Ugly fat thing?

Ugly fat thing?

Buch (Taschenbuch)

14,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Mein Name ist Ashley Delaney und das hier ist meine Geschichte. Sie mag nicht glamourös sein. Sie mag nicht schön verpackt sein. Aber sie ist wahr. Viel zu wahr für meinen Geschmack.
Verstehst du? Ich hatte mich in meinem Leben eingerichtet, hatte mich daran gewöhnt, abwechselnd unsichtbar oder viel zu sichtbar zu sein. Ob ich glücklich war? Nun ja, muss jeder Mensch glücklich sein? Muss es nicht auch die geben, die für immer unglücklich sind?
Und dann kam er. Vielleicht war er kein Ritter in glänzender Rüstung, aber ich bin auch keine Prinzessin. Ich bin ich. Wer immer das auch ist. Und das hier ist meine Geschichte.

Annie Stone ist eine deutsche Liebesromanautorin, die besessen von Happyends, großen Gefühlen und Lachen, bis der Bauch weh tut, ist.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

462

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.08.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

462

Maße (L/B/H)

19/12/3,1 cm

Gewicht

488 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7519-7211-6

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Tolle Idee, doch anstrengende Protagonistin

World of books and dreams am 09.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die achtundzwanzigjährige Ashley leidet auf Grund ihres Gewichtes unter schweren Komplexen, Selbstvertrauen ist bei ihr gar keins Vorhanden. Sie lebt wieder bei ihren Eltern, arbeitet in einem Callcenter und ihr Bruder ist ein großer Fitnessinfluencer über Instagram. Kein Wunder also, dass es so gar nicht klappt, selbstbewusster zu werden. Doch Ashleys beste Freundin glaubt fest an sie und weil sie glaubt, dass es noch viel mehr gibt, die an Ashley glauben könnten. Kurzerhand meldet sie Ashley in einer Singelbörse an und dort wird sie von Jordan angeschrieben. Aber Ashley kann nicht glauben, dass ein Traummann wie Jordan ausgerechnet sie attraktiv finden könnte. Meine Meinung Bei diesem Buch machte mich der Titel absolut neugierig, denn wenn ich so zurückdenke, habe ich mich so manches Mal als Teenager so gefühlt, wie es Ashley auch hier noch geht: nälich als ugly fat thing. Annie Stone macht es dem Leser einfach, in die Geschichte zu finden, denn sie schreibt und schnörkellos und hat, trotz des recht ernsten Themas des Bodyshamings, einen humorvollen Unterton. Das liegt hier auch oft an Ashleys recht selbstironischen Gedanken, denn es gab oftmals Momente, in denen ich den Menschen in Ashleys Umgebung wirklich Schlimmes gewünscht habe. Was mich ein wenig gestört hat, ist die Darstellung Ashleys, denn als erwachsene Frau von achtundzwanzig legt sie doch recht häufig noch ein Verhalten an den Tag, das sie wie ein Teenager wirken lässt. Ihre Gedanken kreisen so oft um ihre Körperfülle, dass ich schon den Gedanken hatte: Mensch, dann steh doch dazu oder tu was dagegen. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel über die Entwicklung verraten, nur so viel, dass ich mit dem Ende rund um Ashley doch noch zufrieden gestellt wurde. Die Geschichte ist leicht zu lesen und an vielen Stellen doch sehr vorhersehbar, trotzdem wurde ich hier gut unterhalten und langweilig wurde es nicht. Ashleys schlechtes Bild ihrer Selbst kommt in dieser Geschichte nicht von irgendwoher, denn allein wie sie von ihrer Mutter behandelt wird, brachte mich gedanklich so manches Mal an meine Grenzen, doch nach wie vor fällt es mir schwer zu glauben, wie alt die Protagonistin ist. Ich bin da sehr hin- und hergerissen, denn auf der einen Seite hatte ich vollste Verständnis für sie und all ihre Gefühle und Gedanken, auf der anderen Seite hätte ich sie gerne an meine Hand genommen und mit ihr gemeinsam etwas geändert. Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive aus Ashleys Sicht, so dass wir all ihre Gefühle und Gedanken direkte und schonungslos gezeigt bekommen. Die Gedanken, die Ashley sich hier macht, sind wirklich hart. Ich weiß, wie Menschen auf Menschen, die anders sind reagieren und das ist egal, in welcher Hinsicht sie anders sind. Passt ein Mensch nicht in die Norm, werden sie oft von anderen behandelt, als wären sie Fußabtreter. Bei diesem Punkt gibt es ein dickes Lob an die Autorin, denn diese Darstellung ist wirklich gut gelungen und auch das, was das mit Ashley macht. So bin ich dann wieder hin- und hergerissen, was ich von Ashley halte. Denn eigentlich ist Ashley ein unglaublich netter und sensibler Mensch, der aber nach aussen einfach nicht zeigt, was in ihr wirklich vorgeht. Sie ist unheimlich kreativ und doch traut sie sich einfach nichts zu. Allein, das ihre Mutter nicht auf ihrer Seite steht, lässt mich wiederum glauben, dass auch eine Achtundzwanzigjährige so handeln kann, wie es Ashley hier macht. Aber die Mutter ist schrecklich und das Ashley bei ihr leben muss, ist mehr als toxisch für sie. Mein Highlight der Geschichte war Jordan, der Ashley über die Plattform im Internet anschreibt und damit so den ersten kleineren Anstoß in Richtung Selsbtvertrauen gibt. Seine Geduld über weite Strecken habe ich wirklich bewundert und auch sonst fand ich sein Auftreten recht überzeugend. Neben diesen Charakteren gibt es noch eine handvoll weiterer Figuren, die auf die gesamte Entwicklung der Protagonistin Einfluss nehmen und von denen mir die meisten (Bruder, Freundin und Freundin des Bruders) doch recht gut gefallen haben, da sie authentisch und glaubwürdig schienen. Mein Fazit Insgesamt hat mich Ugly Fat Thing? sehr gut unterhalten und auch wenn mir die ein oder andere Handlung der Protagonistin schwer fiel, nachzuvollziehen, kann ich mir doch irgendwo auch vorstellen, dass es genau solche Ashleys gibt. Das Thema Bodyshaming und die Ursache des Ganzen sind glaubwürdig und natürlich dargestellt und machten mich betroffen. Einzig Ashley lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Trotzdem ein Buch, dass nachdenklich stimmen sollte und andere darauf aufmerksam macht, das Menschen Gefühle haben und was man mit Worten und Taten so alles anrichten kann.

