• Die Rezepte meines Vaters
  • Die Rezepte meines Vaters

Die Rezepte meines Vaters

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Die Rezepte meines Vaters

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 20,00 €
Taschenbuch

Taschenbuch

ab 10,00 €
eBook

eBook

ab 9,99 €

Beschreibung


Der Bestseller aus Frankreich: Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte und eine Liebeserklärung an die französische Küche.

Monsieur Henri ist ein unvergleichlicher Koch. Er leitet ein Bistro im Osten Frankreichs, das den Gästen noch alles geben kann, was sie sich wünschen. Doch eins steht für Henri fest: Wenn er mal nicht mehr sein wird, soll sein Sohn Julien das Bistro auf keinen Fall übernehmen.

Als Henri unheilbar erkrankt, verbringt Julien viele Stunden am Sterbebett seines Vaters. Er hält seine Hand und versucht, sein kulinarisches Erbe in Erinnerung zu rufen. Bald hat Julien einen Wunsch: das Rezeptbuch zu finden, in das sein Vater seine Küchentricks notiert hat. Doch während er sucht, stößt er auf ein anderes Geheimnis.

"Die Rezepte meines Vaters“ von Jacky Durand ist eine anrührende Geschichte voller kulinarischer Inspirationen, die beim Lesen Appetit macht. ("Belgischer Rundfunk BRF")
Eine berührende Vater-Sohn-Geschichte und zugleich eine Hommage an die französische Küche. ("Ruhr Nachrichten")
Jacky Durands erster Roman ist gleich ein Volltreffer. Die Vater-Sohn-Geschichte ist gleichzeitig eine Hommage ans Kochen. Und an Freundschaft, an tiefe Beziehungen, an die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung ... mit zwei Worten: Ganz wunderbar. ("Expuls")
Der Roman ist ein guter Appetithappen. ("Express")
Eine herzerwärmende Vater-Sohn-Geschichte und gleichzeitig ein Liebesbrief an die französische Küche. ("oe24.at")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.11.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

