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Body Politics

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Frauen sollen dem Schönheitsideal entsprechen, aber nicht zu individuell sein. Wer dem Ideal nicht entspricht, soll sich wenigstens selbst lieben. Der Druck auf Frauen ist so hoch wie nie, und wie seit Jahrhunderten bestimmt der männliche Blick, welche Frauenkörper attraktiv sind. Haben wir verlernt, unsere Körper zu akzeptieren und dankbar für das zu sein, was sie täglich leisten? Melodie Michelberger fragt, wem es nützt, dass sich Millionen Frauen nicht hübsch genug fühlen. Sie weiß, wie Feminismus uns hilft, gegen das traditionelle Schönheitsideal zu rebellieren – denn es ist Zeit für ein diverses Bild von Schönheit und die Akzeptanz verschiedener Körperformen.

Details

  • Verkaufsrang

    9318

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    26.01.2021

  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Seitenzahl

    224

Beschreibung

Details

  • Verkaufsrang

    9318

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    26.01.2021

  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Seitenzahl

    224

  • Maße (L/B/H)

    20,8/13,5/2,2 cm

  • Gewicht

    282 g

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-499-00331-8

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Interessantes Thema

Bewertung aus Bargteheide am 30.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die meisten Frauen bei uns in Deutschland kämpfen sicherlich mehr als einmal im Leben mit ihrem Gewicht, bzw. hadern mit ihrem Körper. Was wird uns nicht alles empfohlen, damit wir gesund, glücklich und zufrieden sind. Diese Empfehlungen bedeuten aber auch, dass wir uns immerzu um unseren Körper kümmern müssen. Ich selbst bin eine Frau, die ihre Figur mal mehr, mal weniger im Griff hat. Wenn ich mich ganz gehörig selbst kasteie, schaffe ich eine akzeptable Figur, bin aber permanent schlecht gelaunt, da ich mir alles Süßes und Fette verbiete. Esse ich aber so, wie ich es mag, werde ich immer dicker. Dafür ist meine Laune aber deutlich besser. Was also tun? In einer Zeitschrift (Flow vom 21.06.2021) entdeckte ich den Artikel „Ich hatte lange Angst, mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin“ über Melodie Michelberger. Darin geht es u.a. um sehr Selbstakzeptanz und falsche Körperideale. Und nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, wusste ich, dass Melodie Michelberger zu diesen Themen auch ein Buch geschrieben hat. Dies ist nun meine Bewertung zu diesem Buch: Melodie Michelberger beschreibt ihr Leben und ihre Karriere in der Mode- und Medienwelt sehr genau. Sie beschreibt aber auch, dass ihre Mutter ihr schon sehr früh gesagt hat, dass sie dies oder das nicht anziehen kann, weil ihr Hintern zu dick ist, sie insgesamt dafür zu dick ist, oder das Ganze an ihr einfach nicht gut aussieht, da sie dafür eine falsche Figur habe. So setzte sich bei der Autorin schon früh der Gedanke fest, dass mit ihrem Körper etwas nicht richtig ist. Und damit begann ein ungesunde Diät-Karriere. Sie versuchte jede Diät, die ihr über den Weg lief. Doch nie