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Das Verschwinden der Erde

Roman

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Inhalt und Details


»Ein wunderreiches Debüt.« Klaus Brinkbäumer in ›DIE ZEIT‹

An einem Sommertag an der Küste Kamtschatkas verschwinden die russischen Schwestern Sofija und Aljona. Das Verbrechen erinnert an einen Vorfall nur Monate zuvor in der indigenen Bevölkerung. Wie eine düstere Wolke hängt der ungelöste Fall fortan über Kamtschatka und beeinflusst das Leben ganz unterschiedlicher Frauen in einer gespaltenen, männerdominierten Gesellschaft. Während das Netz zwischen den Einzelschicksalen dichter wird, hält die Suche nach den Mädchen die ganze Stadt in Aufruhr.

Brillant konstruiert und einfühlsam erzählt, entführt uns der Roman in eine extreme und faszinierende Welt am Rande der Welt: in die graue Stadt Petropawlowsk, die spektakulären Weiten der Tundra und die Schatten schneebedeckter Vulkane.

Julia Phillips, geboren 1988, lebt in Brooklyn, New York. ›Das Verschwinden der Erde‹ ist ihr erster Roman. Er stand auf der Shortlist des National Book Award 2019 und erscheint in 25 Ländern..
Roberto de Hollanda arbeitet für Film und Rundfunk und ist als Literaturagent tätig. Er übersetzte u.a. Almudena Grandes, Jack Kerouac und Eugenio Fuentes ins Deutsche..
Pociao tudierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.
  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    22.01.2021

  • Verlag dtv
  • Seitenzahl

    376

  • Maße

    21,8/14,7/2,8 cm

Beschreibung & Medien

Artikeldetails

  • Einband

    gebundene Ausgabe

  • Erscheinungsdatum

    22.01.2021

  • Verlag dtv
  • Seitenzahl

    376

  • Maße

    21,8/14,7/2,8 cm

  • Gewicht

    526 g

  • Originaltitel Disappearing Earth
  • Übersetzer

    Roberto de Hollanda,

    Pociao

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-423-28258-1

Buchhändler-Empfehlungen

Jasmin Spieler, Thalia-Buchhandlung Brandenburg

Kamtschatka: Schwer zugänglich, noch schwieriger zu verlassen und (scheinbar) trostlos. Dieses Bild setzt sich aus den Perspektiven von 13 Frauen zusammen, die auf der Insel leben; vereint durch die latente Furcht nach dem Verschwinden zweier Kinder. Klar und klug geschrieben!

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Kamtschatka! Ein Land auf der Risiko Karte! Oder doch mehr? Nach diesem atmosphärisch geschriebenem Roman könnte es als Reiseland interessant werden. Ein in 13 Episoden atmosphärisch geschriebener Gesellschaftsroman über Verlust, ethnische Ausgrenzung und Wurzelfindung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
20
26
15
8
1

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021

Zu Beginn verschwinden auf der russischen Halbinsel Kamtschatka zwei kleine Mädchen und tauchen nicht wieder auf. Im Laufe des Romans wird das Leben von verschiedenen indigenen und russischen Frauen geschildert, deren Leben irgendwie von diesem Verschwinden betroffen ist. Viele haben Sehnsucht nach einem anderen Leben, sehen abe... Zu Beginn verschwinden auf der russischen Halbinsel Kamtschatka zwei kleine Mädchen und tauchen nicht wieder auf. Im Laufe des Romans wird das Leben von verschiedenen indigenen und russischen Frauen geschildert, deren Leben irgendwie von diesem Verschwinden betroffen ist. Viele haben Sehnsucht nach einem anderen Leben, sehen aber keine Ausbruchsmöglichkeit, erleben Kummer und Schmerz. Und dennoch ist es keine niederdrückende Lektüre. Durch die große, erzählerische Kraft der Autorin, taucht man ein in die für uns fremde Welt Kamtschatkas und liest nahezu atemlos.