278 g

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.11.2020

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3 cm

Gewicht

278 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Le cahier de recettes

Übersetzer

Ina Kronenberger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00008-4

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Anrührend, melancholisch und mit einer großen Prise Appetit ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 22.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henri ist mit Leidenschaft Koch und betreibt ein Bistro in Osten von Frankreichs. Dort geht man hin, wenn man noch die gute bodenständige Küche mit Raffinesse mag. Dieser Koch lebt einfach für gutes Essen und diese Leidenschaft vererbt er seinem Sohn Julien, aber eigentlich will er nicht, das er das Bistro übernimmt. Henri ist nämlich schwer erkrankt und versucht nun Julien diesen Wunsch auszureden, aber je mehr er diesem ins Gewissen redet, umso mehr sucht er nach dem alten Rezeptbuch seines Vaters. Und während er das Haus und das Bistro auf dem Kopf stellt, um die alten Küchentricks seines Vaters festzuhalten, entdeckt er ein anderes Geheimnis. Wird Julian das Buch noch finden? Welches Geheimnis wird er aufdecken? Und übernimmt er das Bistro? Ich liebe gutes Essen und ich mag auch so gern Bücher darüber lesen. Selbst manche Krimis leben von der Küche ihres Landes und machen Appetit auf was Kulinarisches. Nun hatte ich dieses Buch entdeckt und die Franzosen sind ja bekannt für ihre Küche und dieser Autor muss es sogar ganz genau wissen, denn er ist auch Gastrokritiker. So ist natürlich meine Neugier geweckt gewesen und ob mir hier auch das Wasser im Munde gelaufen ist, erzähle ich euch nun. Diese Geschichte ist eigentlich eine Vater-Sohn-Geschichte in drei Akten und beginnt auf dem Sterbebett. Hier liegt nun sein geliebter Vater, der mit seinen Händen die köstlichsten Speisen hervorbracht und doch nicht immer einfach mit ihm umgegangen ist. Vom Vater die Liebe zur Küche geerbt, möchte dieser doch lieber, das er etwas anderes macht, ihm ist es damals verweigert gewesen, keine Ausbildung und keine Perspektive nach der Rückkehr aus denn Algerienkrieg, außer etwas mit den Händen zu machen. Sein Sohn hat doch ganz andere Möglichkeiten und so kann er seinen Jungen nicht verstehen. Dieser liebt die Küche, auch wenn seine Kindheit nicht unbedingt einfach gewesen ist, aber seinem Vater in der Küche zu beobachten, brachte ihm diesem immer nahe. So erfahren wir in Rückblenden, wie die Kindheit von Julien ausgesehen hat und welche Geheimnisse den Vater so einsam und mürrisch gemacht haben. Auch vom sagenumwobenen Kochbuch erfahren wir. Dieses Buch hat eigentlich Hélène ins Haus gebracht und auch sie hat die Rezepte aufgeschrieben, immer eins nach dem anderen, aber als sie die Familie verlassen hat, ist auch dieses Buch verschwunden und für Julien begann eine einsame Zeit. Nur seine Ferien waren immer schön bei seinem Onkel und seiner Tante, dort erlebte er Familienleben und so etwas wir Freude und Wärme. Nun entdeckt Julien eine ganz andere Seite von seinem Vater und diese ganzen Geheimnisse bekommen Hintergrund und Verständnis. Das Leben von seinem Vater wird endlich klarer und doch hätte Julien vieles gern noch mit diesem geteilt. Ganz klar, diese Geschichte ist eine Hommage auf die Küche und die Kochkunst. So sind auch die schönsten Szenen, wenn Vater und Sohn zusammen dieser Freude frönen und mit Begeisterung und Eintracht was zaubern. Überhaupt ist das ganze Buch in einer melancholischen Stimmung und so denkt man selber über die Kindheit und den Eltern nach. Hier hat der Vater aus der Not heraus etwas geschaffen, was ihm selbst nicht besonders vorkommt und er sich für seinen Sohn einfach vieles besser wünscht, aber sind Eltern nicht immer so. Wiederum sein Sohn liebt es, bei ihm zu sein, möchte die Liebe und Anerkennung bekommen, die sich doch jedes Kind erbettelt und erhofft. So bekommt der Vater vieles nicht mit, weil er mit seiner Welt beschäftigt ist, und erst am Ende hat man das Gefühl von Verstehen und Versöhnung. Man kann sagen, erst mit dem Alter reift das Verständnis. Und Julian hat da noch einiges. So schwelgt er in Erinnerungen und stößt doch auf eine Zukunft. Ich habe dieses kleine Büchlein gern gelesen und fand diese ganzen Rückblicke und Einblicke herrlich dargestellt. Man schwang so durch die Seiten und summte manchem Chanson mit, und genau das ist dieses Buch, eine Geschichte mit Tiefen, die aber beschwingt erzählt wird und einen in die richtige Stimmung versetzt. Abgerundet wird das Ganze noch mit Rezepten am Ende und ja, ich kann sagen, ich hatte Hunger. Die Rezepte meines Vaters ist nicht nur die Suche nach einem Kochbuch, sondern auch nach der Liebe seines Vaters mit der Erkenntnis, das sie doch immer da war. Anrührend, melancholisch und mit einer großen Prise Appetit.

