König Drosselbart

König Drosselbart

Wahre Liebe

Buch (Taschenbuch)

9,90 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

230

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,7 cm

Gewicht

340 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7519-3118-2

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

5.0

3 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Eine mehr als gelungene Adaption

Nora4 (Mitglied der Book Circle Community) am 25.11.2023

Bewertungsnummer: 2075822

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe schon seit längerem keine Märchenadaption verschlungen (heisst bei mir wohl seit wenigen Wochen), was ich nun wieder endlich ändern möchte und womit ich somit gleich zwei Adaptionen zu König Drosselbart gelesen habe (die zweite, “Spielmannsbraut“, kann ich hoffentlich auch bald beenden). Nun aber erst einmal zu diesem Buch. Ich habe mit der Autorin schon sehr positive Erfahrungen gemacht, als ich “Herzenslügner“ von ihr gelesen habe. Das Buch hatte ich aber auch schon unabhängig länger im Blick, aber ich wurde wirklich richtig neugierig darauf, nun auch mehr von ihr zu lesen. Ich hatte so auch schon ein wenig meine Erwartungen, die aber auch hier wieder mehr als zufriedengestellt wurden. Man muss sagen, es hat wohl auch einen gewissen Vorteil, dass ich gleich zwei Adaptionen zum gleichen Märchen lese, denn so fielen mir auch die kleinen Dinge, die jedes der Bücher einzigartig wirken lässt, besser auf und ich weiss es gleich noch mehr zu schätzen. Ich mochte es sehr, wie Alina aufgebaut wurde. Sie sammelt sich anfangs ja nicht gerade viele Pluspunkte, gerade auch, weil man sie mehr aus der Sicht ihres Vaters und dessen Diener zu sehen bekommt. Es ist zwar in dritter Person geschrieben, aber ich liebe es, wie man zu spüren bekommt, dass man erst auch später mehr von ihr selbst mitbekommt und sie erst einmal “von aussen“ betrachtet wird, was ihre oberflächliche Art noch unterstützt. Das wurde wirklich genial gestaltet. Der Wechsel den Alina dann so auch durchgeht kam so auch sehr überzeugend herüber. Ich mag es sehr, wie sie mit der Zeit auch eine gewisse Selbstständigkeit zu schätzen lernt, als sie in der Küche zu arbeiten beginnt. Mit diesen neuen Einblicken folgt auch eine schöne Annäherung zwischen beiden und die erotischen Szenen werden dann auch später elegant eingesetzt und passen sich bestens diesem Fluss an. Ich mag auch die Idee der beiden Brüder des Prinzen. Sie sind nicht zentral, aber auch sie bekommen einen guten Aufbau und sorgen am Ende auch für einen gewissen Konflikt So baut das Buch eine wirklich wunderbare Adaption aus, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich mochte die Umsetzung wirklich sehr, gerade was den Aufbau der Figuren angeht und die Änderungen, die sie durch die Geschichte hinweg durchgehen. Es zeigt mir ein weiteres Mal, dass die Bücher der Autorin genau nach meinem Geschmack sind und ich werde sicherlich noch mehr von ihr lesen. Somit bekommt auch dieses Buch wieder fünf Sterne.
Melden

