Sozialraumentwicklung unter den Bedingungen von Behinderung und Alter

Inhaltsverzeichnis

Ein Vorwort in fünf Anmerkungen 9

Danksagung 19

1. Einleitung oder „das kannst Du ruhig aufschreiben“ 21

2. Annäherung an ein Forschungsfeld 34

2.1 Vom Anderssein zur „geistigen Behinderung“ 35

2.1.1 Blicke auf Modelle von Behinderung 39

2.1.2 Blicke auf Menschen, die als „geistig behindert“ kategorisiert sind 45

2.1.3 Blicke auf das System der Behindertenhilfe in Deutschland 49

2.2 Die Dimensionen „geistige Behinderung“ und „Alter“ 65

2.2.1 Menschen mit „geistiger Behinderung“ die alt werden, als neues Phänomen 65

2.2.2 Beschreibung von Lebenslagen im Alter 70

2.2.3 Stand der Forschung und Forschungsdesiderate 72

2.3 Eingrenzung und Formulierung der Forschungsfrage 75

3. Von der Menschenwissenschaft zum Subjekt 76

3.1 Sozialwissenschaft als Menschenwissenschaft 77

3.1.1 Figurations- und Prozesstheorie 81

3.1.2 Die Etablierte-Außenseiter-Figuration 83

3.1.3 Behindertenhilfe als Figuration 85

3.1.4 Figurationswandel und Machtbalancen 88

3.2 Eine Theorie einer subjektorientierten Sozialen Arbeit 92

3.2.1 Die Rekonstruktion von Subjektivität als Prozessverhältnis 94

3.2.2 Der Modus der Aneignung 95

3.2.3 Bezug zu Subjekten, die als geistig behindert kategorisiert sind 96

3.3 Zur Entstehung von Wissen und Erkennen 97

3.3.1 Eine Hinwendung zur Wissenssoziologie 99

3.3.2 Wissenssoziologie als Methode 102

3.3.3 Standortverbundenheit im Hinblick auf Forschung mit Menschen mit geistiger Behinderung 105

4. Forschungsweise: Wissenschaft als Figuration 106

4.1 Machtsensible methodologische Grundlagen der Untersuchung 107

4.1.1 Notwendigkeit sich dem Forschungsfeld methodisch in veränderter Weise zu nähern 108

4.1.2 Problem der Zuschreibung einer „Qualität von Behinderung“ 110

4.1.3 Versuch der Überwindung von Mythen im Forschungsvorgehen 112

4.1.4 Kann man jetzt Menschen mit geistiger Behinderung befragen oder doch nicht? 115

4.1.5 Das leere Blatt und veränderte Machtbalancen 119

4.1.6 Dialogische Bearbeitung als figurationssensibles Vorgehen 124

4.1.7 Sprache als Machtmittel bzw. das Nicht-Sprechen als Machtmittel? 128

4.1.8 Wer kontrolliert den Zugang? Auswirkungen eines spezifisch geprägten Forschungsfelds 129

4.1.9 Forschungsethik vs. methodologische Genauigkeit 131

4.2 Sampling und konkretes Forschungsvorgehen 134

4.2.1 Zugang zum Feld und Samplingstrategie 134

4.2.2 Leitfadenorientiertes, erzählgenerierendes, dialogisches Interview 138

4.2.3 Transkription der Interviewaufnahmen 142

4.2.4 Verortung des Forschenden und Vorerfahrungen 144

4.2.5 Rekrutierungsweise unter Berücksichtigung der Figuration Behindertenhilfe 145

4.3 Die Dokumentarische Methode als Auswertungsverfahren 148