Anrührend, melancholisch und mit einer großen Prise Appetit ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 22.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Henri ist mit Leidenschaft Koch und betreibt ein Bistro in Osten von Frankreichs. Dort geht man hin, wenn man noch die gute bodenständige Küche mit Raffinesse mag. Dieser Koch lebt einfach für gutes Essen und diese Leidenschaft vererbt er seinem Sohn Julien, aber eigentlich will er nicht, das er das Bistro übernimmt. Henri ist nämlich schwer erkrankt und versucht nun Julien diesen Wunsch auszureden, aber je mehr er diesem ins Gewissen redet, umso mehr sucht er nach dem alten Rezeptbuch seines Vaters. Und während er das Haus und das Bistro auf dem Kopf stellt, um die alten Küchentricks seines Vaters festzuhalten, entdeckt er ein anderes Geheimnis. Wird Julian das Buch noch finden? Welches Geheimnis wird er aufdecken? Und übernimmt er das Bistro? Ich liebe gutes Essen und ich mag auch so gern Bücher darüber lesen. Selbst manche Krimis leben von der Küche ihres Landes und machen Appetit auf was Kulinarisches. Nun hatte ich dieses Buch entdeckt und die Franzosen sind ja bekannt für ihre Küche und dieser Autor muss es sogar ganz genau wissen, denn er ist auch Gastrokritiker. So ist natürlich meine Neugier geweckt gewesen und ob mir hier auch das Wasser im Munde gelaufen ist, erzähle ich euch nun. Diese Geschichte ist eigentlich eine Vater-Sohn-Geschichte in drei Akten und beginnt auf dem Sterbebett. Hier liegt nun sein geliebter Vater, der mit seinen Händen die köstlichsten Speisen hervorbracht und doch nicht immer einfach mit ihm umgegangen ist. Vom Vater die Liebe zur Küche geerbt, möchte dieser doch lieber, das er etwas anderes macht, ihm ist es damals verweigert gewesen, keine Ausbildung und keine Perspektive nach der Rückkehr aus denn Algerienkrieg, außer etwas mit den Händen zu machen. Sein Sohn hat doch ganz andere Möglichkeiten und so kann er seinen Jungen nicht verstehen. Dieser liebt die Küche, auch wenn seine Kindheit nicht unbedingt einfach gewesen ist, aber seinem Vater in der Küche zu beobachten, brachte ihm diesem immer nahe. So erfahren wir in Rückblenden, wie die Kindheit von Julien ausgesehen hat und welche Geheimnisse den Vater so einsam und mürrisch gemacht haben. Auch vom sagenumwobenen Kochbuch erfahren wir. Dieses Buch hat eigentlich Hélène ins Haus gebracht und auch sie hat die Rezepte aufgeschrieben, immer eins nach dem anderen, aber als sie die Familie verlassen hat, ist auch dieses Buch verschwunden und für Julien begann eine einsame Zeit. Nur seine Ferien waren immer schön bei seinem Onkel und seiner Tante, dort erlebte er Familienleben und so etwas wir Freude und Wärme. Nun entdeckt Julien eine ganz andere Seite von seinem Vater und diese ganzen Geheimnisse bekommen Hintergrund und Verständnis. Das Leben von seinem Vater wird endlich klarer und doch hätte Julien vieles gern noch mit diesem geteilt. Ganz klar, diese Geschichte ist eine Hommage auf die Küche und die Kochkunst. So sind auch die schönsten Szenen, wenn Vater und Sohn zusammen dieser Freude frönen und mit Begeisterung und Eintracht was zaubern. Überhaupt ist das ganze Buch in einer melancholischen Stimmung und so denkt man selber über die Kindheit und den Eltern nach. Hier hat der Vater aus der Not heraus etwas geschaffen, was ihm selbst nicht besonders vorkommt und er sich für seinen Sohn einfach vieles besser wünscht, aber sind Eltern nicht immer so. Wiederum sein Sohn liebt es, bei ihm zu sein, möchte die Liebe und Anerkennung bekommen, die sich doch jedes Kind erbettelt und erhofft. So bekommt der Vater vieles nicht mit, weil er mit seiner Welt beschäftigt ist, und erst am Ende hat man das Gefühl von Verstehen und Versöhnung. Man kann sagen, erst mit dem Alter reift das Verständnis. Und Julian hat da noch einiges. So schwelgt er in Erinnerungen und stößt doch auf eine Zukunft. Ich habe dieses kleine Büchlein gern gelesen und fand diese ganzen Rückblicke und Einblicke herrlich dargestellt. Man schwang so durch die Seiten und summte manchem Chanson mit, und genau das ist dieses Buch, eine Geschichte mit Tiefen, die aber beschwingt erzählt wird und einen in die richtige Stimmung versetzt. Abgerundet wird das Ganze noch mit Rezepten am Ende und ja, ich kann sagen, ich hatte Hunger. Die Rezepte meines Vaters ist nicht nur die Suche nach einem Kochbuch, sondern auch nach der Liebe seines Vaters mit der Erkenntnis, das sie doch immer da war. Anrührend, melancholisch und mit einer großen Prise Appetit.

