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Der Verdacht

Roman

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Beschreibung


Wenn auf das größte Glück sofort die Angst folgt ...

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

Wenn man sein Kind bedingungslos lieben möchte, aber die Angst das überwältigendere Gefühl ist. »Der Verdacht« erzählt von schicksalhaften Familienbanden, von Obsession und der Zerbrechlichkeit von Glück – ein zutiefst aufwühlender Roman von großer Sogkraft, erschütternder Klarheit und stilistischer Brillanz.

»"Der Verdacht" ist kaum auszuhalten, aber unfassbar gut.« BRIGITTE, Angela Wittmann

Ashley Audrain wuchs außerhalb von Toronto auf, studierte Medienwissenschaften und arbeitete viele Jahre im Bereich Public Relations unter anderem im Verlagswesen. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie in Toronto. Ihr Debütroman »Der Verdacht« begeisterte Lektorinnen und Lektoren in aller Welt; lange vor Erscheinen verkauften sich die Übersetzungsrechte in über 30 Länder..
Ulrike Wasel und Klaus Timmermann leben und arbeiten seit vielen Jahren als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf. Zu den von ihnen ins Deutsche übertragenen Autorinnen und Autoren zählen Andre Dubus III, Dave Eggers, Tana French, Jane Harper, Jess Kidd, Harper Lee und Delia Owens.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Penguin

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/3,2 cm

Gewicht

542 g

Originaltitel

The Push

Übersetzer

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60144-9

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Was für ein Erstling...!

Bewertung aus Schwarzenbek am 30.12.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Verstörendste, was ich 2021 gelesen habe, und trotzdem (das nehme ich mal vorweg) eine deutliche Leseempfehlung von mir. Ashley Audrain. Der Name sagte mit erstmal nichts, was aber kein Wunder ist,  denn "Der Verdacht" ist das Debüt einer ehemaligen Mitarbeiterin von Penguin Canada. Umso erstaunlicher ist es, wie diese Geschichte einen einsaugt. Blythe ist eine junge Frau, die auf mütterlicher Seite mehreren Generationen schwieriger Frauen folgt. Weder ihre Mutter noch ihre Großmutter waren das, was man als liebende Vorbilder bezeichnen würde.  Und als Blythe ihre eigene Tochter nach der Geburt in den Armen hält, fehlt auch ihr die Bindung und Wärme, die frau gemeinhin in dieser Situation empfindet. Daran ändert sich auch in den folgenden Kinderjahren nichts. Mehr als einmal gerät man ins Zweifeln, wer die "Schuld" an diesen Problemen trägt. Mal fühlt man Mitleid mit der Mutter, weil das Mädchen seltsame Wesenszüge zeigt. Mal möchte man die kleine Violet in den Arm nehmen,  weil Blythe so unnahbar ist. Eines Tages passiert etwas Schreckliches, das die kleine Familie in ihren Grundfesten erschüttert... Wie viel unseres Wesens ist geerbt? Wie viel nimmt die Umwelt Einfluss? Kann es sein, dass man sein eigenes Kind einfach nicht liebt? Werden Menschen böse geboren? Diese Fragen stelle ich mir unweigerlich  bei und nach der Lektüre dieses Buches. Ashley Audrain gelingt es, diese erschütternde Familiengeschichte in kurzen Kapiteln so atemlos zu erzählen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bevor man am Ende angekommen ist. Es hat mich teilweise zu Tränen gerührt und an anderen Stellen zutiefst erschrocken zurückgelassen. Das war mal ein echtes Lesehighlight zum Jahresende. Da bin ich gespannt auf weiter Bücher der Autorin.

Was für ein Erstling...!

Bewertung aus Schwarzenbek am 30.12.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Verstörendste, was ich 2021 gelesen habe, und trotzdem (das nehme ich mal vorweg) eine deutliche Leseempfehlung von mir. Ashley Audrain. Der Name sagte mit erstmal nichts, was aber kein Wunder ist,  denn "Der Verdacht" ist das Debüt einer ehemaligen Mitarbeiterin von Penguin Canada. Umso erstaunlicher ist es, wie diese Geschichte einen einsaugt. Blythe ist eine junge Frau, die auf mütterlicher Seite mehreren Generationen schwieriger Frauen folgt. Weder ihre Mutter noch ihre Großmutter waren das, was man als liebende Vorbilder bezeichnen würde.  Und als Blythe ihre eigene Tochter nach der Geburt in den Armen hält, fehlt auch ihr die Bindung und Wärme, die frau gemeinhin in dieser Situation empfindet. Daran ändert sich auch in den folgenden Kinderjahren nichts. Mehr als einmal gerät man ins Zweifeln, wer die "Schuld" an diesen Problemen trägt. Mal fühlt man Mitleid mit der Mutter, weil das Mädchen seltsame Wesenszüge zeigt. Mal möchte man die kleine Violet in den Arm nehmen,  weil Blythe so unnahbar ist. Eines Tages passiert etwas Schreckliches, das die kleine Familie in ihren Grundfesten erschüttert... Wie viel unseres Wesens ist geerbt? Wie viel nimmt die Umwelt Einfluss? Kann es sein, dass man sein eigenes Kind einfach nicht liebt? Werden Menschen böse geboren? Diese Fragen stelle ich mir unweigerlich  bei und nach der Lektüre dieses Buches. Ashley Audrain gelingt es, diese erschütternde Familiengeschichte in kurzen Kapiteln so atemlos zu erzählen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, bevor man am Ende angekommen ist. Es hat mich teilweise zu Tränen gerührt und an anderen Stellen zutiefst erschrocken zurückgelassen. Das war mal ein echtes Lesehighlight zum Jahresende. Da bin ich gespannt auf weiter Bücher der Autorin.

