Die Erfindung der Sprache

Anja Baumheier

(82)
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Beschreibung


Ein großer Roman über die Magie der Sprache, die Kraft der Gemeinschaft und eine ganz besondere Familie.

"Mit dem Jungen läuft etwas nicht so, wie es soll." Das sagt man, als Adam erst mit zwei Jahren zu sprechen beginnt. Menschliche Beziehungen sind für ihn ein Mysterium, stattdessen schwärmt er für die Zahl Sieben. Beim Heranwachsen auf der ostfriesischen Heimatinsel wird er liebevoll von seiner Familie umsorgt, allen voran von seiner tschechischen Großmutter Leska und seinem Vater Hubert. Dieser richtet seinem Sohn im alten Leuchtturm einen Weltrückzugsort ein, der nur ihm gehört.

Doch dann bricht die Katastrophe über den bilderbuchschönen Himmel von Platteoog herein: Kurz nach Adams 13. Geburtstag verschwindet sein Vater spurlos, seine Mutter verstummt unter der Last ihrer Trauer.

Eines Tages und viele Jahre später, Adam ist Dozent für Sprachwissenschaften an einer Berliner Universität, fällt ihm ein Buch in die Hände: „Die Erfindung der Sprache“. Es enthält Hinweise auf seinen Vater - offenbar ist er auch aus dem Leben einer anderen Familie wortlos verschwunden. Adam begibt sich auf die Suche. Seine abenteuerliche Reise führt ihn quer durch Deutschland, nach Prag, in die Bretagne und bis ans Ende der Welt…

"Mitreißend, bildhaft, witzig. (...) Für alle, die Lust auf eine packende und liebevolle Familiengeschichte haben."

Produktdetails

Verkaufsrang 9361
Einband gebundene Ausgabe
Verlag Rowohlt Kindler
Seitenzahl 496
Maße 21,1/13,5/4,8 cm
Gewicht 593 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-463-00023-7

Buchhändler-Empfehlungen

Sarah Scheulen, Thalia-Buchhandlung Dorsten

Eine wunderbare tragisch-komische Familiengeschichte. In die fiktive Nordseeinsel Platteoog und deren herrlich verschrobene Einwohner*innen muss man sich einfach verlieben. Ein super Tipp für alle, die "Was man hier aus sehen kann" geliebt haben

U. Fuchs, Thalia-Buchhandlung

Ein wirklich großartiger Roman über die Magie der Sprache mit liebenswerten, eigenwilligen Figuren. Wer die skurrilen Persönlichkeiten in den Romanen von Mariana Leky und Dörte Hansen mochte, wird die Dorfgemeinschaft auf der Insel Platteoog lieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
82 Bewertungen
Übersicht
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1

Liebevoll erzählte Geschichte (nicht nur) über die Macht der Sprache
von einer Kundin/einem Kunden aus Elsdorf am 17.06.2021

In Anja Baumheiers Roman geht es in der Hauptsache um Adam, der erst mit 2 Jahren zu sprechen beginnt und eine besondere Affinität zu zahlen entwickelt. Liebevoll umgeben wächst er auf, bei seinen Eltern und Großeltern. Bis zu dem Zeitpunkt, als sein Vater verschwindet, die Mutter verstummt... Jahre später fällt Adam ein Buch... In Anja Baumheiers Roman geht es in der Hauptsache um Adam, der erst mit 2 Jahren zu sprechen beginnt und eine besondere Affinität zu zahlen entwickelt. Liebevoll umgeben wächst er auf, bei seinen Eltern und Großeltern. Bis zu dem Zeitpunkt, als sein Vater verschwindet, die Mutter verstummt... Jahre später fällt Adam ein Buch in die Hände, dass ihn die Suche nach seinem Vater und die Reise durch die Welt beginnen lässt. Wunderschön erzählt Anja Baumheier die Geschichte von Adam, Adams Familie, dem Verschwinden Adams Vater und Adams Suche in der Welt. Dabei schafft sie es. uns Leser:innen ganz in die Geschichte hineinzuziehen - die tollen Charaktere, die Besonderheiten dieser, die Landschaften - alles kommt wunderbar zum Vorschein und begeisterte mich beim Lesen sehr. Ein empfehlenswertes Buch, wenn man es gerne ruhiger, aber liebevoll erzählt mag.

