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Als wir uns die Welt versprachen

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Als wir uns die Welt versprachen

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2021

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/4,5 cm

Gewicht

578 g

Beschreibung

Rezension

Vor allem jedoch schenkt Romina Casagrande dem Leser [...] eine ermutigende Botschaft: Es ist nie zu spät für eine Reise zu sich selbst. ("Passauer Neue Presse")
Der Roman ›Als wir uns die Welt versprachen‹ von Romina Casagrande verbindet berührend historische Fakten und Fiktion. ("Südwest Presse")
voller berührender und überraschender Begegnungen. ("Dolomiten")
Ein wunderbarer Roman mit einer Protagonistin, in die man sich nur verlieben kann! ("a3 kultur")
Casagrande [...] erzählt eindringlich in Rückblicken von den Kindern Edna und Jacob; von Armut, harten Arbeitsbedingungen, Gewalterfahrung, Not und Hilfsbereitschaft. ("Zett – Südtirols Sonntagzeitung")
Das Buch erzählt ergreifend aber auch humorvoll ("akzent-magazin")
Schwere Kost, die leicht erzählt wird. [...] Sehr lesenswert! ("Heilbronner Stimme")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2021

Verlag

Fischer Krüger

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,1/12,8/4,5 cm

Gewicht

578 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I bambini di Svevia

Übersetzt von

  • Katharina Schmidt
  • Barbara Neeb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8105-0009-0

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Ein Versprechen

Bewertung aus Magdeburg am 23.09.2021

Bewertungsnummer: 1572687

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Als wir und die Welt versprachen“ schreibt Ronina Casagrande, auf 466 Seiten eine berührende Geschichte. Eingebunden in einem Hardcover mit einer ansprechenden Buchhülle erzählt die Autorin eine Geschichte, die stellenweise sehr zu Herzen geht. Sie schreibt über das Schicksal von Kindern, die getrieben durch die Not und das Elend ihrer Familien in Südtirol, ihre Heimat verlassen mußten, um auf sich selbst gestellt in der Ferne als Knechte und Mägde zu arbeiten. Es wird vielen Eltern sicher nicht leicht gefallen sein, ihre Kinder, zum Erwerb des Lebensunterhalts, für die ganze Familie, ins Ungewisse ziehen zu lassen. Dieses Schicksal traf auch Edna und Jacob, zwei Kinder, die unter den schlimmsten Bedingungen bei Schwäbischen Großgrundbesitzern rackern mußten. Ihre Freundschaft half ihnen diese Zeit durch zu stehen. Dabei gaben sie sich ein Versprechen. Das zentrale Thema des Romans ist dieses Versprechen. Sie konnten es aber bisher nie einlösen. Schuld daran war der 2. Weltkrieg, der ihre Schicksalswege trennte. Als Edna, hoch betagt über 90 Jahre alt, in einer Ausgabe des „Stern“ ein Bild von Jacob sieht, faßt sie einen Entschluß. Sie will dieses Versprechen, welches ihr ganzes Leben auf sie lastete, nun endlich erfüllen. Sie begibt sich auf eine lange beschwerliche Reise. Was dann folgt erinnert etwas an ein „Roadmovie“. Ob es realistisch ist, das eine hoch betagte Frau mit ihrem Papagei den alten Weg von damals, zu Fuß, per Bus und der Bahn zurück legt, muss der Leser selbst entscheiden. An manchen Stellen des Romans konnte ich dem Geschehen nicht ganz folgen. Zu abrupt waren die Wechsel zwischen den Handlungssträngen. Ich hatte den Eindruck, als sprudelten die Gedanken der Autorin beim schreiben nur so hervor. Das macht das Lesen nicht immer einfach, weil man sich jedes mal neu orientieren muss. Wer darüber hinweg sieht, daß in diesem Roman einiges überhöht und nicht ganz so rational erschein, findet eine Geschichte, die das Herz berührt.
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Ein Versprechen

