Woyzeck

Drama

Georg Büchner

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Beschreibung

Woyzeck ist ein Dramenfragment des deutschen Dramatikers und Dichters Georg Büchner. Nach seinem frühen Tod blieb das Werk als Fragment zurück. Der einfache Soldat Franz Woyzeck, der seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind finanziell zu unterstützen versucht, arbeitet als Diener für seinen Hauptmann. Um sich einen zusätzlichen Verdienst zu seinem mageren Sold zu sichern, lässt er sich von einem skrupellosen Arzt zu Versuchszwecken auf Erbsendiät setzen. Hauptmann und Arzt nutzen Woyzeck nicht nur physisch und psychisch aus, sondern demütigen ihn obendrein in aller Öffentlichkeit. Als Marie heimlich eine Affäre mit einem Tambourmajor beginnt, glaubt er, innere Stimmen zu hören, die ihm befehlen, Marie umzubringen.

Karl Georg Büchner, geboren am 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen und gestorben am 19. Februar 1837 in Zürich, war ein deutscher Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes - er starb bereits im Alter von 23 Jahren - als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.09.2020
Verlag Epubli
Dateigröße 107 KB
Auflage 3. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783753100609

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Leipziger "Woyzeck"-Projekt

Bewertung aus Halle (Saale) am 21.06.2021

Bewertet: Hörbuch-Download

„Woyzeck“ ist ein unvollendetes Schauspiel des deutschen Dichters Georg Büchner (1813-1837). Damit wird erstmals in der dramatischen Literatur ein sozial Deklassierter zum Helden einer Tragödie – mit „Woyzeck“ beginnt gewissermaßen das moderne Drama. Woyzeck ist kasernierter Soldat, der sich durch Dienstleistungen etwas Geld verdient, um seine Geliebte Marie und ihr gemeinsames uneheliches Kind durchzubringen. Der einfältige, aber gutmütige Soldat Woyzeck wird von seinem Vorgesetzten ausgenutzt und geschunden. Als ihm der Tambourmajor auch noch seine Geliebte fortnehmen will, wird Woyzeck zum Mörder: er tötet seine Freundin Marie im Affekt. David Fischbach vom Buchfunk Verlag Leipzig hat aus dem Drama eine Hörspielfassung gemacht, in der die Texte Büchners mit authentischen Zeugnissen rund um den historischen Woyzeck-Prozess verwoben werden. Es ist ein Projekt der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Amnesty International / Hochschulgruppe Leipzig, BUCHFUNK Verlag, Universität Leipzig - Institut für Theaterwissenschaft. Die dramatische Handlung wird dabei durch Musik und zahlreiche Geräusche unterstützt.

Leipziger "Woyzeck"-Projekt

Bewertung aus Halle (Saale) am 21.06.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

„Woyzeck“ ist ein unvollendetes Schauspiel des deutschen Dichters Georg Büchner (1813-1837). Damit wird erstmals in der dramatischen Literatur ein sozial Deklassierter zum Helden einer Tragödie – mit „Woyzeck“ beginnt gewissermaßen das moderne Drama. Woyzeck ist kasernierter Soldat, der sich durch Dienstleistungen etwas Geld verdient, um seine Geliebte Marie und ihr gemeinsames uneheliches Kind durchzubringen. Der einfältige, aber gutmütige Soldat Woyzeck wird von seinem Vorgesetzten ausgenutzt und geschunden. Als ihm der Tambourmajor auch noch seine Geliebte fortnehmen will, wird Woyzeck zum Mörder: er tötet seine Freundin Marie im Affekt. David Fischbach vom Buchfunk Verlag Leipzig hat aus dem Drama eine Hörspielfassung gemacht, in der die Texte Büchners mit authentischen Zeugnissen rund um den historischen Woyzeck-Prozess verwoben werden. Es ist ein Projekt der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Amnesty International / Hochschulgruppe Leipzig, BUCHFUNK Verlag, Universität Leipzig - Institut für Theaterwissenschaft. Die dramatische Handlung wird dabei durch Musik und zahlreiche Geräusche unterstützt.

Am Teich

Polar aus Aachen am 21.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt. Doch schimmert hinter diesem Schatten, von dem alle wissen, daß irgendwo dort ein Mensch sein muß, ein Getriebener durch, der sich auch des Letzten beraubt sieht, seiner Liebe zu Marie und durch einen Mord gegen alles aufbegehrt, das ihn zu formen, auszunutzen, zu verletzen sucht. Büchner ist mit diesem Stück eine kritische Groteske auf eine Zeit gelungen, in der das Militär, der Gehorsam, das Funktionieren alles ist. Der kleinen Leute ihren Beitrag leisten, indem sie das Schwungrad am Laufen halten. Daß sich Woyzecks Aufbegehren ausgerechnet gegen das richtet, was er am meisten liebt, ist von kaum zu überbietender Tragik. Doch bleibt der Mensch Woyzeck uns allen verborgen. Er ist die Kreatur, von der wir glauben, sie geschaffen zu haben, lenken zu können. Er bleibt letztlich ein Fragment, dem wir dank Büchner nachzuspüren.

Am Teich

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Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Selten stand einem Stück das Fragmentarische so gut zu Gesicht wie Büchners Woyzeck. Sein Leben, eher ein fristendes Dasein wird von seinen Mitmenschen kaum beachtet. Er ist zum Haare schneiden, zum Rasieren da, besorgt die Erledigungen, darf sich belehren, Experimente mit sich machen lassen und für Marie sorgen, die ihn betrügt. Doch schimmert hinter diesem Schatten, von dem alle wissen, daß irgendwo dort ein Mensch sein muß, ein Getriebener durch, der sich auch des Letzten beraubt sieht, seiner Liebe zu Marie und durch einen Mord gegen alles aufbegehrt, das ihn zu formen, auszunutzen, zu verletzen sucht. Büchner ist mit diesem Stück eine kritische Groteske auf eine Zeit gelungen, in der das Militär, der Gehorsam, das Funktionieren alles ist. Der kleinen Leute ihren Beitrag leisten, indem sie das Schwungrad am Laufen halten. Daß sich Woyzecks Aufbegehren ausgerechnet gegen das richtet, was er am meisten liebt, ist von kaum zu überbietender Tragik. Doch bleibt der Mensch Woyzeck uns allen verborgen. Er ist die Kreatur, von der wir glauben, sie geschaffen zu haben, lenken zu können. Er bleibt letztlich ein Fragment, dem wir dank Büchner nachzuspüren.

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