Tolle Idee, doch anstrengende Protagonistin

World of books and dreams am 09.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die achtundzwanzigjährige Ashley leidet auf Grund ihres Gewichtes unter schweren Komplexen, Selbstvertrauen ist bei ihr gar keins Vorhanden. Sie lebt wieder bei ihren Eltern, arbeitet in einem Callcenter und ihr Bruder ist ein großer Fitnessinfluencer über Instagram. Kein Wunder also, dass es so gar nicht klappt, selbstbewusster zu werden. Doch Ashleys beste Freundin glaubt fest an sie und weil sie glaubt, dass es noch viel mehr gibt, die an Ashley glauben könnten. Kurzerhand meldet sie Ashley in einer Singelbörse an und dort wird sie von Jordan angeschrieben. Aber Ashley kann nicht glauben, dass ein Traummann wie Jordan ausgerechnet sie attraktiv finden könnte. Meine Meinung Bei diesem Buch machte mich der Titel absolut neugierig, denn wenn ich so zurückdenke, habe ich mich so manches Mal als Teenager so gefühlt, wie es Ashley auch hier noch geht: nälich als ugly fat thing. Annie Stone macht es dem Leser einfach, in die Geschichte zu finden, denn sie schreibt und schnörkellos und hat, trotz des recht ernsten Themas des Bodyshamings, einen humorvollen Unterton. Das liegt hier auch oft an Ashleys recht selbstironischen Gedanken, denn es gab oftmals Momente, in denen ich den Menschen in Ashleys Umgebung wirklich Schlimmes gewünscht habe. Was mich ein wenig gestört hat, ist die Darstellung Ashleys, denn als erwachsene Frau von achtundzwanzig legt sie doch recht häufig noch ein Verhalten an den Tag, das sie wie ein Teenager wirken lässt. Ihre Gedanken kreisen so oft um ihre Körperfülle, dass ich schon den Gedanken hatte: Mensch, dann steh doch dazu oder tu was dagegen. Ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel über die Entwicklung verraten, nur so viel, dass ich mit dem Ende rund um Ashley doch noch zufrieden gestellt wurde. Die Geschichte ist leicht zu lesen und an vielen Stellen doch sehr vorhersehbar, trotzdem wurde ich hier gut unterhalten und langweilig wurde es nicht. Ashleys schlechtes Bild ihrer Selbst kommt in dieser Geschichte nicht von irgendwoher, denn allein wie sie von ihrer Mutter behandelt wird, brachte mich gedanklich so manches Mal an meine Grenzen, doch nach wie vor fällt es mir schwer zu glauben, wie alt die Protagonistin ist. Ich bin da sehr hin- und hergerissen, denn auf der einen Seite hatte ich vollste Verständnis für sie und all ihre Gefühle und Gedanken, auf der anderen Seite hätte ich sie gerne an meine Hand genommen und mit ihr gemeinsam etwas geändert. Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive aus Ashleys Sicht, so dass wir all ihre Gefühle und Gedanken direkte und schonungslos gezeigt bekommen. Die Gedanken, die Ashley sich hier macht, sind wirklich hart. Ich weiß, wie Menschen auf Menschen, die anders sind reagieren und das ist egal, in welcher Hinsicht sie anders sind. Passt ein Mensch nicht in die Norm, werden sie oft von anderen behandelt, als wären sie Fußabtreter. Bei diesem Punkt gibt es ein dickes Lob an die Autorin, denn diese Darstellung ist wirklich gut gelungen und auch das, was das mit Ashley macht. So bin ich dann wieder hin- und