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Beschreibung


Zwei Schwestern, zwei Leben. Ein Unfall stellt die entscheidende Frage: Welches ist das richtige?

Iulia lässt sich aufs Sofa ihrer Schwester fallen. Sie hat nicht allzu oft darauf gesessen, viel zu selten eigentlich. Wo ist sie in letzter Zeit gewesen, warum haben Lone und sie sich nicht viel öfter getroffen? - Die Antworten auf diese Fragen muss sie allein finden. Lone liegt nach einem Unfall im Koma, und Iulia ist gezwungen, einige ihrer Aufgaben als Hebamme zu übernehmen. Sie beginnt nachzudenken, über ihre Familie und die Männer, über Vertrauen und die gemeinsamen Erlebnisse - nicht zuletzt auch über das Leben, das sie selbst seit Jahren führt: als Frau des Pastors und Angestellte in einer Sparkasse.

»Schwester« erzählt von dem schmerzlichen Abgleich zweier Leben und einer Heldin, die zunächst tastend, dann immer entschlossener ihren Weg sucht.

»Krügel schreibt mit Gefühl, schwarzem Humor und Wucht.« Emotion über »Sieh mich an« ("emotion")
»Nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich kann man als Leserin oder Leser den Sog spüren, den Lones intensive, von menschlichen Schicksalen tief berührte Arbeit auf ihre Schwester auswirkt. Breit zu empfehlen.« ("Medienprofile")
»Ein kluger, einfühlsam erzählter Roman!« ("Tiroler Sonntag (A)")
»›Schwester‹ ist eine Liebesgeschichte an die Schwester. Aber auch eine Liebesgeschichte an einen Beruf, den der Hebamme.« ("literaturblatt.ch (CH)")
»Präzise beobachtet und immer humorvoll umkreist Mareike Krügel in ihrem frisch erschienenen Roman ›Schwester‹ die Frage, welcher Lebensweg der richtige ist, und wann sich ein Abbiegen lohnt.« ("schwerin-lokal.de")
»Mareike Krügel beschäftigt sich nicht zum ersten Mal mit dem fragilen Kosmos Familie, und sie zeigt wie immer Humor, eine scharfe Beobachtungsgabe und den nötigen Sinn für Spannung.« ("Brigitte Woman")
»Mitten in unsere Zeit und Gesellschaft zielt dieser ungewöhnliche, ebenso spannende wie literarisch gut komponierte Roman.« ("BuchMarkt")
»Mareike Krügel erzählt einfühlsam, locker, aber tiefgründig und mit feinem Humor, von dem schmerzlichen Abgleich zweier Leben und einer Heldin, die zunächst tastend, dann immer entschlossener ihren Weg sucht.« ("Schlei-Bote")
»Mareike Krügel erzählt dialogstark vom ganz normalen Leben, all seinen Unwägbarkeiten und dem Moment, wo alles plötzlich sich verändern kann.« ("karinhahnrezensionen.com")
»Mareike Krügel beschäftigt sich in ihrem neuen Roman nicht zum ersten Mal mit dem fragilen Kosmos Familie, und sie zeigt wie immer Humor, eine scharfe Beobachtungsgabe und den nötigen Sinn für Spannung. Die ›Schwester‹ als Projektionsfläche der eigenen Sehnsüchte lässt auch die Leserin so schnell nicht aus ihrem Bann.« ("Brigitte")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/3,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2021

Verlag

Piper

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/3,2 cm

Gewicht

464 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-05856-8

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Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertung am 11.11.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem mir "Sieh mich an" von Mareike Krügel vor ein paar Jahren sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf ihr neues Buch "Schwester". Der Roman erzählt von Iulia, die nachdem ihre Schwester Lone nach einem Unfall im Koma liegt, nach und nach in deren Leben eintaucht. Iulia, die Pastorenfrau und Bankerin, die Ordnung liebt, taucht ein in das Leben Lones, die als Hebamme "mit den Händen im Leben herumfuhrwerkt". Der Kontakt mit Lones Frauen bringt Iulia zum Nachdenken über ihren Lebensentwurf und ihre Vergangenheit. Ein Buch über die Stärke und Verletzlichkeit von Frauen, über fehlende Selbstbestimmtheit, über das Mutterwerden und seinen Weg finden.

Mein neuer Buchtipp für Sie!

Bewertung am 11.11.2021
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Nachdem mir "Sieh mich an" von Mareike Krügel vor ein paar Jahren sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf ihr neues Buch "Schwester". Der Roman erzählt von Iulia, die nachdem ihre Schwester Lone nach einem Unfall im Koma liegt, nach und nach in deren Leben eintaucht. Iulia, die Pastorenfrau und Bankerin, die Ordnung liebt, taucht ein in das Leben Lones, die als Hebamme "mit den Händen im Leben herumfuhrwerkt". Der Kontakt mit Lones Frauen bringt Iulia zum Nachdenken über ihren Lebensentwurf und ihre Vergangenheit. Ein Buch über die Stärke und Verletzlichkeit von Frauen, über fehlende Selbstbestimmtheit, über das Mutterwerden und seinen Weg finden.