fühlte sie sich dünn genug. In der Modebranche wurde dieses Gefühl noch verstärkt. Die Modelle, die die Modemacher lieferten, waren immer irre klein. Nie hatte sie die Chance in diese Modelle hineinzupassen. Diäten und Stress führten dann letztendlich zu einem Burnout. Erst in dieser Zeit stelle sie mit Hilfe von Freund:innen und Therapeut:innen fest, dass sie sich von diesen ganzen Vorstellungen, was ein perfekter Körper ist, freimachen musste. Sie lernte, über die richtigen Freund:innen, nach und nach ihren Körper zu akzeptieren und sich selbst zu lieben. Dieser Teil ist einfach verständlich. Und fast jede Frau kann diese Gefühle nachvollziehen. Doch danach kommt der Teil, der sich mit der Politik des Körpers beschäftigt! Mir war bis dahin gar nicht aufgefallen, dass wir durch unseren Körper und unsere Selbstwahrnehmung im Prinzip unterdrückt und diskriminiert werden. Für dick_fette (Begriff der Autorin) Frauen gibt es kaum Mode von der Stange. Und gibt es sie doch, ist sie dunkel und relativ hässlich, damit die dick_fette Frau gar nicht auffällt und sich sogar noch schön findet. Dick_fette Frauen werden oftmals benachteiligt, wenn es um Bewerbungen geht. Und statt uns gegenseitig zu helfen, schaukeln wir Frauen uns auch noch gegenseitig hoch, welche von uns das beste Fitness- und Abnehmprogramm hat. Doch in den USA waren speziell die Schwarzen Frauen schon ein ganzes Stück weiter. Sie wurde durch ihr Hautfarbe und ihre Körperfülle diskriminiert. Sie haben sich zusammengetan, um die Frauen darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich durch den Diät- und Selbstoptimierungswahn selbst zerstören und dem Feminismus keinen Gefallen tun. Ich fand diese Idee durchaus einleuchtend, aber z.T. sehr amerikanisch. Allerdings ertappe ich mich andererseits auch immer wieder dabei, dass ich mich mit anderen Frauen vergleiche. Und auch wenn ich gerade daran arbeite, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, merke ich doch, dass sich mein Schönheitsideal nicht geändert hat! Dick_fette Frauen finde ich nach wie vor nicht schön, bzw. nur, wenn sie eine total charismatische Ausstrahlung haben. Und es erschreckt mich zudem, dass ich das Gefühl habe, dass die in Deutschland lebenden Menschen immer dicker werden. Doch dieses Buch hat bei mir dafür gesorgt, dass ich dem Thema jetzt aufgeschlossener gegenüberstehe. Ich habe verstanden, was Melodie Michelberger uns Leser:innen mit ihrem sehr persönlichen Buch sagen will. Aber eins vermisse ich in diesem Buch definitiv! Lass die Menschen so dick_fett sein, wie sie möchten. Aber was ist mit ihrer Gesundheit? Auf dieses Thema ist sie so gut wie gar nicht eingegangen, bzw. nur insofern, dass die Ärzte ihrer Meinung nach zu pauschal mit dem Thema Übergewicht umgegangen sind. Trotzdem besteht für dick_fette Menschen die Gefahr, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, ihr Herz muss mehr arbeiten und auch für ihre Knochen ist das mehr an Gewicht nicht empfehlenswert. Dies möchte ich im Nachsatz einfach noch einmal zu bedenken geben. Ein Buch, welches dazu anregt, einmal über den Diätwahnsinn und unser Körperbewusstsein nachzudenken.