Ein Roman, der viele Sinne berührt

sommerlese am 28.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Kindler Verlag erscheint der Roman "Die Rezepte meines Vaters" von Jacky Durand. Im Osten Frankreichs führt Monsieur Henri sein kleines Bistro "Le Relais" und verwöhnt die Gaumen seiner Gäste mit bodenständiger, aber hervorragender Küche. Auch wenn er seinen Beruf liebt, möchte der nicht, dass sein Sohn Julien das Bistro weiterführt. Für ihn hat er andere Pläne. Als Henri an Krebs erkrankt, verbringt Julien viel Zeit am Sterbebett seines Vaters. Er lässt die Vergangenheit Revue passieren und versucht, sich an das kulinarische Erbe seines Vaters zu erinnern. Helfen würde ihm dabei das persönliche Rezeptbuch seines Vater, auf der Suche danach entdeckt er auch ein ihm unbekanntes Familiengeheimnis. Jacky Durand schlägt in diesem Roman ruhige Töne an, besonnen wechseln sentimentale mit traurigen, wütenden, aber auch mit schönen Szenen ab. Er erzählt mit vielen kleinen Details eine gefühlvolle Vater-Sohn-Geschichte, die immer wieder von der Zubereitung und den Genüssen kulinarischer Gerichte untermalt wird. Henri und sein Freund Lucien verbrachten gemeinsame Zeit im Algerienkrieg, die Erinnerungen daran machen ihnen zu schaffen und so gibt es lediglich Andeutungen über ihre Erlebnisse. Was aber geblieben ist, sind die orientalischen Gewürze, deren Note ihre französischen Gerichte verfeinern. In dieser Küche des Bistros spielt sich das Leben Juliens ab, hier wurde er groß. Er sieht seinem schroffen und raubeinigen Vater zu wie er kocht und schaut sich viel Wissen von ihm ab, denn auch er liebt diesen Beruf. Er kann sich gut an ein Kochbuch erinnern, welches seine Mutter mal angelegt hat, vom Vater aber später versteckt wurde. Denn Koch soll Julien nicht werden, Ingenieur wünscht sich Henri, denn das ermöglicht ein besseres Leben. Die Mutter verlässt die Familie und Julien sehnt sich nach einer heilen Welt mit Mutter-Vater-Kind. Viele Jahre später erkrankt Henri an Krebs und Julien sitzt mit Wehmut, Traurigkeit und Sorge an seinen Sterbebett. Die Liebe für das Kochen hat er seinem Vater zu verdanken und diese Leidenschaft verbindet beide mehr als sie zugeben wollen. Während Julien Abschied von seinem Vater nimmt, lässt er die gemeinsame Zeit Revue passieren. Das wühlt alte Erinnerungen auf und zeigt Gefühle und Missverständnisse in der Familie, den Fortgang der Mutter und andere Erlebnisse aus Juliens Jugend. In diesem Roman erlebt man die ganze Bandbreite an Emotionen, hautnah bekommt man eine Lebensgeschichte erzählt und fühlt mit Julien, aber auch mit Henri mit und wird von dem lange gehüteten Geheimnis überrollt, genau wie Julien. Manchmal wiegt die Wahrheit schwer und wird einfach verschwiegen. Neben der gefühlvollen und berührenden Geschichte wird in diesem Buch Frankreichs Kochkultur zelebriert und die vielen Zubereitungsbeschreibungen und geschmackvollen Gerichte (mit Rezepten im Anhang) sorgen für Appetit. Ein Roman, der viele Sinne berührt.