Mareike Krügel - Schwester

Miss.mesmerized am 07.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es braucht einen solchen Unfall, wie jenen ihrer Schwester Lone, bei dem nicht klar ist, ob die Hebamme ihn überleben wird, um die Bankkauffrau Iulia aus dem Alltagstrott zu reißen. Alles hat seine Ordnung in ihrem Leben, daher auch die Entscheidung für den Job in der Bank, Zahlen sind eindeutig, sie lügen nicht, und Chaos hatte sie schon genug als Kind, als ihre Mutter sie einfach alleingelassen hat. Aber dann war Lone für sie da, hat die Rolle der Schwester übernommen und ihr jene Sicherheit gegeben, die sie brauchte. Wie konnten sie sich nur so weit voneinander entfernen? Als sie die schwangeren Frauen, die Lone zuletzt betreute, über den Unfall informiert, lernt sie eine ganz andere Lone kennen als die Frau, die sie für ihre Schwester hielt. Je mehr sie über sie hört, desto mehr hinterfragt Iulia auch sich und die Entscheidungen, die sie getroffen hat. Es ist ein recht konventionelles Thema und auch in der Struktur nicht wirklich neu erzählt und dennoch hat Mareike Krügel mit „Schwester“ einen intensiven und nachdenklich stimmenden Roman geschaffen, der auch nach der letzten Seite noch nachwirkt. Ein dramatisches Ereignis, das das Leben anhält und die Figuren zum Nachdenken bringt. Die Erkenntnis schleicht sich langsam und unbemerkt an, dass die Sicherheiten und Wahrheiten gar nicht auf so festen Füßen stehen, wie zuvor geglaubt und dass sich daraus plötzlich auch ein Riss ergibt, der das Tor zu einer neuen Welt und einem anderen Leben werden kann. Die Beziehung zwischen Iulia und Lone ist schwierig, aber die Familie, aus der sie stammen, ist von schwierigen Verhältnissen geprägt. Die Vorbilder, die bedingungslos zu ihnen gestanden hätten, fehlten schlichtweg, auch wenn sie in dem Patchwork-Arrangement nicht ungeliebt waren. Der Verlust, den sie beide früh erlebt haben, hat sie nachhaltig geprägt und unfähig gemacht, sich selbst bedingungslos der Liebe hinzugeben. Nur die Schwester blieb immer eine verlässliche Größe, bis sie es nicht mehr war. Maren, Kristin, Nana, Vera – es sind die Frauen, die Lone vertrauten und in ihr jene strahlende Figur gesehen haben, die ihre Körper versteht und ihnen das Ur-Vertrauen zu sich selbst zurückgegeben hat, das ihnen abhandengekommen war. Durch ihre Augen gewinnt Iulia einen neuen Blick nicht nur auf Lone, sondern auch auf ihr eigenes Leben als Bankangestellte und Pastorenfrau. Je näher sie Lone wieder kommt, desto mehr entfernt sie sich von ihrem gewählten Dasein. Es ist keine Überhöhung der aufopferungsvollen Hebamme, es ist ein anderer Blick auf das Dasein, den Mareike Krügel ihrer Protagonistin und dem Leser schenkt. Trotz des tragischen Unfalls, der die Geschehnisse in Gang setzt, findet sich auch viel Humor in dem Roman, die Wortspiele und ironischen Verweise auf den institutionalisierten Glauben laden durchaus auch zum Schmunzeln ein. Aber es ist der Gegenentwurf des Vertrauens in die Natur und die eigenen Stärken, der siegt und Iulia Mut schenkt, um das zu tun, was sie sich so einfach nie getraut hätte. Ein Roman, der direkt aus dem Leben kommt, der keine Superhelden braucht, um zu zeigen, wer diejenigen sind, die Mut schenken und so Großes bewirken können.