4.3.1 „Erzählung, hinter der der Erzähler steht“: Dokumentarische Methode 149

4.3.2 Formulierende Interpretation 150

4.3.3 Reflektierende Interpretation 152

4.3.4 Typenbildung 154

5. Enthinderungs- und Aneignungshilfe aus einer subjektorientierten sozialräumlichen Perspektive 157

5.1 Widersprüche, Ambivalenzen und Dilemmata als Hinweise auf die Diskursorganisation 157

5.1.1 Ich würde meinen Mann nicht mitnehmen; ohne ihn gehe ich nicht 160

5.1.2 Ich will, darf nicht, und das ist gut so…. 163

5.1.3 Ich will kein Konto und ärgere mich, dass ich von Dritten verwaltet werde 165

5.2 Dimensionen, sinngenetische und relationale Typen 169

5.2.1 Typenbildung: von A bis D 172

5.2.2 Typ A: Der Freie: „weil ich immer frei war“ 173

5.2.3 Typ B: Der Distanzierte: „ich tue es euch beweisen“ 182

5.2.4 Typ C: Der Relative: „ich brauche Betreuung“ 189

5.2.5 Typ D: Der Überzeugte: „will drin bleiben“ 198

5.3 Entwicklungen und Veränderungen 201

5.4 Zusammenfassung und vergleichende Übersicht der Typen

A-D 202

6. Sozialräumlich konzipierte Soziale Arbeit im Verständnis einer Enthinderungshilfe 205

6.1 Aktuelle Entwicklungen in der Figuration Behindertenhilfe 206

6.1.1 Die verfasste staatliche Seite oder „die Politik“ 206

6.1.2 Die Behindertenhilfe als Teil der Sozialwirtschaft 209

6.1.3 Die definierte Aushandlungsebene: Teilhabe als Verhandlungsergebnis 211

6.2 Soziale Arbeit als neue Behindertenhilfe!? 213

6.2.1 Auftragsklärung Sozialer Arbeit 215

6.2.2 Hilfe als Enthinderungshilfe 218

6.2.3 Enthinderungshilfe im Sinne einer Politik der Bedürfnisinterpretation 220

6.2.4 Expert*innen in eigener Sache und Expert*innen der Sache 226

6.3 Soziale Arbeit und Sozialer Raum 227

6.4 Sozialraumentwicklung und -organisation als KonzeptSozialer Arbeit 231

7. Hinweise auf Möglichkeiten der Sozialraumentwicklung im Lichte der eigenen Forschung 236

Literaturverzeichnis 242

Band 23

Sozialraumentwicklung unter den Bedingungen von Behinderung und Alter

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36,00 €

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Ebenfalls verfügbar als:

Taschenbuch

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eBook

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ab 28,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2020

Herausgeber

Monika Alisch + weitere

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

285

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2020

Herausgeber

Verlag

Verlag Barbara Budrich

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,7 cm

Gewicht

411 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8474-2499-4

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  • Ein Vorwort in fünf Anmerkungen 9