Eine mehr als gelungene Adaption

Nora4 (Mitglied der Book Circle Community) am 25.11.2023
Bewertungsnummer: 2075822
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich habe schon seit längerem keine Märchenadaption verschlungen (heisst bei mir wohl seit wenigen Wochen), was ich nun wieder endlich ändern möchte und womit ich somit gleich zwei Adaptionen zu König Drosselbart gelesen habe (die zweite, “Spielmannsbraut“, kann ich hoffentlich auch bald beenden). Nun aber erst einmal zu diesem Buch. Ich habe mit der Autorin schon sehr positive Erfahrungen gemacht, als ich “Herzenslügner“ von ihr gelesen habe. Das Buch hatte ich aber auch schon unabhängig länger im Blick, aber ich wurde wirklich richtig neugierig darauf, nun auch mehr von ihr zu lesen. Ich hatte so auch schon ein wenig meine Erwartungen, die aber auch hier wieder mehr als zufriedengestellt wurden. Man muss sagen, es hat wohl auch einen gewissen Vorteil, dass ich gleich zwei Adaptionen zum gleichen Märchen lese, denn so fielen mir auch die kleinen Dinge, die jedes der Bücher einzigartig wirken lässt, besser auf und ich weiss es gleich noch mehr zu schätzen. Ich mochte es sehr, wie Alina aufgebaut wurde. Sie sammelt sich anfangs ja nicht gerade viele Pluspunkte, gerade auch, weil man sie mehr aus der Sicht ihres Vaters und dessen Diener zu sehen bekommt. Es ist zwar in dritter Person geschrieben, aber ich liebe es, wie man zu spüren bekommt, dass man erst auch später mehr von ihr selbst mitbekommt und sie erst einmal “von aussen“ betrachtet wird, was ihre oberflächliche Art noch unterstützt. Das wurde wirklich genial gestaltet. Der Wechsel den Alina dann so auch durchgeht kam so auch sehr überzeugend herüber. Ich mag es sehr, wie sie mit der Zeit auch eine gewisse Selbstständigkeit zu schätzen lernt, als sie in der Küche zu arbeiten beginnt. Mit diesen neuen Einblicken folgt auch eine schöne Annäherung zwischen beiden und die erotischen Szenen werden dann auch später elegant eingesetzt und passen sich bestens diesem Fluss an. Ich mag auch die Idee der beiden Brüder des Prinzen. Sie sind nicht zentral, aber auch sie bekommen einen guten Aufbau und sorgen am Ende auch für einen gewissen Konflikt So baut das Buch eine wirklich wunderbare Adaption aus, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich mochte die Umsetzung wirklich sehr, gerade was den Aufbau der Figuren angeht und die Änderungen, die sie durch die Geschichte hinweg durchgehen. Es zeigt mir ein weiteres Mal, dass die Bücher der Autorin genau nach meinem Geschmack sind und ich werde sicherlich noch mehr von ihr lesen. Somit bekommt auch dieses Buch wieder fünf Sterne.

Melden

Wer bist du?

Bewertung aus Glauchau am 26.06.2020

Bewertungsnummer: 1344935

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Wie dem auch sei, ich werde diesen Ball veranstalten und du wirst mit jedem einzelnen Freier sprechen. Ich lasse dir die Wahl. Wähle weise, meine Tochter...“ König Josef herrscht seit vielen Jahren über Nava. Dem Volk geht es gut, der König wird geachtet. Doch er weiß, dass seine Zeit begrenzt ist. Bei seiner einzigen Tochter Alina hat er nach dem Tod der Mutter die Zügel sehr locker gelassen. Dadurch hat sie sich zu einer arroganten und selbstsüchtigen jungen Frau entwickelt, der nur das Äußerliche wichtig ist. Um das Reich aber regieren zu können, braucht sie einen Gemahl an ihrer Seite. Die obigen Worte ihres Vaters hat sie sich leider nicht zu Herzen genommen. Sie beleidigt die Freier und lehnt sie der Reihe nach ab. Da schwört der Vater, sie mit dem ersten Mann zu verheiraten, der an die Pforte klopft. Es ist der Spielmann Thore. Die Autorin hat sich in weiten Zügen an die Vorgabe des Märchen gehalten. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf Alinas Wandlung. Dort hat sie die Geschichte phantasievoll ergänzt und ausgeschmückt. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Gerade in den gut ausgearbeiteten Gesprächen zwischen Josef und seiner Tochter, aber auch in der Unterhaltung es Königs mit Balduin, der ihn mehr Begleiter und Freund als Diener ist, wird die aktuelle Situation klar gekennzeichnet. Sehr gut gefallen hat mir das Lied, mit dem sich Thore beim König vorgestellt hat. Es bringt Alinas Charakter und ihr Auftreten zu dieser Zeit genau auf den Punkt. Alinas Abschied vom Vaterhaus fühlt sich so an: „...Wehmut erfüllte sie und Angst. Sie befand sich auf den Weg ins Ungewisse mit einem Mann, den sie nicht kannte, in eine Welt, die ihr völlig unbekannt war. Die Welt des gemeinen Volkes...“ Schon auf den Weg zu Thores Hütte beginnt für Alina die Schule des Lebens. Der junge Mann ist konsequent. Er macht ihr klar, was die Zukunft für sie bereit hält. Sie verabscheut ihn, muss aber schnell und schmerzhaft erkennen, wie naiv und weltfremd sie ist. Hinzu kommt, dass sich Thore über seine eigene Vergangenheit ausschweigt. Wie schon zu Beginn legt die Autorin hier erneut Wert auf Gespräche zwischen den Protagonisten, die mir Einblick in ihre Gedankenwelt vermitteln. Es lässt Alina nicht kalt, dass sie von einfachen Menschen Zuwendung erfährt. Sie muss es außerdem lernen, mit Ablehnung zurecht zu kommen, wenn sie Anforderungen nicht erfüllt. Gleichzeitig wandelt sich ihr Blick auf Thore. Eine Frage, die ihr Thore am Anfang stellt, wird wiederholt aufgeworfen: „...Wer bist du?...“ Anfangs kann Alina damit nichts anfangen. Später wird ihr klar, dass sie mehr ist als ein schönes Gesicht im Spiegel. Innere Werte, eigene Fähigkeiten und die Idee, anderen Gutes zu tun, gewinnen an Bedeutung. Gerade als Alina auch innerlich in ihrem neuen Leben angekommen ist, warten neue Kämpfe auf sie. Die Autorin übereilt nichts. Die Veränderungen sind nachvollziehbar und ergeben sich logisch. Die märchenhafte Grundlage ermöglicht die eine oder andere Überhöhung. Die erotischen Szenen werden einfühlsam dargestellt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Idee wurde gekonnt umgesetzt. Ich bin auf weitere Märchen gespannt.
Melden

