Kostbare Tage
Ein Holt Roman Band 4

Kostbare Tage

Roman

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Beschreibung

Es ist der letzte Sommer für Dad Lewis am Rand der Kleinstadt Holt – die er nie verließ, im Gegensatz zu seinen Kindern. Aber was wäre Holt ohne neue Geschichten? Die kleine Alice zieht im Nachbarhaus bei ihrer Großmutter ein, und der neue Reverend Lyle hat nicht nur mit den eigenwilligen Anwohnern zu kämpfen. Kent Haruf, geboren 1943 in Colorado, war ein amerikanischer Schriftsteller. Alle seine sechs Romane spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt im US-Bundesstaat Colorado. Er wurde unter anderem mit dem Whiting Foundation Writers’ Award, dem Wallace Stegner Award und dem Mountains & Plains Booksellers Award ausgezeichnet. Sein letzter Roman, ›Unsere Seelen bei Nacht‹, wurde zum Bestseller und mit Jane Fonda und Robert Redford in den Hauptrollen verfilmt. Kent Haruf starb 2014.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    28.04.2021

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18/11,2/2,2 cm

  • Gewicht

    262 g

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    28.04.2021

  • Verlag Diogenes
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18/11,2/2,2 cm

  • Gewicht

    262 g

  • Auflage

    1

  • Originaltitel Benediction
  • Übersetzer

    Pociao,

    Roberto de Hollanda

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-257-24577-6

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Letzte Tage in Holt

Bewertung aus Wetzikon ZH am 17.04.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein sehr persönliches, höchst trauriges Buch - das erste überhaupt, das mich traurig gemacht hat. Normalerweise bin ich - aus als Frau - unsentimental. Ich hatte das Gefühl, dass entweder der Autor sich und seine Krankheit - er ist ja kurz nach Erscheinen gestorben - beschrieb oder/und jemanden, der ihm sehr nahe stand und er davon sehr betroffen wurde und eben diesen Prozess minutiös/prägnant beschreiben konnte. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere der "letzten Tage" nur ihre Namen gewechselt haben, also, dass wir hier nicht mehr Victoria & die McPhersons haben oder den Lehrer Tom mit seinen beiden Jungs, sondern die Johnsons und Lewis. Charmant alleweil, einmal zu 90% weibliche Protagonisten! Leider fehlte mir der Western-Touch, der so stark in den früheren Romanen vorkam. Kam mir eben auch wie Schwanengesang vor, der Schwan, der kurz vor dem Tod sich aufrichtet und sein Lied zum Besten gibt. Andererseits erinnerte es ein wenig an Dickens' "Christmas Carol", wo der Geizhals Ebenezer Scrooge an sein bisheriges Leben denkt und Besuch von den (toten) Geistern kriegt, wo er sein Leben Revue passieren lässt, um es zum Guten zu wenden oder Brechts "der gute Mensch von Szezuan". Leider stirbt hier Dad Lewis, was sehr eindrücklich beschrieben wird. Mir fehlte einzig der Abschluss bzw. der "Auftritt" von Frank, ob kurz vor oder eben nach Dads Tod. Ansonsten ein bewegender Roman. Mir fiel auch noch auf, dass in allen Romanen von Haruf ein Beruf dominiert: der des Lehrers. Einem roten Faden gleich. Aber auch hier hatte man als Leser das Gefühl, kurz vorbeischauen zu können und die Protagonisten besuchen zu können oder eben Beileid zu bezeugen. Zum ersten Mal ein Ende ohne die sprichwörtliche Verheissung auf "Besserung" oder Hoffnung, wie in US-Western und auch bei Harufs Holt-Stories so oft.

Letzte Tage in Holt

Bewertung aus Wetzikon ZH am 17.04.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein sehr persönliches, höchst trauriges Buch - das erste überhaupt, das mich traurig gemacht hat. Normalerweise bin ich - aus als Frau - unsentimental. Ich hatte das Gefühl, dass entweder der Autor sich und seine Krankheit - er ist ja kurz nach Erscheinen gestorben - beschrieb oder/und jemanden, der ihm sehr nahe stand und er davon sehr betroffen wurde und eben diesen Prozess minutiös/prägnant beschreiben konnte. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere der "letzten Tage" nur ihre Namen gewechselt haben, also, dass wir hier nicht mehr Victoria & die McPhersons haben oder den Lehrer Tom mit seinen beiden Jungs, sondern die Johnsons und Lewis. Charmant alleweil, einmal zu 90% weibliche Protagonisten! Leider fehlte mir der Western-Touch, der so stark in den früheren Romanen vorkam. Kam mir eben auch wie Schwanengesang vor, der Schwan, der kurz vor dem Tod sich aufrichtet und sein Lied zum Besten gibt. Andererseits erinnerte es ein wenig an Dickens' "Christmas Carol", wo der Geizhals Ebenezer Scrooge an sein bisheriges Leben denkt und Besuch von den (toten) Geistern kriegt, wo er sein Leben Revue passieren lässt, um es zum Guten zu wenden oder Brechts "der gute Mensch von Szezuan". Leider stirbt hier Dad Lewis, was sehr eindrücklich beschrieben wird. Mir fehlte einzig der Abschluss bzw. der "Auftritt" von Frank, ob kurz vor oder eben nach Dads Tod. Ansonsten ein bewegender Roman. Mir fiel auch noch auf, dass in allen Romanen von Haruf ein Beruf dominiert: der des Lehrers. Einem roten Faden gleich. Aber auch hier hatte man als Leser das Gefühl, kurz vorbeischauen zu können und die Protagonisten besuchen zu können oder eben Beileid zu bezeugen. Zum ersten Mal ein Ende ohne die sprichwörtliche Verheissung auf "Besserung" oder Hoffnung, wie in US-Western und auch bei Harufs Holt-Stories so oft.

