Absender Ost-Berlin

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

292

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/2,5 cm

Gewicht

539 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-05778-4

Das meinen unsere Kund*innen

4.6

8 Bewertungen

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Leider hat mich der Roman nicht überzeugt

Bewertung am 05.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich spare mir an dieser Stelle eine Wiedergabe des Inhaltes und gebe gleich meine Meinung zu dem Roman ab. Ich fand von Beginn an sowohl das Cover als auch den Klappentext sehr ansprechend und auch die ersten Kapitel waren gut, doch dann hat mich der Autor leider verloren. In einem Roman ist es für mich elementar wichtig, mindestens einen Charakter zu haben, den ich gut finde oder der mich richtig aufregt. Für mich gab werde das eine noch das andere. Die Figuren hatten für mein Empfinden keinen Tiefgang und waren eher flach gehalten. Wenig Macken, kaum spezielle Eigenschaften, wenig über die Dinge, die einen Menschen ausmachen und wenig tief greifende innere Dialoge. Auch konnte ich keine wirkliche Entwicklung fühlen. Ja, faktisch gab es welche, aber was diese mit den Charakteren gemacht hat und wie zerrissen sie gewesen sein müssten habe ich nicht gefühlt. Das finde ich gerade bei diesem Punkt der deutschen Geschichte wirklich schade, weiß man doch inzwischen, wie heikel die Situation in der DDR und die zwischen Ost und West war und wie stark die Menschen unter dem System (gerade in Bezug auf die Stasi) gelitten haben. Sehr gut gefallen haben mir die Rückblicke des fünfjährigen Michael und seinen Eindrücken, die in diesem Roman wirklich gut dargestellt wurden. Ich war zum Zeitpunkt des Mauerfalls 15 Jahre alt und hatte andere Dinge im Kopf als die Vereinigung von Ost und West. Es fiel mir teilweise schwer die Politiker sofort einzuordnen und ich könnte mir vorstellen, das Leser, die jünger sind als ich, hier noch größere Schwierigkeiten haben. Auch politische Ereignisse wie z.B. die Spiegelaffäre hatte ich in einem Nebensatz gern erklärt bekommen. Wenn diese genannt werden, dann gehe ich beim Lesen davon aus, dass sie irgendwie wichtig sind. Wenn ich dann zwischendurch Google befragen muss, dann stört das erheblich den Lesefluss. Das Ende des Romans kam schnell und schmerzlos und war mir viel zu knapp gehalten. Meine Meinung: Gutes Thema, guter Plot, mittelmäßig ausgearbeitet, deshalb drei Sterne.

Leider hat mich der Roman nicht überzeugt

Bewertung am 05.07.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich spare mir an dieser Stelle eine Wiedergabe des Inhaltes und gebe gleich meine Meinung zu dem Roman ab. Ich fand von Beginn an sowohl das Cover als auch den Klappentext sehr ansprechend und auch die ersten Kapitel waren gut, doch dann hat mich der Autor leider verloren. In einem Roman ist es für mich elementar wichtig, mindestens einen Charakter zu haben, den ich gut finde oder der mich richtig aufregt. Für mich gab werde das eine noch das andere. Die Figuren hatten für mein Empfinden keinen Tiefgang und waren eher flach gehalten. Wenig Macken, kaum spezielle Eigenschaften, wenig über die Dinge, die einen Menschen ausmachen und wenig tief greifende innere Dialoge. Auch konnte ich keine wirkliche Entwicklung fühlen. Ja, faktisch gab es welche, aber was diese mit den Charakteren gemacht hat und wie zerrissen sie gewesen sein müssten habe ich nicht gefühlt. Das finde ich gerade bei diesem Punkt der deutschen Geschichte wirklich schade, weiß man doch inzwischen, wie heikel die Situation in der DDR und die zwischen Ost und West war und wie stark die Menschen unter dem System (gerade in Bezug auf die Stasi) gelitten haben. Sehr gut gefallen haben mir die Rückblicke des fünfjährigen Michael und seinen Eindrücken, die in diesem Roman wirklich gut dargestellt wurden. Ich war zum Zeitpunkt des Mauerfalls 15 Jahre alt und hatte andere Dinge im Kopf als die Vereinigung von Ost und West. Es fiel mir teilweise schwer die Politiker sofort einzuordnen und ich könnte mir vorstellen, das Leser, die jünger sind als ich, hier noch größere Schwierigkeiten haben. Auch politische Ereignisse wie z.B. die Spiegelaffäre hatte ich in einem Nebensatz gern erklärt bekommen. Wenn diese genannt werden, dann gehe ich beim Lesen davon aus, dass sie irgendwie wichtig sind. Wenn ich dann zwischendurch Google befragen muss, dann stört das erheblich den Lesefluss. Das Ende des Romans kam schnell und schmerzlos und war mir viel zu knapp gehalten. Meine Meinung: Gutes Thema, guter Plot, mittelmäßig ausgearbeitet, deshalb drei Sterne.

Eine Geschichte voller Geschichten

Bewertung aus Bonn am 14.06.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Absender Ost-Berlin“ erzählt die deutsche Geschichte in erfrischend differenzierter Art und Weise. Dies deshalb, weil der Autor einen auf Protagonisten beider Seiten blicken läßt, deren Geschichte sich zunehmend verzahnt. Dabei werden die Figuren nicht beurteilt, sondern es wird dem Leser ermöglicht, sich seine eigene Meinung zu bilden. Besonders angesprochen haben mich zudem die vielen geschichtlichen Details, die sich in die Handlung einweben und neben dem unterhaltenden Leseerlebnis dabei in vielen Aspekten einen neuen Blick auf beide Staaten entwickeln. Dazu zählt genauso die NS-Vergangenheit des BND wie der Plan der DDR Widerständler großflächig zu internieren. Auch das Psychogramm der Figuren ist spannend und feinfühlig ausgearbeitet. Die Hauptfiguren - insbesondere Michael - sind Opfer und Täter zugleich. Besonders gefallen hat mir hier die Entwicklung der Charaktere mit überraschenden Wendungen, die man absolut nicht erwartet. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Eine Geschichte voller Geschichten

Bewertung aus Bonn am 14.06.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman „Absender Ost-Berlin“ erzählt die deutsche Geschichte in erfrischend differenzierter Art und Weise. Dies deshalb, weil der Autor einen auf Protagonisten beider Seiten blicken läßt, deren Geschichte sich zunehmend verzahnt. Dabei werden die Figuren nicht beurteilt, sondern es wird dem Leser ermöglicht, sich seine eigene Meinung zu bilden. Besonders angesprochen haben mich zudem die vielen geschichtlichen Details, die sich in die Handlung einweben und neben dem unterhaltenden Leseerlebnis dabei in vielen Aspekten einen neuen Blick auf beide Staaten entwickeln. Dazu zählt genauso die NS-Vergangenheit des BND wie der Plan der DDR Widerständler großflächig zu internieren. Auch das Psychogramm der Figuren ist spannend und feinfühlig ausgearbeitet. Die Hauptfiguren - insbesondere Michael - sind Opfer und Täter zugleich. Besonders gefallen hat mir hier die Entwicklung der Charaktere mit überraschenden Wendungen, die man absolut nicht erwartet. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

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Absender Ost-Berlin

von Thomas Pohl

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