hergerissen, was ich von Ashley halte. Denn eigentlich ist Ashley ein unglaublich netter und sensibler Mensch, der aber nach aussen einfach nicht zeigt, was in ihr wirklich vorgeht. Sie ist unheimlich kreativ und doch traut sie sich einfach nichts zu. Allein, das ihre Mutter nicht auf ihrer Seite steht, lässt mich wiederum glauben, dass auch eine Achtundzwanzigjährige so handeln kann, wie es Ashley hier macht. Aber die Mutter ist schrecklich und das Ashley bei ihr leben muss, ist mehr als toxisch für sie. Mein Highlight der Geschichte war Jordan, der Ashley über die Plattform im Internet anschreibt und damit so den ersten kleineren Anstoß in Richtung Selsbtvertrauen gibt. Seine Geduld über weite Strecken habe ich wirklich bewundert und auch sonst fand ich sein Auftreten recht überzeugend. Neben diesen Charakteren gibt es noch eine handvoll weiterer Figuren, die auf die gesamte Entwicklung der Protagonistin Einfluss nehmen und von denen mir die meisten (Bruder, Freundin und Freundin des Bruders) doch recht gut gefallen haben, da sie authentisch und glaubwürdig schienen. Mein Fazit Insgesamt hat mich Ugly Fat Thing? sehr gut unterhalten und auch wenn mir die ein oder andere Handlung der Protagonistin schwer fiel, nachzuvollziehen, kann ich mir doch irgendwo auch vorstellen, dass es genau solche Ashleys gibt. Das Thema Bodyshaming und die Ursache des Ganzen sind glaubwürdig und natürlich dargestellt und machten mich betroffen. Einzig Ashley lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Trotzdem ein Buch, dass nachdenklich stimmen sollte und andere darauf aufmerksam macht, das Menschen Gefühle haben und was man mit Worten und Taten so alles anrichten kann.

Ein Meisterwerk, was man gelesen haben muss!

traeumerinsel am 13.09.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich hat dieses Buch einen ganz besonderen und großen Platz in meinem Herzen, denn die Geschichte ist einfach nur großartig, rührend, einmalig und beeindruckend. Einmal geht es um Ashley, die mit sich selbst zu kämpfen hat. Sie fühlt sich in ihrem Körper unwohl, nicht begehrenswert und auch nicht schön. Während des Buches aber, kann man ihre Entwicklung von einer schüchternen, in sich gekehrten und sich schämenden Ashley, zu einer wirklich starken, erfolgreichen und lebensfrohen Frau sehen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat und aus ihrem Schneckenhaus gekrochen ist. Mit Stacie und Katie hat sie tolle Menschen an ihrer Seite, die sie immer unterstützen. Jordan hat mich oft zu Tränen gerührt. Er ist so feinfühlig, aufmerksam, verständnisvoll, geduldig und einfach nur zum lieben. Ich konnte ihn komplett verstehen und auch seine Handlungen und Gefühle. Seine Liebe zu Ashley ist echt zum niederknien und zum beneiden. Durch Ashley, Stacie, Katie & Jordan hat mir das Buch Hoffnung und auch irgendwo ein kleines Stück Selbstbewusstsein geschenkt. Ich konnte mich die ganze Zeit über so gut in Ashley hineinversetzen. Ein tolles Buch mit ganz wichtigen Messages. Annie hat mit „Ugly Fat thing“ ein ermutigendes Meisterwerk erschaffen, was einem Hoffnung und Selbstbewusstsein schenkt (und einen weinen lässt wie ein Schlosshund)! Lest es!