Mareike Krügel - Schwester

Miss.mesmerized am 07.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es braucht einen solchen Unfall, wie jenen ihrer Schwester Lone, bei dem nicht klar ist, ob die Hebamme ihn überleben wird, um die Bankkauffrau Iulia aus dem Alltagstrott zu reißen. Alles hat seine Ordnung in ihrem Leben, daher auch die Entscheidung für den Job in der Bank, Zahlen sind eindeutig, sie lügen nicht, und Chaos hatte sie schon genug als Kind, als ihre Mutter sie einfach alleingelassen hat. Aber dann war Lone für sie da, hat die Rolle der Schwester übernommen und ihr jene Sicherheit gegeben, die sie brauchte. Wie konnten sie sich nur so weit voneinander entfernen? Als sie die schwangeren Frauen, die Lone zuletzt betreute, über den Unfall informiert, lernt sie eine ganz andere Lone kennen als die Frau, die sie für ihre Schwester hielt. Je mehr sie über sie hört, desto mehr hinterfragt Iulia auch sich und die Entscheidungen, die sie getroffen hat. Es ist ein recht konventionelles Thema und auch in der Struktur nicht wirklich neu erzählt und dennoch hat Mareike Krügel mit „Schwester“ einen intensiven und nachdenklich stimmenden Roman geschaffen, der auch nach der letzten Seite noch nachwirkt. Ein dramatisches Ereignis, das das Leben anhält und die Figuren zum Nachdenken bringt. Die Erkenntnis schleicht sich langsam und unbemerkt an, dass die Sicherheiten und Wahrheiten gar nicht auf so festen Füßen stehen, wie zuvor geglaubt und dass sich daraus plötzlich auch ein Riss ergibt, der das Tor zu einer neuen Welt und einem anderen Leben werden kann. Die Beziehung zwischen Iulia und Lone ist schwierig, aber die Familie, aus der sie stammen, ist von schwierigen Verhältnissen geprägt. Die Vorbilder, die bedingungslos zu ihnen gestanden hätten, fehlten schlichtweg, auch wenn sie in dem Patchwork-Arrangement nicht ungeliebt waren. Der Verlust, den sie beide früh erlebt haben, hat sie nachhaltig geprägt und unfähig gemacht, sich selbst bedingungslos der Liebe hinzugeben. Nur die Schwester blieb immer eine verlässliche Größe, bis sie es nicht mehr war. Maren, Kristin, Nana, Vera – es sind die Frauen, die Lone vertrauten und in ihr jene strahlende Figur gesehen haben, die ihre Körper versteht und ihnen das Ur-Vertrauen zu sich selbst zurückgegeben hat, das ihnen abhandengekommen war. Durch ihre Augen gewinnt Iulia einen neuen Blick nicht nur auf Lone, sondern auch auf ihr eigenes Leben als Bankangestellte und Pastorenfrau. Je näher sie Lone wieder kommt, desto mehr entfernt sie sich von ihrem gewählten Dasein. Es ist keine Überhöhung der aufopferungsvollen Hebamme, es ist ein anderer Blick auf das Dasein, den Mareike Krügel ihrer Protagonistin und dem Leser schenkt. Trotz des tragischen Unfalls, der die Geschehnisse in Gang setzt, findet sich auch viel Humor in dem Roman, die Wortspiele und ironischen Verweise auf den institutionalisierten Glauben laden durchaus auch zum Schmunzeln ein. Aber es ist der Gegenentwurf des Vertrauens in die Natur und die eigenen Stärken, der siegt und Iulia Mut schenkt, um das zu tun, was sie sich so einfach nie getraut hätte. Ein Roman, der direkt aus dem Leben kommt, der keine Superhelden braucht, um zu zeigen, wer diejenigen sind, die Mut schenken und so Großes bewirken können.

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Der Moment, der viel verändert

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gehören Sie zur Generation 'Simon and Garfunkel'? Dann wird Ihnen der Roman ohnehin sehr gut gefallen, da sich der Soundtrack wie ein roter Faden quer durch den Roman zieht. Allen anderen möchte ich ihn auch sehr ans Herz legen. Eigentlich müsste der Roman 'Schwestern' heißen. Denn es geht um Lone und Julia. Zwei wie sie charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Als Lone nach einem Unfall ins Koma fällt, taucht Julia immer mehr in das Leben ihrer Schwester ein. So ändert sich auch nach und nach ihre Lebensperspektive. Mareike Krügel greift Themen nach Selbstbestimmung und -wertgefühl auf, reflektiert das Rollenbild der Frau. Ein großartiger Roman, erzählt zwischen Tragik und Komik, mit wunderbar leichtem Erzählton, nie kitschig. Gefühlvolle Unterhaltung für Frauen, realitätsnah und Mut machend.
5/5

Der Moment, der viel verändert

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Gehören Sie zur Generation 'Simon and Garfunkel'? Dann wird Ihnen der Roman ohnehin sehr gut gefallen, da sich der Soundtrack wie ein roter Faden quer durch den Roman zieht. Allen anderen möchte ich ihn auch sehr ans Herz legen. Eigentlich müsste der Roman 'Schwestern' heißen. Denn es geht um Lone und Julia. Zwei wie sie charakterlich nicht verschiedener sein könnten. Als Lone nach einem Unfall ins Koma fällt, taucht Julia immer mehr in das Leben ihrer Schwester ein. So ändert sich auch nach und nach ihre Lebensperspektive. Mareike Krügel greift Themen nach Selbstbestimmung und -wertgefühl auf, reflektiert das Rollenbild der Frau. Ein großartiger Roman, erzählt zwischen Tragik und Komik, mit wunderbar leichtem Erzählton, nie kitschig. Gefühlvolle Unterhaltung für Frauen, realitätsnah und Mut machend.

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4/5

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Manchmal bedarf es eines tragischen Schicksals, um das eigene Leben infrage zu stellen. Ein großartiger Roman über eine Frau, die nach einem Unfall ihrer Schwester Lone in das Leben von Lone eintaucht, dabei ihr eigenes Leben reflektiert und dann den Mut findet, etwas zu ändern.
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Manchmal bedarf es eines tragischen Schicksals, um das eigene Leben infrage zu stellen. Ein großartiger Roman über eine Frau, die nach einem Unfall ihrer Schwester Lone in das Leben von Lone eintaucht, dabei ihr eigenes Leben reflektiert und dann den Mut findet, etwas zu ändern.

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