Wer bist du?

Bewertung aus Glauchau am 26.06.2020
Bewertungsnummer: 1344935
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„...Wie dem auch sei, ich werde diesen Ball veranstalten und du wirst mit jedem einzelnen Freier sprechen. Ich lasse dir die Wahl. Wähle weise, meine Tochter...“ König Josef herrscht seit vielen Jahren über Nava. Dem Volk geht es gut, der König wird geachtet. Doch er weiß, dass seine Zeit begrenzt ist. Bei seiner einzigen Tochter Alina hat er nach dem Tod der Mutter die Zügel sehr locker gelassen. Dadurch hat sie sich zu einer arroganten und selbstsüchtigen jungen Frau entwickelt, der nur das Äußerliche wichtig ist. Um das Reich aber regieren zu können, braucht sie einen Gemahl an ihrer Seite. Die obigen Worte ihres Vaters hat sie sich leider nicht zu Herzen genommen. Sie beleidigt die Freier und lehnt sie der Reihe nach ab. Da schwört der Vater, sie mit dem ersten Mann zu verheiraten, der an die Pforte klopft. Es ist der Spielmann Thore. Die Autorin hat sich in weiten Zügen an die Vorgabe des Märchen gehalten. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf Alinas Wandlung. Dort hat sie die Geschichte phantasievoll ergänzt und ausgeschmückt. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Gerade in den gut ausgearbeiteten Gesprächen zwischen Josef und seiner Tochter, aber auch in der Unterhaltung es Königs mit Balduin, der ihn mehr Begleiter und Freund als Diener ist, wird die aktuelle Situation klar gekennzeichnet. Sehr gut gefallen hat mir das Lied, mit dem sich Thore beim König vorgestellt hat. Es bringt Alinas Charakter und ihr Auftreten zu dieser Zeit genau auf den Punkt. Alinas Abschied vom Vaterhaus fühlt sich so an: „...Wehmut erfüllte sie und Angst. Sie befand sich auf den Weg ins Ungewisse mit einem Mann, den sie nicht kannte, in eine Welt, die ihr völlig unbekannt war. Die Welt des gemeinen Volkes...“ Schon auf den Weg zu Thores Hütte beginnt für Alina die Schule des Lebens. Der junge Mann ist konsequent. Er macht ihr klar, was die Zukunft für sie bereit hält. Sie verabscheut ihn, muss aber schnell und schmerzhaft erkennen, wie naiv und weltfremd sie ist. Hinzu kommt, dass sich Thore über seine eigene Vergangenheit ausschweigt. Wie schon zu Beginn legt die Autorin hier erneut Wert auf Gespräche zwischen den Protagonisten, die mir Einblick in ihre Gedankenwelt vermitteln. Es lässt Alina nicht kalt, dass sie von einfachen Menschen Zuwendung erfährt. Sie muss es außerdem lernen, mit Ablehnung zurecht zu kommen, wenn sie Anforderungen nicht erfüllt. Gleichzeitig wandelt sich ihr Blick auf Thore. Eine Frage, die ihr Thore am Anfang stellt, wird wiederholt aufgeworfen: „...Wer bist du?...“ Anfangs kann Alina damit nichts anfangen. Später wird ihr klar, dass sie mehr ist als ein schönes Gesicht im Spiegel. Innere Werte, eigene Fähigkeiten und die Idee, anderen Gutes zu tun, gewinnen an Bedeutung. Gerade als Alina auch innerlich in ihrem neuen Leben angekommen ist, warten neue Kämpfe auf sie. Die Autorin übereilt nichts. Die Veränderungen sind nachvollziehbar und ergeben sich logisch. Die märchenhafte Grundlage ermöglicht die eine oder andere Überhöhung. Die erotischen Szenen werden einfühlsam dargestellt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Idee wurde gekonnt umgesetzt. Ich bin auf weitere Märchen gespannt.

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

König Drosselbart

von Lilly-Grace Turner

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • König Drosselbart