Ein Meisterwerk, was man gelesen haben muss!

traeumerinsel am 13.09.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich hat dieses Buch einen ganz besonderen und großen Platz in meinem Herzen, denn die Geschichte ist einfach nur großartig, rührend, einmalig und beeindruckend. Einmal geht es um Ashley, die mit sich selbst zu kämpfen hat. Sie fühlt sich in ihrem Körper unwohl, nicht begehrenswert und auch nicht schön. Während des Buches aber, kann man ihre Entwicklung von einer schüchternen, in sich gekehrten und sich schämenden Ashley, zu einer wirklich starken, erfolgreichen und lebensfrohen Frau sehen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat und aus ihrem Schneckenhaus gekrochen ist. Mit Stacie und Katie hat sie tolle Menschen an ihrer Seite, die sie immer unterstützen. Jordan hat mich oft zu Tränen gerührt. Er ist so feinfühlig, aufmerksam, verständnisvoll, geduldig und einfach nur zum lieben. Ich konnte ihn komplett verstehen und auch seine Handlungen und Gefühle. Seine Liebe zu Ashley ist echt zum niederknien und zum beneiden. Durch Ashley, Stacie, Katie & Jordan hat mir das Buch Hoffnung und auch irgendwo ein kleines Stück Selbstbewusstsein geschenkt. Ich konnte mich die ganze Zeit über so gut in Ashley hineinversetzen. Ein tolles Buch mit ganz wichtigen Messages. Annie hat mit „Ugly Fat thing“ ein ermutigendes Meisterwerk erschaffen, was einem Hoffnung und Selbstbewusstsein schenkt (und einen weinen lässt wie ein Schlosshund)! Lest es!

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Tanja Wambach

Wittwer-Thalia Ludwigsburg - Breuningerland

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3/5

Ich hätte mir weniger Cinderella und mehr Ashley gewünscht.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich das Buch auf Instagram entdeckt und den Klappentext gelesen habe, wusste ich, das wird ein Must-read... Denn ich finde Body Shaming, emotionale Gewalt, Mobbing und deren psychische und körperliche Folgen sind wichtige Themen. Es ist an der Zeit sie aus der Tabuzone zu holen. Das gelingt Annie Stone sehr gut. Die vergiftete Beziehung, die Ashley mit ihrer Mum führt, ist sehr realistisch beschrieben und ging mir beim Lesen oft sehr nahe. Auch Ashleys daraus resultierende psychische Belastungen und schwierige Verhaltensweisen lassen sich sehr gut nachempfinden. So gut umgesetzt ich diese Aspekte der Geschichte finde, habe ich trotzdem meine Kritikpunkte. Im Lauf der Handlung lernt Ashley Jordan kennen. Trotz aller Schwierigkeiten in Ashleys Leben, lassen sich die beiden auf eine Beziehung ein. Jordan beweist Geduld, Fürsorge und einen sehr langen Atem. Ja, und Jordan steht explizit auf dicke Frauen - hm... Fetischismus lässt grüßen, leider! Manche mögen das vielleicht nicht so krass empfinden, aber mir war das einen Tick to much! Zudem hat mich Jordans "therapeutische" Art auf die Dauer echt angestrengt, denn auf jede von Ashleys Schwierigkeiten wusste er weisen Rat zu geben. Er erinnte mich damit sehr an einen Guru und auf mich wirkte das irgendwie zu sehr gewollt und unecht. Auch Ashleys Entwicklung finde ich zwar toll, aber für mich müsste die Veränderung viel mehr von ihr selbst ausgehen. Stattdessen reagiert sie auf Situationen und die Menschen in ihrem Umfeld ohne wirklich selbst aktiv zu agieren. Was ich sehr schade finde, denn Potenzial, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, hat sie durchaus. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass der Hinweis darauf, wie wichtig es ist, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man sich, wie Ashley am emotionalen Abgrund befindet und nicht mehr weiter weiß, komplett fehlt. Ashley lehnt psychologische Hilfe im Lauf der Geschichte sogar ab. Das finde ich bedenklich. Denn meiner Ansicht nach, kommt jemand aus Ashleys Situation nur schwer bis gar nicht ohne Therapie aus eigener Kraft heraus. Und die Gefahr bei einem Triggererlebnis ins bodenlose zu fallen ist groß. Noch dazu gründet Ashleys Entwicklungsprozess auf der Beziehung zu Jordan und auf verschiedenen äußeren Einflüssen. So habe ich mich gefragt, was wohl passiert, wenn einer der äußeren Stützpfeiler wegbrechen würde - könnte sie das durchstehen? Tsja und eigentlich dachte ich, hey, endlich mal keine Cinderella-Story... Doch für mich war es am Ende irgendwie genau das - hoffen wir für Ash, dass sie hält.
3/5