Ein Roman, der viele Sinne berührt

sommerlese am 28.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Kindler Verlag erscheint der Roman "Die Rezepte meines Vaters" von Jacky Durand. Im Osten Frankreichs führt Monsieur Henri sein kleines Bistro "Le Relais" und verwöhnt die Gaumen seiner Gäste mit bodenständiger, aber hervorragender Küche. Auch wenn er seinen Beruf liebt, möchte der nicht, dass sein Sohn Julien das Bistro weiterführt. Für ihn hat er andere Pläne. Als Henri an Krebs erkrankt, verbringt Julien viel Zeit am Sterbebett seines Vaters. Er lässt die Vergangenheit Revue passieren und versucht, sich an das kulinarische Erbe seines Vaters zu erinnern. Helfen würde ihm dabei das persönliche Rezeptbuch seines Vater, auf der Suche danach entdeckt er auch ein ihm unbekanntes Familiengeheimnis. Jacky Durand schlägt in diesem Roman ruhige Töne an, besonnen wechseln sentimentale mit traurigen, wütenden, aber auch mit schönen Szenen ab. Er erzählt mit vielen kleinen Details eine gefühlvolle Vater-Sohn-Geschichte, die immer wieder von der Zubereitung und den Genüssen kulinarischer Gerichte untermalt wird. Henri und sein Freund Lucien verbrachten gemeinsame Zeit im Algerienkrieg, die Erinnerungen daran machen ihnen zu schaffen und so gibt es lediglich Andeutungen über ihre Erlebnisse. Was aber geblieben ist, sind die orientalischen Gewürze, deren Note ihre französischen Gerichte verfeinern. In dieser Küche des Bistros spielt sich das Leben Juliens ab, hier wurde er groß. Er sieht seinem schroffen und raubeinigen Vater zu wie er kocht und schaut sich viel Wissen von ihm ab, denn auch er liebt diesen Beruf. Er kann sich gut an ein Kochbuch erinnern, welches seine Mutter mal angelegt hat, vom Vater aber später versteckt wurde. Denn Koch soll Julien nicht werden, Ingenieur wünscht sich Henri, denn das ermöglicht ein besseres Leben. Die Mutter verlässt die Familie und Julien sehnt sich nach einer heilen Welt mit Mutter-Vater-Kind. Viele Jahre später erkrankt Henri an Krebs und Julien sitzt mit Wehmut, Traurigkeit und Sorge an seinen Sterbebett. Die Liebe für das Kochen hat er seinem Vater zu verdanken und diese Leidenschaft verbindet beide mehr als sie zugeben wollen. Während Julien Abschied von seinem Vater nimmt, lässt er die gemeinsame Zeit Revue passieren. Das wühlt alte Erinnerungen auf und zeigt Gefühle und Missverständnisse in der Familie, den Fortgang der Mutter und andere Erlebnisse aus Juliens Jugend. In diesem Roman erlebt man die ganze Bandbreite an Emotionen, hautnah bekommt man eine Lebensgeschichte erzählt und fühlt mit Julien, aber auch mit Henri mit und wird von dem lange gehüteten Geheimnis überrollt, genau wie Julien. Manchmal wiegt die Wahrheit schwer und wird einfach verschwiegen. Neben der gefühlvollen und berührenden Geschichte wird in diesem Buch Frankreichs Kochkultur zelebriert und die vielen Zubereitungsbeschreibungen und geschmackvollen Gerichte (mit Rezepten im Anhang) sorgen für Appetit. Ein Roman, der viele Sinne berührt.

Unsere Kund*innen meinen

Die Rezepte meines Vaters

von Jacky Durand

4.8

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Michael Winter

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Michael Winter

Thalia Augsburg

Zum Portrait

4/5

Ein Abschied zwischen Vater und Sohn - die Küche als Schauplatz des Lebens!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Erstling, der überzeugt. Der Einfluss des Vaters auf das eigene Leben ist immens, auch wenn man das nicht immer wahrhaben möchte. Hier wird ein Abschied beschrieben, der nicht liebevoller und ehrlicher hätte sein können. Und im Mittelpunkt steht die Kunst des Kochens! Zwischen Vater und Sohn steht die gemeinsame Liebe zum Kochen, die verbindet und trennt gleichermaßen. Rezepte gehören hier genauso zur Geschichte wie die Themen Berufswahl, familiäre Beziehungen, Freundschaft und Liebe. Manchmal vielleicht eine Spur zu konstruiert, aber Durand wird noch viele Romane schreiben. Freunde des Kochens und Freunde einer guten Geschichte werden dieses Buch lieben.
4/5