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Bewertung aus Bargteheide am 30.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die meisten Frauen bei uns in Deutschland kämpfen sicherlich mehr als einmal im Leben mit ihrem Gewicht, bzw. hadern mit ihrem Körper. Was wird uns nicht alles empfohlen, damit wir gesund, glücklich und zufrieden sind. Diese Empfehlungen bedeuten aber auch, dass wir uns immerzu um unseren Körper kümmern müssen. Ich selbst bin eine Frau, die ihre Figur mal mehr, mal weniger im Griff hat. Wenn ich mich ganz gehörig selbst kasteie, schaffe ich eine akzeptable Figur, bin aber permanent schlecht gelaunt, da ich mir alles Süßes und Fette verbiete. Esse ich aber so, wie ich es mag, werde ich immer dicker. Dafür ist meine Laune aber deutlich besser. Was also tun? In einer Zeitschrift (Flow vom 21.06.2021) entdeckte ich den Artikel „Ich hatte lange Angst, mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin“ über Melodie Michelberger. Darin geht es u.a. um sehr Selbstakzeptanz und falsche Körperideale. Und nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, wusste ich, dass Melodie Michelberger zu diesen Themen auch ein Buch geschrieben hat. Dies ist nun meine Bewertung zu diesem Buch: Melodie Michelberger beschreibt ihr Leben und ihre Karriere in der Mode- und Medienwelt sehr genau. Sie beschreibt aber auch, dass ihre Mutter ihr schon sehr früh gesagt hat, dass sie dies oder das nicht anziehen kann, weil ihr Hintern zu dick ist, sie insgesamt dafür zu dick ist, oder das Ganze an ihr einfach nicht gut aussieht, da sie dafür eine falsche Figur habe. So setzte sich bei der Autorin schon früh der Gedanke fest, dass mit ihrem Körper etwas nicht richtig ist. Und damit begann ein ungesunde Diät-Karriere. Sie versuchte jede Diät, die ihr über den Weg lief. Doch nie fühlte sie sich dünn genug. In der Modebranche wurde dieses Gefühl noch verstärkt. Die Modelle, die die Modemacher lieferten, waren immer irre klein. Nie hatte sie die Chance in diese Modelle hineinzupassen. Diäten und Stress führten dann letztendlich zu einem Burnout. Erst in dieser Zeit stelle sie mit Hilfe von Freund:innen und Therapeut:innen fest, dass sie sich von diesen ganzen Vorstellungen, was ein perfekter Körper ist, freimachen musste. Sie lernte, über die richtigen Freund:innen, nach und nach ihren Körper zu akzeptieren und sich selbst zu lieben. Dieser Teil ist einfach verständlich. Und fast jede Frau kann diese Gefühle nachvollziehen. Doch danach kommt der Teil, der sich mit der Politik des Körpers beschäftigt! Mir war bis dahin gar nicht aufgefallen, dass wir durch unseren Körper und unsere Selbstwahrnehmung im Prinzip unterdrückt und diskriminiert werden. Für dick_fette (Begriff der Autorin) Frauen gibt es kaum Mode von der Stange. Und gibt es sie doch, ist sie dunkel und relativ hässlich, damit die dick_fette Frau gar nicht auffällt und sich sogar noch schön findet. Dick_fette Frauen werden oftmals benachteiligt, wenn es um Bewerbungen geht. Und statt uns gegenseitig zu helfen, schaukeln wir Frauen uns auch noch gegenseitig hoch, welche von uns das beste Fitness- und Abnehmprogramm hat. Doch in den USA waren speziell die Schwarzen Frauen schon ein ganzes Stück weiter. Sie wurde durch ihr Hautfarbe und ihre Körperfülle diskriminiert. Sie haben sich zusammengetan, um die Frauen darauf aufmerksam zu machen, dass sie sich durch den Diät- und Selbstoptimierungswahn selbst zerstören und dem Feminismus keinen Gefallen tun. Ich fand diese Idee durchaus einleuchtend, aber z.T. sehr amerikanisch. Allerdings ertappe ich mich andererseits auch immer wieder dabei, dass ich mich mit anderen Frauen vergleiche. Und auch wenn ich gerade daran arbeite, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, merke ich doch, dass sich mein Schönheitsideal nicht geändert hat! Dick_fette Frauen finde ich nach wie vor nicht schön, bzw. nur, wenn sie eine total charismatische Ausstrahlung haben. Und es erschreckt mich zudem, dass ich das Gefühl habe, dass die in Deutschland lebenden Menschen immer dicker werden. Doch dieses Buch hat bei mir dafür gesorgt, dass ich dem Thema jetzt aufgeschlossener gegenüberstehe. Ich habe verstanden, was Melodie Michelberger uns Leser:innen mit ihrem sehr persönlichen Buch sagen will. Aber eins vermisse ich in diesem Buch definitiv! Lass die Menschen so dick_fett sein, wie sie möchten. Aber was ist mit ihrer Gesundheit? Auf dieses Thema ist sie so gut wie gar nicht eingegangen, bzw. nur insofern, dass die Ärzte ihrer Meinung nach zu pauschal mit dem Thema Übergewicht umgegangen sind. Trotzdem besteht für dick_fette Menschen die Gefahr, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, ihr Herz muss mehr arbeiten und auch für ihre Knochen ist das mehr an Gewicht nicht empfehlenswert. Dies möchte ich im Nachsatz einfach noch einmal zu bedenken geben. Ein Buch, welches dazu anregt, einmal über den Diätwahnsinn und unser Körperbewusstsein nachzudenken.

Bemerkenswert

Bewertung aus Baden am 08.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Viele Verweise auf andere tolle Aktivisten:innen, berührende ehrliche Erfahrungsberichte und Aufforderungen zur Überprüfung der eigenen Vorurteile!

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Eine Mischung aus persönlicher Lebensgeschichte & Aufklärung zum Thema Körper in unserer Gesellschaft. Warum dicke Körper diskriminiert werden, wieso Frauenkörper politisch sind & was es mit Body Positivity auf sich hat? All das (und noch mehr) wird hier erklärt. Bitte lesen!
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Ein wunderbares Buch, dass über das klassische "Liebe deinen Körper" hinaus geht! Ein toller Erfahrungsbericht, der zum Nach- und Überdenken anregt.
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