Bewertung aus Magdeburg am 23.09.2021
Bewertungsnummer: 1572687
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit ihrem Roman „Als wir und die Welt versprachen“ schreibt Ronina Casagrande, auf 466 Seiten eine berührende Geschichte. Eingebunden in einem Hardcover mit einer ansprechenden Buchhülle erzählt die Autorin eine Geschichte, die stellenweise sehr zu Herzen geht. Sie schreibt über das Schicksal von Kindern, die getrieben durch die Not und das Elend ihrer Familien in Südtirol, ihre Heimat verlassen mußten, um auf sich selbst gestellt in der Ferne als Knechte und Mägde zu arbeiten. Es wird vielen Eltern sicher nicht leicht gefallen sein, ihre Kinder, zum Erwerb des Lebensunterhalts, für die ganze Familie, ins Ungewisse ziehen zu lassen. Dieses Schicksal traf auch Edna und Jacob, zwei Kinder, die unter den schlimmsten Bedingungen bei Schwäbischen Großgrundbesitzern rackern mußten. Ihre Freundschaft half ihnen diese Zeit durch zu stehen. Dabei gaben sie sich ein Versprechen. Das zentrale Thema des Romans ist dieses Versprechen. Sie konnten es aber bisher nie einlösen. Schuld daran war der 2. Weltkrieg, der ihre Schicksalswege trennte. Als Edna, hoch betagt über 90 Jahre alt, in einer Ausgabe des „Stern“ ein Bild von Jacob sieht, faßt sie einen Entschluß. Sie will dieses Versprechen, welches ihr ganzes Leben auf sie lastete, nun endlich erfüllen. Sie begibt sich auf eine lange beschwerliche Reise. Was dann folgt erinnert etwas an ein „Roadmovie“. Ob es realistisch ist, das eine hoch betagte Frau mit ihrem Papagei den alten Weg von damals, zu Fuß, per Bus und der Bahn zurück legt, muss der Leser selbst entscheiden. An manchen Stellen des Romans konnte ich dem Geschehen nicht ganz folgen. Zu abrupt waren die Wechsel zwischen den Handlungssträngen. Ich hatte den Eindruck, als sprudelten die Gedanken der Autorin beim schreiben nur so hervor. Das macht das Lesen nicht immer einfach, weil man sich jedes mal neu orientieren muss. Wer darüber hinweg sieht, daß in diesem Roman einiges überhöht und nicht ganz so rational erschein, findet eine Geschichte, die das Herz berührt.

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die Vergangenheit gerät durch belanglose Ausschmückungen der Gegenwart in den Hintergrund

julzpaperheart am 04.09.2021

Bewertungsnummer: 1561582

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Keine Reise verlief immer auf sicheren Wegen, nicht einmal dann, wenn man ein ganzes Leben gebraucht hatte, um sie zu planen.“ (S.465) Edna, die im Südtirol lebt, entdeckt in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob und macht sich daraufhin auf den Weg, um eine alte Schuld zu begleichen. Viele Jahre zuvor schufteten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, doch der Zweite Weltkrieg riss die beiden auseinander. So entschließt sie sich ihren alten Freund zu suchen und tritt eine schwere Reise an, bei der sie einer Vielfalt an Menschen begegnet und springt über ihre eigenen Schatten. Die Geschichte wird in zwei Zeitformen erzählt, wobei die Gegenwart dominiert. Der Part, der in der Gegenwart spielt, konnte mich aber überhaupt nicht mitreißen und war an sehr vielen Stellen zu langatmig. Die Autorin konzentriert sich so sehr auf die Gegenwart, dass die Vergangenheit immer weiter in den Hintergrund rückt, was sehr bedauerlich ist, da es hier um eine sehr wichtige, traurige Thematik geht. Die Abschnitte, die die Vergangenheit beleuchten, waren hingegen gefühlvoll und detailreich geschrieben. Mit der Protagonistin Edna, bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden. Ich konnte mich keineswegs in sie hineinversetzen. Ihre Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, ihre Gedanken und Charaktereigenschaften konnten mich auch nicht überzeugen. Ihr Auftreten war häufig naiv, planlos und einfach nur anstrengend. Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Das schlichte Cover und der Klappentext haben mir gut gefallen. Die Geschichte allerdings leider nicht. Sie wirkte zu konstruiert und konnte mich zudem nicht mitreißen und auch nicht mitfühlen lassen.
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die Vergangenheit gerät durch belanglose Ausschmückungen der Gegenwart in den Hintergrund