Ich hätte mir weniger Cinderella und mehr Ashley gewünscht.

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als ich das Buch auf Instagram entdeckt und den Klappentext gelesen habe, wusste ich, das wird ein Must-read... Denn ich finde Body Shaming, emotionale Gewalt, Mobbing und deren psychische und körperliche Folgen sind wichtige Themen. Es ist an der Zeit sie aus der Tabuzone zu holen. Das gelingt Annie Stone sehr gut. Die vergiftete Beziehung, die Ashley mit ihrer Mum führt, ist sehr realistisch beschrieben und ging mir beim Lesen oft sehr nahe. Auch Ashleys daraus resultierende psychische Belastungen und schwierige Verhaltensweisen lassen sich sehr gut nachempfinden. So gut umgesetzt ich diese Aspekte der Geschichte finde, habe ich trotzdem meine Kritikpunkte. Im Lauf der Handlung lernt Ashley Jordan kennen. Trotz aller Schwierigkeiten in Ashleys Leben, lassen sich die beiden auf eine Beziehung ein. Jordan beweist Geduld, Fürsorge und einen sehr langen Atem. Ja, und Jordan steht explizit auf dicke Frauen - hm... Fetischismus lässt grüßen, leider! Manche mögen das vielleicht nicht so krass empfinden, aber mir war das einen Tick to much! Zudem hat mich Jordans "therapeutische" Art auf die Dauer echt angestrengt, denn auf jede von Ashleys Schwierigkeiten wusste er weisen Rat zu geben. Er erinnte mich damit sehr an einen Guru und auf mich wirkte das irgendwie zu sehr gewollt und unecht. Auch Ashleys Entwicklung finde ich zwar toll, aber für mich müsste die Veränderung viel mehr von ihr selbst ausgehen. Stattdessen reagiert sie auf Situationen und die Menschen in ihrem Umfeld ohne wirklich selbst aktiv zu agieren. Was ich sehr schade finde, denn Potenzial, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, hat sie durchaus. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass der Hinweis darauf, wie wichtig es ist, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man sich, wie Ashley am emotionalen Abgrund befindet und nicht mehr weiter weiß, komplett fehlt. Ashley lehnt psychologische Hilfe im Lauf der Geschichte sogar ab. Das finde ich bedenklich. Denn meiner Ansicht nach, kommt jemand aus Ashleys Situation nur schwer bis gar nicht ohne Therapie aus eigener Kraft heraus. Und die Gefahr bei einem Triggererlebnis ins bodenlose zu fallen ist groß. Noch dazu gründet Ashleys Entwicklungsprozess auf der Beziehung zu Jordan und auf verschiedenen äußeren Einflüssen. So habe ich mich gefragt, was wohl passiert, wenn einer der äußeren Stützpfeiler wegbrechen würde - könnte sie das durchstehen? Tsja und eigentlich dachte ich, hey, endlich mal keine Cinderella-Story... Doch für mich war es am Ende irgendwie genau das - hoffen wir für Ash, dass sie hält.

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