Ein Abschied zwischen Vater und Sohn - die Küche als Schauplatz des Lebens!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Erstling, der überzeugt. Der Einfluss des Vaters auf das eigene Leben ist immens, auch wenn man das nicht immer wahrhaben möchte. Hier wird ein Abschied beschrieben, der nicht liebevoller und ehrlicher hätte sein können. Und im Mittelpunkt steht die Kunst des Kochens! Zwischen Vater und Sohn steht die gemeinsame Liebe zum Kochen, die verbindet und trennt gleichermaßen. Rezepte gehören hier genauso zur Geschichte wie die Themen Berufswahl, familiäre Beziehungen, Freundschaft und Liebe. Manchmal vielleicht eine Spur zu konstruiert, aber Durand wird noch viele Romane schreiben. Freunde des Kochens und Freunde einer guten Geschichte werden dieses Buch lieben.

Michael Winter
  • Michael Winter
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von J. Ganser

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

J. Ganser

Thalia Augsburg

Zum Portrait

5/5

Eine Geschichte, die einem mit jeder Seite mehr ans Herz wächst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese berührende Vater- Sohn- Geschichte wird so klar heraufbeschworen, dass man fast glaubt, selbst in der Küche zu stehen, die frische ausgekochte Brühe, das knusprige Brathähnchen oder die butterweichen Crêpes zu riechen und zu schmecken. Man sieht Monsieur Henri vor sich, wie er dem kleinen Julien beibringt, wie man aus jedem Lebensmittel etwas Wunderbares zaubern kann. Doch treten auch die Schattenseiten dieses Berufes, oder vielmehr dieser Berufung, zutage, vor allem noch zu jener Zeit, und man muss sich als Leser schon sehr zusammenreißen, diese einladende kulinarische Welt nicht zu idealisieren. Was vor dieser französischen Kulisse wirklich sehr schwer fällt. Trotz oder gerade wegen des emotionalen Auf und Abs ist es eine sehr lesenswerte Geschichte, die jedem Mut macht, seinen Wünschen und Träumen zu folgen. Als kleines Amuse- Gueule vorweg: man darf sogar einen Blick in das vielgesuchte Rezeptbuch werfen!
5/5

Eine Geschichte, die einem mit jeder Seite mehr ans Herz wächst

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese berührende Vater- Sohn- Geschichte wird so klar heraufbeschworen, dass man fast glaubt, selbst in der Küche zu stehen, die frische ausgekochte Brühe, das knusprige Brathähnchen oder die butterweichen Crêpes zu riechen und zu schmecken. Man sieht Monsieur Henri vor sich, wie er dem kleinen Julien beibringt, wie man aus jedem Lebensmittel etwas Wunderbares zaubern kann. Doch treten auch die Schattenseiten dieses Berufes, oder vielmehr dieser Berufung, zutage, vor allem noch zu jener Zeit, und man muss sich als Leser schon sehr zusammenreißen, diese einladende kulinarische Welt nicht zu idealisieren. Was vor dieser französischen Kulisse wirklich sehr schwer fällt. Trotz oder gerade wegen des emotionalen Auf und Abs ist es eine sehr lesenswerte Geschichte, die jedem Mut macht, seinen Wünschen und Träumen zu folgen. Als kleines Amuse- Gueule vorweg: man darf sogar einen Blick in das vielgesuchte Rezeptbuch werfen!

J. Ganser
  • J. Ganser
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Die Rezepte meines Vaters

von Jacky Durand

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Die Rezepte meines Vaters
  • Die Rezepte meines Vaters