Ein Ereignis, das nachhallt...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2021

In Kamtschatka verschwinden die zwei Schwestern Aljona und Sofija spurlos. Julia Phillips nimmt in ihrem Debüt dieses fiktive Ereignis als Ausgangsbasis, um die Geschichten unterschiedlicher Frauen zu erzählen. Gleichzeitig stellt sie damit die Gewalt gegenüber Frauen in unterschiedlichen Facetten in der heutigen Welt dar. Ein s... In Kamtschatka verschwinden die zwei Schwestern Aljona und Sofija spurlos. Julia Phillips nimmt in ihrem Debüt dieses fiktive Ereignis als Ausgangsbasis, um die Geschichten unterschiedlicher Frauen zu erzählen. Gleichzeitig stellt sie damit die Gewalt gegenüber Frauen in unterschiedlichen Facetten in der heutigen Welt dar. Ein subtiles Buch.

Frauen auf Kamtschatka
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 05.03.2021

Kamtschatka, die sibirische Halbinsel im tiefen Osten Russlands, die hierzulande Fernweh nach der grandiosen Weite der Tundra, schneebedeckten Vulkanen und furchteinflößenden wilden Bären hervorruft. Auch die US-Amerikanerin Julia Phillips, die bisher Erzählungen für u.a. die „New York Times“ und „The Moscow Times“ veröffentlich... Kamtschatka, die sibirische Halbinsel im tiefen Osten Russlands, die hierzulande Fernweh nach der grandiosen Weite der Tundra, schneebedeckten Vulkanen und furchteinflößenden wilden Bären hervorruft. Auch die US-Amerikanerin Julia Phillips, die bisher Erzählungen für u.a. die „New York Times“ und „The Moscow Times“ veröffentlichte, hat sich dieser Perle Russlands angenommen. In „Das Verschwinden der Erde“ erzählt sie von dem Verschwinden von drei Mädchen auf Kamtschatka und der verzweifelten Suche ihrer Mütter nach ihnen. Leid, aber vor allem die Hoffnung und Wünsche der Frauen, stehen bei Phillips im Fokus. Doch es sind nicht nur die Mütter der verschwundenen Mädchen. Phillips porträtiert in ihrem Debütroman verschiedenste Schicksale von Frauen, zwischen der grauen Großstadt Petropavlovsk und dem nördlich gelegenen Dorf Esso. Gemein ist all diesen Porträts, dass sie in irgendeiner Form mit dem Vermisstenfall in Verbindung stehen, meist jedoch nur subtil. Einen tut sie zudem, dass die Frauen – allesamt indigen – in den patriarchalen, autoritären sowie teils korrupten und rassistischen Strukturen ihrer Heimat gefangen sind. Den wenigsten werden sich ihre Wünsche erfüllen. Nicht alle Porträts sind Phillips gleichsam gelungen und werden aufgeklärt, daran mag sich manche(r) LeserIn stören. Auch ist es nicht der große Knall in Phillips Werk, der mit den Figuren mitfiebern lässt, sondern es sind die Noten zwischen den Zeilen und sanfte Töne, die man herauslesen muss. Ebenso wird die Verknüpfung der verschiedenen Geschichten nicht gleich – und immer – klar, hier bedarf es Geduld. Zudem baut Phillips am Anfang ihres Romans mit dem Verschwinden der Mädchen Spannung auf, die dann im Laufe der Geschichte verpufft, aber im letzten Viertel volle Fahrt annimmt. Auf all das, muss man sich bei Phillips Debütroman einlassen. Auszeichnen tut sich „Das Verschwinden der Erde“ durch das Atmosphärische, die Einblicke in Land, Kultur und die Köpfe der Frauen. Was am Ende von Phillips Roman bleibt, ist ein Stückchen Kamtschatka, ein Stückchen Hoffnung und ein bisschen Gänsehaut auf den letzten Seite. Dafür lohnt es sich bis zum Ende des Romans durchzuhalten! Auch wenn „Das Verschwinden der Erde“ zeitweise ein wenig dahin plätschert, so ist das Gesamtwerk definitiv lesenswert!

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