doch Leonora ist bereits auf der Suche nach sich selbst und beginnt sich als Frau und als Künstlerin zu emanzipieren… MEINUNG: Ich liebe es ja, wenn künstlerische Tätigkeiten und diverse Künstler in belletristischen Geschichten eine große Rolle spielen. So habe ich mich gefreut, hier Leonora Carrington und Max Ernst etwas näher kennenzulernen. Neben ihren Lebensgeschichten, werden auch einige Bilder der Künstler genauer beschrieben, was mir richtig gut gefallen hat. Den Prozess des Erschaffens habe ich mit großer Freude bildlich vor meinen Augen verfolgen können. Man spürt regelrecht, dass die Autorin eine große Affinität zur Kunst hegen muss, sonst hätte sie dieses Gefühl von Lebendigkeit & Kreativität vermutlich kaum so gut transportieren können. Neben der Kunst spielen außerdem Krieg und Flucht eine größere Rolle, wodurch es alles andere als ein Friede, Freude, Eierkuchen-Buch ist. Daneben erzählt die Geschichte von Liebe, Eifersucht und Leidenschaft. Hier muss ich zugeben, dass mir Dreiecks- und Vierecksbeziehungen, sowie wechselnde/ gemeinsame Partner und die Freizügigkeit an manchen Stellen etwas zu viel waren. Aber das ist eben Geschmackssache. Und da das Buch einen biografischen Ursprung hat, kann man das der Autorin kaum ankreiden. Zu den Figuren Leonora und Max hatte ich ein etwas ambivalentes Verhältnis. Ich habe häufig mit ihnen mitgefiebert. Aber mindestens genauso oft habe ich mich über so manches Verhalten von ihnen geärgert und hätte sie gerne geschüttelt. Die Entwicklung von Leonora hat mir richtig gut gefallen. Während sie anfangs durch ihre rebellische Art eine noch etwas kindliche Seite von sich zeigt, geht sie später, zwar immer noch eigensinnig, aber emanzipiert ihren eigenen Weg… Im letzten Drittel des Buches taucht zudem Peggy Guggenheim des Öfteren auf, die mich als Person ebenfalls sehr neugierig gemacht hat. Was dem Buch meiner Meinung nach noch das gewisse Etwas verleiht, sind Halluzinationen & Wahnvorstellungen, die eine der Figuren erleidet. Durch deren Schilderung weiß man eine Zeit lang nicht genau, was Realität ist und was Einbildung. Doch in Verbindung mit den Malereien und dem Surrealismus, fand ich das mehr als gelungen beschrieben. Obwohl das Buch viele tolle Momente hatte, hatte ich in der ersten Hälfte Probleme dranzubleiben. Irgendwie hat mich hier der Spannungsbogen nicht erreicht und ein paar Mal habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Aber ich bin froh, dass ich drangeblieben bin. Denn die zweite Hälfte habe ich dafür am Stück verschlungen, und sie wirkt noch immer in mir nach. Besonders die letzten ca. 100 Seiten waren sehr dramatisch und hoch emotional! Das Buch ist etwas speziell. Es wird nicht jedem gefallen, aber einige werden es lieben. Mir hat es wieder richtig die Lust auf weitere belletristische Bücher über Kunst & Künstler gemacht! FAZIT: Ein außergewöhnliches Buch, welches die Lebensgeschichte von den Künstlern Leonora Carrington und Max Ernst erzählt. Kunstbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, sollten sich dieses gute Stück genauer anschauen! 4/5 Sterne!