Vom Suchen und Finden der eigenen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 30.05.2021

Sprache- so mächtig, so gewaltig, so bestimmend. Was wäre unser Leben ohne Sprache, ohne Kommunikation und alles, was sie uns ermöglicht, im Beruf, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich? Sie ist zudem das Fachgebiet von Adam Riese, dem Hauptakteur in "Die Erfindung der Sprache" von Anja Baumheier, der sich der Sprache versch... Sprache- so mächtig, so gewaltig, so bestimmend. Was wäre unser Leben ohne Sprache, ohne Kommunikation und alles, was sie uns ermöglicht, im Beruf, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich? Sie ist zudem das Fachgebiet von Adam Riese, dem Hauptakteur in "Die Erfindung der Sprache" von Anja Baumheier, der sich der Sprache verschrieben hat, die sein Leben auf besondere Art und Weise begleitet und ihn auf eine Reise führt, die ihn mehr über ihn und seine Familie erzählt. Adam Riese liebt die Zahl 7- mehr als das, denn diese gibt ihm Sicherheit, die zwingend notwendig ist bei allem, was er tut, dabei immer: tief einatmen und ausatmen, dann ist das Leben zu meistern. Adam ist besonders, hat seine eigene Art das Leben zu betrachten und das bereits von Kindesbeinen an. Auf der Insel Platteoog lieben ihn jedoch alle trotzdem, auch wenn Adam das zwischenmenschlich nicht unbedingt erwidern kann, tut das der Beziehung zur Familie und zu den Inselbewohnern keinen Abbruch. Sein Vater Hubert versteht seinen Sohn dabei noch am besten, hat er selbst seine Eigenarten und weiß ihn so zu nehmen, wie er ist. Dann verschwindet Hubert jedoch plötzlich und erst Jahre später begibt sich Adam durch Zufall auf eine Reise, die nachhaltig nicht nur sein Leben verändern wird. Der Stil ist oft poetisch, malerisch, dabei aber auch leicht und schnell zu lesen. Die Geschichte springt in den Zeiten, schildert sowohl Adams Kindheit, aber auch das Hier und Jetzt mit interessanten Begegnungen und Abwechslung. Insgesamt gefällt mir die Idee sehr, die Erwartungshaltung war aufgrund des Klappentextes sehr groß, der Roman ein Wunschbuch. Für meinen Geschmack ist die Geschichte jedoch etwas langatmig ohne den Spannungsbogen halten zu können und die Charaktere bleiben für mich zu sehr auf der Oberfläche. Ich wollte näher heran an diese Geschichte und der Teil der Vergangenheit hat mich definitiv mehr einfangen können, als die Reise in der Gegenwart. Trotzdem bleibt für mich vieles an der Oberfläche, verstrickt sich teilweise in Details, die für mich nicht das Mysterium weiter anfüttern, sondern der Geschichte ihren langatmigen Charakter verleihen.

Eine Geschichte über Familie und der Suche, nicht nur nach sich selbst
von MsChili am 21.05.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Dies ist mein erstes Buch der Autorin, auch wenn mir ihre anderen Titel schon ins Auge gestochen sind. Das Cover passt nach dem Lesen perfekt zur Geschichte. Zur Geschichte selbst möchte ich wenig sagen, der Klappentext erzählt mehr als genug. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, ich bin nicht richtig in die Geschichte ... Dies ist mein erstes Buch der Autorin, auch wenn mir ihre anderen Titel schon ins Auge gestochen sind. Das Cover passt nach dem Lesen perfekt zur Geschichte. Zur Geschichte selbst möchte ich wenig sagen, der Klappentext erzählt mehr als genug. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, ich bin nicht richtig in die Geschichte hineingekommen und war anfangs doch sehr verwirrt über die verschiedenen Zeitsprünge, da ich nicht damit gerechnet habe, mehr über Adam und seine Mutter und Großmutter zu erfahren bis es zur eigentlichen Geschichte kommt. Als das aber dann beginnt, war ich gefangen und wollte gar nicht mehr aufhören. An dem ein oder anderen Moment kam es mir etwas abgehackt vor, was eventuell an der Kürzung oder eben selbst am Buch liegt, das kann ich leider nicht genau sagen. Ansonsten macht der Sprecher seinen Job aber perfekt, ich mag sein Timbre und wie er die verschiedenen Figuren interpretiert hat. Er hat die Geschichte lebendig gemacht und ich konnte mir Adam mit seinen Eigenheiten sehr gut vorstellen. Auch die Großmutter war perfekt getroffen. Adam ist speziell, schon was seine Art betrifft, aber auch seine Ansichten. Mir hat es gefallen, dass er sich im Laufe der Geschichte öffnet und weiterentwickelt. Es gab den ein oder anderen Moment, der etwas unbeholfen wirkte und für mich nicht ganz gepasst hat z. B. das im Restaurant, aber an sich hat mir die Geschichte sehr gefallen. Man reist mit Adam auf der Suche nach seinem Vater und auch auf der Suche nach sich selbst, er wächst mit seinen Erlebnissen und bekommt einen anderen Blick aufs Leben. Gerade die Begegnung mit der Katze fand ich super, das hat mir als Katzenfreund sehr gefallen. Zum Ende hin ging es mir persönlich dann zu schnell und das Hörbuch war abrupt vorbei, wo ich noch etwas erwartet hätte. Von mir gibt es trotz des schnellen Endes eine klare Hörempfehlung! 4,5 Sterne


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