Kostbare Tage

Bewertung aus Mellingen am 08.10.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Kent Haruf ist ein wunderbarer Erzähler! Man kann sich gut in die einzelnen Personen hineinfühlen.

Kostbare Tage

Bewertung aus Mellingen am 08.10.2020
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Annegrit Fehringer

Thalia Kassel

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5/5

Unbedingt lesen!!!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Entdecken Sie mit Kent Haruf die endlosen Weiten des Mittleren Westens in den USA und die fiktive Kleinstadt Holt mit ihren Bewohnern. Ein wirklich kostbarer Roman! Es ist sein letzter. Sehr traurig nehmen wir, die Leser, Abschied!
5/5

Unbedingt lesen!!!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Entdecken Sie mit Kent Haruf die endlosen Weiten des Mittleren Westens in den USA und die fiktive Kleinstadt Holt mit ihren Bewohnern. Ein wirklich kostbarer Roman! Es ist sein letzter. Sehr traurig nehmen wir, die Leser, Abschied!

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Kerstin Hahne

Thalia Bielefeld

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5/5

der vorletzte "Holt"-Roman: melancholisch, menschlich, lakonisch

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer diesen Autor und seine fiktive Kleinstadt "Holt" und ihre Einwohner in den riesigen weiten der "Great Plain" noch nicht kennengelernt hat, hat etwas verpasst. Haruf hat die Gabe, uns unaufgeregt und doch berührend in seinen sechs Romanen episodenhaft von verschiedenen Bewohnern des Städtchens zu erzählen und wer sich darauf einlässt, wird belohnt mit Geschichten, die real, nachvollziehbar und liebevoll-glaubhaft klingen. Auch in "Kostbare Tage" lässt Haruf seinen Protas ihre Würde: gerade Dad Lewis, der alte Mann, welcher mit seinem unheilbaren Krebs zwar unser Mitgefühl hat, aber eben auch mit einigen seinen früheren Taten keineswegs nur Zustimmung findet, ist so ein Paradebeispiel für die Menschen in diesen Romanen - Menschen wie Du und ich, die nicht immer ihre Handlungen reflektierten und mit deren Folgen dann leben müssen. Mag sein, das die letzten kostbaren Tage von Dad Lewis, seiner Familie, seinen Nachbarinnen und dem neuen Pastor der kleinen Gemeinde nicht jedermanns Ding sein mögen - Ich jedenfalls schätze Harufs Werk! P.S.Sein "Unsere Seelen bei Nacht" -posthum veröffentlicht, wurde auch verfilmt - mit R.Redford und J.Fonda....
5/5

der vorletzte "Holt"-Roman: melancholisch, menschlich, lakonisch

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Wer diesen Autor und seine fiktive Kleinstadt "Holt" und ihre Einwohner in den riesigen weiten der "Great Plain" noch nicht kennengelernt hat, hat etwas verpasst. Haruf hat die Gabe, uns unaufgeregt und doch berührend in seinen sechs Romanen episodenhaft von verschiedenen Bewohnern des Städtchens zu erzählen und wer sich darauf einlässt, wird belohnt mit Geschichten, die real, nachvollziehbar und liebevoll-glaubhaft klingen. Auch in "Kostbare Tage" lässt Haruf seinen Protas ihre Würde: gerade Dad Lewis, der alte Mann, welcher mit seinem unheilbaren Krebs zwar unser Mitgefühl hat, aber eben auch mit einigen seinen früheren Taten keineswegs nur Zustimmung findet, ist so ein Paradebeispiel für die Menschen in diesen Romanen - Menschen wie Du und ich, die nicht immer ihre Handlungen reflektierten und mit deren Folgen dann leben müssen. Mag sein, das die letzten kostbaren Tage von Dad Lewis, seiner Familie, seinen Nachbarinnen und dem neuen Pastor der kleinen Gemeinde nicht jedermanns Ding sein mögen - Ich jedenfalls schätze Harufs Werk! P.S.Sein "Unsere Seelen bei Nacht" -posthum veröffentlicht, wurde auch verfilmt - mit R.Redford und J.Fonda....

Kerstin Hahne
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