Ein außergewöhnliches Buch über außergewöhnliche Menschen

Lia48 am 01.10.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

INHALT: England, 1937: Kunststudentin Leonora Carrington stammt aus einem betuchten Elternhaus. Schon immer hatte sie ihren eigenen Kopf. Als ihr Vater sie in diverse Kloster- und Mädchenschulen steckte, wurde sie früher oder später rausgeworfen. Mit dem Status einer unverheirateten Künstlerin beschert sie ihrem Vater auch heute noch den größten Albtraum. Als Leonora durch eine Freundin in den Kreis mehrerer Künstler gerät, lernt sie Max Ernst kennen und lieben. Seine Malereien beeindrucken sie sehr und auch Leonora selbst entdeckt den Surrealismus für sich. Um sich aus den Fängen des Vaters zu befreien, zieht sie gemeinsam mit Max nach Frankreich, obwohl dieser noch verheiratet ist. Für den fast doppelt so alten Künstler wird Leonora zu einer richtigen Muse. Als der Zweite Weltkrieg anbricht, wird Max von den Franzosen inhaftiert. Bei seiner Rückkehr ist das gemeinsame Haus leer und Leonora verschwunden. Max sucht sie. Doch Leonora ist bereits auf der Suche nach sich selbst und beginnt sich als Frau und als Künstlerin zu emanzipieren… MEINUNG: Ich liebe es ja, wenn künstlerische Tätigkeiten und diverse Künstler in belletristischen Geschichten eine große Rolle spielen. So habe ich mich gefreut, hier Leonora Carrington und Max Ernst etwas näher kennenzulernen. Neben ihren Lebensgeschichten, werden auch einige Bilder der Künstler genauer beschrieben, was mir richtig gut gefallen hat. Den Prozess des Erschaffens habe ich mit großer Freude bildlich vor meinen Augen verfolgen können. Man spürt regelrecht, dass die Autorin eine große Affinität zur Kunst hegen muss, sonst hätte sie dieses Gefühl von Lebendigkeit & Kreativität vermutlich kaum so gut transportieren können. Neben der Kunst spielen außerdem Krieg und Flucht eine größere Rolle, wodurch es alles andere als ein Friede, Freude, Eierkuchen-Buch ist. Daneben erzählt die Geschichte von Liebe, Eifersucht und Leidenschaft. Hier muss ich zugeben, dass mir Dreiecks- und Vierecksbeziehungen, sowie wechselnde/ gemeinsame Partner und die Freizügigkeit an manchen Stellen etwas zu viel waren. Aber das ist eben Geschmackssache. Und da das Buch einen biografischen Ursprung hat, kann man das der Autorin kaum ankreiden. Zu den Figuren Leonora und Max hatte ich ein etwas ambivalentes Verhältnis. Ich habe häufig mit ihnen mitgefiebert. Aber mindestens genauso oft habe ich mich über so manches Verhalten von ihnen geärgert und hätte sie gerne geschüttelt. Die Entwicklung von Leonora hat mir richtig gut gefallen. Während sie anfangs durch ihre rebellische Art eine noch etwas kindliche Seite von sich zeigt, geht sie später, zwar immer noch eigensinnig, aber emanzipiert ihren eigenen Weg… Im letzten Drittel des Buches taucht zudem Peggy Guggenheim des Öfteren auf, die mich als Person ebenfalls sehr neugierig gemacht hat. Was dem Buch meiner Meinung nach noch das gewisse Etwas verleiht, sind Halluzinationen & Wahnvorstellungen, die eine der Figuren erleidet. Durch deren Schilderung weiß man eine Zeit lang nicht genau, was Realität ist und was Einbildung. Doch in Verbindung mit den Malereien und dem Surrealismus, fand ich das mehr als gelungen beschrieben. Obwohl das Buch viele tolle Momente hatte, hatte ich in der ersten Hälfte Probleme dranzubleiben. Irgendwie hat mich hier der Spannungsbogen nicht erreicht und ein paar Mal habe ich mit dem Gedanken gespielt, das Buch abzubrechen. Aber ich bin froh, dass ich drangeblieben bin. Denn die zweite Hälfte habe ich dafür am Stück verschlungen, und sie wirkt noch immer in mir nach. Besonders die letzten ca. 100 Seiten waren sehr dramatisch und hoch emotional! Das Buch ist etwas speziell. Es wird nicht jedem gefallen, aber einige werden es lieben. Mir hat es wieder richtig die Lust auf weitere belletristische Bücher über Kunst & Künstler gemacht! FAZIT: Ein außergewöhnliches Buch, welches die Lebensgeschichte von den Künstlern Leonora Carrington und Max Ernst erzählt. Kunstbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, sollten sich dieses gute Stück genauer anschauen! 4/5 Sterne!

Bewertung am 06.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Von der Geliebten des Dada-Künstlers Max Ernst zur sich selbst verwirklichenden Künstlerin des Surrealismus. Leonora Carringtons Biografie in einem wirklich lesens- und liebenswerten Roman erzählt.

Bewertung am 06.07.2020
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Von der Geliebten des Dada-Künstlers Max Ernst zur sich selbst verwirklichenden Künstlerin des Surrealismus. Leonora Carringtons Biografie in einem wirklich lesens- und liebenswerten Roman erzählt.

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die fulminante Wiederentdeckung einer Schriftstellerin, welche Carter hier zu ihrer Protagonistin macht. Klug und stilistisch klar erzählt sie auch über die Rolle der Frau in der Kunstgeschichte. Ich war gebannt, wie scharfsinnig die Autorin Kunst und Politik diskursiv verbindet.
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Keine Hausfrau und auch nicht einfach nur Muse wollte sie sein! Ich gebe zu, ich musste ihre Werke erst recherchieren, während viele der sie umgebenden Namen mir bekannter waren. Dieser Roman ist außerdem ein Stück Zeit - und aus wechselnder Perspektive erzählte Liebesgeschichte.
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