Nichts für schwache Nerven

Buecherreise aus Kolkwitz am 25.09.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Optisch macht dieses Buch schon einiges her. Es hat einen wunderschönen Schutzumschlag, ist gebunden und besitzt ein Bändchen als Lesezeichen. Was man hier geboten bekommt ist wirklich solide. Auch der Inhalt des Buches muss sich hinter seiner schönen Aufmachung nicht verstecken. Es geht um eine Mutter namens Blythe, die mit sich und ihren Gefühlen ihrer Tochter Violet gegenüber hadert. Sie wünscht sich ein Kind und will ihr all das bieten, was sie selbst so schmerzlich in ihrer Kindheit vermisste, aber merkt nach der Geburt recht schnell, dass sie dazu nicht in der Lage ist. Das Buch ist schonungslos ehrlich geschrieben und stellenweise nur schwer zu ertragen. Man erfährt viel über die Beziehung der Mutter zu ihren Kindern aber auch über ihre Mutter und deren Mutter und man erkennt schnell Zusammenhänge im Verhalten der Frauen. Als sich die Geschichte dann auch noch zu einer Tragödie zuspitzte, musste ich das Buch ein paar mal zur Seite legen, um meine eigenen Gedanken neu zu sortieren und zu verarbeiten, was gerade passiert ist. Das Buch ist wirklich intelligent geschrieben und macht auch vor Tabu-Themen keinen halt und ich musste lange darüber nachdenken. Für mich war es keine Geschichte, die ich mal eben schnell nebenbei lesen konnte, sondern mich hat dieses Buch tief ergriffen und ich würde es jedem, der sich auf diese Geschichte einlassen kann, wärmstens ans Herz legen.

Nichts für schwache Nerven

Buecherreise aus Kolkwitz am 25.09.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Optisch macht dieses Buch schon einiges her. Es hat einen wunderschönen Schutzumschlag, ist gebunden und besitzt ein Bändchen als Lesezeichen. Was man hier geboten bekommt ist wirklich solide. Auch der Inhalt des Buches muss sich hinter seiner schönen Aufmachung nicht verstecken. Es geht um eine Mutter namens Blythe, die mit sich und ihren Gefühlen ihrer Tochter Violet gegenüber hadert. Sie wünscht sich ein Kind und will ihr all das bieten, was sie selbst so schmerzlich in ihrer Kindheit vermisste, aber merkt nach der Geburt recht schnell, dass sie dazu nicht in der Lage ist. Das Buch ist schonungslos ehrlich geschrieben und stellenweise nur schwer zu ertragen. Man erfährt viel über die Beziehung der Mutter zu ihren Kindern aber auch über ihre Mutter und deren Mutter und man erkennt schnell Zusammenhänge im Verhalten der Frauen. Als sich die Geschichte dann auch noch zu einer Tragödie zuspitzte, musste ich das Buch ein paar mal zur Seite legen, um meine eigenen Gedanken neu zu sortieren und zu verarbeiten, was gerade passiert ist. Das Buch ist wirklich intelligent geschrieben und macht auch vor Tabu-Themen keinen halt und ich musste lange darüber nachdenken. Für mich war es keine Geschichte, die ich mal eben schnell nebenbei lesen konnte, sondern mich hat dieses Buch tief ergriffen und ich würde es jedem, der sich auf diese Geschichte einlassen kann, wärmstens ans Herz legen.

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Der Verdacht

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Gerda Schlecker

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5/5

Böse oder etwa nicht

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Violet ist das absolute Wunschkind von Blythe und ihrem Mann Fox. Blythe möchte unbedingt die liebevolle Mutter sein, die sie selbst nie hatte. Doch schon bald nach der Geburt von Violet, fühlt sich alles falsch und seltsam an.Und je älter Violet wird, umso merkwürdiger wird ihr Verhalten und ihre Beziehung zu ihrer Mutter Blythe. Alles nur Einbildung, wie ihr Mann Fox glaubt, oder ist das Mädchen tatsächlich böse und möchte Blythe loswerden? Ein aufwühlender und sehr spannender Roman, der durchaus auch ein Psychothriller sein könnte.
5/5

Böse oder etwa nicht

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4/5

Ein schwieriges Buch!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man den letzten Satz gelesen hat, ist man ein wenig atemlos aber auch ratlos und geschockt. Der Roman wird konsequent aus der Sicht der jungen Mutter geschrieben, und ist deshalb mit seinen Aussagen mit Vorsicht zu genießen. Bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, welches "Spiel" gespielt wird. Trauer, Angst und ein gekonnter Schreibstil machen dieses Buch hochinteressant!
4/5

Ein schwieriges Buch!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man den letzten Satz gelesen hat, ist man ein wenig atemlos aber auch ratlos und geschockt. Der Roman wird konsequent aus der Sicht der jungen Mutter geschrieben, und ist deshalb mit seinen Aussagen mit Vorsicht zu genießen. Bis zum Schluss ist man sich nicht sicher, welches "Spiel" gespielt wird. Trauer, Angst und ein gekonnter Schreibstil machen dieses Buch hochinteressant!

Anja Lindenau
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