julzpaperheart am 04.09.2021
Bewertungsnummer: 1561582
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Keine Reise verlief immer auf sicheren Wegen, nicht einmal dann, wenn man ein ganzes Leben gebraucht hatte, um sie zu planen.“ (S.465) Edna, die im Südtirol lebt, entdeckt in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob und macht sich daraufhin auf den Weg, um eine alte Schuld zu begleichen. Viele Jahre zuvor schufteten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, doch der Zweite Weltkrieg riss die beiden auseinander. So entschließt sie sich ihren alten Freund zu suchen und tritt eine schwere Reise an, bei der sie einer Vielfalt an Menschen begegnet und springt über ihre eigenen Schatten. Die Geschichte wird in zwei Zeitformen erzählt, wobei die Gegenwart dominiert. Der Part, der in der Gegenwart spielt, konnte mich aber überhaupt nicht mitreißen und war an sehr vielen Stellen zu langatmig. Die Autorin konzentriert sich so sehr auf die Gegenwart, dass die Vergangenheit immer weiter in den Hintergrund rückt, was sehr bedauerlich ist, da es hier um eine sehr wichtige, traurige Thematik geht. Die Abschnitte, die die Vergangenheit beleuchten, waren hingegen gefühlvoll und detailreich geschrieben. Mit der Protagonistin Edna, bin ich leider bis zum Schluss nicht warm geworden. Ich konnte mich keineswegs in sie hineinversetzen. Ihre Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, ihre Gedanken und Charaktereigenschaften konnten mich auch nicht überzeugen. Ihr Auftreten war häufig naiv, planlos und einfach nur anstrengend. Der Schreibstil war einfach und flüssig zu lesen. Das schlichte Cover und der Klappentext haben mir gut gefallen. Die Geschichte allerdings leider nicht. Sie wirkte zu konstruiert und konnte mich zudem nicht mitreißen und auch nicht mitfühlen lassen.

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Andrea Reimann

Thalia Winsen

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4/5

Erschütternd und erfrischend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr ergreifend das Schicksal der "Schwabenkinder" anhand des Mädchens Edna und des Jungen Jacob erzählt. Sie lernen sich als Kinder auf einem Bauernhof in Deutschland kennen und sie verbindet eine besondere Freundschaft. Als über 80jährige alte Frau wagt Edna den äußerst mühsamen Weg über die Alpen nach Deutschland noch einmal, um Jacob wieder zu sehen . Sie tritt die Reise mit dem Papagei , der eigentlich Jacob gehörte, an. Dass sie diese Tortur als alte Frau bewältigt, fand ich schon sehr erstaunlich, ein wenig unglaubwürdig. Doch die Erlebnisse lohnen sich zu lesen. Vor allem wie diese Reise der alten Dame guttut. Wird sie Jacob finden? Werden sie und ihr Papagei es schaffen?
4/5

Erschütternd und erfrischend

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sehr ergreifend das Schicksal der "Schwabenkinder" anhand des Mädchens Edna und des Jungen Jacob erzählt. Sie lernen sich als Kinder auf einem Bauernhof in Deutschland kennen und sie verbindet eine besondere Freundschaft. Als über 80jährige alte Frau wagt Edna den äußerst mühsamen Weg über die Alpen nach Deutschland noch einmal, um Jacob wieder zu sehen . Sie tritt die Reise mit dem Papagei , der eigentlich Jacob gehörte, an. Dass sie diese Tortur als alte Frau bewältigt, fand ich schon sehr erstaunlich, ein wenig unglaubwürdig. Doch die Erlebnisse lohnen sich zu lesen. Vor allem wie diese Reise der alten Dame guttut. Wird sie Jacob finden? Werden sie und ihr Papagei es schaffen?

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Dagmar Küchler

Mayersche Essen

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3/5

...90 Jahre und kein bisschen weiser!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich gereizt, da mir das Thema Schwabenkinder völlig unbekannt war, aber auch weil die Meinungen über diesen Titel extrem auseinander gingen. Für mich war der äußere Rahmen etwas unglaubwürdig… eine 90 Jährige und ein sehr betagter Paradiesvogel machen sich auf eine lange Wanderung von Südtirol nach Deutschland auf den Weg.?! Hätte dann auch ganz nett werden können, aber für mich ist der Versuch leider nicht gelungen. Diese teilweisen spirituellen Gespräche bleiben mir leider dann auch zu sehr an der Oberfläche.
3/5

...90 Jahre und kein bisschen weiser!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman hat mich gereizt, da mir das Thema Schwabenkinder völlig unbekannt war, aber auch weil die Meinungen über diesen Titel extrem auseinander gingen. Für mich war der äußere Rahmen etwas unglaubwürdig… eine 90 Jährige und ein sehr betagter Paradiesvogel machen sich auf eine lange Wanderung von Südtirol nach Deutschland auf den Weg.?! Hätte dann auch ganz nett werden können, aber für mich ist der Versuch leider nicht gelungen. Diese teilweisen spirituellen Gespräche bleiben mir leider dann auch zu sehr an der Oberfläche.

Dagmar Küchler
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