Kindheit

Teil 1 der Kopenhagen-Trilogie

Die Kopenhagen-Trilogie Band 1

Tove Ditlevsen

(47)
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Beschreibung

"Eine monumentale Autorin." Patti Smith

In "Kindheit" erzählt Tove Ditlevsen vom Aufwachsen im Kopenhagen der 1920er Jahre in einfachen Verhältnissen. Tove passt dort nicht hinein, ihre Kindheit scheint wie für ein anderes Mädchen gemacht. Die Mutter ist unnahbar, der Vater verliert seine Arbeit als Heizer. Sonntags muss Tove für die Familie Gebäck holen gehen, so viel, wie in ihre Tasche hineinpasst, und das ist alles, was es zu essen gibt. Zusammen mit ihrer Freundin, der wilden, rothaarigen Ruth, entdeckt Tove die Stadt. Sie zeigt ihr, wo die Prostituierten stehen, und geht mit ihr stehlen. Aber eigentlich interessiert sich Tove für die Welt der Bücher und hat den brennenden Wunsch, Schriftstellerin zu werden - und dafür ist sie bereit, das Leben, wie es für sie vorgezeichnet scheint, hinter sich zu lassen.

"Das Porträt einer Frau, die ihr Leben entschieden zu ihrem eigenen macht. Ein Leben, so frei und ungestüm, ich bin versunken in Tove Ditlevsens Büchern." Nina Hoss

"Eine monumentale Autorin." Patti Smith

"Ein Meisterwerk." The Guardian

"Was Autorinnen wie Annie Ernaux, Rachel Cusk und Deborah Levy heute tun, hat Tove Ditlevsen schon vor über 50 Jahren getan. Autobiographisches Schreiben, vor dem man sich verneigen möchte. Endlich, endlich ist Ditlevsens Trilogie auf Deutsch zu lesen!" Emilia von Senger, She said

»Tove Ditlevsen ist eine der spannendsten Stimmen Dänemarks! In drei großartigen Bänden schreibt sie über ihre Rolle als Tochter, unabhängige Autorin und Mutter. Und wie sie ihren ganz eigenen Platz im Leben suchte.«

Produktdetails

Verkaufsrang 5356
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 18.01.2021
Verlag Aufbau Verlage
Seitenzahl 118
Maße 22,1/13,2/1,7 cm
Gewicht 244 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel Barndom
Übersetzer Ursel Allenstein
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03868-7

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Buchhändler-Empfehlungen

Lesley-Ann Selz, Thalia-Buchhandlung

Tove Ditlevsen schreibt unfassbar ehrlich und direkt. Es ist ein direkter Schuss ins Herz, man leidet wirklich mit und ist erschreckt über das, was sich Kindheit nennt. Ein schriftstellerisches Meisterwerk.

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Ein wiederentdecktes, autobiographisches Juwel! Poetisch schildert Tove Ditlevsen die harte Kindheit in armen Verhältnissen in den 1920ern und den unbändigen Wunsch gegen alle gesellschaftlichen Widerstände Schriftstellerin zu werden. Berührend und stark!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Dieses Buch ist wirklich eine sehr schöne und besondere Neuentdeckung und Übersetzung. Klar, direkt und poetisch ist die Sprache der Autorin durch die deutlich wird, dass ihre Passion das Schreiben ist. Trotz ihrer Kindheit in äußerst armen Verhältnissen und trotz aller Widerstände muss sie ihren eigenen Weg gehen. Das berührt u... Dieses Buch ist wirklich eine sehr schöne und besondere Neuentdeckung und Übersetzung. Klar, direkt und poetisch ist die Sprache der Autorin durch die deutlich wird, dass ihre Passion das Schreiben ist. Trotz ihrer Kindheit in äußerst armen Verhältnissen und trotz aller Widerstände muss sie ihren eigenen Weg gehen. Das berührt und man ahnt schon, das der Weg ein steiniger werden wird. Auch das Hörbuch, gelesen von Dagmar Manzel, ist absolut hörenswert und lässt einen noch einmal bewusster in das Leben dieses Kindes eintauchen und seine Sorgen und Nöte miterleben.

