Kinderkriegen

Inhaltsverzeichnis

Mit Beiträgen von u.a.: Assaf Alassaf über die Familienzusammenführung von Geflüchteten – als ob es so einfach wäre! +++ Ulrike Draesner über die Erfahrung von Alltagsrassismus als Mutter eines Schwarzen Kindes +++ Berit Glanz über eine Schwangerschaft mit einem toten Zwilling +++ Egon Koch über die Abtreibung, die er unterstützt hat, und das Kind, das er trotzdem gern bekommen hätte +++ Martine Lombard über Kinderwunsch und Elternsein mit geistiger Behinderung +++ Barbara Peveling über (un)gewollte Schwangerschaft, übergriffige Ärzte und Egg Freezing +++ Veit Johannes Schmidinger über Leihmutterschaft als Weg zum Elternglück schwuler Männer +++ Antje Schrupp über das Schwangerwerdenkönnen +++ Leonhard F. Seidl über Kinder als Projekt und Statussymbol +++ Judith Sombray über den langen Weg zur Entdeckung ihres Nicht-Kinderwunsches +++ u.v.m.

Kinderkriegen

Reproduktion reloaded

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Kaum ein anderes Ereignis ist für ein Menschenleben so sehr mit Rollenzuschreibungen und Körperlichkeit verbunden – doch was bedeutet Kinderkriegen jenseits romantischer Vorstellungen von Kreißsaalglück und Familie?
Technische und gesellschaftliche Entwicklungen stellen die Konstruktionen unseres Miteinanders auf den Kopf, der menschliche Körper, als sexuelle und reproduktive Einheit, wird neu definiert. Doch zugleich wirken alte Muster fort: Ungewollt Schwangere stehen noch immer massiv unter Druck, Eltern, vor allem Mütter, werden mit Beginn der Schwangerschaft auf Rollenbilder zurückgeworfen, die sie längst überwunden glaubten. Immer wieder stellen sich dieselben Fragen: Was ist »normal«, was ist in Ordnung? Und welche Macht hat der Blick der anderen?
Was heißt es, ein Kind zu verlieren, und was, wenn niemand die eigene Trauer versteht? Wie umgehen mit einer neoliberalen Arbeitswelt, in der Elternschaft nicht vorgesehen ist? Wie viel Raum bietet die Gesellschaft behinderten Menschen mit Kinderwunsch? Was macht Migration, was Rassismus mit der Beziehung zwischen Eltern und Kind? Gehen wir als Gesellschaft zu sehr auf Kinder ein – oder zu wenig?
26 essayistische Erfahrungsberichte werfen Schlaglichter auf aktuelle Fragen rund um Reproduktion und Familie und geben wichtige Denkanstöße für dieses zentrale Thema unserer Gesellschaft.

Barbara Peveling, 1974 geboren, ist Autorin und Anthropologin. Sie veröffentlichte zwei Romane, »Glückspilze« (Nagel und Kimche 2009) und »Rachid« (Goldegg 2017). Für ihre Doktorarbeit erhielt sie 2015 den Manfred Görg Preis. Sie hat drei Kinder und lebt in Paris..
Nikola Richter, 1976 geboren, veröffentlichte Erzählungen und Lyrik und arbeitete als Theaterautorin. 2013 gründete sie den unabhängigen Verlag mikrotext. Sie lebt in Berlin.

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  • Mit Beiträgen von u.a.: Assaf Alassaf über die Familienzusammenführung von Geflüchteten – als ob es so einfach wäre! +++ Ulrike Draesner über die Erfahrung von Alltagsrassismus als Mutter eines Schwarzen Kindes +++ Berit Glanz über eine Schwangerschaft mit einem toten Zwilling +++ Egon Koch über die Abtreibung, die er unterstützt hat, und das Kind, das er trotzdem gern bekommen hätte +++ Martine Lombard über Kinderwunsch und Elternsein mit geistiger Behinderung +++ Barbara Peveling über (un)gewollte Schwangerschaft, übergriffige Ärzte und Egg Freezing +++ Veit Johannes Schmidinger über Leihmutterschaft als Weg zum Elternglück schwuler Männer +++ Antje Schrupp über das Schwangerwerdenkönnen +++ Leonhard F. Seidl über Kinder als Projekt und Statussymbol +++ Judith Sombray über den langen Weg zur Entdeckung ihres Nicht-Kinderwunsches +++ u.v.m.