    Danksagung 19

    1. Einleitung oder „das kannst Du ruhig aufschreiben“ 21

    2. Annäherung an ein Forschungsfeld 34

    2.1 Vom Anderssein zur „geistigen Behinderung“ 35

    2.1.1 Blicke auf Modelle von Behinderung 39

    2.1.2 Blicke auf Menschen, die als „geistig behindert“ kategorisiert sind 45

    2.1.3 Blicke auf das System der Behindertenhilfe in Deutschland 49

    2.2 Die Dimensionen „geistige Behinderung“ und „Alter“ 65

    2.2.1 Menschen mit „geistiger Behinderung“ die alt werden, als neues Phänomen 65

    2.2.2 Beschreibung von Lebenslagen im Alter 70

    2.2.3 Stand der Forschung und Forschungsdesiderate 72

    2.3 Eingrenzung und Formulierung der Forschungsfrage 75

    3. Von der Menschenwissenschaft zum Subjekt 76

    3.1 Sozialwissenschaft als Menschenwissenschaft 77

    3.1.1 Figurations- und Prozesstheorie 81

    3.1.2 Die Etablierte-Außenseiter-Figuration 83

    3.1.3 Behindertenhilfe als Figuration 85

    3.1.4 Figurationswandel und Machtbalancen 88

    3.2 Eine Theorie einer subjektorientierten Sozialen Arbeit 92

    3.2.1 Die Rekonstruktion von Subjektivität als Prozessverhältnis 94

    3.2.2 Der Modus der Aneignung 95

    3.2.3 Bezug zu Subjekten, die als geistig behindert kategorisiert sind 96

    3.3 Zur Entstehung von Wissen und Erkennen 97

    3.3.1 Eine Hinwendung zur Wissenssoziologie 99

    3.3.2 Wissenssoziologie als Methode 102

    3.3.3 Standortverbundenheit im Hinblick auf Forschung mit Menschen mit geistiger Behinderung 105

    4. Forschungsweise: Wissenschaft als Figuration 106

    4.1 Machtsensible methodologische Grundlagen der Untersuchung 107

    4.1.1 Notwendigkeit sich dem Forschungsfeld methodisch in veränderter Weise zu nähern 108

    4.1.2 Problem der Zuschreibung einer „Qualität von Behinderung“ 110

    4.1.3 Versuch der Überwindung von Mythen im Forschungsvorgehen 112

    4.1.4 Kann man jetzt Menschen mit geistiger Behinderung befragen oder doch nicht? 115

    4.1.5 Das leere Blatt und veränderte Machtbalancen 119

    4.1.6 Dialogische Bearbeitung als figurationssensibles Vorgehen 124

    4.1.7 Sprache als Machtmittel bzw. das Nicht-Sprechen als Machtmittel? 128

    4.1.8 Wer kontrolliert den Zugang? Auswirkungen eines spezifisch geprägten Forschungsfelds 129

    4.1.9 Forschungsethik vs. methodologische Genauigkeit 131

    4.2 Sampling und konkretes Forschungsvorgehen 134

    4.2.1 Zugang zum Feld und Samplingstrategie 134

    4.2.2 Leitfadenorientiertes, erzählgenerierendes, dialogisches Interview 138

    4.2.3 Transkription der Interviewaufnahmen 142

    4.2.4 Verortung des Forschenden und Vorerfahrungen 144

    4.2.5 Rekrutierungsweise unter Berücksichtigung der Figuration Behindertenhilfe 145

    4.3 Die Dokumentarische Methode als Auswertungsverfahren 148

    4.3.1 „Erzählung, hinter der der Erzähler steht“: Dokumentarische Methode 149

    4.3.2 Formulierende Interpretation 150

    4.3.3 Reflektierende Interpretation 152

    4.3.4 Typenbildung 154

    5. Enthinderungs- und Aneignungshilfe aus einer subjektorientierten sozialräumlichen Perspektive 157

    5.1 Widersprüche, Ambivalenzen und Dilemmata als Hinweise auf die Diskursorganisation 157

    5.1.1 Ich würde meinen Mann nicht mitnehmen; ohne ihn gehe ich nicht 160

    5.1.2 Ich will, darf nicht, und das ist gut so…. 163

    5.1.3 Ich will kein Konto und ärgere mich, dass ich von Dritten verwaltet werde 165

    5.2 Dimensionen, sinngenetische und relationale Typen 169

    5.2.1 Typenbildung: von A bis D 172

    5.2.2 Typ A: Der Freie: „weil ich immer frei war“ 173

    5.2.3 Typ B: Der Distanzierte: „ich tue es euch beweisen“ 182

    5.2.4 Typ C: Der Relative: „ich brauche Betreuung“ 189

    5.2.5 Typ D: Der Überzeugte: „will drin bleiben“ 198

    5.3 Entwicklungen und Veränderungen 201

    5.4 Zusammenfassung und vergleichende Übersicht der Typen

    A-D 202

    6. Sozialräumlich konzipierte Soziale Arbeit im Verständnis einer Enthinderungshilfe 205

    6.1 Aktuelle Entwicklungen in der Figuration Behindertenhilfe 206

    6.1.1 Die verfasste staatliche Seite oder „die Politik“ 206

    6.1.2 Die Behindertenhilfe als Teil der Sozialwirtschaft 209

    6.1.3 Die definierte Aushandlungsebene: Teilhabe als Verhandlungsergebnis 211

    6.2 Soziale Arbeit als neue Behindertenhilfe!? 213

    6.2.1 Auftragsklärung Sozialer Arbeit 215

    6.2.2 Hilfe als Enthinderungshilfe 218

    6.2.3 Enthinderungshilfe im Sinne einer Politik der Bedürfnisinterpretation 220

    6.2.4 Expert*innen in eigener Sache und Expert*innen der Sache 226

    6.3 Soziale Arbeit und Sozialer Raum 227

    6.4 Sozialraumentwicklung und -organisation als KonzeptSozialer Arbeit 231

    7. Hinweise auf Möglichkeiten der Sozialraumentwicklung im Lichte der eigenen Forschung 236

    Literaturverzeichnis 242