Ungeschminkt, schonungslos und brutal, aber voll von sprachlicher Schönheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 14.04.2021

Manche Hypes gehen einfach an mir vorüber und so schaute ich mir in der vergangenen Woche den Literaturclub von März an, ohne zuvor jemals etwas von Tove Ditlevsen gehört oder gelesen zu haben. Doch als dort Lara Körte eine Passage aus „Kindheit“ vorliest, bin ich gleich wie elektrisiert und beginne bereits wenige Stunden später... Manche Hypes gehen einfach an mir vorüber und so schaute ich mir in der vergangenen Woche den Literaturclub von März an, ohne zuvor jemals etwas von Tove Ditlevsen gehört oder gelesen zu haben. Doch als dort Lara Körte eine Passage aus „Kindheit“ vorliest, bin ich gleich wie elektrisiert und beginne bereits wenige Stunden später das Buch selbst zu lesen. Tove Ditlevsen ist 1917 in einem Arbeiterviertel in Kopenhagen geboren und hat 1967 während eines Klinikaufenthalts begonnen an „Kindheit“, dem ersten Buch ihrer autofiktionalen Kopenhagen-Trilogie, zu schreiben. Als dieses Buch in Dänemark erschien, hatte Tove Ditlevsen in Dänemark längst jene Berühmtheit als Dichterin erlangt, von der sie schon als kleines Kind träumte. Während die kindliche Dichterin noch ‚voller Lügen‘ steckte, wie es ihr Bruder Edvin ausdrückte, machte sie als Erwachsene mehr oder weniger unverholen Gebrauch von der eigenen Biographie. „Schreiben heißt, sich selbst auszuliefern“ sagte sie einmal, „sonst ist es keine Kunst. Man kann das verschleiern, aber letzten Endes schreibt man doch immer über sich selbst.“ Als Arbeiterkind, noch dazu als Mädchen, wird Tove Ditlevsen in eine Welt geboren, die äußerst ungünstige Voraussetzungen für sie bietet. Sie entdeckt schon sehr früh das Lesen und das Schreiben für sich, worin sie Zuflucht findet. Aber Frauen werden zu dieser Zeit keine Dichter, erst recht nicht, wenn sie in lieblosen ärmlichen Zuständen aufwachsen, die von Demütigung geprägt sind. Denn der Frau ist es bestimmt Hausfrau und Mutter zu werden – in ihre Bildung zu investieren ist Zeit und Geldverschwendung. „Doch selbst wenn sich niemand sonst für meine Gedichte interessiert, bin ich gezwungen, sie zu schreiben, denn sie dämpfen die Trauer und Sehnsucht in meinem Herzen.“ (S. 92) Einige der Gedichte, in denen sie von einem anderen Leben träumt, kann man in diesem Buch lesen, aber vielmehr bin ich beeindruckt von der Art, wie sie ihre Kindheit beschreibt. Sie erzählt einerseits so ungeschminkt und schonungslos, dass es beim lesen schmerzt und man als „Frau von Heute“ die allgemein übliche Ungerechtigkeit vergangener Zeiten kaum ertragen kann. Aber es kommt andererseits auch die Dichterin Tove Ditlevsen zum Vorschein, die treffende Metaphern findet und sich an den passenden Stellen lyrisch genau so auszudrücken versteht, dass es nicht überladen wirkt und man sich vor ihrem sprachlichen Talent einfach nur bewundernd tief verneigen möchte. „[…] und ohne, dass ich es weiß, sinkt meine Kindheit leise auf den Grund der Erinnerungen, dieser Seelenbibliothek, aus der ich bis an mein Lebensende Wissen und Erfahrungen schöpfen werde.“ (S. 98) Mit 118 Seiten ist „Kindheit“ ein eher schmales Büchlein, das es jedoch in sich hat. Ich werde unbedingt weiter lesen und bin nun gespannt auf „Jugend“, den zweiten Band der Kopenhagen-Trilogie.

Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Sevelen am 10.04.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wunderbar direkt, kein Wort zu viel, aber in grosser Tiefe und Aussagekraft. Was für ein besonderes Kind mit solch innerer Kraft.


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